Ein Geschenk von einem Buch – für alle, die wissen wollen, woher sie kommen, und für alle, die sich überraschen lassen möchten, wohin diese Reise führt.
Vorfahr:inDieses Buch ist mehr als eine Sammlung von Geschichten: es ist ein Spiegel, in dem wir uns selbst, unsere Eltern, Grosseltern und Nachbarn mit verblüffender Klarheit erkennen. Sarah Montani webt aus Ahnenforschung, ...
Dieses Buch ist mehr als eine Sammlung von Geschichten: es ist ein Spiegel, in dem wir uns selbst, unsere Eltern, Grosseltern und Nachbarn mit verblüffender Klarheit erkennen. Sarah Montani webt aus Ahnenforschung, Philosophie und persönlichen Erinnerungen ein Netz, das uns unweigerlich einschliesst. Mit jedem Kapitel öffnet sich eine Tür zu Vergangenheiten, die vertraut wirken, als hätte man sie schon immer geahnt, die strengen Grossväter, die stillen Grossmütter, die eigenwilligen Tanten und Cousinen, die einem plötzlich aus den Seiten entgegenblicken.
Man liest und denkt: Ja, so sind wir. So waren sie. So bin ich. Es ist dieses stille Staunen, das bleibt, wenn man im eigenen Familienalbum blättert und plötzlich begreift, dass die Linien zwischen «damals» und «heute» nicht gerade, sondern verschlungen sind, voller Wiederholungen, Echo und Spiegelungen, sogar mit den anderen Familien, aus anderen Kantonen und Ländern.
Montani erzählt Herkunft nicht als ferne Historie, sondern als Gegenwart, die uns prägt, formt, trägt. Zwischen alten Stammbäumen, DNA-Fäden und Dorfgeschichten entsteht ein Panorama, das den Einzelnen mit dem Ganzen verbindet.
Und am Ende? Am Ende legt man das Buch zur Seite mit dem eigenartigen, aber echten Gefühl: Auch ich bin ein Walliser, eine Walliserin. Ob man nun aus Salgesch stammt oder vom anderen Ende der Welt, dieses Werk verleiht einem das heimliche Bürgerrecht in einer Landschaft aus Bergen, Geschichten und Erinnerungen.
Ein Geschenk von einem Buch – für alle, die wissen wollen, woher sie kommen, und für alle, die sich überraschen lassen möchten, wohin diese Reise führt.