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Veröffentlicht am 08.03.2019

eine absolut gelungene Fortsetzung

Elayne (Band 2): Rabenherz
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Meine Meinung
Bereits der erste Band von „Elayne“ von Jessica Bernett konnte mich sehr begeistern. Nun hatte ich auch die Chance Band 2 „Elayne: Rabenherz“ zu lesen und entsprechend gespannt war ich darauf.
Das ...

Meine Meinung
Bereits der erste Band von „Elayne“ von Jessica Bernett konnte mich sehr begeistern. Nun hatte ich auch die Chance Band 2 „Elayne: Rabenherz“ zu lesen und entsprechend gespannt war ich darauf.
Das Cover ist dieses Mal in einem Rotton gehalten, passt aber dennoch perfekt zum ersten Band. Und der Klappentext versprach mir auch dieses Mal wieder tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch direkt geladen und dann ging es auch schon los.

Die hier handelnden Charaktere sind bereits sehr gut bekannt, man kehrt also zu Bekannten zurück und verfolgt ihren Weg weiter.
Und ich muss sagen Elayne hat bereits jetzt schon eine sehr markante Entwicklung durchgemacht. War sie zu Anfang von Band 1 noch ein junges Mädchen, so ist sie nun gereift und zur Frau geworden. Sie entdeckt ihren Kampfgeist, wird immer stärker und auch mutiger. Ihr Herz hat sie aber genau am richtigen Fleck, für ihren Sohn würde sie wirklich alles tun. Wenn man als Leser ein wenig genauer hinschaut so erkennt man aber Elayne wirkt auch irgendwie verloren, sie scheint einsam zu sein. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und Liebe, nach bedingungslosem Vertrauen. Sie hat schon zu viel erlebt in ihrem Alter, da geht man nicht mehr so einfach auf Menschen zu.

Es ist aber nicht nur Elayne die mir hier wieder ganz wunderbar gefallen hat, nein auch die ganzen anderen Nebenfiguren, die von der Autorin ins Geschehen eingeflochten wurden, sind richtig vorstellbar und die Handlungen verständlich. Sie alle ergeben wirklich ein stimmiges Ganzes.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich wirklich angenehm lesen. Man wird auch hier in Band 2 wieder mitgerissen und begibt sich auf eine spannende aber auch emotionale Reise.
Geschildert wird dieser zweite Teil, genauso wie schon Band 1 auch, in der personalen Erzählweise. Somit behält man als Leser von außen her den Überblick und kann ohne Probleme folgen.
Die Handlung dieses zweiten Teils knüpft direkt an Band 1 an. Daher ist es auch unbedingt zu empfehlen dieses vorab zu lesen bevor man zu Band 2 greift. Nur dann kann man hier auch ohne Probleme folgen.
Von der Idee hinter der Geschichte hier bin ich nach wie vor sehr angetan. Es handelt sich hierbei ja um einen historischen Fantasyroman, mit der Sage von Artus als Grundgedanke.
Die gesamte Handlung ist wieder von Anfang bis zum Ende hin spannend gehalten. Man geht mit Elayne auf eine Reise von der man nicht wirklich weiß wie sie sich entwickeln wird. Immer wieder tauchen Wendungen im Geschehen auf, gibt es Unvorhersehbares, das den Spannungslevel nur weiter in die Höhe treibt. Als Leser bleibt einem hier wirklich kaum Zeit zum Durchatmen.

Das Ende ist dann genauso gewählt das man als Leser mehr als neugierig zurückbleibt. Man will einfach wissen wie es hier wohl weitergehen wird. Ich bin schon richtig gespannt auf Teil 3 der Reihe.

Fazit
Kurz gesagt ist „Elayne: Rabenherz“ von Jessica Bernett eine richtig gelungene Fortsetzung der Reihe, die mich von Anfang an gepackt hat.
Vorstellbare, sehr gut ins Geschehen integrierte Charaktere, ein flüssiger angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, spannend und richtig gut gemacht empfand, haben mir klasse Lesestunden beschert und mich echt wieder begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 01.03.2019

ein guter 11. Teil aber nicht ganz so gut wie seine Vorgänger

Die Grimm-Chroniken (Band 11): Träume aus Gold und Stroh
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Meine Meinung
Nachdem ich die ersten 10 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd geliebt habe, war ich entsprechend gespannt auf Band 11 „Träume aus Gold und Stroh“.
Das Cover hat mich wieder sehr ...

Meine Meinung
Nachdem ich die ersten 10 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd geliebt habe, war ich entsprechend gespannt auf Band 11 „Träume aus Gold und Stroh“.
Das Cover hat mich wieder sehr angesprochen und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Daher habe ich auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere hat die Autorin auch hier wieder gut dargestellt. Sie sind bekannt und es macht Spaß ihnen ein weiteres Mal zu folgen.
Hier allerdings trifft Margery ein wenig in den Hintergrund. Es stehen eher die bisherigen Nebenfiguren im Mittelpunkt.
So beispielsweise Rapunzel, die ich als sehr stark empfunden habe. Sie gibt nicht auf, auch wenn ihr bisher viel Schlimmes widerfahren ist.
Auch Joe ist wieder mit von der Partie. Man hat ihn im Verlauf bereits besser kennengelernt und kann ich mittlerweile gut einschätzen. Seine bisherige Entwicklung ist wirklich immens.

Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind der Autorin hier wieder richtig gut gelungen. Die Mischung ist einfach Besonders und macht diese Reihe aus.

Beim Schreibstil war ich wieder total dabei. Maya Shepherd schreibt so toll, flüssig und leicht lesbar. Es macht einfach total Spaß in ihren Geschichten abzutauchen.
Die Handlung hat mich auch wieder eingefangen. Es geht hier um einiges ruhiger zu als noch in Band 10 und trotzdem mir gefiel es wirklich sehr gut. Der Leser kann sich hier sammeln, kann Luft holen. Es gibt viel zu erfahren, auch wenn dieser Teil ohne diese unvorhersehbaren Wendungen auskommt. Fragen, die in früheren Teilen aufgetaucht sind werden hier gelüftet.
Außerdem kommen hier noch weitere Märchen hinzu, die zum Teil unerwartet ins Geschehen eingebracht werden. Ich muss aber gestehen irgendwie war es mir an manchen Stellen dann doch ein wenig zu viel. Es gibt zwar einen roten Faden, doch irgendwie habe ich ihn immer mal wieder verloren.

Das Ende macht dann richtig Lust auf Band 12. Es gibt noch so einiges zu entdecken, zu erfahren und ich bin schon jetzt neugierig darauf, was alles passieren wird.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Träume aus Gold und Stroh“ von Maya Shepherd ein 11. Teil der mich einfangen konnte aber nicht ganz mit den Vorgängern mithalten kann.
Interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine spannende, märchenhafte Handlung, in der es wieder allerlei interessante Dinge zu erfahren gibt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Teil 12.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 25.02.2019

emotional und sehr berührend

In guten wie in schlechten Tagen
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Meine Meinung
Der Roman „In guten wie in schlechten Tagen“ stammt von der Autorin Tayari Jones. Ich wurde hier ganz besonders von dem Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext machte mich am Ende neugierig ...

Meine Meinung
Der Roman „In guten wie in schlechten Tagen“ stammt von der Autorin Tayari Jones. Ich wurde hier ganz besonders von dem Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext machte mich am Ende neugierig und so habe ich auch flott mit dem Lesen begonnen.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut gezeichnet. Sie alle sind wirklich toll dargestellt, wirkten auf mich glaubhaft und gut vorstellbar.
Die Protagonisten hier sind Celestial und Roy. Ein jungen Paar dem das Schicksal leider nicht so wohl gesonnen ist. Sie stammen aus vollkommen unterschiedlichen Welten und doch führt sie die Zeit zusammen. Celestial ist eine junge Frau, die bisher immer bekam was sie wollte. Roy hingegen muss ins Gefängnis. Auch er ist sehr realistisch ausgearbeitet und als Leser kann man seine Handlungen auch gut nachvollziehen.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die diesen Roman besonders machen. Auch die Nebencharaktere, wie Andrew oder auch Roys Eltern passen ganz wunderbar in diesen Roman hier hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Ich bin gut ins Geschehen hineingekommen und konnte flüssig folgen. Man kann als Lesersehr gut folgen und auch alles gut nachvollziehen und verstehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen der Protagonisten. Somit ist man als Leser auch immer nah an ihnen dran und bekommt einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung hat mich wirklich berührt und begeistert. Es geht zum einen um die Liebe. Man kann die Gefühle und Emotionen richtig gut nachempfinden, kann sie selbst schon fast fühlen. Doch dieses Buch ist so viel mehr, es geht viel tiefer und greift auch gesellschaftskritische Themen auf. So hat die Autorin auch die Diskriminierung gegenüber farbiger Menschen mit einfließen lassen. Das bringt Spannung ins Buch hinein und als Leser will man wissen wie sich alles weiterentwickelt.

Das Ende kommt dann doch irgendwie anders als man es vielleicht erwartet. Es ist nicht unbedingt ein Happy End, es zeigt aber Hoffnung und Zuversicht und passt richtig gut zur Gesamtgeschichte. Es schließt sie ab, macht rund und es berührt auch.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „In guten wie in schlechten Tagen“ von Tayari Jones ein Roman, der mich ganz besonders berührt hat.
Authentische, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, dramatisch, spannend und eben auch gesellschaftskritisch empfunden habe, habe mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 18.02.2019

ein richtig schöner, kurzweiliger Roman, der mich begeistert hat

Der Himmel über den Highlands
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Meine Meinung
Von Julia K. Rodeit kannte ich bisher nur einen Thriller. Nun stand ihr Roman „Der Himmel über den Highlands“ auf meinem Leseplan und ich war wirklich gespannt darauf was mich hier wohl erwarten ...

Meine Meinung
Von Julia K. Rodeit kannte ich bisher nur einen Thriller. Nun stand ihr Roman „Der Himmel über den Highlands“ auf meinem Leseplan und ich war wirklich gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch flott geladen und dann ging es schon los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen, konnte die Handlungen verstehen und nachvollziehen.
Ella ist Autorin und ich empfand sie als wirklich sympathisch. Mir gefiel ihre Art wirklich sehr und ich konnte auch nachvollziehen das sie gerade in einer ziemlichen Schreibblockade steckt. Dass sie das Weite sucht konnte ich absolut verstehen, denn unter Druck klappt meist nie etwas.
Und dann ist da noch Patrick. Ganz ehrlich, ein Mann zum Träumen, ich habe ihn echt auf Anhieb total gerne gemocht. Dass er ein kleines Geheimnis hat merkt man als Leser. Dieses kommt dann auch ans Licht.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir sehr gut gefallen haben. Auch die Nebencharaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie alle sind gelungen und bringen noch ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich wirklich locker lesen. Ich habe mich richtig wohl gefühlt zwischen den Zeilen, konnte ohne Probleme folgen und alles sehr gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Ella. Ab und an gibt es aber auch einen Einblick in Patricks Sichtweise. Mir gefiel dies richtig gut, denn ich empfinde es immer wieder klasse in die Köpfe aller Protagonisten zu schauen.
Die Handlung ist so richtig schön. Man kann hier als Leser kurzweilig vollkommen abtauchen und alles um sich herum vergessen. Es gibt hier sehr romantische Moment, genauso wie man als Leser aber auch spannende Szenen wiederfindet. Besonders gut fand ich auch die Einblicke, die man als Leser hier in ein Schreibseminar bekommt. Man merkt die Autorin liebt es zu schreiben und möchte dies ihren Lesern ein Stückchen näherbringen.
Als Kulisse hat sich die Autorin hier die Highlands ausgesucht. Das passt sehr gut, alles ist bildhaft und auch detailliert beschrieben, bei mir hat sich richtig Kopfkino eingestellt.

Das Ende ist wirklich schön. Klar es mag etwas vorhersehbar sein, mich aber hat das zu keiner Zeit gestört. Eher im Gegenteil, ich wollte wissen wie der Weg dahin weitergeht, was weiter passiert. Und ich empfand dieses Ende dann auch als richtig passend und abschließend.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Himmel über den Highlands“ von Julia K. Rodeit ein Roman, mich echt von Anfang an einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr locker zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als romantisch aber auch spannend empfunden habe und deren Kulisse detailliert und vorstellbar beschrieben ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich lesenswert!

Veröffentlicht am 15.02.2019

ein genialer 10. Teil

Die Grimm-Chroniken (Band 10): Der schwarze Spiegel
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Meine Meinung
Von den „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd war ich bisher immer richtig angetan. Alle 9 Vorgänger habe ich gelesen und für richtig gut befunden. Nun stand Band 10 „Der schwarze Spiegel“ ...

Meine Meinung
Von den „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd war ich bisher immer richtig angetan. Alle 9 Vorgänger habe ich gelesen und für richtig gut befunden. Nun stand Band 10 „Der schwarze Spiegel“ auf meinem Leseplan und entsprechend gespannt war ich auch auf diese Jubiläumsausgabe.
Das Cover ist wieder einmal ein richtiger Traum und der Klappentext machte mich echt neugierig.

Die Charaktere sind bekannt und ich war echt gespannt darauf was sich Maya Shepherd hier alles ausgedacht hatte.
Mary ist so eine tolle Frau. Hier geht es vornehmlich wieder um ihre Geschichte. Ich finde sie ist so eine starke Frau, man kann ihre Verzweiflung so gut nachempfinden. Sie hat so viel erlebt, so viel durchgemacht und immer schwebte über ihr die Frage, gehört sie zu den Guten oder doch zu den Bösen. Ich kann sagen, ich weiß es nun und ihre Entwicklung ist nachvollziehbar dargestellt.

Es ist aber nicht nur Mary, durch die ich hier vollkommen ins Geschehen gezogen wurde, auch die anderen Charaktere sind wieder so klasse. Ich finde sie hier alle samt sehr gut ausgearbeitet und sie fügen sich zu einem stimmigen Ganzen.

Der Schreibstil der Autorin ist so genial. Ich habe angefangen und war sofort drin. Und dann bin ich durch das Buch gerauscht, habe die Worte in mich aufgesogen. Es ist alles verständlich und nachvollziehbar.
Die Handlung ist, ja was soll ich sagen … sie ist absolut klasse. Bereits die 9 Vorgänger, die man meiner Meinung nach gelesen haben sollte bevor man zu Band 10 greift, waren toll. Doch Band 10 übertrifft nochmal alles. Es geht hier so spannend zu, ich habe mit einigem gerechnet aber das, was ich dann bekommen habe, es ist Wahnsinn.
Dieser Teil 10 ist sehr düster und gefährlich. Einiges kommt überraschend, anderes hat man ein wenig erahnen können. Hier ergibt so einiges plötzlich einen Sinn, ein ganz großes Geheimnis wird gelüftet.

Das Ende ist dann genial, so finde ich es zumindest. Es passt und macht verdammt neugierig auf Teil 11, man will wissen wie es nun weitergeht.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der schwarze Spiegel“ von Maya Shepherd ein absolut genialer 10. Band der „Grimm-Chroniken“, der alle anderen Teile in den Schatten stellt.
Charaktere, die sich so wunderbar und enorm weiterentwickeln, ein flüssiger mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die verdammt spannend gehalten ist und wirklich ziemlich düster und auch gefährlich wirkt, haben mir unheimlich gute Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut und uneingeschränkt zu empfehlen!