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Veröffentlicht am 13.02.2019

abenteuerlich und auch wirklich spannend

Sturmwächter 1. Das Geheimnis von Arranmore
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Meine Meinung
Die Autorin Catherine Doyle war mir bisher vollkommen unbekannt. Nun durfte ich ihren Jugendroman „Sturmwächter: Das Geheimnis von Arranmore“ lesen und war entsprechend gespannt darauf.
Das ...

Meine Meinung
Die Autorin Catherine Doyle war mir bisher vollkommen unbekannt. Nun durfte ich ihren Jugendroman „Sturmwächter: Das Geheimnis von Arranmore“ lesen und war entsprechend gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir auf Anhieb wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich mir das Buch auf flott geschnappt und dann ging es auch schon los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin an sich gut gelungen. Als Leser bekommt man ein gutes Bild von ihnen, kann die Handlungen sehr gut verstehen und auch nachvollziehen.
Fionn ist 11 Jahre alt und er verbringt die Sommerferien bei seinem Großvater. Er ist ein toller Protagonist, mit dem sich der Leser gut identifizieren kann. Sein Tun ist verständlich gehalten, so schließt man ihn als Leser am Ende doch auch ins Herz.

Es gibt noch einige andere Charaktere in dieser Geschichte. So beispielsweise Fionns Schwester Tara, mit der er sich nicht ganz so gut versteht, oder auch sein Großvater oder Taras Freund Bartley. Sie alle fügen sich sehr gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Zum einen schreibt sie flüssig und sehr gut zu lesen, sie hat sich aber auch dem Alter der Leser angepasst. Es ist alles sehr gut zu verstehen und man merkt als Leser sofort hier steckt mehr dahinter als es den Anschein hat.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Fionn. Somit folgt man ihm als Leser sehr genau und ist nah an ihm dran.
Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen. Der Leser findet hier Spannung vor, genauso wie alles sehr abenteuerlich gehalten ist. Immer wieder gibt e neue Dinge zu entdecken, es gibt Geheimnisse, die gelüftet werden wollen. Das ganze findet in einer düsteren und magischen Atmosphäre statt.
Ins Geschehen eingebettet sind auch einige verschiedene Legenden. Diese fügen sich gut ein und bringen nochmals selbst Spannung mit.
Leider gibt es hier aber auch Passagen, da hat die Autorin in meinen Augen etwas zu viel gewollt. Das greift sie in die Trickkiste und baut zudem einiges an Poesie ein, man tritt aber als Leser irgendwie auf der Stelle und kommt nicht voran.

Das Ende ist an sich gut abgeschlossen. Trotz allem aber merkt man als Leser, es bleiben doch auch Fragen, auf die man gerne Antworten hätte. Ich hoffe nun Band 2 lässt nicht allzu lange auf sich warten.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Sturmwächter: Das Geheimnis von Arranmore“ von Catherine Doyle ein Jugendroman, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein flüssiger sehr gut und kindgerecht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die durchaus spannend und auch abenteuerlich dargestellt würde, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 05.02.2019

ein mitreißender, sehr emotionaler zweiter Teil der Dilogie - unbedingt lesen!

All In - Zwei Versprechen
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Kurzbeschreibung
Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt …
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, ...

Kurzbeschreibung
Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt …
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben.
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Band des „All-in-Duetts“ gelesen und für sehr gut empfunden habe, war klar auch der zweite Band „All in – Zwei Versprechen“ musste auf meinem Reader einziehen.
Das Cover passt sehr gut zum ersten Band und der Klappentext machte mich richtig neugierig. Daher habe ich auch flott mit dem Lesen begonnen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind bereits bekannt und ich habe mich so gefreut wieder zurückzukehren. Ich empfand sie alle als sehr glaubhaft und authentisch beschrieben.
Kacey und Theo sind die Protagonisten. Beide habe ich bereits im ersten Band kennen- und lieben gelernt. Sie entwickeln sich hier, haben beide schon viel durchgemacht und machen es auf immer noch.
Doch es sind nicht nur die beiden, die hier wieder präsent sind. Auch Jonah ist dabei, irgendwie zumindest. Er schwebt immer über allem, man hat ihn als Leser einfach bei jeder Seite im Hinterkopf.

Auch die anderen Charaktere sind wieder rundum gut gelungen. Ich konnte mir jeden von ihnen vorstellen, jeder hat einen ganz bestimmten Platz im Geschehen und darf nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach richtig super. Durch diesen zweiten Teil bin ich genauso durchgerauscht wie schon durch Band 1. Es ist alles realistisch und glaubhaft, man kann sich als Leser so in die Geschichte einfühlen, kann richtig mitfiebern.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Kacey und Theo. Man ist als Leser also wieder hautnah dabei und bekommt jede Menge der Gedanken und Gefühle mit.
Die Handlung knüpft direkt an Band 1 an. Man sollte daher auch unbedingt den ersten Teil gelesen haben. Nur dann kann man problemlos folgen und alles richtig nachvollziehen. Und es geht hier direkt wieder sehr emotional und gefühlvoll zu. Man wird als Leser wieder mitgerissen in einen Strudel aus ganz vielen Empfindungen. Wenn man denkt man weiß was kommt, kommt es immer ganz anders. Ich wurde hier auf eine Achterbahnfahrt geschickt, war gefangen und immer wieder aufs Neue total berührt. Taschentücher sind auch in Band 2 ein absolutes Muss.

Das Ende ist dann in meinen Augen perfekt. Mir hat es zufriedengestellt, es passt, wackelt und hat Luft. Der Epilog ganz am Ende ist dann noch das I-Tüpfelchen.

Fazit
Kurz gesagt ist „All in – Zwei Versprechen (All-In-Duett 2)“ von Emma Scott ein zweiter Teil dieser Dilogie, der mich ebenso wie Band 1 richtig mitgerissen hat.
Sehr interessante authentisch beschriebene Charaktere, ein flüssig zu lesender sehr emotionaler Stil und eine Handlung, die mich wieder sehr berührt und auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 25.01.2019

diese Vorgeschichte konnte mich mitreißen

Sanni: Prequel zu Deceptive City
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Meine Meinung
Bereits die Hauptgeschichte „Deceptive City“ von Stefanie Scheurich hat mich echt gut unterhalten können. Nun war ich sehr gespannt auf das Prequel „Sanni“ aus ihrer Feder.
Vom Cover wurde ...

Meine Meinung
Bereits die Hauptgeschichte „Deceptive City“ von Stefanie Scheurich hat mich echt gut unterhalten können. Nun war ich sehr gespannt auf das Prequel „Sanni“ aus ihrer Feder.
Vom Cover wurde ich sehr angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch dann auch flott auf den Reader geladen und schon ging es los.

Die hier auftauchenden Charaktere hat die Autorin so gut dargestellt, ich konnte mir jeden Einzelnen von ihnen richtig gut vorstellen und die Handlungen auch gut verstehen.
Sanni ist richtig gut gezeichnet. Gerade am Anfang fügt sie sich ihrem Leben, sie nimmt es mehr oder weniger hin. Dann aber, nach dem Tod ihres Bruders, verändert sich Sanni. Sie beginnt die Dinge zu hinterfragen, sie nimmt die Dinge nicht mehr einfach so hin. Das gefiel mir echt gut, denn sie entwickelt sich im Verlauf immer mehr. Sie wird im Verlauf immer mutiger und ihre Persönlichkeit reift mehr und mehr.

Neben Sanni gibt es noch andere Charaktere in diesem Prequel, die mir ebenso richtig gut gefallen haben. Man kann sie sich alle wirklich gut vorstellen und die Handlungen auch immer nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich bereits in ihren anderen Bücher sehr begeistert. Ich bin flüssig und wirklich gut durch die Seiten gekommen und konnte ohne Probleme folgen, alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen hier zu zwei verschiedenen Zeiten. Zum einen befindet man sich in der Vergangenheit, in der Zeit vor all den Geschehnissen von „Deceptive City“. Und es gibt Passagen in der Gegenwart, in der man sich auch schon in der Hauptgeschichte befindet.
Die Handlung hat mich wirklich für sich gewonnen. Gerade zu Beginn ist es doch noch recht ruhig. Man bekommt als Leser einen guten Einblick in die Zeit vor der Hauptgeschichte. Man kann so vieles auch viel besser verstehen, es besser nachvollziehen. Hier geht es wirklich spannend zu, die Spannungskurve baut sich nach und nach immer mehr auf, es fügen sich die Dinge immer mehr zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
Es gibt hier Emotionen und Gefühle, die sehr gut zum Tragen kommen, die alles noch verständlicher erscheinen lassen. Es geht hier nicht nur um das System, auch die Familie wird hier sehr in den Vordergrund gerückt. Man kann sich als Leser sehr gut einfühlen und mitfiebern.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen. Es ist ja die Vorgeschichte und so endet diese auch bevor tiefergehende Details über Sannis weiteres Schicksal preisgegeben werden. Ich fand dies genau richtig, denn so wird man animiert auch zur Hauptgeschichte zu greifen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Sanni“ von Stefanie Scheurich ein wirklich gut gelungenes Prequel zu „Deceptive City“, das mich von Anfang an für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und auch emotional empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich durchaus überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 19.01.2019

einfach Wahnsinn, für mich das beste Buch der Autorin, ein Highlight

Das Licht in meiner Dämmerung
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Meine Meinung
Wer mich kennt, der weiß, ich lese Sarah Saxx‘ Romane seit sie angefangen hat zu schreiben. Und bisher hat sie mich immer mit ihren Geschichten überzeugt. Daher bin ich auch immer wieder ...

Meine Meinung
Wer mich kennt, der weiß, ich lese Sarah Saxx‘ Romane seit sie angefangen hat zu schreiben. Und bisher hat sie mich immer mit ihren Geschichten überzeugt. Daher bin ich auch immer wieder richtig gespannt, wenn sie ein neues Buch rausbringt. So auch bei „Das Licht in meiner Dämmerung“.
Das Cover hat mich auf Anhieb total angesprochen und der Klappentext sprach für sich. Es war sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss und genau das habe ich nun auch getan.

Ihre Charaktere hat die Autorin verdammt gut gezeichnet. Sie alle waren für mich vorstellbar und die Handlungen auch immer gut zu verstehen.
Zum einen trifft man hier auch Eleonore. Mir war sie auf Anhiebt total sympathisch. Gerade erst hat sie etwas Schlimmes erlebt, das sie erst einmal verstehen und verarbeiten muss. Das sie zu Ethan Vertrauen fassen muss fällt ihr schwer. Gerade macht sie in meinen Augen glaubwürdig, ich habe mich in ihr wiedergefunden, konnte mit ihr mitfiebern.
Und es gibt Ethan, einen ziemlichen Eigenbrötler, der sich aber klammheimlich in mein Leserherz geschlossen hat. Er wirkt nach außen unnahbar, doch ganz tief im Inneren ist Ethan weich wie Butter. Er hat auch schon einiges erlebt und seitdem eine Mauer um sich herum aufgebaut. Und durch eben diese schafft es Eleonore zu dringen.
Die Dialoge der beiden sind klasse, hier gibt es richtige Schlagabtausche, die es in sich haben. Diese bringt die Autorin wirklich sehr gut rüber.

Es sind aber nicht nur die beiden Protagonisten, die es mir angetan haben, auch die anderen Charaktere in diesem Buch hier sind verdammt gut. Sie alle fügen sich wunderbar ins Geschehen ein. Mir persönlich ist hier Heathcliff in Erinnerung geblieben, denn er steht quasi irgendwie immer zwischen Eleonore und Ethan. Dabei ist er immer herzlich und ich habe ihn einfach total gerne gemocht.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach total wunderbar. Wieder einmal bin ich absolut flüssig und locker durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles sehr gut nachvollziehen. Hinzu kommen detaillierte Beschreibungen, in meinem Kopf herrschte Kopfkino und das nicht zu knapp.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Eleonore und Ethan um Wechsel. Das kann die Autorin einfach, sie schafft es so, dass man beiden Protagonisten noch viel näher ist, dass man sie kennen- und dann eben auch lieben lernt.
Die Handlung ist Wahnsinn. Einerseits ist es ein typisches Buch der Autorin, doch irgendwie ist es das auch nicht. Es gibt hier nicht nur eine reine Liebesgeschichte, nein es gibt so viel mehr. Den Leser erwartet hier Spannung, die einen nicht mehr loslässt. Die Autorin mischt hier Thriller und Liebesgeschichte so perfekt, ich habe das Buch quasi in einem gelesen, da ich wissen musste was weiter passiert. Es war ein Zwang, schon fast eine Sucht, ich konnte er aufhören als ich am Ende angekommen war. Ich war gefangen, gefesselt und stellenweise wirklich auch richtig sprachlos.

Das Ende ist dann absolut spannend und hat mich überzeugt. Ich empfand es als passend, es schließt ab und macht alles rund. Für mich ist dieses Ende einfach perfekt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Das Licht in meiner Dämmerung“ von Sarah Saxx ein Roman, der mich von Anfang an gefesselt und einfach mitgerissen hat.
Sehr gut ausgearbeitete, authentisch wirkende Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, deren Spannung und Liebesgeschichte wirklich süchtig machen, haben mich umgehauen und sind einfach perfekt. Das war das beste Buch, das ich bisher von Sarah Saxx gelesen habe!
Ein Highlight!
Lesen!

Veröffentlicht am 14.12.2018

ein guter Auftakt der Fantasyreihe

Venturia (Band 1): Juwelen und Verfall
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Meine Meinung
Von Regina Meißner kannte ich bereits andere Romane, die mir bisher auch immer gut gefallen haben. Nun ist mit „Venturia: Juwelen und Verfall“ der erste Teil einer neuen Reihe aus ihrer ...

Meine Meinung
Von Regina Meißner kannte ich bereits andere Romane, die mir bisher auch immer gut gefallen haben. Nun ist mit „Venturia: Juwelen und Verfall“ der erste Teil einer neuen Reihe aus ihrer Feder erschienen und ich war wirklich gespannt auf die Geschichte hier.
Das Cover und der Klappentext haben mir sehr angesprochen und so war ich neugierig wohin mich die Reise hier wirklich führen würde.

Ihre Charaktere hat die Autorin doch gut gezeichnet. Ich als Leser konnte sie mir vorstellen und die Handlungen auch soweit gut nachvollziehen.
Tiana ist die Protagonistin hier. Sie ist eine Prinzessin, die eigentlich alles hat was sie sich wünscht. Das macht sie auch ein wenig schwierig, wie ich finde. Sie ist aber irgendwie auch gefangen in ihrem Leben, kann sich nicht frei bewegen. Und genau das macht ihr zu schaffen. Mit der Zeit habe ich immer besser einen Zugang zu Tiana gefunden, habe miterlebt wie sie sich in ihrem Leben entwickelt, wie sie reift, erwachsener wird. Und am Ende war sie mir sogar richtig sympathisch geworden.

Als Leser lernt man hier außerdem auch die Familie von Tiana und die Bewerber kennen. Alle sind sie angemessen gut beschrieben und fügen sich gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse. Ich bin flüssig ins Geschehen hineingekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles verstehen. Sie hat hier eine wirklich tolle Atmosphäre ins Buch gezaubert, die der Leser auch fassen kann.
Die Handlung beginnt ruhig, ja schon fast verhalten. Für Fantasy geschah mir hier schon fast zu wenig. Man lernt als Leser erst einmal die Protagonistin besser kennen, begleitet sie in ihrem Leben. Man erfährt von den Bällen und davon das Tiana verheiratet werden soll.
Es dauert wirklich einige Zeit bis sich die Spannung aufbaut, bis man als Leser dann auch wirklich gepackt wird. Hat man die anfängliche Durststrecke überstanden geht es recht flott voran. Es wird magisch und fantastisch, zudem gibt es geheimnisvolle Dinge zu entdecken. Hinzu kommen Wendungen, die man so nicht erwartet, die vollkommen neue Dinge ans Licht bringen.
Die von der Autorin geschaffene Welt ist bildhaft und somit vorstellbar beschrieben, sie erwacht vor dem geistigen Auge des Lesers zum Leben.

Das Ende ist dann richtig offen gehalten. Als Leser hat man eigentlich noch nicht so recht eine Ahnung wohin das Ganze hier wirklich führen soll. Ich bin auf jeden Fall gespannt was in Band 2 folgen wird.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Venturia: Juwelen und Verfall“ von Regina Meißner ein guter Auftakt der neuen Reihe, der mich jedoch nicht vollkommen überzeugen konnte.
Interessante, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die recht verhalten beginnt, sich dann aber durch Spannung und unerwarteter Wendungen gut steigern kann, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf die Fortsetzung.
Durchaus lesenswert!