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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2026

leicht zu lesen und verständlich

Sei doch nicht besteuert
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Steuererklärung – das Wort löst nicht gerade Freude aus. Das Thema ist für Viele unverständlich und auch sehr trocken. Daher finde ich Bücher, die das Ganze nachvollziehbar, in einem angenehmen Stil erklären, ...

Steuererklärung – das Wort löst nicht gerade Freude aus. Das Thema ist für Viele unverständlich und auch sehr trocken. Daher finde ich Bücher, die das Ganze nachvollziehbar, in einem angenehmen Stil erklären, sehr interessant. Das ist hier schon einmal gelungen. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Dazu finde ich die Aufmachung übersichtlich.

Das Buch richtet sich vor allem an pure Steueranfänger, da es wirklich von Anfang an beginnt. Man bekommt beispielsweise erst einmal erklärt, was Steuern sind, Grundsätzliches rund um die Steuererklärung und wie man das ELSTER-Programm verwendet.

Nach dieser Einführung geht es z. B. um steuerfreie Gehaltsextras. Zwar waren diese auch nicht neu für mich. Trotzdem hat man manches etwas besser verstanden.

Danach widmet sich der Autor weiteren Themen, wie Immobilien, Schenkungen, Erbschaften, Aktien, Kryptowährungen oder Unternehmensgründungen. Dieser Einblick – mit den weiteren Tipps am Ende – fand ich am interessantesten. Hier fand ich doch einige Dinge, die ich bisher nicht wusste (die für uns aber grundsätzlich auch irrelevant sind). Trotzdem war dieser Abschnitt sehr interessant. Hier hätte manches aber auch etwas ausführlicher sein dürfen.

Die Übersicht am Ende über die verschiedenen Freibeträge und Pauschalen, sowie das Glossar haben mir gefallen. Solche hätte es gerne noch mehr geben dürfen.

Fazit:

Das Buch punktet vor allem mit seinem leicht zu lesenden Schreibstil und dem übersichtlichen Aufbau. Der erste Teil richtet sich an totale Steueranfänger, der hintere Teil bietet dann einen größeren Einblick in weitere Steuerthemen. Das Thema wird verständlich und nachvollziehbar erklärt. Auch wenn ich kein Steuererklärungsanfänger mehr bin, fand auch ich noch manche Dinge, die mir jetzt klarer sind. Ich habe aber gehofft, etwas mehr aus diesem Buch mitnehmen zu können.

Veröffentlicht am 29.04.2026

ein kurzweiliges Abenteuer mit schönem Erzählstil

Henne ahoi! Mein Sommer am See
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Ein Hausboot als Zuhause, ein Huhn als Haustier und viel Neues, das man Entdecken kann. Eigentlich hört sich Lilys Leben total interessant an. Doch leider sorgt so ein Umzug mit Neuanfang auch dafür, dass ...

Ein Hausboot als Zuhause, ein Huhn als Haustier und viel Neues, das man Entdecken kann. Eigentlich hört sich Lilys Leben total interessant an. Doch leider sorgt so ein Umzug mit Neuanfang auch dafür, dass man seine besten Freunde zurücklassen muss. Neue zu finden, das ist auch einfacher gesagt als getan. Wenn dann auch noch die Eltern so viel um die Ohren haben, dass sie sich gar nicht um die Kinder kümmern können, dann ist solch ein Neustart ziemlich hart. Das merkt man Lily auch an. Sie fühlt sich oft allein, hat niemanden zum Reden. Dabei wünscht sie sich das so sehr. Egal, ob sie ihre Erlebnisse erzählen will oder Probleme hat. Im entscheidenden Moment hat keiner für sie Zeit. Und so muss sie alleine damit klarkommen. Gut, dass sie ihr Huhn Columbus hat. Auch Frau Horchstedt, die Kioskbesitzerin, steht ihr immer wieder zur Seite. Dazu findet sie in Josh jemanden, der ebenfalls allein zu sein scheint. Die beiden freunden sich langsam an ...

Die Geschichte ist in 11 Kapitel mit angenehmer Länge eingeteilt. Der Text pro Seite ist aufgrund der Schriftgröße und Absätzen überschaubar. Außerdem sind immer wieder schwarz-weiße Illustrationen enthalten, die das Ganze zusätzlich auflockern. Sehr gefallen hat uns, dass z. B. Segelbegriffe sehr einfach erklärt und mit Merkhilfen nebenbei angeführt werden. Da lernt man beim Lesen sogar noch ein bisschen dazu.

Außerdem hat die Geschichte einen leichten und harmonischen Erzählstil. Es macht Spaß, Lily durch das Chaos zu begleiten. Da sie mit der Zeit schon viel schultern muss, tat sie uns irgendwann richtig leid. Wenigstens ist Columbus immer mit voller Unterstützung dabei. Das fanden wir witzig. Und irgendwann wurde es dann sogar noch richtig gefährlich. Doch bis zum Ende wurde alles wieder geklärt. So bleibt nach dem Lesen ein zufriedenes Gefühl zurück.

Fazit:

Ein kurzweiliges Abenteuer mit schönem Erzählstil. Man merkt, wie wichtig es ist, gesehen zu werden und jemandem zum Reden zu haben. Trotz des schwierigen Starts wird für Lily am Ende alles gut. Uns hat die Geschichte gut unterhalten.

Veröffentlicht am 24.03.2026

unterhaltsam aber nicht immer logisch

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich
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Tyls Bruder wird Ritter, aber für Tyl sieht die Zukunft nicht rosig aus: Er darf nicht einmal in seinem Zuhause bleiben. Doch dann ändert sich etwas in seinem freudlosen Leben: Er findet einen riesigen, ...

Tyls Bruder wird Ritter, aber für Tyl sieht die Zukunft nicht rosig aus: Er darf nicht einmal in seinem Zuhause bleiben. Doch dann ändert sich etwas in seinem freudlosen Leben: Er findet einen riesigen, verletzten Adler, den er gesund pflegt. Langsam entwickelt sich hier eine Freundschaft zwischen Adler Eylo und Tyl. Als Tyl dann in großen Schwierigkeiten steckt, ist das Tier sofort zur Stelle. Dann darf er auch noch auf dem Adler reiten. Er trifft die anderen Adlerreiter, die ihn erst einmal kritisch beäugen. Doch dann zieht eine Gefahr in Form der Falkenreiter auf. Und so stürzt sich Tyl mit den anderen in den Kampf ….

Tyl ist ein sympathischer Junge, der es nicht leicht hat: Das Leben in seiner Zeit ist karg und hart. Es geht nur um das Überleben. Sein Vater ist dazu sehr lieblos. Daher freut man sich gleich mit ihm, als er in Eylo einen neuen Freund findet.

Als er dann zu den Adlerreitern kommt, wird es spannend, denn auch ihre Kontrahenten treten auf. Nachdem es keinen richtigen Plan gibt und das Handeln von Tyl und seinen Freunden nicht ganz durchdacht wirkt, wird es sehr gefährlich.

Der Schluss ist dann rasant und spannend, aber nicht ganz logisch. Ein kleiner Ausblick auf den nächsten Band macht klar, dass auch hier die Probleme für die Adlerreiter nicht weniger werden, sondern die Gefahr wächst.

Der Text ist verständlich und leicht zu lesen. Daneben sind auch die Kapitellängen sehr übersichtlich. Das kann grundsätzlich gleich für mehr Lesemotivation sorgen. Die Geschichte fühlt sich aber nicht ganz flüssig an, eher nach Episoden, die nacheinander abgearbeitet werden.

Fazit:

Insgesamt war der Auftakt unterhaltsam und leicht zu lesen, aber für mich nicht immer logisch. Auch blieb der Eindruck, dass hier nur verschiedenen Episoden nacheinander erzählt werden. Ganz rund war die Geschichte meiner Meinung nach also nicht.

Veröffentlicht am 15.03.2026

unterhaltsame Geschichte mit sympathischen Hauptfiguren

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Letty lebt in Nottingham und führt ein besonderes Leben mit einem besonderen Freund: Will. Er ist ein Nachtmahr, den sie kennt, seit sie klein war. Seitdem führt sie ein Doppelleben: Einerseits ist sie ...

Letty lebt in Nottingham und führt ein besonderes Leben mit einem besonderen Freund: Will. Er ist ein Nachtmahr, den sie kennt, seit sie klein war. Seitdem führt sie ein Doppelleben: Einerseits ist sie eine normale Schülerin, andererseits begleitet sie Will oft nach Annwn - eine Parallelwelt, in der Nachtwesen wohnen, die den Menschen Albträume bescheren. Hier herrscht der Erlkönig. In seinem Auftrag spioniert Letty gemeinsam mit Will, dem Sohn des Königs. Da Menschen im Gegensatz zu den Nachtwesen logische Schlüsse ziehen können, ist ihre Hilfe bei der Aufklärung düsterer Vorkommnisse in Annwn sehr nützlich. Menschen gibt es in Annwn nicht viele und sie haben dort auch nichts zu lachen. Doch dann nehmen seltsame und unerklärliche Vorfälle immer mehr zu und damit wird es für alle immer gefährlicher. Und plötzlich steht nicht nur für den Erlkönig, sondern auch für die Menschen im echten Nottingham viel auf dem Spiel.

Die Geschichte erlebt man überwiegend mit Letty, ab und an auch mit Will mit. Das ist gelungen, da man dadurch ihre Gedanken und Gefühle kennt und somit ganz in die Geschichte eintauchen kann. Beide sind total sympathisch und ihre Freundschaft ist toll. Sie würden füreinander alles tun, auch wenn sie verschiedenen Welten angehören. Es ist auch unterhaltsam, wie sie langsam erkennen, dass der jeweils andere evtl. auch anziehender ist, als gedacht. Verlieben sollten sie sich aber nicht, da sie nicht wissen, ob Letty Will in diesem Fall noch sehen könnte. Das steht natürlich immer zwischen ihnen.

Der Erzählstil ist anschaulich und detailliert, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Das hat mir gefallen. Manchmal hat man aber das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen auf der Stelle tritt, da manche Dinge öfter angesprochen werden, sich aber dann erst einmal nicht viel ändert. Trotzdem habe ich immer gerne weitergelesen. Und zum Ende hin wird es auch noch richtig spannend, so dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Die Fortsetzung ist daher ein Muss.

Fazit:

Ein unterhaltsames und spannendes Abenteuer mit sympathischen Figuren. Da freut man sich auf die den nächsten Band.

Veröffentlicht am 13.03.2026

spannendes Finale

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Foxfighter-Band. Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (12 und 14) gelesen. Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an. Allerdings ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Foxfighter-Band. Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (12 und 14) gelesen. Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an. Allerdings gibt es immer wieder kleine Rückblenden, so dass man wieder gut in die Geschichte findet, auch wenn das Lesen des ersten Bandes schon ein bisschen her ist.

Anfangs beginnt es noch ruhiger, doch bald überschlagen sich die Ereignisse und der spannende Grundton nimmt immer mehr zu. Finn und Fabelfell versuchen nach wie vor, das Siegel zu schützen und die finsteren Mächte zu besiegen. Dass Kralle irgendwo lauert, ist ihnen klar. Auch, dass es bald einen Angriff geben wird - nur wann? Da die finsteren Gestalten nur gemeinsam besiegt werden können, müssen sich die verschiedenen Fuchsfamilien zusammenschließen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Niemand weiß, ob es nur alte Geschichten sind oder ob ein gemeinsamer Kampf wirklich helfen kann. Das Misstrauen ist groß, die Hoffnung klein.

Die düstere Atmosphäre trägt ebenfalls dazu bei, dass man immer neugierig auf den Fortgang ist. Schön ist, dass Igel Stachel, der immer wieder in der Geschichte auftaucht, für kurze, lustige Momente sorgt. Das lockert das Ganze gleich ein bisschen auf.

Den gelungenen Erzählstil mögen wir ebenfalls: Man spürt die Atmosphäre und hat alles direkt bildhaft vor Augen. Da fiebert man gleich noch ein bisschen mehr mit.

Das runde Ende zeigt dann unter anderem, dass Licht und Schatten zusammengehören. Das hat uns gut gefallen.

Fazit:

Turbulent, spannend und unterhaltsam. Es hat uns viel Spaß gemacht, Finn und seine Freunde durch die Geschichte zu begleiten. Alles in allem: Ein tolles Abenteuer!

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