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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2020

Öffne den Koffer und spring hinein!

Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein!
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Die 12jährige Flick ist gerade erst mit ihrer Familie umgezogen. Bei einer ihrer Stadttouren betritt sie das Reisebüro Strangeworlds. Und damit beginnt ein großes Abenteuer. Es handelt sich hier nämlich ...

Die 12jährige Flick ist gerade erst mit ihrer Familie umgezogen. Bei einer ihrer Stadttouren betritt sie das Reisebüro Strangeworlds. Und damit beginnt ein großes Abenteuer. Es handelt sich hier nämlich im ein Reisebüro der Strangeworlds-Gesellschaft. Dort kann man mit Hilfe von Koffern in andere Welten reisen. Zusammen mit Jonathan dem Besitzer des Reisebüros, macht sich Flick auf, verschiedene Welten zu erkunden.

Flick mochte ich sehr. Sie ist ein sympathisches Mädchen, das es aber zu Hause nicht gerade leicht hat. Dort fehlt die Herzlichkeit. Kein Wunder, dass Flick versucht, so viel Zeit wie möglich bei Jonathan zu verbringen. Man begleitet sie gerne bei ihrem Abenteuer.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Außerdem werden die verschiedenen Schauplätze und Welten sehr detailliert beschrieben. Man hat immer ein Bild vor Augen.

Zudem ist die Geschichte ist sehr fantasievoll. Die Idee, in Koffern zu reisen, finde ich toll. Dass Jonathans Vater vermisst wird, ist auch ein spannender Aspekt. Doch bis man die Spannung spürt, dauert es schon eine Weile. Man muss länger warten, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Die ganzen Probereisen sind zwar auch unterhaltsam, aber richtig mitreissend wird es erst am Ende. Da wird es dann sehr turbulent, doch es bleiben sehr viele Fragen offen. Richtig viel wurde hier noch nicht geklärt. Das ist natürlich auch dem Umstand geschuldet, dass es sich hier um den ersten Band handelt. Man ist zumindest gespannt, wie es hier weitergeht.

Fazit:

Eine fantasievoller und magischer Auftakt.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 17.10.2020

schöner Auftakt

Bazilla - Fee wider Willen
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Ich habe das Buch unseren Mädels (6 und 8 Jahre) vorgelesen. Wir waren sehr gespannt auf die Geschichte, da schon die Idee, dass Bazilla sich darauf freut, eine Vampirin zu werden, dann aber eine Fee wird, ...

Ich habe das Buch unseren Mädels (6 und 8 Jahre) vorgelesen. Wir waren sehr gespannt auf die Geschichte, da schon die Idee, dass Bazilla sich darauf freut, eine Vampirin zu werden, dann aber eine Fee wird, schon eine sehr lustige Geschichte verspricht. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Bazilla war uns sofort sympathisch. Sie ist ein fröhliches, aufgewecktes Mädchen, das zusammen mit ihrer Vampirfamilie und einigen skurrilen Figuren auf Burg Morchelfels lebt. Sehr gefallen hat uns ihr bester Freund, der Flederhamster Elvis. Er ist wirklich knuddelig und sorgte bei uns immer wieder für Lacher.

Als Bazilla dann nicht zum Vampir, sondern zur Fee wird, wird ihr Leben natürlich auf den Kopf gestellt. Sie muss ein Feeninternat besuchen, plötzlich tagsüber wach sein und Feenregeln lernen. Das Ganze ist sehr unterhaltsam. Es gibt hier immer wieder witzige Situationen. Bazilla hat Glück und findet im Internat auch eine tolle Freundin. Da Bazilla aber ganz anders ist, als die restlichen Feen, gibt es auch welche, die nicht gerade nett zu ihr sind. Als dann eine Prüfung ansteht und völlig aus dem Ruder läuft, zeigt Bazilla was in ihr steckt.

Man bekommt hier also eine Geschichte, die witzig, unterhaltsam und am Ende auch noch ein bisschen spannend ist. Außerdem sieht man auch, dass das Leben trotzdem schön sein kann, wenn alles anders kommt, als gedacht. Unsere Mädels hörten von Anfang bis Ende gerne zu.

Die gesamte Geschichte ist in 12 Kapitel eingeteilt. Außerdem sind auch immer wieder hübsche, schwarz-weiße Illustrationen enthalten, die den Text gleich ein bisschen auflockern. Auf diese haben wir uns immer sehr gefreut.

Fazit:

Eine fröhliche und lustige Geschichte mit einer liebenswerten Hauptperson. Da freut man sich gleich auf das nächste Abenteuer.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 11.10.2020

total gelungen

Alea Aquarius. Die Songs
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Nachdem in den Alea Aquarius Büchern immer wieder ganz tolle Liedtexte der Alpha Cru vorkamen, war ich total gespannt auf diese CD. Die Textauszüge waren dabei immer total schön, daher war ich neugierig, ...

Nachdem in den Alea Aquarius Büchern immer wieder ganz tolle Liedtexte der Alpha Cru vorkamen, war ich total gespannt auf diese CD. Die Textauszüge waren dabei immer total schön, daher war ich neugierig, wie diese dann klingen. Ich finde die CD total gelungen. Die Lieder sind abwechslungsreich, jedes ist ein bisschen anders. Es gibt fröhliche, ein bisschen traurige oder manche voller Sehnsucht. Sie transportieren die Gefühle auch wunderbar. Wenn man die Bücher kennt, ist es doppelt schön, da man sozusagen die Hintergründe kennt.

Auch unsere Mädels (6 und 8 Jahre) hören die CD im Moment rauf und runter. Sie kennen Alea zwar noch nicht, trotzdem gefallen ihnen die Lieder sehr. Die Kleine liebt "Hinterm Wasserfall", die Große ist von "Nicht länger leise" total begeistert. Aber auch die anderen kommen bei ihnen sehr gut an.

Uns gefällt sehr, dass im Booklet auch alle Liedtexte abgedruckt sind. So kann man hier sofort mit einsteigen. Das macht total Spaß und ist einfach klasse. Am Ende gibt es auch noch Instrumentalversionen einiger Lieder, bei denen man theoretisch selbst dazu singen kann. Das wird bei uns bisher noch nicht genutzt, aber sie werden bei uns zumindest auch gerne angehört.

Fazit:

Wir sind total begeistert. Die Texte sind so wunderschön und aussagekräftig und die Musik total stimmig. Da hört man voller Freude zu.

Veröffentlicht am 11.10.2020

ein tolles Lese- und Rätselabenteuer

Explorer Team. Das Abenteuer beginnt!
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Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels gelesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lias erzählt. Er ist ein sympathischer Junge, den man gerne durch die Geschichte begleitet. Lias ist auf der ...

Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels gelesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lias erzählt. Er ist ein sympathischer Junge, den man gerne durch die Geschichte begleitet. Lias ist auf der Suche nach seinem Vater, einem berühmter Expeditionsforscher, der vor 6 Monaten plötzlich verschwunden ist.
Mit Lias Suche startet ein großes Abenteuer. Als Hinweis hat sein Vater ihm ein Expeditionstagebuch hinterlassen, mit dessen Hilfe er nun versucht, dem Aufenthaltsort seines Vaters näherzukommen. Die Geschichte ist sehr rasant und spannend. Vor allem, dass Lias auf seinem Weg verfolgt wird, hält die Spannung hoch. Er muss also versuchen, die Rätsel schnell zu lösen und seine Verfolger abzuschütteln. Immer wieder wird Lias vor große Herausforderungen gestellt und kommt in gefährliche Situationen. Bei uns wurde hier ziemlich mitgefiebert. Die Aufmerksamkeit bleibt aufgrund der turbulenten Geschichte auch bis zum Ende erhalten.

Das große Highlight des Buches ist die Miträtselmöglichkeit. Am Ende des Buches findet sich ein Heftchen, das herausgenommen werden kann. Dieses Expeditionstagebuch wird in der Geschichte immer wieder angesprochen. Dann muss in diesem die jeweilige Seite gelesen und das zugehörige Rätsel gelöst werden. Dabei soll man manche Dinge ausschneiden. Das haben wir aber nicht gemacht, sondern die Seiten kopiert und erst dann gerätselt. So bleibt auch für einen weiteren Leser der ganze Spaß erhalten.

Zusammen mit der Beschreibung im Buch haben meine Zuhörerinnen alle Rätsel gelöst. Manchmal dauerte es zur Lösung etwas, aber es machte ihnen großen Spaß. Sie waren immer begeistert, wenn das Expeditionstagebuch wieder zur Sprache kam. Die Lösung findet man auch immer am Anfang des neuen Kapitels, ebenso eine Erklärung, wie Lian und Co. auf die Antwort kamen. So kann man dies auch immer gut nachvollziehen. Das ist sehr gelungen.

Die Geschichte ist aber nicht abgeschlossen, sondern hat ein offenes Ende. Man kann nun entscheiden, mit wem man das Abenteuer beenden möchte, da es für die Fortsetzung verschiedene Bände gibt, in denen man dies aus verschiedenen Sichten mitverfolgen kann. Das finde ich eine witzige Idee.

Das Buch ist in 9 Kapitel mit angenehmer Länge eingeteilt. Außerdem sind auch immer wieder schwarz-weiße Illustrationen enthalten, die den Text gleich ein bisschen auflockern. Auf diese haben wir uns immer sehr gefreut.

Fazit:

Ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer mit einer tollen Miträtselmöglichkeit, die uns alle begeistert hat. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 10.10.2020

Der Fluss des Vergessens

Alea Aquarius 6
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Bei diesem Buch handelt es sich um den 6. Band der Alea Aquarius Reihe. Da die Bücher aufeinander aufbauen, sollten sie auch der Reihe nach gelesen werden. Dann fehlt kein Vorwissen und man hat sicherlich ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 6. Band der Alea Aquarius Reihe. Da die Bücher aufeinander aufbauen, sollten sie auch der Reihe nach gelesen werden. Dann fehlt kein Vorwissen und man hat sicherlich den größten Lesespaß.

Nachdem Band 5 wirklich dramatisch endete, war ich sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Da der Alpha Cru ein Teil ihrer Erinnerung fehlt, muss sie sich wieder ganz neu zurechtfinden. Da sie erst einmal nichts mehr von der magischen Meerwelt wissen, dreht sich der Großteil des Buches um Schwierigkeiten, Probleme, aber auch neue Freundschaften in der Landgängerwelt. Außerdem spielt die Liebe in diesem Buch eine große Rolle. Es ist total schön, die Cru so glücklich zu sehen. Es gibt also wieder einige Überraschungen, viele Gefühle von großer Traurigkeit bis zum größten Glück. Daneben ist nach wie vor der wunderbare Zusammenhalt der Cru zu spüren, die auch Hilfe von unerwarteter Seite bekommt. Langsam wächst hier auch die Meerwelt und die Landgängerwelt zusammen. Das gefällt mir sehr.

Auch die Probleme der Flüsse und Meere werden hier wieder angesprochen. Der Umweltschutz wird hier so gelungen in die Geschichte eingeflochten. Das ist eine der großen Stärken der Reihe. Das gefällt mir sehr.

Die gesamte Geschichte ist wieder sehr mitreissend geschrieben. Auch wenn mir die magischen Meerwesen etwas fehlten, da sie erst relativ am Ende auftauchen, war es wieder ein wunderbares Leseerlebnis. Man ist nach wie vor gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Die Alpha Cru steht immer noch ziemlichen Herausforderungen gegenüber. Trotzdem gibt es hier - im Gegensatz zu Band 5 - ein total hoffnungsvolles Ende.

Fazit:

Die Alea Aquarius Reihe ist nach wie vor einfach wunderbar. Es hat wieder großen Spaß gemacht, die Alpha Cru durch die Geschichte zu begleiten.