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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

unterhaltsam aber nicht immer logisch

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich
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Tyls Bruder wird Ritter, aber für Tyl sieht die Zukunft nicht rosig aus: Er darf nicht einmal in seinem Zuhause bleiben. Doch dann ändert sich etwas in seinem freudlosen Leben: Er findet einen riesigen, ...

Tyls Bruder wird Ritter, aber für Tyl sieht die Zukunft nicht rosig aus: Er darf nicht einmal in seinem Zuhause bleiben. Doch dann ändert sich etwas in seinem freudlosen Leben: Er findet einen riesigen, verletzten Adler, den er gesund pflegt. Langsam entwickelt sich hier eine Freundschaft zwischen Adler Eylo und Tyl. Als Tyl dann in großen Schwierigkeiten steckt, ist das Tier sofort zur Stelle. Dann darf er auch noch auf dem Adler reiten. Er trifft die anderen Adlerreiter, die ihn erst einmal kritisch beäugen. Doch dann zieht eine Gefahr in Form der Falkenreiter auf. Und so stürzt sich Tyl mit den anderen in den Kampf ….

Tyl ist ein sympathischer Junge, der es nicht leicht hat: Das Leben in seiner Zeit ist karg und hart. Es geht nur um das Überleben. Sein Vater ist dazu sehr lieblos. Daher freut man sich gleich mit ihm, als er in Eylo einen neuen Freund findet.

Als er dann zu den Adlerreitern kommt, wird es spannend, denn auch ihre Kontrahenten treten auf. Nachdem es keinen richtigen Plan gibt und das Handeln von Tyl und seinen Freunden nicht ganz durchdacht wirkt, wird es sehr gefährlich.

Der Schluss ist dann rasant und spannend, aber nicht ganz logisch. Ein kleiner Ausblick auf den nächsten Band macht klar, dass auch hier die Probleme für die Adlerreiter nicht weniger werden, sondern die Gefahr wächst.

Der Text ist verständlich und leicht zu lesen. Daneben sind auch die Kapitellängen sehr übersichtlich. Das kann grundsätzlich gleich für mehr Lesemotivation sorgen. Die Geschichte fühlt sich aber nicht ganz flüssig an, eher nach Episoden, die nacheinander abgearbeitet werden.

Fazit:

Insgesamt war der Auftakt unterhaltsam und leicht zu lesen, aber für mich nicht immer logisch. Auch blieb der Eindruck, dass hier nur verschiedenen Episoden nacheinander erzählt werden. Ganz rund war die Geschichte meiner Meinung nach also nicht.

Veröffentlicht am 15.03.2026

unterhaltsame Geschichte mit sympathischen Hauptfiguren

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Letty lebt in Nottingham und führt ein besonderes Leben mit einem besonderen Freund: Will. Er ist ein Nachtmahr, den sie kennt, seit sie klein war. Seitdem führt sie ein Doppelleben: Einerseits ist sie ...

Letty lebt in Nottingham und führt ein besonderes Leben mit einem besonderen Freund: Will. Er ist ein Nachtmahr, den sie kennt, seit sie klein war. Seitdem führt sie ein Doppelleben: Einerseits ist sie eine normale Schülerin, andererseits begleitet sie Will oft nach Annwn - eine Parallelwelt, in der Nachtwesen wohnen, die den Menschen Albträume bescheren. Hier herrscht der Erlkönig. In seinem Auftrag spioniert Letty gemeinsam mit Will, dem Sohn des Königs. Da Menschen im Gegensatz zu den Nachtwesen logische Schlüsse ziehen können, ist ihre Hilfe bei der Aufklärung düsterer Vorkommnisse in Annwn sehr nützlich. Menschen gibt es in Annwn nicht viele und sie haben dort auch nichts zu lachen. Doch dann nehmen seltsame und unerklärliche Vorfälle immer mehr zu und damit wird es für alle immer gefährlicher. Und plötzlich steht nicht nur für den Erlkönig, sondern auch für die Menschen im echten Nottingham viel auf dem Spiel.

Die Geschichte erlebt man überwiegend mit Letty, ab und an auch mit Will mit. Das ist gelungen, da man dadurch ihre Gedanken und Gefühle kennt und somit ganz in die Geschichte eintauchen kann. Beide sind total sympathisch und ihre Freundschaft ist toll. Sie würden füreinander alles tun, auch wenn sie verschiedenen Welten angehören. Es ist auch unterhaltsam, wie sie langsam erkennen, dass der jeweils andere evtl. auch anziehender ist, als gedacht. Verlieben sollten sie sich aber nicht, da sie nicht wissen, ob Letty Will in diesem Fall noch sehen könnte. Das steht natürlich immer zwischen ihnen.

Der Erzählstil ist anschaulich und detailliert, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Das hat mir gefallen. Manchmal hat man aber das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen auf der Stelle tritt, da manche Dinge öfter angesprochen werden, sich aber dann erst einmal nicht viel ändert. Trotzdem habe ich immer gerne weitergelesen. Und zum Ende hin wird es auch noch richtig spannend, so dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Die Fortsetzung ist daher ein Muss.

Fazit:

Ein unterhaltsames und spannendes Abenteuer mit sympathischen Figuren. Da freut man sich auf die den nächsten Band.

Veröffentlicht am 13.03.2026

spannendes Finale

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Foxfighter-Band. Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (12 und 14) gelesen. Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an. Allerdings ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Foxfighter-Band. Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (12 und 14) gelesen. Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an. Allerdings gibt es immer wieder kleine Rückblenden, so dass man wieder gut in die Geschichte findet, auch wenn das Lesen des ersten Bandes schon ein bisschen her ist.

Anfangs beginnt es noch ruhiger, doch bald überschlagen sich die Ereignisse und der spannende Grundton nimmt immer mehr zu. Finn und Fabelfell versuchen nach wie vor, das Siegel zu schützen und die finsteren Mächte zu besiegen. Dass Kralle irgendwo lauert, ist ihnen klar. Auch, dass es bald einen Angriff geben wird - nur wann? Da die finsteren Gestalten nur gemeinsam besiegt werden können, müssen sich die verschiedenen Fuchsfamilien zusammenschließen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Niemand weiß, ob es nur alte Geschichten sind oder ob ein gemeinsamer Kampf wirklich helfen kann. Das Misstrauen ist groß, die Hoffnung klein.

Die düstere Atmosphäre trägt ebenfalls dazu bei, dass man immer neugierig auf den Fortgang ist. Schön ist, dass Igel Stachel, der immer wieder in der Geschichte auftaucht, für kurze, lustige Momente sorgt. Das lockert das Ganze gleich ein bisschen auf.

Den gelungenen Erzählstil mögen wir ebenfalls: Man spürt die Atmosphäre und hat alles direkt bildhaft vor Augen. Da fiebert man gleich noch ein bisschen mehr mit.

Das runde Ende zeigt dann unter anderem, dass Licht und Schatten zusammengehören. Das hat uns gut gefallen.

Fazit:

Turbulent, spannend und unterhaltsam. Es hat uns viel Spaß gemacht, Finn und seine Freunde durch die Geschichte zu begleiten. Alles in allem: Ein tolles Abenteuer!

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
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  • Fantasie
Veröffentlicht am 28.02.2026

fröhlich, humorvoll und unterhaltsam

Helden der Weide - Haggelbärri Schlimm
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Bei diesem Abenteuer handelt es sich um den vierten Band der Helden der Weide-Reihe. Nachdem es sich hier um eine abgeschlossene Geschichte handelt, benötigt man kein Vorwissen.

Dieses Mal zieht vorübergehend ...

Bei diesem Abenteuer handelt es sich um den vierten Band der Helden der Weide-Reihe. Nachdem es sich hier um eine abgeschlossene Geschichte handelt, benötigt man kein Vorwissen.

Dieses Mal zieht vorübergehend Schafbock Haggelbärri auf den Hof. Geschniegelt und gestriegelt, da er bald auf einer großen Schau teilnehmen soll. Deswegen benötigt er auch eine Sonderbehandlung. Natürlich muss er selbst auch aufpassen, dass er sauber bleibt. Über das Ganze staunen die anderen Hoftiere. Trotzdem darf Haggelbärri die anderen auch auf die Weide begleiten. Und da läuft es für ihn leider nicht optimal …

Die Geschichte handelt also vom normalen Hofleben der Tiere und des neuen Gastes. Vor allem die Gedanken und Überlegungen der Tiere sind witzig und kurzweilig. Dass sie sich selbst zu helfen wissen, hat uns ebenfalls gefallen. Das fröhliche, humorvolle Miteinander der Stallbewohner sorgt also auch beim Leser für gute Laune.

Die größere Schrift und der Zeilenabstand sorgen dafür, dass die Textmenge pro Seite sehr übersichtlich ist. Das sorgt gleich für mehr Lesemotivation. Dazu ist auch das Layout des Buches gelungen: Fröhliche, farbenfrohe Illustrationen, manchmal kleine Kurzcomics, immer wieder ein bunter Satz. Das Ganze lockert den Text gleich ein bisschen auf.

Fazit:

Fröhlich, humorvoll und unterhaltsam. Uns hat das Haggelbärri-Abenteuer Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 24.02.2026

kurzweilig und abwechslungsreich

You and Me - Die zweite erste Liebe
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In Phasen, in denen im Leben nicht alles rund läuft, überlegt man vielleicht, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man in besonderen Situationen anders gehandelt hätte. Genau so geht es Adam und Jules. Die ...

In Phasen, in denen im Leben nicht alles rund läuft, überlegt man vielleicht, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man in besonderen Situationen anders gehandelt hätte. Genau so geht es Adam und Jules. Die Beiden haben zwei erwachsene Kinder, die immer noch zu Hause wohnen. Ein richtiges Paar sind sie eigentlich nicht mehr, sie leben mehr nebeneinander her. Und so geht ihr Leben seinen gewöhnlichen Gang, bis Adam entdeckt, dass Jules und er mit ihren alten Mixtapes in die Vergangenheit zurückreisen können. Klar, dass bald der Wunsch entsteht, kleine Dinge zu ändern. Anfangs hat das Ganze positive Auswirkungen, doch bald verändert sich die ganze Familie. Denn jeder hat heimliche Träume, alten Groll und Geheimnisse vor dem anderen, so dass auch durch die Zeitreisen nicht mehr Glück ind die Familie einzieht …

Die Geschichte erlebt man abwechselnd mit Jules und Adam mit. Das hat mir gefallen, da man beide gut kennenlernt. Die „hätte, wäre, wenn“-Gedanken der beiden kann man nachvollziehen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und anschaulich. Durch die Zeitreisen ist man auch immer neugierig, wie es weitergeht. Gerade am Ende war mir aber nicht mehr ganz klar, in welche Zeit sie letzten Endes zurückkommen. Trotzdem war das Ganze unterhaltsam.

Gelungen finde ich auch, dass man merkt, was im Leben zählt. Manchmal hat man bereits sein Glück gefunden, ohne dass man es merkt. Und wenn alles plötzlich anders wird, kommt diese Einsicht zu spät. Da kann man gleich den Vorsatz mitnehmen, selbst etwas zufriedener durchs Leben zu gehen.

Fazit:

Mir hat die Geschichte gefallen. Der Erzählstil ist angenehm. Außerdem kann man Jules und Adams Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Durch die Zeitreisen bleibt man neugierig, wie es weitergeht. Außerdem bringt die Geschichte den Leser schon etwas zum Nachdenken. Alles in allem: Kurzweilig und abwechslungsreich.