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Veröffentlicht am 22.01.2026

Fall 8 für Xavier Kieffer: spannend und sehr unterhaltsam

Verhängnisvoller Champagner
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Xavier Kieffer ist Koch und Inhaber eines Lokals in Luxemburg, seine Küche ist vielleicht nicht sternewürdig, aber bodenständig, lokal und lecker. Bei einem Event in Paris trifft er auf Luc Reiser, einen ...

Xavier Kieffer ist Koch und Inhaber eines Lokals in Luxemburg, seine Küche ist vielleicht nicht sternewürdig, aber bodenständig, lokal und lecker. Bei einem Event in Paris trifft er auf Luc Reiser, einen Freund aus Ausbildungszeiten, der ihm in den 80er-Jahren mal die Freundin ausgespannt hat. Reiser hat Fabienne immerhin geheiratet und es anschließend zum Chef eines kleinen aber feinen Champagnerhauses geschafft. Und ebendieser Reiser stirbt unter einer Champagnerpalette, genau in dem Augenblick in dem Kieffer ihn in seinem Keller besuchen will. Die letzten Worte des Toten sind eher kryptisch und machen für Kieffer keinen Sinn. Doch die Witwe, hat von den Detektivfähigkeiten Kieffers gehört und bittet ihn, auf eigene Faust zu recherchieren um vielleicht die Hintergründe aufzuklären. Dabei muss er feststellen, dass hinter so manch luxuriöser Fassade ganz schön viel Schmu betrieben wird, nicht alles Gold ist was glänzt, und nicht alles was im Glas perlt guter Champagner ist. Denn das Milliardengeschäft lockt so manchen Betrüger an, sein eigenes, illegales „Getränk“ auf den Markt zu bringen…

Meine Meinung: Dies ist bereits der achte Band rund um den Koch und Gelegenheitsdetektiv Xavier Kieffer. Und wie in den Bänden zuvor, bekommt man neben der Krimistory wieder viel Lokalkolorit und gastronomische Empfehlungen. Das Buch macht durchweg Spaß, lässt sich sehr gut lesen. Die Spannung ist nicht auf Thriller-Niveau, aber ich glaube, darauf zielt es auch gar nicht ab. Es ist ein wunderbar leicht zu lesendes Buch bei dem man das eine oder andere Mal in die Versuchung kommt, eines der vorgestellten Gerichte mal selbst auszuprobieren. In Summe vergebe ich sehr gerne fünf von fünf Sterne und freue mich schon auf weitere Bände rund um Kieffer.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Ein Verbrechen, ein Verdächtiger mit Amnesie und die Frage: Wer war es?

Flüsternde Erinnerungen
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Es beginnt mit einem Ausflug: 2017 brechen Jojo und seine Freunde zu einer Wanderung in den Harz auf – doch nur er wird von diesem Ausflug zurückkehren. Sieben Jahre später, die Eltern haben sich getrennt, ...

Es beginnt mit einem Ausflug: 2017 brechen Jojo und seine Freunde zu einer Wanderung in den Harz auf – doch nur er wird von diesem Ausflug zurückkehren. Sieben Jahre später, die Eltern haben sich getrennt, hat er sich aus seiner alten Heimat Braunschweig zurückgezogen, lebt als Physiotherapeut in Hamburg. Als ihn auf seinem Handy ein Notruf seines Vaters erreicht, kehrt er nicht nur nach Braunschweig zurück, sondern auch in den Harz. Denn er leidet unter einer Amnesie, kann sich an nichts mehr erinnern, möchte aber nicht nur sich selbst beweisen, dass er nichts mit dem Verbrechen von damals zu tun. Als weitere Wanderer im Harz verschwinden, spitzt sich die Lage nicht nur für Jojo zu. Was ist damals geschehen und wie hängt es mit den aktuellen Ereignissen zusammen? Kommen die Erinnerungen anfangs nur bruchstückhaft zurück, deckt Jojo mit der Zeit eine unheimliche Geschichte auf, die nicht nur sein Leben beeinflusst hat und weiterhin beeinflusst…

Meine Meinung: Der Einstieg ist ein wenig zäh, hat man diesen aber überwunden (also spätestens, wenn die Geschichte sich in Braunschweig weiterentwickelt), erwartet einen eine sehr düstere und spannende Geschichte die einen stark in ihren Bann zieht. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für mich vier von fünf Sterne, einen ziehe ich für den zähen Anfang ab.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Der "gute" Nachbar... füllt nicht nur Deinen Kühlschrank... er will Dein Leben!

Der Nachbar
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Sarah Wolff hat schon viel mitgemacht in ihrem Leben: Als Kind ist sie … versehentlich … Schuld am Tod ihres kleinen Bruders. Seitdem leidet sie unter Monophobie, kann nicht alleine sein. Viele Jahre später, ...

Sarah Wolff hat schon viel mitgemacht in ihrem Leben: Als Kind ist sie … versehentlich … Schuld am Tod ihres kleinen Bruders. Seitdem leidet sie unter Monophobie, kann nicht alleine sein. Viele Jahre später, in Frankfurt lebend, hat sie ein traumatisches Erlebnis mit ihrem Partner – zurück bleibt eine gemeinsame Tochter und eine Narbe die von einem Säureangriff herrührt. Sie bricht alle Brücken ab, zieht in ihre alte Heimat Berlin und will noch mal von vorne anfangen. Doch um sie herum scheint es zu spuken: Der Kühlschrank in ihrem Haus ist gefüllt mit Dingen, die zwar auf dem Einkaufszettel standen, die sie aber nicht eingekauft hat. In ihrem Ladenlokal ist es aufgeräumt, obwohl sie sich sicher ist, dass ihre Tochter das Sushi auf der Theke vergessen hat, bevor sie eine Woche in Urlaub gefahren sind. Und das ist erst der Anfang eines irren Alptraums, der sich von Kapitel zu Kapitel steigert … und nicht nur Sarah an ihrem Verstand zweifeln lässt. Gibt es einen unheimlichen „Nachbarn“ der … auf den ersten Blick … gutes im Schilde führt? Auf den zweiten Blick aber nicht nur ihr nach dem Leben trachtet?

Meine Meinung: Sebastian Fitzek mal wieder in Hochform! Der Sog der Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel stärker, die Spannung steigt Seite um Seite. Bis das man an dem Punkt ist, an dem die Uhrzeit egal ist … denn eigentlich müsste man … schlafen zum Beispiel … aber das geht nicht, denn die Kapitel sind kurz und jedes hat einen Cliffhanger und das nächste muss noch unbedingt gelesen werden … und dann noch eins … denn er kann es einfach: Seine Leserschaft um den Schlaf bringen! Mir hat das Buch mal wieder sehr, sehr gut gefallen, ich vergebe selbstverständlich die vollen fünf von fünf Punkte.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Ein Pferderipper und eine zerstückelt Leiche - Herausforderungen für Rechtsmedizinerin Sabine Yao

Mit kalter Hand
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Ein Pferderipper treibt sein Unwesen im Großraum Berlin, tötet die Tiere mit immer größerer Präzision. Eigentlich nicht die Kernkompetenz von Sabine Yao, Rechtsmedizinerin und Mitglied der BKA-Einheit ...

Ein Pferderipper treibt sein Unwesen im Großraum Berlin, tötet die Tiere mit immer größerer Präzision. Eigentlich nicht die Kernkompetenz von Sabine Yao, Rechtsmedizinerin und Mitglied der BKA-Einheit „Extremdelikte“. Doch da die Befürchtung besteht, dass der Täter an den Tieren nur übt, um dann sein Wissen auch an Menschen anzuwenden, bittet der Profiler Milan Hasanovic sie trotzdem um Hilfe. Parallel dazu werden in einem Forst erst ein Fuß, dann weitere Körperteile und schließlich der Torso eines Mannes gefunden. Die Teile sind teilweise schon so stark verwest, dass es die Mitarbeiter der „Extremdelikte“ vor eine Herausforderung stellt, die Hintergründe herauszufinden. Denn auch hier besteht die Gefahr, dass es nicht bei dem einen Opfer bleibt… Sabine Yao steht mal wieder vor den Herausforderungen, die ihren Job einerseits so spannend und abwechsungsreich machen, sie andererseits aber auch bis an die Grenzen ihrer Leistungs- und Leidensfähigkeit treiben...

Wie immer bei Michael Tsokos, dem bekanntesten Rechtsmediziner Deutschlands und Erfolgsautor zahlreicher Thriller, so bekommen wir auch bei „Mit kalter Hand“ wieder tiefe und manchmal auch unangenehme Einblicke in die Arbeit der Rechtsmedizin. Dabei ist die Spannung durchgehend hoch, das Buch mal wieder ein echter Pageturner. Von mir bekommt das Buch daher gerne fünf von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Band 6 der OPE-Reihe- spannender Thriller um einen Strippenzieher der anderer zu Mördern macht

Der Einflüsterer
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Eine Festnahme in einem Hotel erscheint zunächst wie Routine. Die Verdächtige soll ihrem besten Freund das Herz buchstäblich herausgerissen haben. Jetzt ist sie in einem Schweriner Hotelzimmer und sowohl ...

Eine Festnahme in einem Hotel erscheint zunächst wie Routine. Die Verdächtige soll ihrem besten Freund das Herz buchstäblich herausgerissen haben. Jetzt ist sie in einem Schweriner Hotelzimmer und sowohl eine SEK-Einheit als auch Hauptkommissarin Anika Albrecht stehen vor der Tür. Doch bevor die Handschellen klicken können, hat sich die Täterin aus dem Fenster und in den Tod gestürzt. Als Albrecht bei Ihrer Recherche zu den Hintergründen der Tat feststellt, dass es bereits ähnliche Taten gegeben hat, wendet sie sich an ihren alten Freund Jan Theurer von der Verhaltensanalyse-Einheit OPE. Schnell wird klar: Es gibt eine mysteriöse Person im Hintergrund, die Opfer so manipuliert, dass sie zu Tätern werden, Morde begehen und sich anschließend selbst töten. Doch wo ist die Gemeinsamkeit bei den weit verstreuten Taten? Bei Ihrer Suche nach den Hintergründen treten plötzlich die Mitarbeiter der OPE in den Vordergrund, geraten sie selbst in den Fokus, werden zu Opfern. Und als das nächste Opfer innerhalb der OPE-Familie zu sein scheint, müssen alle zusammenarbeiten, denn nur gemeinsam gelingt es, den Einflüsterer dingfest zu machen.
Meine Meinung: Auch der sechste Band rund um Lisa Seifert und Jan Theurer ist mal wieder ein spannender Thriller. Dabei bekommen wir hier auch sehr viele Einblicke in die Privatleben der OPE-Mitglieder, erleben Streit, Versöhnung und Verlust. Das alles ist mal wieder sehr gut geschrieben und ein echter Pageturner. Keine Frage – dieses Buch hat fünf von fünf Sterne verdient.

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