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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2018

Das Buch mit dem Hype...

ONE OF US IS LYING
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Das Cover ist mal etwas anderes. Es ist übersichtlich, ohne zu langweilig zu sein und hat interessante Details. Zudem spielt es sehr auf die Handlung an, was bei vielen anderen Büchern nicht der Fall ist. ...

Das Cover ist mal etwas anderes. Es ist übersichtlich, ohne zu langweilig zu sein und hat interessante Details. Zudem spielt es sehr auf die Handlung an, was bei vielen anderen Büchern nicht der Fall ist. Die Innengestaltung des Buches ist auch schön, in allen Kapiteln wird aus der Sicht aller vier Protagonisten erzählt. Außerdem ist vor jedem Protagonistenwechsel Tag, Zeit und der jeweilige Potagonist aufgeschrieben, was für die Übersichtlichkeit wirklich gut ist.

Die Handlung, die ich oben schon beschrieben habe, ist teilweise außergewöhnlich, allerdings erkennt man auch einige Muster, die beispielsweise auch in "Tote Mädchen lügen nicht" zu lesen waren. Trotzdem gab es einige noch nie dagewesene, neuen Stellen. In sich war die Handlung auf jeden Fall logisch und schlüssig. Stellenweise ein bisschen vorhersehbar, aber doch meistens überraschend.

Die Geschichte spielt an verschiedenen Orten, die an sich wenig beschrieben sind, allerdings ist das bei diesem Buch überhaupt nicht schlimm.

Wie oben schon erwähnt, gibt es vier Protagonisten. Einmal ist da Cooper. Ihn finde ich am symphatischsten. Er spielt ganz gut Baseball, gehört einer einflussreichen Clique an und hat eine tolle Freundin, obwohl er eigentlich jemand ganz anderen liebt. Dann gibt es Nate. Sein Vater ist alkoholabhängig, seine Mutter verschwunden und er selbst dealt mit Drogen, obwohl er erst auf Bewährung ist. Außerdem gibt es Addy. Sie ist hübsch, hat ein perfektionistische Mutter und gehört der tollen Clique von Cooper an. Außerdem hat sie einen Freund, der sich aber wahrscheinlich von ihr trennen würde, sobald er bestimmtes herausfindet. Zum Schluss gibt es noch Brownwyn. Sie kommt aus einer reichen Familie, hat ein paar gute Freundinnen und ist in fast allen Fächern Klassenbeste, auch wenn sie das manchmal nicht verdient hätte.
Ich konnte mich nicht so sehr mit den Protagonisten identifizieren, allerdings gibt es sicherlich viele, die das können, da man hier sehr viele Möglichkeiten hat.

Der Schreibstil der Autorin ist kein herausragender. Sie schreibt durchschnittlich und normal für einen Jugendthriller, aber nicht unbedingt besonders, schafft es aber, viel Spannung aufzubauen.

Diese Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.com/2018/05/oneofusislying.html

Veröffentlicht am 23.05.2018

Wenn nachts die Wölfe kommen...

Die Nacht gehört den Wölfen
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Das Cover passte, fand ich, sehr gut zum Thriller. Es sieht sehr düster aus, und auch der Thriller ist sehr düster. Es hat mich aber gestört, das der Thriller eine sehr unregelmäßige Kapitelverteilung ...

Das Cover passte, fand ich, sehr gut zum Thriller. Es sieht sehr düster aus, und auch der Thriller ist sehr düster. Es hat mich aber gestört, das der Thriller eine sehr unregelmäßige Kapitelverteilung hatte (mal hatte ein Kapitel eine Seite, mal drei Seiten, mal sechs Seiten).

Der Thriller hat für einen Jugendthriller eine sehr düstere Handlung, der uns sehr weit in die Psyche eines Jungen geführt hat. So eine Tiefe kenne ich sonst meist nur von Psychothrillern. Die Handlung war aber wirklich tiefgründig, überraschend und unglaublich spannend und hatte viele Überraschungen und ein sehr psychisch - tiefgründiges Ende. Die Handlung fand ich rundum gut und wirklich überraschend. Dieses Buch ist so eines, wo ich mich frage, was sich der Autor dabei gedacht hat.

Das Buch spielte vor allem in Wäldern, die Textabschnitte hier fand ich besonders toll. Die Wälder, die teilweise sehr düster sind, passen gut zum ohnehin düsteren Inhalt und verstärken die Angst in Simon, was auch für den Leser spürbar ist. Eine tolle Auswahl hat der Autor auch bei den anderen Orten getroffen, die die Handlung noch verstärken.

Der Protagonist Simon ist sehr interessant. Er hat nach dem Autounfall, bei dem er der einzige Überlebende ist, psychische Störungen. Während dem Verlauf des Buches wird das sehr deutlich erkennbar. Ich konnte mich nicht mit dem Protagonist identifizieren, finde ihn aber trotzdem sehr gelungen.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut, geheimnisvoll und baut die Spannung in dem Buch auf. Der Schreibstil des Autors ist deshalb wirklich wichtig für das Buch. Auch schreibt der Autor gruselig und geheimnisvoll.

Diese Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/die-nacht-gehoert-den-woelfen.html

Veröffentlicht am 20.05.2018

Perfekter Ehemann. Perfekter Vater. Perfekter Thriller?

Wahrheit gegen Wahrheit
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Fange ich mal, wie immer, mit dem Cover an. Das Cover fand ich sehr schön und optisch ansprechend gestaltet und auch der Klappentext ist sehr schön. Die Aufmachung dieses Buches hat mich allgemein sehr ...

Fange ich mal, wie immer, mit dem Cover an. Das Cover fand ich sehr schön und optisch ansprechend gestaltet und auch der Klappentext ist sehr schön. Die Aufmachung dieses Buches hat mich allgemein sehr überzeugt. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hat mich der Untertitel dieses Buches auch zu dem Titel dieser Rezension inspiriert.

Das Buch hat eine wirklich rasante Handlung. Es startet spannend und bleibt auch durchgängig so. Von dem Moment, an dem ich angefangen habe zu lesen, hat mich dieses Buch gefangen. Es ist einfach so, dass die Handlung wirklich nachvollziehbar war, ohne vorhersehbar zu sein. Jede Seite hat mich aufs neue überrascht und mich teilweise geschockt.

Das Buch spielt vor allem in den Räumen der CIA. Hier hat Karen Cleveland, die früher einmal für die CIA gearbeitet hat, ein wenig Fachwissen ergänzt. Allerdings wirklich nur so viel, wie gut ist, was wiederum gut ist. Außerdem hat die Autorin einige Informationen über die Vororte von Washington D.C. ergänzt, was ich auch nicht schlecht fand. Auch die anderen Orte sind gut ausgewählt und schön beschrieben.

Ich finde die Protagonistin Vivian Miller sehr gut. Ich denke, jeder kann sich mit dieser Frau identifizieren, auch wenn man nicht unbedingt Spionage - Abwehr - Analyst/in ist. Jeder kann sich vorstellen, dass ein lieber Mensch, egal ob der eigene Partner, ein Geschwisterkind, oder auch nur ein Freund, ein Geheimnis hat, das man aufgedeckt hat und nicht aufdecken wollte und jetzt in einem inneren Konflikt ist. Verraten? Nicht verraten? Vergessen? Die Figur von Vivian ist mir außerdem ziemlich sympathisch. Das ist auf jeden Fall ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte.

Den Schreibstil dieser Autorin fand ich wirklich gut. Man kann das Buch durchgängig gut und flüssig lesen, obwohl einige gewöhnungsbedürftige Sachen vorkommen. Auch die Spannung bleibt immer relativ hoch und verpufft eigentlich nie.

Diese Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/wahrheit-gegen-wahrheit.html

Veröffentlicht am 13.05.2018

Interessanter Thriller mit zu wenig Spannung

Schweige nun still
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Das Cover fand ich sehr schön und geheimnisvoll, da diese blauen Federn wirklich etwas geheimnisvolles haben. Auch den Titel fand ich schön, es ist ein klassischer Thrillertitel, der direkt Spannung verheißt. ...

Das Cover fand ich sehr schön und geheimnisvoll, da diese blauen Federn wirklich etwas geheimnisvolles haben. Auch den Titel fand ich schön, es ist ein klassischer Thrillertitel, der direkt Spannung verheißt.

Das Buch startet mit einem Prolog, welcher die Geschichte der jungen Frau, Cassie, erzählt. Das Buch beginnt also direkt mit der Handlung. Die Handlung im Buch selbst fand ich allerdings nur mittelmäßig, vor allem im Vergleich mit anderen Psychothrillern. Es passiert relativ wenig, und wenn etwas passiert, sind das vor allem Dinge, die nicht zur eigentlichen Handlung beitragen und eher unwichtig sind (auch wenn solche Dinge in allen Büchern vorkommen, war es hier doch zu viel). Ich habe kurzzeitig wirklich überlegt, das Buch abzubrechen, weil es einige wirklich langweilige Stellen hat.

Das Buch spielt vor allem im Krankenhaus, welches ich doch schön beschrieben (auch wenn es im Buch hässlich beschrieben wird) finde. Auch spielt es in verschiedenen Ortschaften und in verschiedenen Häusern. Dieser Ortswechsel ist schön und tut dem Buch gut, da es dadurch weniger eintönig ist. Auch die Häuser, Orte und das Krankenhaus kennenzulernen, ist spannend. Daumen hoch für die Orte und -beschreibungen !

Das Buch wird von drei Protagonisten erzählt. Einmal ist da Alice. Sie ist Krankenschwester im Krankenhaus und hat mehrere Fehlgeburten hinter sich.
Es ist interessant aus ihrer Perspektive zu lesen, da man hier viel von ihrem Krankenhausalltag und dem Alltag bei ihr mitbekommt. Dann ist da Frank. Seine Perspektive ist, meiner Meinung nach, die spannendste. Bei ihm bekommt man mit, dass sich Leute nachts bei Cassie ans Bett schleichen, dass Leute bestimmte Sachen sagen. Aber er kann es nicht weitergeben. Hier verstehe ich dann manchmal doch das Genre. Zuletzt haben wir noch Cassies Perspektive. Ihre Perspektive fand ich aufgrund vieler Zeitsprünge sehr schwierig. Allerdings offenbaren sich in Cassies Perspektive die meisten Informationen.

Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht. Allerdings habe ich einen Kritikpunkt. Einmal den schon oben gennanten, dass es kaum Spannung gibt. Ich glaube, die Spannungskurve würde so aussehen, dass sie zunächst ganz flach bleibt, dann ein paar mal ein bisschen höher steigt, aber immer wieder runterkommt, bis es zum Schluss ein mal richtig spannend wird und die Spannung in die Höhe schießt.

Diese Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/schweige-nun-still.html

Veröffentlicht am 06.05.2018

Prequel zu Maze Runner

Die Auserwählten - Kill Order
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Das Buch hat sehr gute und spannende Stellen, aber auch unglaublich schlechte Stellen, um ehrlich zu sein. Allerdings gibt es überwiegend gute Stellen.

Man kann sich, meiner Meinung nach, schlecht mit ...

Das Buch hat sehr gute und spannende Stellen, aber auch unglaublich schlechte Stellen, um ehrlich zu sein. Allerdings gibt es überwiegend gute Stellen.

Man kann sich, meiner Meinung nach, schlecht mit dem Protagonisten Mark identifizieren. Natürlich lebt er in einer anderen Zeit als wir und natürlich haben wir keine so große Notstandssituation erlebt, aber ich finde, dass der Autor James Dashner den Protagonisten Mark besser beschreiben sollte und ihn anschaulicher gestalten sollte, denn so, wie Mark im Buch beschrieben wird, ist es wirklich schwer, sich mit ihm zu identifizieren. Jedoch muss ich sagen, dass ich Mark mochte.

Die Handlung ist , wie gesagt, an den meisten Stellen wirklich gut und spannend, jedoch gab es auch einige Stellen, die ich nicht wirklich mochte. Die Handlung ist nicht ganz so packend, wie ich mir es gewünscht habe, man kann das Buch ohne Probleme zur Seite legen (was bei anderen Büchern ja nicht ganz so einfach ist) . Trotzdem ist es spannend, aber eben nicht soooooooo spannend.

Ich möchte auf jeden Fall sagen, dass ich das Buch sehr originell finde und nicht viele Bücher kenne, die so ein Thema haben.