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Veröffentlicht am 17.03.2026

Leider eine Enttäuschung von Anfang bis Ende

Summer Tides
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Ich bin leider ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Selten habe ich mich über so eine unsympathische, nervige und naive Protagonistin geärgert. Ich dachte wirklich, Scarlett würde sich im Verlauf ändern ...

Ich bin leider ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Selten habe ich mich über so eine unsympathische, nervige und naive Protagonistin geärgert. Ich dachte wirklich, Scarlett würde sich im Verlauf ändern oder bessern, dem ist aber nicht so. Es ist unerträglich, wie sie sich ständig von Eric einlullen lässt. Der Höhepunkt ist der Streit im Auto, als sie völlig kopflos agiert und am Ende wieder bemitleidet wird. Jonah ist zwar angenehmer zu lesen, lässt sich aber oft auf Scarletts Niveau runterziehen. Sein Problem konnte ich nicht nachvollziehen und wirkt zu sehr aufgebauscht. Zudem habe ich keine Chemie zwischen den beiden gespürt und verstehe nicht, was sie aneinander finden. Überhaupt ist die Geschichte einfach nur langweilig und plätschert vor sich hin. Zweidrittel der Handlung bestehen aus den immerselben Diskussionen zwischen Scarlett und ihrem Ex Eric und das letzte Drittel ist ein leidiges Hin und Her mit Jonah und als Leser rollt man nur mit den Augen. Ein hitziger Handlungsstrang wird einfach nicht fortgesetzt und verpufft. Schade, denn da hätte man mal Spannung reinbringen können! Der Schreibstil ist stellenweise ebenfalls nervig, vor allem wegen der englischen Begriffe, die nicht zum deutschen passen. Wer sagt bitte ständig committen oder easy? Ein Lichtblick sind die Beschreibungen von St. Ives und das wunderschöne Cornwall. Überhaupt haben mir die Nebencharaktere mehr gefallen, ob die aber ein Grund sind die Reihe weiter zu verfolgen, weiß ich allerdings noch nicht.

Summer Tides ist eine sehr schwache Liebesgeschichte mit unausstehlichen Hauptcharakteren. Ich habe keinerlei Funken gespürt und bin von der gesamten Handlung enttäuscht und gelangweilt. Einzig die Nebenprotagonisten haben mich das Buch nicht abbrechen lassen.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Perfekter Wohlfühlfaktor ab Seite 1

Ein Zuhause im Frühling
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Anfangs bin ich überhaupt nicht mit Ella warm geworden. Sie ist schnippisch und unfreundlich, aber letztlich gehört das Verhalten zu ihrer Entwicklung und zeigt, dass sie sich im weiteren Verlauf geändert ...

Anfangs bin ich überhaupt nicht mit Ella warm geworden. Sie ist schnippisch und unfreundlich, aber letztlich gehört das Verhalten zu ihrer Entwicklung und zeigt, dass sie sich im weiteren Verlauf geändert hat. Diese Wandlung mitzuerleben hat großen Spaß gemacht. Devon ist ebenfalls ein sympathischer Charakter. Man spürt seine Liebe zu Tieren, aber auch, wie er sich zuvorkommend gegenüber anderen Menschen verhält. Bets verbreitet auf jeder Seite gute Laune und ist eine so liebenswerte Freundin für alle. Das die Labradorhündin Tess so einen großen Part in der Handlung einnimmt, hat mich überrascht, aber wurde gegen Ende hin auch wirklich emotional. Gerade diese Gefühle die Ella durchlebt, wurden sehr gut eingefangen. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen, denn die Beschreibungen sind so realistisch. Der Schreibstil ist flott und sehr zügig zu lesen.

Ein Zuhause im Frühling ist ein echter Wohlfühlroman. Die Protagonisten sind herzlich, es gibt witzige, romantische und emotionale Szenen zum Mitfiebern. Das Setting und die lebhaften Beschreibungen lassen den Frühling regelrecht aufblühen. Die Vorfreude auf Band 2 ist riesengroß, zumal es da um Bets geht.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Krönender Abschluss der Midnight Manor Reihe

Twisted Truth
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Was für ein Abschluss der Reihe! Die Geschichte von Obsidian und Ariana ist genau so packend wie die vorherige. Obsidian ist ein undurchsichtiger, aber verletzlicher Charakter. Er hat stark mit der Vergangenheit ...

Was für ein Abschluss der Reihe! Die Geschichte von Obsidian und Ariana ist genau so packend wie die vorherige. Obsidian ist ein undurchsichtiger, aber verletzlicher Charakter. Er hat stark mit der Vergangenheit zu kämpfen, doch sobald Ariana in sein Leben tritt, blüht er auf. Selbst Ariana hat eine zwielichtige Vergangenheit und deshalb stimmt die Chemie zwischen den beiden. Obsidians Vorlieben sind zwar sehr fraglich, aber das passt zu dem Genre und der Reihe. Obwohl die Geschichte relativ kurz ist, werden die Probleme schlüssig geklärt. Ich finde es gut, dass Piper Rayne eine bestimmte Frage nicht beantwortet haben und die Antwort dem Leser ein Stück weit der Fantasie überlassen. Das zeigt, es muss nicht immer alles bis ins kleinste auserzählt werden. Insgesamt ist die Reihe eher düster mit kriminalistischen Einflüssen, doch am Ende strahlt ein Licht über Midnight Manor.

Twisted Truth ist der krönende Abschluss der Reihe um die vier Voss Brüder. Ich werde auch hier nicht enttäuscht und finde, der Fokus lag dieses Mal mehr auf den Protagonisten und weniger der Familie. Natürlich gibt es auch wieder heiße Szenen und eine packende Hintergrundgeschichte.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Bietet lebhafte Einblicke in den Profischwimmsport

You Are My Anchor
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Anfangs war ich skeptisch, was die Geschichte betrifft. Knapp 100 Seiten widmen sich dem Kennenlernen von Isla und Cyrus. In abwechselnden Perspektiven bekommt man Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelten ...

Anfangs war ich skeptisch, was die Geschichte betrifft. Knapp 100 Seiten widmen sich dem Kennenlernen von Isla und Cyrus. In abwechselnden Perspektiven bekommt man Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelten und lernt die Nebencharaktere besser kennen. Obwohl es sich in die Länge zieht, hat mir die Atmosphäre und die lockere Art der beiden gefallen. Dem Rest der Geschichte kann ich nichts Negatives entnehmen. Ich konnte mich gut in die beiden Situationen hineinversetzen und ihre Handlungen stets nachvollziehen. Ich finde gut, dass Cyrus ein verletzlicher Charakter ist und nicht zurückschreckt seine wahren Emotionen zu zeigen. Er uns Isla haben zusammen eine positive Chemie miteinander. Die Wettkämpfe und Trainingseinheiten sind sehr lebhaft und realistisch beschrieben. Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und macht es dem Leser leicht, in die Handlung einzutauchen. Der Wendepunkt am Ende ist überraschend und ich bin so froh, dass die Probleme ohne großes Drama besonnen angegangen werden.

You Are My Anchor ist eine unterhaltsame, aber auch emotionale Liebesgeschichte rund um den Schwimmsport. Die Charaktere sind sympathisch, der Profisport Schwimmen wird einem nahe gebracht und es gibt Szenen zum Mitfiebern und Lachen. Die Geschichte kommt wunderbar ohne Spice aus und bietet trotzdem eine Menge Gefühl und Herzklopfen.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Auswanderung durch die rosarote Brille

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Insgesamt hat mir die Geschichte um Rosie gefallen, doch es gibt einige Dinge, die mich gestört haben. Rosie wird mir zu naiv und andererseits zu selbstbewusst dargestellt. Sie geht von heute auf morgen ...

Insgesamt hat mir die Geschichte um Rosie gefallen, doch es gibt einige Dinge, die mich gestört haben. Rosie wird mir zu naiv und andererseits zu selbstbewusst dargestellt. Sie geht von heute auf morgen in ein neues Land, um sich ihren Traum zu erfüllen. Sprachprobleme? Kein Problem! Es gibt ja Duolingo und dem Lieferanten bringt man einfach Englisch bei. Das wirkt dermaßen überheblich. Einen Stand im hartumkämpften Markt, bei dem es ewige Wartelisten gibt, quatscht man ebenfalls einfach mal jemandem ab. Die behördlichen Probleme oder Konkurrenzkampf wird in einem Absatz mit klugen Ideen gelöst. Die gesamte Geschichte über schüttelt man über Rosie und ihrer Naivität den Kopf und doch läuft alles wie geschmiert. Mir ist die gesamte Thematik viel zu rosig erzählt. Es gibt kaum Spannung, da sich alles wie von Zauberhand löst. Die Chemie zwischen Rosie und Max ist eher krampfig als liebevoll, obwohl beide ihre romantischen Momente haben. Ich mag zwar die heiteren Dialoge, aber mir fehlt einfach was. Das Ende ist von Zuckerguss überladen, zu dick aufgetragen und unglaublich unrealistisch. Drama hat mir zwar nicht gefehlt, aber zumindest die Probleme hätte man packender in die Länge ziehen können. Mit dem Schreibstil bin ich ebenfalls nicht warm geworden, es wirkt für mich oft wie eine Aufzählung von Problemen und ihren Lösungen.

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam ist eine süße, kurzweilige Geschichte. Über Rosies perfektes, aber chaotischen Auftreten kann ich nur den Kopf schütteln. Es fehlt an Spannung und die Thematik der Auswanderung wurde mir zu sehr durch die rosarote Brille erzählt. Schade, denn die Geschichte hat so viel Potenzial, wenn man sich mehr auf zwei, drei Probleme, statt hunderte konzentriert hätte.

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