Profilbild von Meine-Magische-Buchwelt

Meine-Magische-Buchwelt

Lesejury Star
offline

Meine-Magische-Buchwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Meine-Magische-Buchwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2018

Versprüht jede Menge Sommerfeeling - die ideale Lektüre für den Urlaub

Wild Games - In einer heißen Nacht
0

Klappentext: Undercover bei einer Reality-Show mitmachen oder den Job verlieren - Journalistin Abby hat die Qual der Wahl. Zähneknirschend erklärt sie sich bereit, beim Fernsehen hinter den Kulissen zu ...

Klappentext: Undercover bei einer Reality-Show mitmachen oder den Job verlieren - Journalistin Abby hat die Qual der Wahl. Zähneknirschend erklärt sie sich bereit, beim Fernsehen hinter den Kulissen zu recherchieren. Kurz darauf findet sie sich in einem knappen Bikini auf einer einsamen Insel wieder, umgeben von lauter durchgeknallten Kandidaten. Einer davon ist besonders nervig: Der arrogante Dean droht Abby in den Wahnsinn zu treiben - spätestens, als er sie vor laufender Kamera heiß küsst.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den Auftakt zur neuen Reihe „Wild Games“ von Jessica Clare. Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht, flüssig und lässt sich angenehm lesen.
Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin Abby, so dass man einen recht guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekam. Als kleines Highlight gibt es am Anfang eines jeden Kapitels ebenfalls einen kleinen Interviewausschnitt von Dean, was mir sehr gefallen hat. Dadurch erfährt man wenigstens seine Meinung über Abby, was ihn mir schließlich auch nicht ganz so arg fremd erscheinen ließ.

Abby ist allerdings kein einfacher Charakter. Sie ist kratzbürstig und streitlustig, was aber wahrscheinlich auch daran lag, dass sie bei dieser Gameshow eigentlich nicht mitmachen wollte. Ich war schon etwas hin- und hergerissen, ob ich sie nun mag oder nicht. Doch sorgte sie auch für jede Menge Unterhaltung.

Dean ist zwar ganz schön arrogant, hat aber auch etwas sanftes und freundliches an sich. Gleichzeitig haben die kleinen Interviewausschnitte am Anfang der Kapitel ihn sympathisch werden lassen. So mochte ich ihn doch ganz gern.

Die Grundidee an sich ist im großen und ganzen ja eigentlich nichts Neues, da es solche Gameshows inzwischen in verschiedenen Varianten im Fernsehen gibt. Doch ein Buch mit einer Liebesgeschichte eingebettet in einer Gameshow fand ich wirklich schön.
Die Handlung kann zwar mit keinem großartigen Tiefgang aufwarten, dafür aber mit lockerer und erfrischender Unterhaltung und jeder Menge Sommer- und Urlaubsfeeling. Da kommt beim Lesen automatisch gute Laune auf.

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und bin schon sehr gespannt auf die nächsten Bände.

Fazit:

Mit „Wild Games - In einer heißen Nacht" legt uns Jessica Clare den Auftakt ihrer neuesten Reihe vor, der für spritzige und locker-leichte Unterhaltung sorgt. Eine kurzweilige Liebesgeschichte, die jede Menge Sommerfeeling versprüht und sich ideal als Urlaubslektüre eignet.
Ich habe das Buch ganz gerne gelesen und mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Von mir gibt es daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 16.07.2018

Eine zuckersüße und warmherzige Geschichte

Tell me three things
0

Allein der tolle Klappentext und der Buchtitel haben mich auf Anhieb angesprochen. So war ich natürlich schon sehr gespannt auf das Buch und konnte es kaum noch erwarten.

Der Schreibstil der Autorin ...

Allein der tolle Klappentext und der Buchtitel haben mich auf Anhieb angesprochen. So war ich natürlich schon sehr gespannt auf das Buch und konnte es kaum noch erwarten.

Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht und herrlich erfrischend, so dass ich mich von der ersten Seite an pudelwohl in der Geschichte gefühlt habe. Erzählt wird diese aus der Sicht der Hauptprotagonistin, wodurch ich einen guten Einblick in ihre Gedanken bekam und mich auch problemlos in sie reinversetzen konnte.

Jessie hat es nach dem Tod ihrer Mutter wirklich nicht leicht. Als wenn die Trauer nicht schon genug wäre, heiratet ihr Vater heimlich und reißt sie aus ihrer gewohnten Umgebung raus. Nun muss sie sich in einer neuen Schule voller verwöhnter Kids zurechtfinden, dabei würde sie so gerne zurück in ihre alte Heimat. Erst ein Unbekannter schafft es, etwas Licht in ihr Leben zu bringen und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

So beginnt schließlich die zuckersüße Geschichte von Jessie und Somebody Nobody. Der Schriftverkehr zwischen den beiden war einfach wundervoll und echt süß, ich habe ihre Nachrichten unheimlich gerne mitverfolgt. Besonders ihr Spiel „Tell me three things“ fand ich richtig schön und erklärt gleichzeitig den Buchtitel.

Die Handlung konnte mit einem feinen Humor aufwarten, hatte aber auch einen ernsten Hintergrund. Die Grundidee selbst wurde von der Autorin gekonnt und wirklich schön umgesetzt. Auch der Wechsel zwischen der eigentlichen Handlung und dem Schriftverkehr ist absolut gelungen.
Nur am Ende hätte ich mir für den perfekten Abschluss noch einen Epilog gewünscht, aber auch ohne war es ein schönes Ende.

Fazit:

Mit „Tell me three things“ ist Julie Buxbaum eine zuckersüße und wundervolle Geschichte gelungen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten konnte. Obwohl ich bereits früh erahnte, wer sich hinter Somebody Nobody verbirgt, hat es das Miträtseln und das Lesevergnügen kein bisschen geschmälert. Ich habe der Auflösung dennoch bis zum Ende hin entgegen gefiebert. Ein wirklich schönes und lesenswertes Buch. Von mir gibt es 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 15.07.2018

Eine fesselnde, emotionale und erotische Geschichte

Gefesselt an die dunkle Seite meiner Affäre | Erotischer SM-Roman
0

Klappentext: Jeremys Leben scheint perfekt zu sein, denn er hat vermeintlich alles: ein Penthouse, tolle Autos, schicke Anzüge, sogar ein Schloss. Doch das Wichtigste fehlt ihm: Liebe und Geborgenheit. ...

Klappentext: Jeremys Leben scheint perfekt zu sein, denn er hat vermeintlich alles: ein Penthouse, tolle Autos, schicke Anzüge, sogar ein Schloss. Doch das Wichtigste fehlt ihm: Liebe und Geborgenheit. Als die lebenshungrige und selbstbewusste Staatsanwältin Elena wie ein Hurrikan in sein Leben fegt, löst sie in ihm einen Ansturm der Gefühle aus und entfacht ein Feuer der Leidenschaft, wie Jeremy es bislang noch nie erlebt hat. Unwiderstehlich von ihr angezogen, outet er sich und lehrt sie, ihn zu dominieren – und Elena lässt sich zur Mistress ausbilden. Dies ist der Beginn einer hemmungslosen Sucht, deren Glut von Höhen und Tiefen bestimmt wird. Eine Welt voller Dominanz und Unterwerfung, Schmerz und Lust, die aber auch von Harmonie und Verbundenheit geprägt ist.
Doch Jeremy verbirgt nicht nur seine devote Neigung, sondern noch eine ganz andere dunkle Seite. Wird Elena sein finsteres Geheimnis lüften können?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptprotagonistin Elena in der Ich-Perspektive, so dass ich mich problemlos in sie und ihre Situation reinversetzen konnte.

Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet. Elena ist eine selbstbewusste und zielstrebige Frau, die weiß, was sie will. Doch als sie Jeremy kennenlernt, gerät ihre Welt ins wanken und ihre Gefühle fahren Achterbahn. Jeremy zeigt sich anfangs von seiner charmanten und liebenswerten Seite. Doch nach und nach lernt Elena diesen Mann an ihrer Seite auch von einer ganz anderen, dunkleren Seite kennen. Gleichzeitig wirkt er aber auch so verletzlich und scheint etwas vor ihr zu verbergen.

Die ersten 200 Seiten beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Kennenlernen der beiden Hauptcharaktere, Vertrauen aufzubauen, sich zu öffnen und Zeit miteinander zu verbringen. Dabei legt die Autorin viel Wert auf die kleinsten Details. Dabei werden nicht nur die Handlungsvorgänge und die Umgebung ausführlich beschrieben, sondern auch die einzelnen Kleidungsstücke etc. Manchmal war es mir gerade bei den eben genannten Beispielen etwas zu ausführlich und zog sich dadurch stellenweise etwas in die Länge.

Anschließend wird man als Leser dann aber auch zusammen mit Elena langsam in die Welt des BDSM eingeführt, wodurch man wichtige Informationen, Erklärungen und Einblicke in dieser Richtung erhält. Gerade hier war ich dann aber auch sehr froh über die detaillierten Beschreibungen, denn so konnte ich alles umso besser verstehen und nachvollziehen.

Die Handlung ist durchweg fesselnd, man wird beim Lesen geradezu in den Bann der Geschichte gezogen. Dabei geht die Autorin gekonnt auf die innere Zerrissenheit von Elena ein und stellt sie authentisch dar. Auch an Tiefgang lässt sie es dabei nicht missen. Obwohl man aus Jeremys Perspektive nichts erfährt und er sehr geheimnisvoll dargestellt wird, kam ich nicht umhin, mit ihm mitzufühlen und mitzuleiden. Seine dunkle Seite und sein Schmerz gingen mir richtig zu Herzen.

Obwohl Katy Kerry die erotischen Szenen detailliert beschreibt, verzichtet sie dabei auf vulgäre Ausdrücke, was perfekt zur Handlung und der gesamten Situation passt.

Schließlich erwartet den Leser auch noch eine unerwartete Wendung, die es wahrlich in sich hat und die Handlung plötzlich in eine ganz andere, noch spannendere Richtung lenkt und in einen emotionalen Sog zieht. Und dann erst das Ende...

Fazit:

Mit „Gefesselt an die dunkle Seite meiner Affäre“ lässt Katy Kerry den Leser in emotionale Tiefen eintauchen und gewährt einen guten Einblick in die Welt des BDSM. Eine Geschichte, die auf ihre ganz eigene Art und Weise unter die Haut geht. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Leider fehlte mir hier das besondere Etwas

Die pure Lust in dir | 10 Erotische Geschichten
0

Klappentext: Gelegenheit macht halt Liebe.
Ob in der Kunstausstellung, auf der Baustelle oder als letzter Kunde im Café.
Auch die strenge Nachtschwester, die für alle nur »der prüde Engel der Station« ...

Klappentext: Gelegenheit macht halt Liebe.
Ob in der Kunstausstellung, auf der Baustelle oder als letzter Kunde im Café.
Auch die strenge Nachtschwester, die für alle nur »der prüde Engel der Station« ist, hat Bedürfnisse.
Außerdem wären da noch der Klempner, der stets das passende Rohr verlegt, und der frustrierter Familienvater, dem die körperliche Liebe mehr fehlt als alles andere ...
Alle haben eins gemeinsam: Sie erleben unvergessliche Abenteuer in Sachen Lust und Leidenschaft, die ihre Leben verändern.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonisten. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man einen besseren Einblick in die Gedanken der jeweiligen Charaktere, was mir persönlich immer ganz besonders gefällt.

Die Idee von einer Sammlung an Kurzgeschichten zusammen in einem Buch finde ich immer sehr schön, da es beim Lesen für jede Menge Abwechslung sorgt. Hier erwarten den Leser gleich zehn erotische Kurzgeschichten, die an unterschiedlichen Orten stattfinden. Die verschiedenen Charaktere und Situationen sorgen zwar für etwas Abwechslung, die erotischen Szenen haben im großen und ganzen aber doch Ähnlichkeiten. Gerade da hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht.
Leider plätscherten die einzelnen Handlungen auch etwas zu seicht dahin und hatten nicht wirklich etwas aufregendes zu bieten, was ich irgendwie schade fand. Da hätte man noch deutlich mehr herausholen können. Das Potenzial war dafür auf jeden Fall vorhanden, wurde nur leider nicht ganz ausgeschöpft.

Das Cover ist allerdings absolut gelungen. Es verspricht Erotik pur und strahlt Sinnlichkeit aus. Für einen Erotikroman genau richtig und es trifft auch voll und ganz meinen Geschmack.

Fazit:

Eine Sammlung an erotischen Kurzgeschichten zusammen in einem Band finde ich immer sehr schön, doch hier fehlte mir das besondere Etwas. Die Geschichten hatten nicht wirklich etwas aufregendes an sich und die erotischen Szenen an sich boten kaum Abwechslung. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 13.07.2018

Konnte mich leider nicht so richtig für sich einnehmen

Liebe - lieber nicht
0

Klappentext: Stell dir vor, du triffst die Liebe deines Lebens – und es passt einfach gerade nicht.
Was die Liebe angeht, haben Henry und Zoe viel gemeinsam – sie haben es immer verbockt. Und sie begegnen ...

Klappentext: Stell dir vor, du triffst die Liebe deines Lebens – und es passt einfach gerade nicht.
Was die Liebe angeht, haben Henry und Zoe viel gemeinsam – sie haben es immer verbockt. Und sie begegnen einander zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Henry fragt sich, ob er mit der Flucht von der eigenen Hochzeit den größten Fehler seines Lebens begangen hat. Und Zoe wird nach dem Ende ihrer letzten Beziehung von solchen Schuldgefühlen geplagt, dass sie wirklich anderes im Sinn hat, als sich darum zu kümmern, ob sie womöglich gerade den Mann ihres Lebens getroffen hat.

Meine Meinung:

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich gut lesen, war aber leider nicht so ganz meins. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, dennoch gelang es mir irgendwie nicht, mit den Charakteren mitzufühlen. Auf mich wirkten sie dafür zu distanziert.

Zoe und Henry – zwei Menschen, die mit ihren Entscheidungen und ihrem Leben hadern. Durch ihre Ecken und Kanten kamen sie authentisch rüber. Beide suchten sie nicht nach einer festen Beziehung, als sie sich begegneten und hatten noch immer mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen.

Die Liebesgeschichte beginnt auch ganz anders als erwartet, denn eigentlich ist an Liebe anfangs garnicht zu denken. Dabei gibt es immer wieder Rückblicke auf die Vergangenheit und auf verschiedene Lebensabschnitte der beiden. Allerdings war manchmal nicht klar ersichtlich, in welchem Lebensabschnitt man sich gerade befand, da der Wechsel nicht immer gekennzeichnet wurde.

Die Handlung plätscherte stellenweise etwas zäh dahin. Es war zwar durchaus Tiefgang vorhanden, doch fehlte mir hier etwas. Es gelang mir irgendwie nicht, mich richtig in die Geschichte einzufühlen. Ich hatte eher das Gefühl, das Geschehen nur aus der Entfernung zu betrachten. Was ich wirklich schade fand.

An dieser Stelle möchte ich auch noch das wunderschöne Cover erwähnen, das in frischen Farben gehalten ist und einen echten Eye-Catcher darstellt. Der Buchtitel passt zudem perfekt zum Inhalt und auch die Gestaltung auf den Buchseiten ist einfach schön.

Fazit:

Die Grundidee zu „Liebe – lieber nicht“ hat mir an sich wirklich gut gefallen und mich auch auf Anhieb angesprochen, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht so ganz für sich einnehmen. Ich hatte doch etwas andere Erwartungen an das Buch. Mir gelang es irgendwie nicht, richtig in die Geschichte einzutauchen und mit den Charakteren mitzufühlen. Wirklich schade. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne.