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Veröffentlicht am 03.07.2018

Manchmal muss einfach ein Plan her...

Erbe mit Hindernissen
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Klappentext: Mit Geld kann man alles kaufen, auch den Familienfrieden. Davon ist Delinda Westerly überzeugt – und bietet ihren Enkeln einen Deal an: Wer heiratet und den ganzen zerstrittenen Clan zur Hochzeit ...

Klappentext: Mit Geld kann man alles kaufen, auch den Familienfrieden. Davon ist Delinda Westerly überzeugt – und bietet ihren Enkeln einen Deal an: Wer heiratet und den ganzen zerstrittenen Clan zur Hochzeit einlädt, bekommt sein Erbe vorzeitig ausgezahlt. Spencer Westerly braucht dringend Geld und präsentiert prompt die schöne Alisha Coventry als seine Braut. Doch es ist so eine Sache mit vorgetäuschten Verlobungen – vor allem wenn die Braut in spe plötzlich Tag und Nacht nur noch an Brett Westerly denkt, den heißen Bruder des Bräutigams. Ein brennendes Verlangen, das Brett erwidert, auch wenn es den Familienfrieden nun wirklich nicht fördert.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht verständlich und angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen konnte und einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekam. Der Einstieg in die Geschichte und der Prolog sind wiederum aus der Perspektive der Großmutter erzählt, denn erst ihr Plan bringt das ganze zum rollen.

Alisha ist aus einer schweren Kindheit stark hervorgegangen und bietet nun jedem die Stirn, der von ihr geliebte Menschen schlecht behandelt. Dabei nimmt sie auch kein Blatt vor den Mund. Sie zeigt sich nicht gern verletzlich, ist hilfsbereit und immer für die Menschen da, die ihr wichtig sind.

Brett war bisher immer davon überzeugt, dass Geld und Macht das wichtigste im Leben sind. An Beziehungen hat er kein Interesse, bis Alisha in sein Büro schneit und ihm die Leviten liest. Sie zeigt ihm, dass es mit ihm und seiner Familie nicht so weitergehen kann und dass er mehr will, als Arbeit.

Von Anfang an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, auch wenn sie sich noch so sehr dagegen sträuben. Und als Brett all die süßen Dinge für Alisha tut, musste ich so manches Mal wirklich schmunzeln.

Die Liebesgeschichte schreitet nur langsam und gemächlich voran und die Handlung bleibt eher ruhig und ohne große Spannung. Dabei spielt die Familie von Brett eine große und entscheidende Rolle. Statt Familienidylle gibt es Chaos, Missverständnisse und auch Geheimnisse kommen ans Licht. Eben eine Familie mit Ecken und Kanten, was sie nur umso natürlicher macht.

Irgendwie mochte ich die Familie sehr gerne und freue mich daher auch schon auf den zweiten Teil der Reihe, in dem Bretts Bruder Spencer seine eigene Liebesgeschichte bekommt.

Fazit:

Der erste Band der Die Westerly Milliardäre-Reihe von Ruth Cardello fließt zwar eher ruhig und ohne große Spannung dahin, hat mir aber dennoch richtig gut gefallen. Manchmal ist auch eine sanfte Liebesgeschichte mit einem angenehmen Erzählstil ganz schön, um sich einfach zu entspannen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und vergebe daher 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch

Stockholm Love Story
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Klappentext: Als Lisa ein spontanes Jobangebot in Stockholm erhält, nimmt sie zu ihrer eigenen Überraschung sofort an. Sie hat nichts zu verlieren. Schließlich hat ihr Freund sie abserviert und sie ist ...

Klappentext: Als Lisa ein spontanes Jobangebot in Stockholm erhält, nimmt sie zu ihrer eigenen Überraschung sofort an. Sie hat nichts zu verlieren. Schließlich hat ihr Freund sie abserviert und sie ist chronisch pleite. Da klingt Stockholm nach einem perfekten Neuanfang.
Doch anstelle der geplanten Assistentenstelle erwartet sie die präpubertäre Tochter ihres ebenso arroganten wie attraktiven Chefs, für die Lisa ab jetzt Nanny spielen soll. Als wäre das noch nicht genug muss sie sich außerdem mit einem überforschen Verehrer, der nervigen Verlobten ihres Chefs und ihren eigenen Gefühlen für einen Mann herumschlagen, der alles andere als ein guter Mensch zu sein scheint. So langsam kommen Lisa Zweifel, dass die Entscheidung für einen Neuanfang richtig war.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Perspektive der Hauptprotagonistin.

Lisa ist mit ihren 26 Jahren ziemlich unorganisiert, chaotisch und vergesslich. Sie wirkte auf mich allerdings eher wie ein unreifer Teenager. Ich habe mich mit ihr etwas schwer getan. Auch mit ihrem neuen Chef Matthias, der mir anfangs ziemlich unsympathisch war und seiner Tochter Sophie konnte ich mich nur wenig anfreunden.

Der Klappentext an sich hat mich wirklich neugierig gemacht, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen. Schon allein die Art und Weise, wie Lisa ihren neuen Job bekommt und dass ein Vater einer quasi völlig Fremden sein Kind überlässt und seine Kreditkarten so sorglos weitergibt, war mir zu unrealistisch.

Der Liebesgeschichte konnte ich ebenfalls nur wenig abgewinnen und mir fehlte das besondere Etwas. Auch passte mir das Pärchen irgendwie nicht so richtig zusammen, das ist aber wiederum Ansichtssache. Das Ende war aber durchaus zufriedenstellend.

Fazit:

Eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch. Nur war mir manches in der Handlung zu unrealistisch, auch konnte mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugen. Daher gibt es von mir leider nur 3 bis knappe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.07.2018

Nette und lockere Liebesgeschichte, jedoch fehlte es mir an Tiefgang

King of New York
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Klappentext: Max King ist der König der Wall Street. Ganz New York liegt ihm zu Füßen.
Fast ganz New York. Denn nach Feierabend gibt seine Tochter Amanda den Ton an. Seit sie bei ihm wohnt, sind Familie ...

Klappentext: Max King ist der König der Wall Street. Ganz New York liegt ihm zu Füßen.
Fast ganz New York. Denn nach Feierabend gibt seine Tochter Amanda den Ton an. Seit sie bei ihm wohnt, sind Familie und Firma zwei strikt getrennte Welten - für etwas anderes ist in seinem Herzen kein Platz.
Bis er Harper triff t. Seine neue Mitarbeiterin bringt ihn tagsüber um den Verstand und nachts um den Schlaf. Und als er ihr eines Abends im Aufzug zu seinem Penthouse begegnet und sie küsst, geschieht, was er um jeden Preis vermeiden wollte: Seine beiden Welten prallen unwiderruflich aufeinander!

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, locker und flüssig. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass ich einen recht guten Einblick in ihre Gedanken bekam.

Harper ist klug, ehrgeizig und weiß, was sie will. Aber sie war mir manchmal auch etwas zu anstrengend, besonders, was das Problem mit ihrem Vater betraf. Obwohl sie kein Interesse an Beziehungen hatte, wurde sie bei einem Mann jedesmal regelrecht schwach.
Max wollte Harper schon vom ersten Augenblick an. In seinen Gedanken ging es hauptsächlich darum, wie und wo er Harper am liebsten nehmen möchte. Neben der Arbeit ist er aber auch ein alleinerziehender Vater, der nur das Beste für seine Tochter will.

Die Charaktere wurden mir allerdings etwas zu oberflächlich herausgearbeitet. So konnte ich sie zwar ein wenig kennenlernen, jedoch gelang es mir nicht, sie in mein Herz zu schließen oder mit ihnen mitfühlen zu können.

An sich fand ich die Grundidee wirklich toll und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Jedoch hatte ich anhand dessen auch ganz andere Erwartungen an das Buch. Die Umsetzung hat mich dann aber doch etwas enttäuscht. Ich hatte mit mehr Wortgefechten und viel Tiefgang anhand der Thematik gerechnet, doch stattdessen ging es zwischen den Hauptprotagonisten viel zu schnell voran und wurde hauptsächlich durch Sex dominiert.
Dadurch war die Anziehungskraft für mich nicht wirklich spürbar und es fehlte mir hier deutlich an Tiefgang.

Gerade zu Max Rolle als alleinerziehender Vater hatte ich irgendwie mehr erwartet. Seine Tochter Amanda und seine Schwestern sind einfach toll, nur wurde dieser Teil zu sehr am Rande behandelt. Wirklich schade.

Am Ende fügte sich alles sehr schnell und unkompliziert, so dass ich doch eher etwas enttäuscht zurückblieb.

Fazit:

„King of New York“ ist tatsächlich anders als ich erwartet habe. Da mir die Liebesgeschichte zu schnell und unkompliziert ausgearbeitet wurde und Tiefgang vermissen ließ, konnte sie mich leider nicht richtig bewegen oder für sich einnehmen. Dennoch ist es eine nette und lockere Lektüre für zwischendurch und bekommt von mir 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.06.2018

Magische und fesselnde Romantasy im mystischen Irland

Himmelstochter
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Klappentext: Als Caitlyn den gut aussehenden Aiden trifft, gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen. Er offenbart ihr ein Geheimnis über ihre Herkunft und gesteht ihr seine Bestimmung: Als ihr Protector ...

Klappentext: Als Caitlyn den gut aussehenden Aiden trifft, gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen. Er offenbart ihr ein Geheimnis über ihre Herkunft und gesteht ihr seine Bestimmung: Als ihr Protector ist er gekommen, um sie zu beschützen. Gejagt von dunklen Mächten begeben sie sich auf Spurensuche nach Irland, wo Caitlyns Wurzeln liegen. Dabei entwickeln die beiden tiefe Gefühle füreinander. Doch es stellt sich heraus, dass eine Liebe zwischen ihnen nicht sein darf. Während Caitlyn um Aiden kämpft und mehr über die magische Blutlinie, der sie entstammt, erfährt, kommt das Böse immer näher.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht verständlich und sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass ich mich problemlos in sie und ihre Situation reinversetzen konnte. Die Charaktere wurden vielschichtig und interessant herausgearbeitet.

Caitlyn hat es durch ihren alkoholsüchtigen und gewalttätigen Vater sehr schwer zu Hause und ihre Kindheit verlief ohne Liebe und Wärme. Doch dann tritt Aiden in ihr Leben und offenbart ihr unglaubliches. Obwohl sie so manches Mal wirklich unvorsichtig gehandelt hat, fand ich es toll, dass sie sich nicht so einfach etwas vorschreiben ließ und auch nicht alles hinnahm. Auch wirkte sie auf mich nicht unreif, egal wie wenig Erfahrung sie hatte. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Aiden wirkt anfangs eher wie ein arroganter Schönling, doch steckt in ihm so viel mehr, als man vielleicht denken mag. Desto näher ich ihn kennenlernte, desto mehr mochte ich ihn. Er ist stark, beschützend und ein ausgezeichneter Kämpfer. Und auch wenn man nichts aus seiner Perspektive zu lesen bekommt, hatte ich trotzdem das Gefühl, ihn gut genug kennenzulernen. Aber besonders schön fand ich, dass er an der Seite von Caitlyn dennoch nicht unterging oder zu blass blieb.

Die Grundidee rund um die Banphrionsas und deren Protectoren fand ich unheimlich interessant und auch sehr gut umgesetzt. Es gab zudem ausreichend Hintergrundwissen und die Thematik in Verbindung mit Irland wurde schön ausgearbeitet.

Die Geschichte beginnt direkt mit einer Einführung aus der Sicht des Auftragskillers, die schon allein eine gewisse Spannung aufbaut. Allerdings muss ich sagen, dass ich bereits sehr früh erahnen konnte, um wen es sich dabei handelte und mit meiner Vermutung sogar richtig lag. Das ließ in diesem Punkt zwar keine Überraschung mehr aufkommen, störte mich aber auch nicht. Dafür konnte die Handlung durchweg fesseln und mit anderen Wendungen aufwarten.

Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen und macht auch unglaublich neugierig auf mehr. Doch einen Cliffhanger gibt es zum Glück nicht, wofür ich der Autorin wirklich dankbar bin.

Fazit:

Mit „Himmelstochter“ ist Lea Ringpfeil eine spannende Geschichte gelungen, die mit einer tollen Grundidee und Umsetzung aufwarten kann und mich durchweg fesseln und unterhalten konnte. Magische Romantasy ganz nach meinem Geschmack. Von mir gibt es daher volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 28.06.2018

Schatten der Vergangenheit

Der letzte Liebesbrief
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Klappentext: Nell wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Tante endlich wieder glücklich zu sehen. Als sie bei ihrem Umzug einen versteckten Liebesbrief findet, der an Bernadette gerichtet ist, wittert ...

Klappentext: Nell wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Tante endlich wieder glücklich zu sehen. Als sie bei ihrem Umzug einen versteckten Liebesbrief findet, der an Bernadette gerichtet ist, wittert sie ihre Chance. Voller Elan begibt sie sich auf eine verschlungene und geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit. Dabei trifft sie auf einen attraktiven Fotografen, der einfach viel zu gut ist, um wahr zu sein. Sam ist Mode-Fotograf, erfolgreich, berühmt und ... er hat seine Muse verloren. Erst ein berührender Liebesbrief in den Ruinen eines alten Gebäudes und das Funkeln in den Augen einer ganz besonderen jungen Frau lassen ihn hoffen, dass seine Inspiration noch nicht ganz erloschen ist. Doch je länger er Nell folgt, desto deutlicher wird, dass noch wesentlich mehr hinter ihrer Geschichte steckt, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Sind die beiden stark genug, um die Schatten ihrer Vergangenheit zu besiegen?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, stilsicher und wortgewandt. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen konnte und einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekam.

Nell hat es nicht gerade leicht, zu oft wurde sie schon verletzt. Das hat natürlich Spuren bei ihr hinterlassen und sie umso misstrauischer und vorsichtiger werden lassen. Auch mit Familie kann sie nicht wirklich etwas anfangen. Sam ist dagegen ein absoluter Familienmensch und wünscht sich eine Frau, die ihm den Wunsch einer eigenen Familie erfüllt. Als leidenschaftlicher Fotograf hat er allerdings inzwischen seine Muse verloren und sucht verzweifelt danach. Ich muss allerdings sagen, dass es eine Weile gedauert hat, bis ich mit den beiden warm geworden bin.

In der Geschichte geht es um alte Narben, die Bewältigung der Vergangenheit, wahre Schönheit und um die Bedeutung von Familie. Diese Themen hat J. Vellguth gekonnt mit viel Feingefühl umgesetzt.

Mir gefiel der ruhige und entspannte Erzählstil, wobei die Autorin Farben gerne mit in ihre Geschichten einfließen lässt. Manche Beschreibungen und Formulierungen waren unglaublich schön und hatten schon fast etwas poetisches an sich. Es wirkte geradezu verträumt.
Hinzu kommen noch die bildhaften Beschreibungen der Landschaften und Umgebung, wodurch ich das Gefühl hatte, mittendrin statt nur dabei zu sein.

Die Suche nach den Liebesbriefen hatte etwas von einer Schnitzeljagd und baute eine gewisse Spannung auf, da diese einen Einblick in die Vergangenheit schenkten und Geheimnisse ans Licht brachten. Gleichzeitig wurden damit auch offene Fragen beantwortet.

Ich hätte mir nur irgendwie einen Epilog gewünscht, der Sam und Nell ein paar Jahre später zeigt. Aber auch so ist das Ende absolut zufriedenstellend.

Fazit:

Eine einfühlsame und sanfte Liebesgeschichte, in der die Schatten der Vergangenheit im Vordergrund stehen und durch die Liebesbriefe noch mehr an Tiefe gewinnen. Durch den Gebrauch der Farbenvielfalt heben sich ihre Bücher von anderen ab und bieten mal etwas neues. Von mir gibt es 4 Sterne.