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Veröffentlicht am 10.06.2018

Wenn ein Zeitumkehrer einem neue Möglichkeiten eröffnet...

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Klappentext: Claire und Lulu sind »Herzenszwillinge«: Sie machen alles gemeinsam, seit sie sich kennen. Auf die große Schulparty freuen sie sich seit Wochen, aber dann blamieren sie sich dort unsterblich ...

Klappentext: Claire und Lulu sind »Herzenszwillinge«: Sie machen alles gemeinsam, seit sie sich kennen. Auf die große Schulparty freuen sie sich seit Wochen, aber dann blamieren sie sich dort unsterblich – ausgerechnet vor den beiden Jungs, in die sie heimlich verliebt sind. Wenn sie doch bloß die Zeit zurückdrehen könnten! Die Freundinnen staunen nicht schlecht, als ihnen genau das mithilfe eines geerbten Schmuckstücks gelingt. Schnell stellen sie fest: So ein Zeitumkehrer ist ziemlich praktisch. Zum Beispiel wenn man dringend eine missratene Mathearbeit ausbügeln muss. In ihrer Begeisterung bemerken sie jedoch nicht die drohende Gefahr: Denn es gibt jemanden, der den Zeitumkehrer um jeden Preis besitzen will. Fast zu spät erkennen Claire und Lulu, dass nicht nur ihre Freundschaft auf dem Spiel…

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht, jugendlich gehalten und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin Claire in der Ich-Perspektive, so dass man sich problemlos in sie reinversetzen kann.

Claire und Lulu sind die besten Freundinnen und Herzenszwillinge, dabei sind sie von der Persönlichkeit her doch recht unterschiedlich. Claire ist vernünftig und vorsichtig, Lulu dagegen etwas verrückt, leichtsinnig und risikofreudig. Jedoch ergänzen sie sich gegenseitig und sind immer füreinander da.

Der Mix aus Zeitreise, Freundschaft und junger Liebe fand ich sehr interessant und wurde von der Autorin schön und witzig umgesetzt. Den Hintergrund und die Informationen rund um den Zeitumkehrer waren leicht verständlich und vollkommen ausreichend, so dass am Ende auch keine Fragen offen blieben.

Neben der eigentlichen Thematik spielt auch die Freundschaft eine ganz große und entscheidende Rolle. Denn eine so tolle Freundschaft wie die zwischen Claire und Lulu ist etwas ganz besonderes. Doch die beiden müssen sich plötzlich mit Eifersucht und Streitereien herumschlagen. Und dann gibt es da jemanden, der es auf ihren Zeitumkehrer abgesehen hat, so dass sie schließlich auch noch in ein kleines Abenteuer schlittern. Mit soviel Action haben die beiden ganz bestimmt nicht gerechnet.

Fazit:

Eine schöne und gelungene Geschichte, in der es neben den fantastischen Elementen auch um Freundschaft und die erste Liebe geht. Ich kann dieses Buch besonders jüngeren Lesern ans Herz legen und vergebe 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.06.2018

Eine fesselnde und mitreißende Liebesgeschichte

Die Schöne und das Highland-Biest
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Klappentext: Schottland, 1706. Einst war er ein starker Mann, der Stolz seines Clans, aber nun ist Dair Og gebrochen aus den Händen der Engländer zurückgekehrt. Wenn seine Schreie durch die Nacht dringen, ...

Klappentext: Schottland, 1706. Einst war er ein starker Mann, der Stolz seines Clans, aber nun ist Dair Og gebrochen aus den Händen der Engländer zurückgekehrt. Wenn seine Schreie durch die Nacht dringen, spricht man flüsternd von dem „Wahnsinnigen von Carraig Brigh“. Doch eine Prophezeiung besagt: Eine jungfräuliche Braut wird Dair von seinem Leiden befreien! Aber welche zarte Unschuld wird freiwillig ein Highland-Biest heiraten? Die letzte Hoffnung ist die schöne, junge Fiona, eine der zwölf Töchter des Lairds der MacLeods. Können ihre zarten Hände und ihr weiches Herz dem Highlander seinen verlorenen Lebensmut zurückgeben – oder ist er für immer verloren?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, stilsicher und sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte gleich aus mehreren Perspektiven, so dass man einen guten Überblick behält und sich problemlos in die wichtigsten Protagonisten reinversetzen kann.

Die Charaktere wurden sehr schön und vielschichtig herausgearbeitet.

Dair war einst ein begehrter und gutaussehender Mann, doch nun ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Von Narben entstellt und von Albträumen verfolgt, gilt er dem Wahnsinn verfallen.
Doch auch Fiona ist als Kind etwas wiederfahren, wodurch sie Narben zurückbehalten hat. Seitdem wird sie häufig übersehen, vergessen oder mit unangenehmen Blicken bedacht.
Sie beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte in eine Richtung weiter, die mir unheimlich gut gefallen hat.

Neben den sympathischen Hauptprotagonisten gab es aber auch ein paar Nebencharaktere, die mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen sind.

Die Handlung ist durchweg fesselnd und mitreißend, so dass ich mich nur schwer von den Seiten lösen konnte. Fiona und Dair werden viele Steine in den Weg gelegt und als wäre das nicht genug, lauert auch noch dort große Gefahr, wo sie niemals mit gerechnet hätten. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, wird immer gefährlicher und erzeugt eine atemberaubende Spannung.
Ich habe mit Fiona und Dair mitgefiebert, mitgefühlt und mitgelitten.

Vor allem nimmt die Handlung unerwartete Wendungen, mit denen ich anhand des Klappentextes nicht gerechnet hätte und die die Geschichte nur umso fesselnder gestalteten.

Fazit:

Mit „Die Schöne und das Highland-Biest“ hat Lecia Cornwall eine gelungene Liebesgeschichte zu Papier gebracht, die mich mit jeder Menge Spannung und unerwarteter Wendungen von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und mitreißen konnte. Ich vergebe daher volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.06.2018

Ein durchaus gelungener Auftakt der Hades-Hangmen-Reihe

Hades' Hangmen - Styx
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Klappentext: Eine leblose junge Frau vor dem Hauptquartier seines MCs zu finden hat River "Styx" Nash gerade noch gefehlt. Seit er mit nur 26 Jahren völlig überraschend zum Anführer der Hades' Hangmen ...

Klappentext: Eine leblose junge Frau vor dem Hauptquartier seines MCs zu finden hat River "Styx" Nash gerade noch gefehlt. Seit er mit nur 26 Jahren völlig überraschend zum Anführer der Hades' Hangmen wurde, hat er genug damit zu tun, seine Position vor seinen Brüdern zu behaupten und seinen Feinden die Stirn zu bieten. Von Geburt an ohne Stimme kein leichtes Unterfangen. Gewalt und Unnahbarkeit sind Styx' Sprache. Seit er denken kann, lässt er niemanden wirklich an sich heran. Doch als die schöne Mae plötzlich die Augen aufschlägt, weiß er augenblicklich, dass er diesen Blick schon einmal gesehen hat. Dass er ihr schon einmal begegnet ist. Dass sie eine der wenigen Menschen ist, mit denen er sprechen kann - und dass er sie nie wieder gehen lassen wird!

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen konnte und einen guten Einblick in ihre Gedanken bekam.

Mae ist völlig abgeschottet von der Außenwelt in einer religiösen Gemeinde bzw. Sekte aufgewachsen. Dort wurde ihr nicht nur falsches Wissen und Unterwerfung eingeimpft, sondern auch Schmerz zugefügt. Ich konnte nur allzu gut verstehen, dass sie da endlich raus wollte und sie tat mir so leid.

Mit Styx hatte ich dagegen teilweise so meine Probleme. Natürlich ist auch er in einem harten Umfeld aufgewachsen und dass er sich kaum mit seiner Stimme ausdrücken konnte, ist bestimmt nicht leicht. Aber seine Handlungen und Entscheidungen haben mir nicht immer zugesagt und dann trug er auch noch so viel Wut und Hass in sich. Das wurde ihm zwar so anerzogen, doch ein wenig mehr Weichheit hätte ich mir schon gewünscht.

Die Grundidee war durchaus interessant und die Umsetzung ist der Autorin gelungen. Die Handlung ist düster und brutal. Gerade an dem rauen und ungehobelten Umgang und die Lebensweise der Hangmen musste ich mich erst gewöhnen. Aber ich war schon nach den ersten Kapiteln vollkommen gefesselt und konnte mich nur schwer von den Seiten lösen. Spannung war vorhanden und auch der Tiefgang war für diese Geschichte ausreichend.
Zudem gibt es etliche erotische Szenen, die mich persönlich aber nicht störten und eigentlich auch ganz gut in die gesamte Handlung und zu den Hangmen passten.

Der Prolog erzählt das erste Aufeinandertreffen der beiden Hauptprotagonisten und doch hatte ich später nicht unbedingt das Gefühl, dass Mae und Styx zusammenpassen würden. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Der Epilog bildet einen schönen Abschluss und macht neugierig auf den Folgeband.

Fazit:

Ein durchaus gelungener Auftakt der Hades Hangmen-Reihe, der mich fesseln und mitreißen konnte und mir trotz der Brutalität und dem vielen Gefluche gefallen hat. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil der Reihe und vergebe 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.06.2018

Bruderschaft, Magier oder Fae?

Blood Destiny - Bloodmagic
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Klappentext: Nachdem sie den Klauen von Corrigan, dem Lord Alpha der Bruderschaft, entschlüpfen konnte, versucht Mack sich nun auf ein ruhiges Leben in der ländlichen Idylle von Inverness. Weit weg von ...

Klappentext: Nachdem sie den Klauen von Corrigan, dem Lord Alpha der Bruderschaft, entschlüpfen konnte, versucht Mack sich nun auf ein ruhiges Leben in der ländlichen Idylle von Inverness. Weit weg von allem - insbesondere fort von den Gestaltwandlern. Als Mack dann noch einen Job in einer kleinen Buchhandlung ergattern kann, scheint das Leben perfekt zu sein - für einen kurzen Moment! Denn die Besitzerin des Ladens - eine rätselhafte ältere Dame - scheint nicht nur ein Faible für Kräuterkunde zu haben, sondern weiß auch mehr, als sie vorgibt. Plötzlich findet sich Mack zwischen den Fronten des Ministeriums für Magie, den Fae und der Bruderschaft wieder. Und sie muss sich entscheiden: Bleibt sie in Deckung oder stellt sie sich Corrigan - mit seinen faszinierend grünen Augen - entgegen.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Mackenzie Smith-Reihe. Da die Bände aufeinander aufbauen, ist es empfehlenswert, sie der Reihe nach zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und lässt sich angenehm lesen. Erzählt wird die Geschichte auch hier wieder ausschließlich aus der Sicht der Hauptprotagonistin Mackenzie.

Die Charaktere finde ich allesamt interessant, auch wenn sie neben Mackenzie weiterhin nur eine Nebenrolle spielen. Diesmal findet sich Mack zwischen den Fronten wieder, denn nun ist nicht nur die Bruderschaft hinter ihr her. Auch die Magier und die Fae zeigen deutliches Interesse an ihrer Person.

Doch leider ist auch hier, wie bereits im Auftakt der Reihe, noch immer keine Liebesgeschichte in Sicht. Aber ich habe weiterhin die Hoffnung, dass diese vielleicht in einem der folgenden Bände etwas Raum bekommt. Ein leichtes Knistern ist zwischen Corrigan und Mackenzie ja bereits von Anfang an vorhanden.

Corrigan bleibt allerdings auch weiterhin eher geheimnisvoll und undurchschaubar, was mich ein wenig störte. Ich würde nämlich auch ihn gerne näher kennenlernen. Zudem tritt noch ein weiterer Mann in Mackenzies Leben, der seine wahren Absichten ebenfalls unter Verschluss hält. Aus seinen vagen Andeutungen ließ sich nur schwer etwas deuten.

So schlägt sich Mackenzie auch in diesem Teil wieder durch, legt sich mit Magiern und der Bruderschaft an und stiftet ein wenig Unruhe.
Zwar war die Handlung nicht allzu spannend, aber dennoch interessant.
Das Ende bleibt schließlich offen. Nun heißt es erneut, warten auf die Fortsetzung, die leider erst im September erscheint.

Fazit:

Auch in „Blood Destiny – Bloodmagic“ muss Mackenzie so einige Hürden nehmen und ist auch weiterhin auf der Suche nach ihrer wahren Identität. Ich habe sie dabei durchaus gerne wieder auf ihrem Weg begleitet und vergebe 3,5 bis 4 Sterne.

Veröffentlicht am 05.06.2018

Faszinierend und fesselnd - definitiv lesenswert !

A Fairy Tale
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Klappentext: Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris. Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ...

Klappentext: Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris. Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird – und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen. Anja Stephan hat mit diesem Buch aus Liebesgeschichte, Fantasy und Abenteuer eine sehr faszinierende Geschichte erschaffen. Und obwohl dieses Werk sehr ausführlich und detailreich ist, fand ich die Handlung dennoch überaus interessant und fesselnd. Es ist mal eine ganz und gar andere Art von Fantasy und die Welt der Elfen sehr komplex und so durch und durch faszinierend.

Die Charaktere wurden sehr gut und detailreich herausgearbeitet und bereichern die Handlung ungemein.

Scott ist ein eher unscheinbarer und einfacher Mann, der besonnen handelt und die Ruhe und Ordnung sehr zu schätzen weiß. Ich muss sagen, dass ich ihn und seine Art auf Anhieb mochte und er mir der liebste Charakter in der Geschichte war.

Gwendolyn hingegen war mir anfangs nicht gerade allzu sympathisch. Sie ist ziemlich aufbrausend und ungehalten, sowie zickig und dickköpfig, wodurch ich sie mehr als anstrengend empfand. Obwohl ich ihren quietschbunten Kleidungsstil schon irgendwie mochte. Aber im Laufe der Geschichte lernt man sie immer besser kennen und schließlich konnte ich mich auch für sie erwärmen.

Zudem gibt es noch so viele interessante Nebencharaktere, die ich wirklich toll fand.

Es hat mir unheimlich gut gefallen, die beiden so gegensätzlichen Charaktere Scott und Gwendolyn miteinander zu erleben, was für mich das Highlight der Geschichte war. Aber auch die fantastischen Elemente und ihr gemeinsames Abenteuer waren sehr spannend und haben mir unglaublich gut gefallen.

Das Ende klärt alle offenen Fragen, lässt aber auch Raum für eine Fortsetzung und ich würde sehr gerne erfahren, wie es mit Scott und Gwendolyn weitergeht.

Fazit:

Ein tolles Erstlingswerk, dass mich wirklich überzeugen konnte und mir sehr gefallen hat.