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Veröffentlicht am 11.04.2018

Berührende Liebesgeschichte & heiße Erotik

Rough, Raw and Ready - Wenn es Liebe ist
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Klappentext: Chassie West Glanzer ist zum ersten Mal in ihrem Leben glücklich. Das erste Ehejahr mit Trevor Glanzer hat ihr eine innere Zufriedenheit und ein so großes Glück beschert, das sie niemals für ...

Klappentext: Chassie West Glanzer ist zum ersten Mal in ihrem Leben glücklich. Das erste Ehejahr mit Trevor Glanzer hat ihr eine innere Zufriedenheit und ein so großes Glück beschert, das sie niemals für möglich hielt. Als Trevors früherer Rodeopartner eines Tages auftaucht, ahnt sie nicht, wie sehr dessen Anwesenheit alles durcheinanderwirbeln wird.
Edgard Mancuso ist nicht sicher, ob er es wagen kann, einfach wieder in Trevors Leben aufzutauchen und was er von Trevors Frau halten soll. Doch je länger er Zeit mit dieser warmherzigen, starken und doch verletzlichen Frau verbringt, desto tiefer wird ihre Verbindung.
Trevor hat nicht erwartet, Edgard in seinem Leben jemals wieder zu begegnen, vor allem nachdem klar wurde, dass Trevor nicht der Mann ist, den Edgard braucht. Nun ist Edgard aus heiterem Himmel wieder da und möchte ein paar Dinge aus ihrer Vergangenheit klären. Und obwohl Trevor unsterblich in seine wundervolle Frau verliebt ist, quälen ihn weiterhin die Gefühle, die der für Edgard hat und von denen er dachte, sie tief und für immer vergraben zu haben. Nun ist er hin- und hergerissen zwischen der Liebe, die er gefunden hat, und der Liebe, die er immer wollte.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den fünften Teil der Rough Riders-Reihe, jeder Band kann aber völlig unabhängig von den anderen gelesen werden. Für mich war es der erste Band dieser Reihe.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der drei Hauptprotagonisten, so dass ich einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekam und ihre Handlungen und Beweggründe bestens nachvollziehen konnte.

Die drei Hauptcharaktere sind so unterschiedlich und doch passen sie ganz wunderbar zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Trevor ist rau und sehr dominant und Edgard dagegen eher still und sanft, voller Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung. Chassie ist wiederum ein wenig unsicher, hat manchmal das Gefühl, nicht gut genug zu sein und weiß sich dank Trevor dennoch bestens durchzusetzen. Ich mochte alle drei mitsamt ihrer Stärken und Schwächen, denn das machte sie erst so natürlich und sympathisch.

Was macht ein verheirateter Mann, wenn plötzlich sein ehemaliger Liebhaber vor der Tür steht und die Gefühle wieder Achterbahn fahren? Und was macht eine Frau, wenn sie erfährt, dass ihr Mann mal einen anderen Mann geliebt hat und diese Gefühle noch immer vorhanden sind?

Die Thematik wurde schlüssig und sehr gut umgesetzt. Die Protagonisten handeln nicht übereilt, sondern setzen sich mit den Problemen auseinander, wodurch die Geschichte an Authentizität gewinnt. Lorelei James ist das Thema mal etwas anders angegangen, denn solch eine unkonventionelle Lösung findet man bestimmt nicht allzu oft. Dabei hat sie viel Gefühl mit einfließen lassen.

Es gibt aber auch so einige erotische Szenen, denn eins haben die drei gemeinsam: sie sind unersättlich, wenn es um Sex geht. Dabei wurden die erotischen Szenen sinnlich, detailliert und ansprechend beschrieben. Hier geht es zwischendurch ganz schön heiß her, auf eine eher raue Art und Weise, was wirklich toll passte.

Fazit:

In „Rough, Raw and Ready“ bekommen die Nebencharaktere aus Band 1 - Trevor und Edgard nun endlich ihre eigene Geschichte, von Lorelei James berührend umgesetzt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und die Charaktere direkt ins Herz geschlossen. Daher gibt es von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.04.2018

Mir fehlte es hier deutlich an Tiefgang und Gefühl

Trusting You
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Klappentext: Er liebt ihn. Doch wird er dazu stehen?
Nachdem sein Exfreund Nick ihn betrogen hat, will Mike ihn einfach nur vergessen. Da kommt das Angebot seiner besten Freundin Kathey, für einen spontanen ...

Klappentext: Er liebt ihn. Doch wird er dazu stehen?
Nachdem sein Exfreund Nick ihn betrogen hat, will Mike ihn einfach nur vergessen. Da kommt das Angebot seiner besten Freundin Kathey, für einen spontanen Urlaub in die Karibik zu fliegen, gerade recht. Kurzerhand machen sich die beiden auf den Weg. Was ein entspannter Urlaub werden sollte, bringt Mikes Gefühlswelt jedoch endgültig durcheinander. Der Grund dafür: Die Urlaubsbekanntschaft Jeffrey. Der mysteriöse Sonnyboy sucht auffällig oft die Nähe der Freunde – doch wem gelten seine Annäherungsversuche? Kathey oder vielleicht doch Mike? Und welches Geheimnis verbirgt Jeff vor den beiden?

Meine Meinung:

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen. Erzählt wird die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Mike.

Mike ist ein sehr treuherziger und leichtgläubiger Mensch, wodurch er leicht ausgenutzt, verletzt oder belogen werden kann. Und dann ist da noch Jeffrey. Er war mir ein einziges Rätsel, bis zu dem Augenblick, als seine Geheimnisse ans Licht kamen. So richtig nachvollziehbar waren seine Handlungen und Beweggründe teilweise allerdings nicht.

Ich lese Gay Romance sehr gerne und kann mich auch leicht in Buchfiguren reinfühlen und mit ihnen mitfühlen und mitleiden. Doch hier gelang es mir kein bisschen, so sehr ich es auch versuchte. Das mag allerdings auch an dem Erzählstil liegen, der irgendwie distanziert wirkte. Dadurch entstand leider auch keine richtige Tiefe. Es geschieht so viel trauriges in der Geschichte und doch erreichten mich diese Ereignisse nicht, weil man als Leser eher außen vor stand und keinen Zugang zu den Protagonisten und ihren Gefühlen bekam.

Fazit:

Mit mehr Gefühl und Tiefgang hätte es eine wirklich emotionale Geschichte werden können, doch wirkte der Erzählstil zu distanziert und ließ dadurch einfach keine Nähe aufkommen. Wirklich schade. Daher leider nur 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.04.2018

Kann eine Zwangsheirat zwei verfeindete Clans zusammenbringen?

Die stumme Braut des Highlanders
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Klappentext: Seit ihrem Reitunfall weigert sich die schöne Eveline Armstrong zu sprechen. Obwohl sie damals nur das Gehör verlor, lässt sie alle Welt in dem Glauben, sie sei nicht mehr "richtig" im Kopf ...

Klappentext: Seit ihrem Reitunfall weigert sich die schöne Eveline Armstrong zu sprechen. Obwohl sie damals nur das Gehör verlor, lässt sie alle Welt in dem Glauben, sie sei nicht mehr "richtig" im Kopf - um einer Zwangsehe zu entgehen. Als der König dennoch befiehlt, dass sie in den verfeindeten Montgomery-Clan einheiratet, muss sie gehorchen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr Gemahl, der kriegerische Laird Graeme, ihr derart den Atem raubt! Seine tiefe Stimme vibriert so machtvoll, dass sie ihn versteht, und seine Küsse sind so zärtlich ... Aber darf sie wagen, ihm ihr Geheimnis zu offenbaren - das Einzige, was sie vor dem Hass seiner Familie schützt?

Meine Meinung:

Nachdem ich von „Schicksalsnächte mit dem Highlander“ so begeistert war, musste ich auch den Vorgänger unbedingt noch lesen. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder stilsicher, wortgewandt und sehr angenehm zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen und ihre Gedanken, Handlungen und Beweggründe bestens nachvollziehen konnte.

Eveline wirkte von außen betrachtet tatsächlich etwas verwirrt, doch gab sie diesen Anschein nur zu ihrem eigenen Schutz. Denn in Wirklichkeit war sie klug, warmherzig und absolut liebenswert. Ich mochte sie sehr gerne und habe von der ersten Seite an mit ihr mitgefühlt.

Graeme machte anfangs eher einen wortkargen und grimmigen Eindruck, doch steckte in ihm ein großes Herz und ein Sinn für Gerechtigkeit. Er war stets um Eveline bemüht und beschützte sie.
Dadurch wurde er mir auch ganz schnell sympathisch. Wie sagt man doch so schön „Harte Schale, weicher Kern“, das traf definitiv auf Graeme zu.

Auch die Nebencharaktere wurden ganz toll herausgearbeitet und ein paar von ihnen sind mir genauso sehr ans Herz gewachsen, wie Eveline und Graeme.

Da ich den Nachfolgeband als erstes gelesen habe, wusste ich natürlich, was mich hier erwartete. Doch das hat mein Lesevergnügen kein bisschen geschmälert. Die Handlung konnte mich von der ersten Seite an vollkommen für sich einnehmen, fesseln und ließ mich einfach nicht mehr los.

Es war richtig spannend, Eveline und Graeme durch die Geschichte zu begleiten. Dabei wurden besonders Eveline viele Steine in den Weg gelegt und so viel Hass entgegengebracht, dass es ihr fast unmöglich erschien, ihr Glück an Grames Seite zu finden. Doch wird ihr dies schließlich noch gelingen oder wird ihr Geheimnis vielleicht alles zerstören? Kann aus Hass wirklich Liebe werden?

Genauso spannend fand ich aber auch die Fehde zwischen den Armstrongs und den Montgomerys und die Frage, ob sich eine solche durch eine Zwangsheirat aus der Welt schaffen lässt.
Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und habe es bis zur letzten Seite mit Begeisterung regelrecht verschlungen.

Fazit:

Mit „Die stumme Braut des Highlanders“ hat Maya Banks eine großartige und fesselnde Highlander-Romanze zu Papier gebracht, die mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugen und begeistern konnte. Dieses Genre liegt der Autorin einfach und ich hoffe, dass noch weitere Romane folgen werden. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Konnte mich leider nicht so ganz überzeugen

RED
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Klappentext: Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen.
Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst ...

Klappentext: Rote Haare, Sommersprossen, das sind des Teufels Artgenossen.
Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie es für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte. Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten.
Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich schnell lesen.
Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin Laura, dennoch konnte ich irgendwie keine Nähe zu ihr aufbauen. Sie war stur und gab sich auch recht taff, doch gelang es mir einfach nicht, mich mit ihr anzufreunden. Hunter war da schon interessanter und man erfährt im Laufe der Geschichte auch ein wenig über sein Leben und wie er aufgewachsen ist, doch blieb auch er mir größtenteils fremd.

Die Grundidee an sich gefällt mir wirklich gut, nur die Umsetzung hat mir dann doch nicht so ganz zugesagt. Irgendwie wurden Probleme zu einfach und zu schnell gelöst. Dabei entwickelte sich die Handlung recht schnell und war auch ziemlich vorhersehbar. Das war für meinen Geschmack alles etwas zu rasant und blieb daher auch eher oberflächlich. Ich hätte mir da doch etwas mehr Tiefe und noch mehr Details gewünscht.

Hier gibt es sogar ein klitzekleines Wiedersehen mit den Charakteren Elisabeth und Vincent aus „Der Fluchsammler“. Und natürlich hat Magda ihre Finger wieder mit im Spiel. Nachdem mich „Der Fluchsammler“ nicht überzeugen und mitreißen konnte, dachte ich, dass dieses Buch es vielleicht schafft. Doch leider erging es mir auch hier nicht anders. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Wirklich schade.

Fazit:

Eine sehr interessante Grundidee, doch konnte mich die Umsetzung leider nicht so ganz überzeugen und die Geschichte nicht richtig mitreißen. Daher gibt es von mir leider nur 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.04.2018

Großartig und absolut fesselnd umgesetzt

Schicksalsnächte mit dem Highlander
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Klappentext: >Ich werde Eure Geliebte, so lange Ihr wollt, wenn Ihr mir danach helft, ins Kloster zu gehen.< Fassungslos hört Bowen, der neue Laird von Montgomery Keep, was die Hure seines Erzfeindes ihm ...

Klappentext: >Ich werde Eure Geliebte, so lange Ihr wollt, wenn Ihr mir danach helft, ins Kloster zu gehen.< Fassungslos hört Bowen, der neue Laird von Montgomery Keep, was die Hure seines Erzfeindes ihm vorschlägt. Glaubt Genevieve etwa, durch ihr schamloses Angebot seine Gunst zu erlangen? Oder verfolgt die Highlanderin einen niederträchtigen Plan? Doch warum ist ihr Blick so leer und verzweifelt? Bowen ahnt, dass sich hinter ihren schönen, aber gequälten Zügen ein grauenvolles Schicksal verbirgt – und merkt, dass sie ihn bereits tiefer berührt hat als je eine Frau zuvor.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, fesselnd und sehr berührend. Dabei führt sie den Leser stilsicher und wortgewandt durch die Handlung. Erzählt wird diese aus der Sicht beider Hauptprotagonisten, so dass ich sie umso besser kennenlernen und Nähe zu ihnen aufbauen konnte.

Zu den Charakteren, die ich wirklich sehr gerne mochte: Genevieve tat mir so unendlich leid. Es ist schockierend, dass eine Frau so viel durchmachen musste. Aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen und war unglaublich mutig. Ich habe zutiefst mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Und dann ist da noch Bowen, der mir mit seiner sanften, herzensguten und liebevollen Persönlichkeit sofort ans Herz gewachsen ist. Er hat sich um das Wohl von Genevieve gesorgt und sie beschützt.

Natürlich gab es auch noch ein paar sympathische Nebencharaktere, die ich sehr mochte und die die Geschichte ebenfalls bereicherten. Zwei davon haben im Vorgänger bereits ihre eigene Geschichte erhalten, die ich nach diesem Buch auf jeden Fall noch lesen werde. Von dem ein oder anderen hoffe ich, dass er/sie vielleicht ebenfalls seine/ihre eigene Geschichte bekommt.

Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt, so dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe und mich kaum davon lösen konnte. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, direkt mittendrin statt nur dabei zu sein. Obwohl die Geschichte an sich schon total fesselnd war, sorgten all die Geheimnisse rund um Genevieve noch für zusätzliche Spannung und wurden erst nach und nach preisgegeben. Gleichzeitig waren diese aber auch so tragisch, dass sie mich mitgenommen und zutiefst erschüttert haben.
Am Ende hätte ich mir zu gern noch einen Epilog gewünscht, aber auch ohne war es ein mehr als zufriedenstellender Abschluss.

Fazit:

Mit „Schicksalsnächte mit dem Highlander“ beweist Maya Banks, dass ihr dieses Genre wahrlich liegt. Ich lese Highlander-Romanzen unheimlich gerne und habe diese Geschichte regelrecht verschlungen. Sie hat alles, was ich von einem historischen Roman erwarte: Liebe, Drama und Spannung – fesselnd, berührend und gefühlvoll erzählt. Das wird nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich von dieser Autorin lese. Von mir gibt es volle 5 Sterne.