Ein unerwartetes Highlight voller Emotionen und tollen Protagonisten ❤️
The Second Death of LockeMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss sagen, dass ich das Buch optisch tatsächlich gar nicht so ansprechend fand, den ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss sagen, dass ich das Buch optisch tatsächlich gar nicht so ansprechend fand, den Klappentext dafür aber umso mehr und ich bin so froh, dass das Buch bei mir eingezogen ist, denn es ist ein richtiges Highlight für mich geworden.
Es bringt einfach alles mit, was ein richtig gutes Fantasybuch für mich ausmacht. Ein gelungenes Worldbuilding, eine Menge Spannung und zwei wundervolle Protagonisten, die alles füreinander tun würden, selbst das Schicksal zu bekämpfen.
Es gab mal eine Zeit, in der Frieden herrschte. Eine Zeit, in der die Völker miteinander auskamen, doch dann wurde der Ort, an dem die Quelle der Magie sitzt, angegriffen. Die Isle de Locke ist der einzige Ort, an dem neue Magie bzw. Quellen geschaffen werden können und mit dem Angriff wurde fast die gesamte Insel ausgelöscht. Quellen sind Personen voller Magie, doch diese kann nur durch Magier genutzt werden, sie leben in einer Symbiose, da das eine nicht ohne das andere funktioniert. Doch da es noch Magie gibt und Quellen existieren, kommen Gerüchte auf, dass jemand überlebt hat. Ein Mitglied der Herrscherfamilie. Die neue Locke, welche die Welt retten oder in den Abgrund stürzen kann…
Grey und Kier dienen in der Armee, sie kennen sich seit Ewigkeiten, sind beste Freunde und der jeweils engste Vertraute des anderen. Grey ist dabei Quelle und Kier ist Magier, doch ihre Verbindung reicht viel tiefer, als eine einfache Arbeitsbeziehung erklären könnte. Als ihr neuer Auftrag kommt, die angeblich wiedergefundene Locke zurück auf ihre Insel zu bringen, ist es eine klare Selbstmordmission, denn jedem ist bewusst, wie gefährlich diese Reise werden wird und doch machen sich Grey, Kier und eine kleine Gruppe auf den Weg ins Unbekannte.
Grey ist eine unglaublich starke Protagonistin, die es einem einfach gemacht hat sie ins Herz zu schließen. Sie hat viel erlebt, hat viel verloren und geopfert, doch sie gibt niemals auf. Das liegt bestimmt auch an Kier, doch ihre innere Stärke ist dennoch beachtlich. Ich konnte ihren inneren Zwiespalt gut verstehen, dass sie zwischen Pflicht und dem kleinen Wunsch, ein bisschen egoistisch zu sein, hin und her gerissen ist. Zudem kämpft sie gleichzeitig mit Geheimnissen und dabei ist ihr Kleinstes, das sie schon lange mehr für Kier empfindet, als sie sollte.
Kier mochte ich auch unglaublich gerne. Sein Zwiespalt zwischen Herz und Verstand ist ebenso gegeben, doch seine größte Loyalität lag immer bei Grey. Er würde alles für sie tun und ist immer für sie da, ich war mehr als einmal beeindruckt, wie Grey nicht merken konnte, was er für sie empfindet.
Die beiden zusammen haben mir ebenfalls unglaublich gut gefallen, auch wenn der Begriff tragische Liebesgeschichte (alles natürlich mit Happy End) durchaus zu ihnen passt. Ungesagte Gefühle, Opferbereitschaft und eine ganze Menge Liebe sind nur einige Punkte, die mir zu den beiden einfallen. Ich fand auf jeden Fall, dass ihre ganze Beziehungsentwicklung sich gut in die Geschichte eingebettet hat und auch ihre Gefühle und Emotionen sind bei mir angekommen.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich unglaublich gut gefallen, das Worldbuilding war düster und atmosphärisch, die Kampfszenen spannend und jeder Moment zwischen Grey und Kier hat nur so vor Emotionen gestrotzt. Zudem könnt ihr euch auf eine Menge Geheimnisse, Gefahren und tolle Freundschaften gefasst machen, es lohnt sich also wirklich sehr das Buch zu lesen.