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Veröffentlicht am 23.12.2025

Süße Second-Chance-Romance mit etwas verschenktem Potenzial

Let's Make a Scene
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In „Let’s Make a Scene“ geht es um die Schauspielerin Cynthie, die sich nach einer hässlichen Trennung gezwungen sieht, einen Film mit ihrem Erzfeind Jack zu drehen und erneut eine Fake-Beziehung einzugehen. ...

In „Let’s Make a Scene“ geht es um die Schauspielerin Cynthie, die sich nach einer hässlichen Trennung gezwungen sieht, einen Film mit ihrem Erzfeind Jack zu drehen und erneut eine Fake-Beziehung einzugehen. Wie bereits vor zwölf Jahren fliegen am Set die Funken …

„Let’s make a Scene“ war für mich das zweite Buch von Laura Wood; ihr Roman „Under Your Spell“ war letztes Jahr eines meiner Lesehighlights. Entsprechend habe ich mich gefreut, dass beide Romane im selben Universum spielen. Da Theo und Clemmie aus Band 1 jedoch nur einen kurzen Auftritt haben, können die Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.

Ausgehend vom Klappentext habe ich erwartet, dass die Handlung vor allem in der Gegenwart spielt. Tatsächlich nehmen Vergangenheit und Gegenwart jedoch ungefähr gleich viel Raum ein. Letztendlich hatte ich dadurch das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. Meiner Meinung nach hätten die Auszüge aus der Vergangenheit etwas gekürzt werden können, da sie nur bedingt Relevanz für die Haupthandlung haben.

Mit der Liebesgeschichte habe ich mich durch das ständige Hin und Her zwischen Vergangenheit und Gegenwart zuerst schwergetan. In der Vergangenheit gab es mir einfach zu viel Misskommunikation und Jack war mir aufgrund seines Verhaltens eher unsympathisch.
Ganz anders sah es zum Glück in der Gegenwart aus, in der beide Protagonisten sehr reflektiert auftreten. Es war süß, zu lesen, wie aufgeregt und unsicher sich die beiden aufgrund ihrer Gefühle verhalten. Wenn die Handlung vorrangig in der Gegenwart gespielt hätte, wäre auch dieses Buch sicher wieder ein Highlight geworden. So gab es zwar auch einige schöne Passagen und sympathische Nebenfiguren, aber es wäre einfach mehr drin gewesen.

Alles in allem eine süße Second-Chance-Romance, bei der ich mir jedoch einen stärkeren Fokus auf die Haupthandlung gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Ein gelungener Reihenauftakt

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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In „To Carve a Fae Heart“ geht es um Evie, die gemeinsam mit ihrer Schwester an einen Fae-Hof verheiratet wird. Obwohl sie den Fae nicht traut, fühlt sie sich zu König Aspen hingezogen …

Die Handlung ...

In „To Carve a Fae Heart“ geht es um Evie, die gemeinsam mit ihrer Schwester an einen Fae-Hof verheiratet wird. Obwohl sie den Fae nicht traut, fühlt sie sich zu König Aspen hingezogen …

Die Handlung hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Das lag vor allem an der innovativen Art, wie im Buch mit dem Thema Magie umgegangen wurde. Die Protagonistin Evie ist angehende Chirurgin und denkt sehr rational. Obwohl sie weiß, dass es die Fae gibt, glaubt sie nicht an Magie. Stattdessen versucht sie, sich die Eigenarten der Fae mithilfe von chemischen Prozessen zu erklären. Für mich war es sehr unterhaltsam, zu lesen, wie sie mit den Erklärungen zunehmend an ihre Grenzen stößt.

Generell habe ich an Evie geschätzt, dass sie trotz ihrer misslichen Lage einen kühlen Kopf bewahrt und sich nicht unterkriegen lässt. Diese Eigenschaften sind angesichts der naiven Neugier, mit der ihre Schwester Amelie den Fae begegnet, noch stärker hervorgetreten.
Ähnlich wie Evie ist auch der Protagonist Aspen sehr misstrauisch, da er bereits von ihm nahestehenden Personen enttäuscht worden ist. Für mich blieb er noch ein ziemliches Rätsel, auch wenn bereits deutlich wurde, dass er und Evie ähnliche Werte vertreten.

Während einige Aspekte der Geschichte wie etwa die Nebenfiguren bereits sehr gut ausgearbeitet sind, wurde an manchen Stellen doch deutlich, dass es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt. Die Protagonisten haben noch nicht so viel Charakter und auch die Liebesgeschichte steckt noch in ihren Anfängen. Bisher beruht die Anziehung der beiden doch eher auf Äußerlichkeiten. Wie gesagt, bleiben aber auch noch zwei weitere Bände, in denen sich die beiden besser kennenlernen können.

Was den Verlauf der Handlung betrifft, habe ich relativ früh erahnen können, wer der Gegenspieler ist – das hat der Spannung aber zum Glück keinen Abbruch getan. Vor allem auf den letzten hundert Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und nach dem fiesen Cliffhanger möchte ich auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

Alles in allem ein gelungener Reihenauftakt, bei dem mich der innovative Umgang mit dem Thema Magie überzeugen konnte. Ich freue mich darauf, Evie und Aspen in den folgenden Bänden noch besser kennenzulernen.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Für meinen Geschmack zu viel Drama

Silver Lights - The more I hate you
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In „Silver Lights“ geht es um Shae, die nach Golden Bay zurückkehrt, weil sie sich ihrer jüngeren Schwester wieder annähern will. Um sich den Verkupplungsversuchen ihrer Eltern zu entziehen, geht sie mit ...

In „Silver Lights“ geht es um Shae, die nach Golden Bay zurückkehrt, weil sie sich ihrer jüngeren Schwester wieder annähern will. Um sich den Verkupplungsversuchen ihrer Eltern zu entziehen, geht sie mit Beck, den sie eigentlich nicht ausstehen kann, eine Fake-Beziehung ein …

Bei „Silver Lights“ handelt es sich um ein Spin-Off der „Golden Bay“-Trilogie, die ich nicht gelesen habe. Eigentlich sollen die Reihen unabhängig voneinander lesbar sein, jedoch hatte ich das Gefühl, dass mir einige Informationen gefehlt haben. Die Protagonisten können sich von Beginn an nicht ausstehen – ich habe aber nicht wirklich verstanden, wieso die beiden ein Problem miteinander haben. Auch in Bezug auf die Nebencharaktere hatte ich das Gefühl, dass es durchaus sinnvoll ist, vorher „Golden Bay“ zu lesen.

Fake-Dating ist ein Trope, das ich bereits häufig gelesen habe. Positiv ist mir deshalb aufgefallen, dass Shae tatsächlich mehrere Personen fragen muss, bis jemand einwilligt, ihren Fake-Freund zu spielen. Die weitere Umsetzung konnte mich dann aber leider nicht wirklich überzeugen. Für meinen Geschmack gab es zu viel unglaubwürdiges Drama, wodurch ich emotional nicht mitgerissen wurde.

Auch mit den Protagonisten bin ich leider nicht richtig warm geworden. Beide haben viele Geheimnisse und vor allem Beck ist ein Buch mit sieben Siegeln. Aufgrund dessen habe ich das Handeln der beiden häufig nicht nachvollziehen, geschweige denn eine Bindung zu ihnen aufbauen können.
Damit zusammenhängend konnte ich auch die Entwicklung der Beziehung nicht nachempfinden. Generell ist diese eher körperlich als emotional, da die beiden abseits ihres Deals kaum Zeit miteinander verbringen.

Alles in allem hat das Buch meinen Geschmack aufgrund des vielen Dramas und der unnahbaren Protagonisten leider nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Viel Potenzial, das leider nicht vollständig ausgeschöpft wurde

Terror at the Gates
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In „Terror at the Gates“ geht es um Lilith, die sich dem Einfluss ihrer Familie entziehen will und sich mit Diebstählen über Wasser hält. Als sie in den Besitz eines wertvollen Dolches gerät, geschehen ...

In „Terror at the Gates“ geht es um Lilith, die sich dem Einfluss ihrer Familie entziehen will und sich mit Diebstählen über Wasser hält. Als sie in den Besitz eines wertvollen Dolches gerät, geschehen merkwürdige Dinge. Zusammen mit Zahariev versucht sie deswegen herauszufinden, was es mit dem Dolch auf sich hat …

„Terror at the Gates“ hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Obwohl die Kapitel relativ lang sind, bin ich durch die Seiten geflogen. Besonders der Umstand, dass in Eden nur Frauen Magie besitzen und trotzdem von den Männern unterdrückt werden, hat mich fasziniert. Auch die damit verbundene Gesellschaftskritik fand ich anfangs sehr gut umgesetzt. Aufgrund dessen hatte das Buch großes Potenzial, zu einem Lesehighlight zu werden – letztendlich konnten meine Erwartungen aber leider nicht vollständig erfüllt werden.

Lilith war mir als Protagonistin durchaus sympathisch, jedoch wirkte sie zum Teil etwas unreif und unselbständig. In Hinblick auf ihre Vergangenheit war ihr Verhalten nachvollziehbar, aber manchmal hätte ich sie aufgrund ihrer unüberlegten Entscheidungen und ihrem harschen Umgang mit Zahariev gerne durchgeschüttelt.
Zahariev war vor allem am Anfang mysteriös und undurchsichtig; an seiner Zuneigung für Lilith habe ich jedoch keinen Moment gezweifelt. Besonders gut gefallen haben mir die Momente, in denen seine fürsorgliche Seite zum Vorschein kam.

Etwas enttäuscht hat mich, dass viele interessante Dinge, die zu Beginn des Buches angeschnitten wurden, im weiteren Verlauf keine Rolle mehr spielten. So hätte die gesamte Handlung genauso ablaufen können, ohne dass Lilith dafür Magie hätte besitzen müssen. Meiner Meinung nach wurde hier einiges an Potenzial verschenkt, da das Magiesystem innovativ und interessant wirkte.
Generell nahm das Worldbuilding im Verlauf immer weniger Raum ein – stattdessen lag der Fokus auf dem Hin und Her zwischen den Protagonisten. Zwar hat mir die Dynamik der beiden absolut zugesagt, jedoch hätte es abseits der Liebesgeschichte viele weitere Aspekte gegeben, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Deswegen hoffe ich, dass die Erkundung der Welt in den folgenden Bänden nachgeholt wird.

Alles in allem hat mich „Terror at the Gates“ gut unterhalten, jedoch wäre in Hinblick auf das Magiesystem und die Gesellschaftskritik deutlich mehr drin gewesen.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Eine ruhige und tiefgründige Fortsetzung

Will You Heal My Heart
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„Will You Heal My Heart“ ist der zweite Band der Romance-Reihe rund um Sienna und Alick, die beide mit ihrer Vergangenheit und traumatischen Erlebnissen zu kämpfen haben. Für ein besseres Verständnis ihrer ...

„Will You Heal My Heart“ ist der zweite Band der Romance-Reihe rund um Sienna und Alick, die beide mit ihrer Vergangenheit und traumatischen Erlebnissen zu kämpfen haben. Für ein besseres Verständnis ihrer Reise ist es sinnvoll, vorher den ersten Teil zu lesen.

Nach dem Ende von Band 1 waren bei mir viele Fragen offen und auch die Charakterentwicklung der Protagonisten hatte gefühlt gerade erst begonnen – entsprechend habe ich mich gefreut, dass die Geschichte von Sienna und Alick in diesem Buch fortgeführt wird. Mehr noch als im ersten Band liegt der Fokus auf dem Thema soziale Ungleichheit – insbesondere dem Aufwachsen in prekären Verhältnissen. Diese Thematik hat die Autorin meiner Meinung nach sehr einfühlsam umgesetzt.

Da ich Band 1 nur wenige Wochen zuvor gelesen habe, habe ich schnell wieder in die Handlung gefunden, auch wenn ich mir bereits zu Beginn einen stärkeren roten Faden gewünscht hätte. Auf den ersten 100 Seiten ist die Handlung ziemlich ruhig und es geht vor allem um die glückliche Zweisamkeit der Protagonisten. Mit Fortschreiten der Geschichte wurde jedoch deutlich, worauf das Buch hinauswill.

Sowohl Sienna als auch Alick entwickeln sich im Verlauf der Handlung Schritt für Schritt weiter und stellen sich ihren Ängsten. Die Entwicklung habe ich dabei als sehr authentisch empfunden, da beide keine Wunderheilung durchmachen, sondern immer wieder Rückschläge erleben. Weil das Ende wie bei Band 1 ziemlich offen ist und die Protagonisten ihre Vergangenheit noch lange nicht aufgearbeitet haben, könnte ich mir gut vorstellen, dass noch ein weiterer Band folgt.

Alles in allem eine ruhige und tiefgründige Fortsetzung, die noch einiges offen lässt. Wen die Geschichte bereits im ersten Band berührt hat, der sollte sich Band 2 nicht entgehen lassen.

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