Süße Second-Chance-Romance mit etwas verschenktem Potenzial
Let's Make a SceneIn „Let’s Make a Scene“ geht es um die Schauspielerin Cynthie, die sich nach einer hässlichen Trennung gezwungen sieht, einen Film mit ihrem Erzfeind Jack zu drehen und erneut eine Fake-Beziehung einzugehen. ...
In „Let’s Make a Scene“ geht es um die Schauspielerin Cynthie, die sich nach einer hässlichen Trennung gezwungen sieht, einen Film mit ihrem Erzfeind Jack zu drehen und erneut eine Fake-Beziehung einzugehen. Wie bereits vor zwölf Jahren fliegen am Set die Funken …
„Let’s make a Scene“ war für mich das zweite Buch von Laura Wood; ihr Roman „Under Your Spell“ war letztes Jahr eines meiner Lesehighlights. Entsprechend habe ich mich gefreut, dass beide Romane im selben Universum spielen. Da Theo und Clemmie aus Band 1 jedoch nur einen kurzen Auftritt haben, können die Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Ausgehend vom Klappentext habe ich erwartet, dass die Handlung vor allem in der Gegenwart spielt. Tatsächlich nehmen Vergangenheit und Gegenwart jedoch ungefähr gleich viel Raum ein. Letztendlich hatte ich dadurch das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. Meiner Meinung nach hätten die Auszüge aus der Vergangenheit etwas gekürzt werden können, da sie nur bedingt Relevanz für die Haupthandlung haben.
Mit der Liebesgeschichte habe ich mich durch das ständige Hin und Her zwischen Vergangenheit und Gegenwart zuerst schwergetan. In der Vergangenheit gab es mir einfach zu viel Misskommunikation und Jack war mir aufgrund seines Verhaltens eher unsympathisch.
Ganz anders sah es zum Glück in der Gegenwart aus, in der beide Protagonisten sehr reflektiert auftreten. Es war süß, zu lesen, wie aufgeregt und unsicher sich die beiden aufgrund ihrer Gefühle verhalten. Wenn die Handlung vorrangig in der Gegenwart gespielt hätte, wäre auch dieses Buch sicher wieder ein Highlight geworden. So gab es zwar auch einige schöne Passagen und sympathische Nebenfiguren, aber es wäre einfach mehr drin gewesen.
Alles in allem eine süße Second-Chance-Romance, bei der ich mir jedoch einen stärkeren Fokus auf die Haupthandlung gewünscht hätte.