Mit 500 Seiten ist dieses Buch für New Adult doch ziemlich dick. Sicher wollte die Autorin sich Zeit für die Entwicklung von Freundschaft hin zu mehr nehmen, aber leider hat das meiner Meinung nach nicht ...
Mit 500 Seiten ist dieses Buch für New Adult doch ziemlich dick. Sicher wollte die Autorin sich Zeit für die Entwicklung von Freundschaft hin zu mehr nehmen, aber leider hat das meiner Meinung nach nicht so gut funktioniert. Von vorne rein spielte der sexuelle Aspekt eine ziemlich große Rolle, an welchem Punkt sich die Gefühle der Protagonist geändert hab, konnte ich dafür überhaupt nicht nachvollziehen. Stattdessen war das ewige hin und her von wegen „lass uns unsere Freundschaft nicht zerstören" nach der Hälfte eher nervig und zum Teil recht langatmig. Auch vorher der plötzliche Sinneswandel 20 Seiten vor Schluss kam, ist mir unerklärlich. Trotzdem hat mich das Buch zwischenzeitlich recht gut unterhalten und auch die Dynamik der Freundesgruppe mochte ich sehr.
Ich bin nicht mit der Erwartung an dieses Buch gegangen, dass ich es lieben würde. Schließlich ist Thriller nicht mein Genre und ich habe das Buch nur für ein Seminar gelesen. Trotzdem hat das Buch mich ...
Ich bin nicht mit der Erwartung an dieses Buch gegangen, dass ich es lieben würde. Schließlich ist Thriller nicht mein Genre und ich habe das Buch nur für ein Seminar gelesen. Trotzdem hat das Buch mich in meiner Meinung gefestigt, dass ich mit Thrillern einfach nichts anfangen kann.
Zwar habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen, da die Kapitel super kurz sind und ich eh unter Zeitdruck stand, aber wirklich packen konnte es mich zu keinem Zeitpunkt. Meistens war mein Kopf randvoll mit Fragezeichen, da für mich nichts auch nur in irgendeiner Weise Sinn ergeben hat. Alles war total überzogen und unnötig brutal Das völlig an den Haaren herbeigezogene Ende hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Für mich heißt es im Bezug auf Fitzek: Einmal und nie wieder.
Obwohl ich aufgrund der ambivalenten Meinungen zu „Metal Slinger“ vor dem Lesen etwas skeptisch war, hat mir das erste Drittel erstaunlich gut gefallen. Ich habe sofort in die Handlung gefunden und vor ...
Obwohl ich aufgrund der ambivalenten Meinungen zu „Metal Slinger“ vor dem Lesen etwas skeptisch war, hat mir das erste Drittel erstaunlich gut gefallen. Ich habe sofort in die Handlung gefunden und vor allem das besondere Setting mitten im Meer hat mich fasziniert. Danach hat mich die Geschichte jedoch leider etwas verloren, da es meiner Meinung nach im weiteren Verlauf versäumt wurde, das Setting auszuarbeiten und die Charaktere weiterzuentwickeln.
Die Protagonisten Brynn und Acker hatten durchaus Potenzial, jedoch blieben beide etwas charakterlos und generisch. Diese Oberflächlichkeit zog sich leider auch durch die Liebesgeschichte: Beide gehen sofort sehr vertraut miteinander um, obwohl sie angeblich Feinde sind. Generell hat mir die Richtung, die die Liebesgeschichte eingeschlagen hat, nicht gefallen, da die beiden eigentlich keine andere Wahl haben, als zusammenzukommen – Romantik kam bei mir auf diese Weise gar nicht auf. Ich glaube, mein Hauptproblem bestand insgesamt darin, dass die Protagonisten ständig Informationen zurückhalten, wodurch auch ich als Leserin keinen Zugang zu ihnen gefunden habe.
Wie bereits angesprochen, hatte auch das Setting viel Potenzial, das jedoch meinem Empfinden nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Ich hätte mir etwas detailliertere Beschreibungen gewünscht, da ich mir manche Situationen und vor allem die Schauplätze nicht richtig vorstellen konnte. Zudem spielt ein Großteil des Buches abseits der Zivilisation, sodass auch die Herrschaftsverhältnisse bisher eher vage blieben.
Alles in allem eine interessante Idee mit innovativem Setting, jedoch konnte mich die Umsetzung leider nicht überzeugen.
In „Alle glücklich“ geht es um Nina und Alex sowie ihre Kinder Emilia und Ben, die als Familie auseinanderdriften und ihre Probleme mit sich selbst ausmachen. Im Verlauf der Handlung bricht die Fassade ...
In „Alle glücklich“ geht es um Nina und Alex sowie ihre Kinder Emilia und Ben, die als Familie auseinanderdriften und ihre Probleme mit sich selbst ausmachen. Im Verlauf der Handlung bricht die Fassade immer weiter zusammen, bis nur noch ein Scherbenhaufen übrig bleibt …
Vor dem Lesen wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet, da ich bisher kaum Bücher aus dem Genre gelesen habe. Bereits die ersten Seiten haben mich positiv überrascht, da ich sofort in die Handlung gefunden habe. Obwohl in der ersten Hälfte vor allem vom Alltag der Familienmitglieder erzählt wird, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Kira Mohn schildert die alltäglichen Situationen so lebensnah, dass ich mich in Vielem wiedererkannt habe. Aufgrund dieser packenden Erzählweise sowie der kompakten Seitenanzahl konnte ich das Buch innerhalb eines Tages beenden.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der vier Familienmitglieder, die jeweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, jedoch alle auf ihre Art und Weise einsam sind. Vor allem der Handlungsstrang von Nina hat mich berührt, da sie als einzige für die Familie kämpft, ihr jedoch kaum Wertschätzung für ihre Care-Arbeit entgegengebracht wird. Eindruck hat bei mir zudem auch der schüchterne Ben hinterlassen, der sich im Internet radikalisiert.
Obwohl mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen hat, sind mir nach dem Lesen noch ein paar Gedanken gekommen, die nur bedingt eine Kritik darstellen. Erstens ist es so, dass nur zwei der vier Geschichten ansatzweise zu einem Abschluss kommen. Dies hängt wahrscheinlich mit Punkt zwei zusammen: Zum Ende hin geht die Alltäglichkeit der Geschichte etwas verloren, da alle Charaktere plötzlich sehr spezifische Probleme haben. Und drittens ist Alex als Figur ziemlich offensichtlich als ‚der Böse‘ angelegt, da an keiner Stelle der Versuch unternommen wird, Sympathie für ihn zu wecken.
Alles in allem ein Roman über eine scheinbar perfekte Familie, der aufgrund der realitätsnahen Erzählweise zum Nachdenken anregt.
Bei „Three Words Unspoken“ handelt es sich um den dritten Band der London-Hearts-Reihe rund um vier WG-Bewohnerinnen. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, jedoch wurde bereits in Band ...
Bei „Three Words Unspoken“ handelt es sich um den dritten Band der London-Hearts-Reihe rund um vier WG-Bewohnerinnen. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, jedoch wurde bereits in Band 2 deutlich, dass die Protagonistin Neve in ihrer Beziehung nicht mehr glücklich ist.
Der Schreibstil der Autorinnen hat mir wieder sehr gut gefallen. Vor allem zu Beginn gibt es viele kurze Kapitel, wodurch die Geschichte auf mich eine richtige Sogwirkung entfaltet hat, da ich immer wieder dachte: „Ein Kapitel geht noch“.
Vor dem Lesen hatte ich ein paar Bedenken, denn Neve entwickelt bereits Gefühle für Theo, während sie noch an ihrer Beziehung zu Jay festhält. Obwohl Neve und Theo sich von Beginn an gut finden, kamen bei mir jedoch zum Glück nur an einer Stelle leichte Fremdgeh-Vibes auf.
Tatsächlich spielt die Liebesgeschichte zwischen Neve und Theo in der Geschichte eher eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt meiner Meinung nach auf dem Zusammenleben der WG sowie auf der Geschwisterbeziehung zwischen Theo und Pippa. Mir hat es gut gefallen, viele Einblicke in den Zusammenhalt der Mädchen zu bekommen, da die WG-Szenen im zweiten Band etwas kurz kamen. Außerdem gab es schon kleine Hinweise darauf, wie es im vierten Band mit Gemma und Henry weitergehen wird, die mich ziemlich neugierig gemacht haben.
Was die Liebesgeschichte betrifft, findet die Entwicklung vor allem im letzten Drittel statt, weil die beiden davor kaum Zeit zu zweit verbringen. So richtig voran ging es aber auch hier nicht, weil Theo Neve ständig von sich stößt. Deswegen hat das Ende für mich nicht so richtig gepasst und war mir etwas zu kitschig. Ich hätte es passender empfunden, wenn die beiden zunächst nur Freunde geblieben wären.
Alles in allem ein Wohlfühlbuch für den Frühling. Nur von der Liebesgeschichte hatte ich mir etwas anderes erhofft.