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Veröffentlicht am 08.02.2026

Eine berührende (Liebes-)Geschichte

Mirror Of My Soul. Emil & Paola
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In „Mirror of my Soul“ geht es um Paola, die seit Jahren Gefühle für ihren besten Freund Emil hat. Als dieser ihr deutlich macht, dass er keine Beziehung will, wagt sie einen Neustart in Wien …

Das Konzept, ...

In „Mirror of my Soul“ geht es um Paola, die seit Jahren Gefühle für ihren besten Freund Emil hat. Als dieser ihr deutlich macht, dass er keine Beziehung will, wagt sie einen Neustart in Wien …

Das Konzept, das hinter dem Buch steckt, hat mich sofort angesprochen. Aus den 50 Seiten, die in anderen Romance-Büchern zwischen Third-Act-Breakup und Happy-End liegen, wird hier ein vollständiger Roman. Sowohl Paola als auch Emil nehmen getrennt voneinander verschiedene Therapieangebote wahr, um Probleme aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Einziges Manko an dieser Art, eine Liebesgeschichte zu erzählen, war für mich, dass der Prozess des Verliebens ausgespart wird und es wenige gemeinsame Szenen gibt. Hier hätte ich mir ein paar Rückblenden gewünscht, um die besondere Verbindung der beiden besser zu verstehen.

Die Protagonistin Paola war mir von Beginn an sympathisch. Ich fand es stark, dass sie ihr Wohlergehen priorisiert und Abstand zu Emil sucht, anstatt krampfhaft an der alten Dynamik festzuhalten.
Mit Emil bin ich hingegen nicht zu hundert Prozent warm geworden. Meiner Meinung nach hat er kaum Rücksicht auf Paolas Gefühle genommen – vielmehr hat er sie unnötig oft verletzt. Zwar macht er im Rahmen seiner Therapie eine Entwicklung durch, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass er sein Verhalten stärker reflektiert.

Wie bereits erwähnt, ist die Liebesgeschichte durch die räumliche Trennung an vielen Stellen eher eine Randbemerkung und es geht stärker um die Entwicklung der Protagonisten. Als Ausgleich dafür sind die Freunde von Emil und Paola sehr präsent. Besonders die Freundschaft zwischen Paola und ihrer Mitbewohnerin hat mir gut gefallen.
Ein kleines Highlight war zudem die Detailverliebtheit bei der Beschreibung des Settings, durch die Hamburg und Wien nicht wie beliebige Städte wirken, sondern zu einem lebendigen Teil der Handlung werden.

Alles in allem ein berührender Liebesroman, der seinen Fokus auf die individuelle Entwicklung der Protagonisten legt, dabei aber zum Teil die Beziehung etwas aus den Augen verliert.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Leichte Liebesgeschichte

Botanic Hearts
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In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt ...

In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt werden muss, geraten die beiden immer wieder aneinander …

Die Grundidee, eine Bibliothek mit einem botanischen Garten zu kombinieren, hat mich sofort angesprochen. Das Setting ist wirklich einzigartig und beide Protagonisten brennen für ihre Arbeit. Durch Jacks leidenschaftliche Erklärungen der Pflanzen habe ich auch einiges dazugelernt.

Während mich das Setting von Beginn an abgeholt hat, hat es etwas gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin. Tansy hält krampfhaft an ihrem schlechten ersten Eindruck von Jack fest und dieser gibt sich auch keine Mühe, nett zu sein. Mit der Zeit konnte ich die Beweggründe der beiden jedoch besser nachvollziehen. Außerdem macht Jack eine schöne Entwicklung durch und beginnt, sich emotional zu öffnen.
Positiv aufgefallen ist mir zudem die Gestaltung der Nebenfiguren. Sowohl Tansy als auch Jack haben tolle und hilfsbereite Freunde, die zu einer heimeligen Atmosphäre beitragen.

Was die Liebesgeschichte betrifft, ist trotz der Antipathie der beiden relativ schnell körperliche Anziehung vorhanden. Tatsächlich bleibt die Beziehung auch bis zum Ende hin eher körperlich, da Tansy in keine Abhängigkeit geraten möchte. Emotionale Nähe gibt es vorrangig abseits des Arbeitsstresses und in den Momenten, in denen Jack mit Tansys Tochter Briar agiert. Für meinen Geschmack hätte das Buch noch einige Seiten länger sein dürfen, um die Gefühle der Protagonisten ein wenig mehr Raum zu geben.

Alles in allem eine leichte Liebesgeschichte mit einzigartigem Setting, bei der ich mir etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Ein schöner Abschluss

Love Arranged – Lakefront Billionaires
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In „Love Arranged“ geht es um Lily, die eine Fake-Beziehung mit dem Bürgermeisterkandidaten Lorenzo eingeht, um ihren Blumenladen zu retten. Obwohl Lorenzo ihr vor einem Jahr das Herz gebrochen hat, keimen ...

In „Love Arranged“ geht es um Lily, die eine Fake-Beziehung mit dem Bürgermeisterkandidaten Lorenzo eingeht, um ihren Blumenladen zu retten. Obwohl Lorenzo ihr vor einem Jahr das Herz gebrochen hat, keimen bald Gefühle auf …

Band 2 der Lakefront-Billionaires-Reihe war 2024 eines meiner Lesehighlights und auch im dritten Band wurde meiner Meinung nach wieder einiges richtig gemacht. Bereits der Einstieg hat mich sofort abgeholt, da das Buch mit Chatverläufen aus der Zeit des ersten Kennenlernens startet. Hiervon hätte es im weiteren Verlauf gerne noch mehr geben dürfen, um zusätzliche Informationen über die Vergangenheit zu erhalten!

Das Setting in Lake Wisteria hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Thema Familienzusammenhalt spielt im Leben von Lilly eine wichtige Rolle und viele Charaktere aus den anderen Bänden tauchen wieder auf. Besonders über die Auftritte von Rafa habe ich mich gefreut.
Positiv aufgefallen ist mir zudem, dass es relativ wenig um körperliche Anziehung geht und sich die Geschichte – trotz der bereits zu Beginn vorhandenen Gefühle – eher wie Slow Burn liest.

Wie die meisten Bücher von Lauren Asher ist auch dieses für einen Liebesroman eher lang. An einigen Stellen hätte der Spannungsbogen gestrafft werden können. Das letzte Viertel zieht sich etwas, weil es viel um Politik geht und zudem ein unnötiger Third-Act-Break-Up folgt, durch den Lily bei mir aufgrund ihres unfairen Verhaltens einige Sympathiepunkte eingebüßt hat.

Der einzige Punkt, der meinem Empfinden nach nicht so gut umgesetzt wurde, ist Lorenzos Zwangsstörung. Auf mich wirkte das Ganze über weite Strecken nicht wie ein eigenes Handlungselement, sondern eher wie eine Rechtfertigung für Lorenzos grenzüberschreitendem Verhalten. Zwar stellt Lily selbst an einer Stelle klar, dass die Störung Lorenzos Handeln nicht legitimiert – diese Einstellung hätte sich für mich jedoch stärker durch das Buch ziehen müssen.

Alles in allem hat mich auch der letzte Band der Reihe wieder gut unterhalten, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass Lorenzos Verhalten deutlicher problematisiert wird.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Liebesgeschichte mit Startschwierigkeiten

Two steps away - London Hearts 2
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In „Two Steps Away“ geht es um Pippa, die ein Praktikum bei einem Fashionlabel absolvieren möchte, ihren sicher geglaubten Platz jedoch zu verlieren droht. In einem Wettbewerb muss sie sich gegen zwei ...

In „Two Steps Away“ geht es um Pippa, die ein Praktikum bei einem Fashionlabel absolvieren möchte, ihren sicher geglaubten Platz jedoch zu verlieren droht. In einem Wettbewerb muss sie sich gegen zwei Konkurrenten durchsetzen – unter ihnen auch ihr Kindheitsfreund Ben, der Pippa vor Jahren das Herz gebrochen hat …

„Two Steps Away“ hat es mir zu Beginn nicht einfach gemacht. Das Trope Enemies-to-Lovers ist hier wirklich Programm, denn bis ungefähr zur Hälfte des Buches haben die beiden Protagonisten keine zivilisierte Interaktion. Zudem hat mich das Verhalten von Ben ziemliche Kopfschmerzen bereitet: Er gibt Pippa die alleinige Schuld am Zerbrechen der Freundschaft, obwohl er derjenige ist, der jeglichen Kontakt abgeblockt hat. Aufgrund dessen fiel es mir schwer, die beiden zu shippen.

Die zweite Hälfte hat mir hingegen deutlich besser gefallen. Beide Protagonisten fassen neues Vertrauen und zeigen ihren weichen Kern, was für einige süße Momente sorgt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Pippa und Ben etwas mehr Eigeninitiative zeigen: Die beiden treffen kaum aus eigenem Antrieb aufeinander, sondern werden von den Autorinnen und ihren Mitmenschen immer wieder zusammen geschubst. Außerdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack tatsächlich noch etwas länger sein dürfen, um der Entwicklung von körperlicher Anziehung hin zu Verliebtheit mehr Raum zu geben.

Was den Autorinnen wirklich gut gelingt, ist, interessante Nebencharaktere zu gestalten. Durch die Informationshappen, die es zu Pippas WG-Mitbewohnerinnen gab, habe ich richtig Lust, Band 1 nachzuholen. Auch auf Band 3 bin ich sehr gespannt.

Alles in allem habe ich das Buch trotz Startschwierigkeiten gerne gelesen, hätte mir aber einen stärkeren Fokus auf die Entwicklung der Beziehung gewünscht.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Der Funke ist nicht ganz übergesprungen

The Dagger and the Flame
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In „The Dagger & The Flame“ geht es um Seraphine, die sich der Diebesgilde anschließt, um den Tod ihrer Mutter zu rächen. Schon bald muss sie um ihr eigenes Leben fürchten, als der Dagger Ransom auf sie ...

In „The Dagger & The Flame“ geht es um Seraphine, die sich der Diebesgilde anschließt, um den Tod ihrer Mutter zu rächen. Schon bald muss sie um ihr eigenes Leben fürchten, als der Dagger Ransom auf sie angesetzt wird. Beim Kampf gegen die Monster, die Fantome heimsuchen, kommen die beiden sich unerwartet näher …

Der Schreibstil von Catherine Doyle ist flüssig und mitreißend, zum Teil aber auch jugendlich. Im Handlungsverlauf gibt es viele düstere Szenen und auch eine kleine Prise Spice, weshalb ich das Buch insgesamt im Bereich New Adult verorten würde.

Besonders gut hat mir das Magiesystem gefallen, bei dem lediglich die zwei verfeindeten Gilden Zugang zur Schattenmagie besitzen und diese verwenden, um Straftaten zu begehen. In Kombination mit dem Setting in der durch Kriminalität verkommenden Stadt Fantome wurde eine spannende Grundstimmung erzeugt. Dennoch freue ich mich darauf, in Band 2 die Stadtgrenzen zu verlassen und noch mehr über die Welt zu erfahren.

Die Protagonisten Sera und Ransom haben beide eine schwierige Vergangenheit und treffen aufgrund dessen zum Teil fragwürdige Entscheidungen. Trotzdem habe ich mit ihnen mitgefühlt, auch wenn ich das Gefühl hatte, beide erst oberflächlich kennengelernt zu haben. Da auch die Nebenfiguren noch eher blass bleiben, waren die Beziehungen zwischen den Figuren für mich nicht ganz greifbar.

Was die Handlung betrifft, hatte ich ab und zu das Gefühl, dass diese etwas auf der Stelle tritt. Richtig Tempo kommt vor allem zum Ende hin auf. Ich kann gar nicht genau sagen, was mir gefehlt hat. Ich hätte mir aber auf jeden Fall noch ein paar mehr Einblicke in die Gilden gewünscht.

Alles in allem habe ich das Buch gerne gelesen, jedoch ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Trotzdem bin ich auf Band 2 gespannt und hoffe, dass die Figuren dort mehr Tiefe erhalten.

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