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Veröffentlicht am 10.11.2019

Eine gefühlvolle Geschichte mit Tragik

Everything I Didn't Say
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„Everything I didn’t say“ ist mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Ich bin vor einiger Zeit bei Stöbern darüber gestolpert und es wanderte auf Grund des interessanten Klappentextes sofort auf meiner Wunschliste.

Ich ...

„Everything I didn’t say“ ist mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Ich bin vor einiger Zeit bei Stöbern darüber gestolpert und es wanderte auf Grund des interessanten Klappentextes sofort auf meiner Wunschliste.

Ich muss zugeben, dass ich nicht sooo viel erwartet habe, doch ich wurde ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Die Geschichte rund um Jamie und Carter hat es in sich! Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich hier etwas ganz Besonderes lese.

Wir folgen sowohl Jamie als auch Carter, die ihren Gefühlen, Gedanken und Handlungen freien Lauf lassen. Die Geschichte spielt sich auf zwei Ebenen ab: einmal folgen wir den beiden in der Gegenwart, bei der irgend eine Geschichte über Jamie in der Presse aufgetaucht ist. Diese betrifft indirekt auch Carter, die beiden haben jedoch seit Jahren keinen Kontakt mehr miteinander. Zusätzlich wird die Kennenlerngeschichte in der Vergangenheit erzählt. Nun beginnt das große Rätselraten, denn die Autorin schafft es gekonnt, immer wieder Andeutungen zu streuen, aber nur so viel, dass man weiter an den Seiten klebt. Ansonsten hat man keinerlei Ahnung, was vorgefallen ist. Nach und nach ergibt dann alles einen Sinn und meine Vermutungen waren teilweise richtig, wenn auch nicht komplett. Die Wendungen sind geschickt eingefädelt und haben mich sprachlos zurückgelassen. Ich möchte jedoch keine Einzelheiten preisgeben, da es ansonsten den Lesespaß bremsen könnte.

Ich konnte mich sehr gut in Jamie hineinversetzen und verstand auch sofort, warum sie gehandelt hat, wie sie es tat. Aber im Laufe der Geschichte wurde sie mir etwas unsympathisch, denn Carter hat sich um 180° gedreht und ich finde, sie verhält sich ihm gegenüber nicht immer korrekt. Während Jamie in der Vergangenheit arrogant und überheblich war, war seine Charakterentwicklung deutlich zu spüren. Ich mochte ihn immer mehr, je weiter die Geschichte voranschritt.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Kim Nina Ocker versteht es, mit Worten umzugehen und fügt Emotionen so geschickt ein, dass sie beim Leser ankommen.

„Everything I didn’t say“ hat mich absolut sprachlos zurückgelassen und ich war mir sicher, dass es ein typisches „Cinderella“-Buch werden würde. Dem war aber nicht so, ganz im Gegenteil. Es war so viel mehr. Allerdings gab es mitten in der Geschichte einen Punkt, an dem meine Begeisterung ein wenig abgeflacht ist, weil die Spannung nicht gehalten werden konnte. Aus diesem Grund gibt es von mir gute 4 Sterne!

Ich freue mich nun auf den 2. Band namens „Everything I Ever Needed“, der am 28.02.2020 erscheint. Hier geht es um Dexter, der in „Everything I didn’t say“ eine kleine Nebenrolle spielte. Obwohl er sehr oft negativ auffiel, war er Carter ein guter Freund und hat sich für ihn eingesetzt, als es nötig war. Ich hoffe, dass er den Weg zu einem glücklichen, besseren Leben finden wird.

Vielen Dank an den LYX Verlag, der mir das Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt hat.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Ein starker zweiter Band!

Next to You
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Meinung:
Mit „Next to You“ ist vor kurzem der 2. Band der „Up-All-Night“-Reihe von April Dawson erschienen. Band 1 konnte mich nicht so ganz überzeugen, da ich mit den Hauptprotas schwer warm wurde. Da ...

Meinung:
Mit „Next to You“ ist vor kurzem der 2. Band der „Up-All-Night“-Reihe von April Dawson erschienen. Band 1 konnte mich nicht so ganz überzeugen, da ich mit den Hauptprotas schwer warm wurde. Da Addison jedoch mein kleines Highlight war, habe ich „Next to You“ ziemlich entgegengefiebert, weil ich natürlich wissen möchte, was Amor mit ihr vorhat.

Das Cover ist wunderschön und passt hervorragend zu Band 1.

Addison, genannt Addy, ist schlagfertig, klug und ein geheimes Plus-Size-Model. Mit ihren Freundinnen Tae (um die es im 1. Band ging) und Gracy geht sie dem Hottie-Dienstag nach: Sie beobachten ihren Nachbarn Drake O’Hara beim Sport. Doch der findet das genauso witzig, wie er Addy anziehend findet. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und der Schlagabtausch ist einfach nur göttlich. Man merkt sofort: Die beiden passen wie die Faust aufs Auge!

Neben Addison folgen wir auch Drake, sodass wir von beiden gleich die Gedanken und Handlungen nachvollziehen können. Das ist sehr spannend und aufschlussreich. Es hat mir geholfen, mich in beide gut hineinzudenken und mitzufühlen. Nach und nach erfahren wir mehr über Drake, denn er ist nicht nur ein Hottie und CEO, sondern hat – wie jeder andere Mensch auch – sein Päckchen zu tragen. Was genau möchte ich aber aus Spoilergründen nicht verraten. Addison ist zwar immer schlagfertig, hat jedoch auch ihre verletzlichen Seiten und diese wurden uns immer mal wieder gezeigt. Denn ganz so tough wie sie manchmal rüber kommt, ist sie dann doch nicht. Das fand ich sehr authentisch.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen und ich habe es innerhalb weniger Stunden ausgelesen – mehr oder weniger an einem Stück. Ich bin sehr positiv überrascht, nachdem mir die letzten Bücher (Still Broken und Up All Night) von April Dawson nicht so gut gefallen haben. Bei dieser Geschichte konnte ich sofort abschalten und habe mich mitten in der WG wiedergefunden. Mega!

Fazit:
„Next to You“ ist humorvoll, spannend und mitreißend. Ich mochte die Protagonisten ab der 1. Seite und habe sofort mitgefiebert, dass die beiden zueinander finden. Ein starker 2. Band!

Veröffentlicht am 07.11.2019

Die Sternenfreunde sind wieder da!

Sternenfreunde - Lottie und das Flitzhörnchen
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In Band 3 der Sternenfreunde-Reihe folgen wir wieder Maja. Ich finde die Titel der Bände ein wenig verwirrend, da man davon ausgeht, dass sich der jeweilige Band um genau dieses Mitglied und dessen Sternenfreund ...

In Band 3 der Sternenfreunde-Reihe folgen wir wieder Maja. Ich finde die Titel der Bände ein wenig verwirrend, da man davon ausgeht, dass sich der jeweilige Band um genau dieses Mitglied und dessen Sternenfreund handelt. Dem ist aber nicht so. Trotzdem finde ich es hübsch, da alle Sternenfreunde darauf toll aussehen.

Dieses Mal müssen die Mädchen und ihre Sternenfreunde wieder gegen die Quelle der dunklen Magie kämpfen. Aber Maja wundert sich, denn ihre Freundinnen sind auf einmal so komisch. Was ist nur mit ihnen los? Und können sie dieses Mal endlich die Quelle der dunklen Magie ausfindig machen?

In Band 3 erleben wir nun wieder ein Abenteuer rund um Maja und ihren Freundinnen Lottie, Leonie und Sita. Ihre Zauberkräfte werden immer stärker und doch haben sie keine Ahnung, wer hinter den Schatten steckt. Es gibt wieder ein paar Hinweise, aber das wars – wir erfahren sicherlich mehr im nächsten Band.

Kurz anmerken möchte ich, dass die einzelnen Bände aufeinander aufbauen, d.h. man sollte sie der Reihe nach lesen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und man gleitet förmlich durch die Seiten, da man wissen möchte, wer oder was hinter der Quelle des Bösen steckt. Ich habe das Buch meiner Tochter (7) vorgelesen. Die Altersempfehlung ist mit 8 Jahren angegeben. Ab diesem Alter sollte auch ein alleiniges Lesen des Buches ohne Probleme möglich sein. Die Illustrationen sind wieder richtig gelungen und unterstreichen die Geschichte perfekt.

Fazit:
In Band 3 dreht sich alles wieder um Magie, Spannung, Mut, Freundschaft und Zusammenhalt. Die Sternenfreunde sind ein tolles Team und wir freuen uns schon richtig auf Band 4, der auch schon bereit liegt. Wir vergeben 5 Sterne!

Veröffentlicht am 04.11.2019

Roboterfantastisch!

ROKI - Kuddelmuddel im Klassenzimmer
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„Roki – Kuddelmuddel im Klassenzimmer“ war unser erstes Buch von Angelika Niestrath und Andreas Hüging. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil, jedoch sind keine Vorkenntnisse nötig, um mit Band 2 zu ...

„Roki – Kuddelmuddel im Klassenzimmer“ war unser erstes Buch von Angelika Niestrath und Andreas Hüging. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil, jedoch sind keine Vorkenntnisse nötig, um mit Band 2 zu starten. Wir haben sofort gut in die Geschichte hineingefunden.

Roki (kurz für: halb Roboter, halb Kind) möchte unbedingt zu seinem Freund Paul in die Schule und das Schulleben mal erleben. Aber Adam, sein Erfinder, ist nicht so Feuer und Flamme, wie es Roki ist. Aber Roki hat einen Plan: Mit Hilfe der Müllabfuhr möchte er den Weg alleine antreten. Ob das gut geht? Und was erwartet ihn eigentlich in der Schule?

Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass auch kleine Leser ab ca. 8 Jahren alleine lesen können. Ich habe das Buch fast komplett vorgelesen, da es für meine Tochter (7) einfach noch zu viel Text war. Zwischendurch hat sie mir vorgelesen. Die Schrift ist mittelgroß und die Sätze nicht allzu lange. Der Schreibstil ist kindgerecht, bildlich und einfach gehalten.

Roki war uns sofort sympathisch. Obwohl er ein Roboter ist, ist er doch ein wenig menschlich in seinem Denken und Handeln, und seine Empfindungen und Gedanken waren immer nachvollziehbar. Wir konnten uns gut in ihn hineinversetzen und waren sehr erstaunt, was er alles weiß und wie er seine Umwelt wahrnimmt. Sein Freund Paul ist auch ein ganz lieber Junge, den man nur lieben kann. Allgemein muss man anmerken, dass sämtliche Protagonisten toll ausgearbeitet sind.

Die Illustrationen von Niko Renger fallen ein wenig auf, denn im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, sind die Bilder hier nicht „zuckersüß“ gemalt, sondern ein wenig für „ältere“ Kinder. So hat es meine Tochter (7) gefunden und das hat ihr sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend, humorvoll und mal mit einem nicht alltäglichen und typischen Kinderbuch-Thema, nämlich Roboter, ausgestattet. Das hat uns ausgesprochen gut gefallen, weil es einfach mal etwas Neues für uns war. Mit viel Humor und Spannung folgen wir Roki und Paul bei ihrem Schul-Abenteuer. Mut, Freundschaft und Zusammenhalt runden die Geschichte perfekt ab.

Wer auf abwechslungsreiche Geschichten mit tollen Protagonisten steht, sollte sich „Roki“ definitiv genauer ansehen.

Vielen Dank an die Autoren und den cbj Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars für die Leserunde auf Lovelybooks. Wir hatten viel Spaß, Roki und seinen Freunden bei ihrem Kuddelmuddel in der Schule zu folgen.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Für kleine Forscherinnen genau das Richtige!

Pepper Mint - und das verrückt fantastische Forscherbuch
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Bei „Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch“ von Babette Pribbenow handelt es sich nicht um ein normales Buch, sondern ein Mitmachbuch, d.h. der Leser wird aktiv in die Geschichte miteinbezogen ...

Bei „Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch“ von Babette Pribbenow handelt es sich nicht um ein normales Buch, sondern ein Mitmachbuch, d.h. der Leser wird aktiv in die Geschichte miteinbezogen und muss Entscheidungen treffen. Ähnlich wie die „1.000 Gefahren“-Bücher enden die Kapitel mit Entscheidungsfragen, Rätsel oder aber Experimente. Anschließend geht die Geschichte weiter vorne oder weiter hinten weiter. Man springt somit vor und zurück, man weiß dadurch allerdings nie, wie weit man tatsächlich schon mit der Geschichte ist.

Am Anfang des Buches befindet sich eine kleine Einkaufsliste mit Zutaten, die man für die Experimente benötigt. Andere Dinge wiederum befinden sich in jeder Küche. Und schon geht’s los!

Pepper Mint freut sich auf ihre Ferien bei Tante und Onkel, die in einer Forschungsstation im Regenwald arbeiten. Im Baumhaus schlafen, Tiere beobachten, den Wald erkunden – ihre Pläne werden leider unterbrochen, denn ihr Onkel Theo ist verschwunden. Er hat jedoch rätselhafte Hinweise hinterlassen. Ob sie es mit unserer Hilfe schafft, ihren Onkel wiederzufinden? Das müsst ihr selbst herausfinden 😊

Das Buch ist ab 8 Jahren empfohlen. Meine Tochter ist 7 und während das Verständnis für die Geschichte vorhanden war, stellten die Rätsel und Aufgaben eine große Hürde für sie dar. Dafür war sie einfach noch zu jung. Dem Spaß hat es jedoch keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil, die Experimente fand sie sehr amüsant und witzig, sie ist eben ein wissbegieriges Kind – wie andere Kinder auch. Bei den Rätseln musste ich ihr allerdings immer helfen. Aus diesem Grund kann ich das Buch auch für 7-jährige empfehlen, da man das Mitmachbuch als Lese- und Experimentierteam zusammen schaffen kann und der Spaß definitiv gegeben ist 😊

Die Illustrationen sind schwarz-weiß gehalten und hübsch gestaltet. Sie ergänzen die Geschichte rund um Pepper und ihren Freunden ganz gut.

Die Geschichte ist spannend und durch die Mitmachaktionen auch einmalig. Der Lesefluss wird dadurch natürlich unterbrochen, das hat uns aber nicht gestört.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass auch jüngere Kinder gut folgen können. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass ich durch die Unterbrechungen das komplette Buch ohne Probleme vorlesen konnte. Mit 8 Jahren sollte es auf Grund der mittelgroßen Schrift auch selbst lesbar sein.

Wir würden uns freuen, wenn es einen Nachfolgeband von Pepper Mint gäbe. Das Konzept ist wirklich gut durchdacht: eine spannende Geschichte, Rätsel, Experimente – alles, was man für tolle Lesestunden benötigt! Bis es aber soweit ist (wir hoffen es!), werden wir uns wohl erstmal an einem passenden Pepper Mint Experimentierkasten (ebenfalls ab 8 Jahren) austoben.