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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2020

Schöne und humorvolle Liebesgeschichte mit einer Portion Erotik

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Nachdem ich von diesem Buch erfahren habe, stand für mich sofort fest, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Die Thematik erschien so anders und besonders und über Männer, die heimlich Liebesgeschichten ...

Nachdem ich von diesem Buch erfahren habe, stand für mich sofort fest, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Die Thematik erschien so anders und besonders und über Männer, die heimlich Liebesgeschichten lesen, wollte ich definitiv mehr erfahren.

Es geht um den Profisportler Gavin Scott, dessen Ehe in der Krise steckt. Er versteht eigentlich nicht was passiert ist, will aber seine Frau Thea unbedingt zurückgewinnen. Zur Hilfe kommt ihm einer seiner Kollegen, der ihn zu einem Treffen des „Secret Book Club“ mitnimmt. Dort lesen Männer Liebesromane, um ihre Frauen besser verstehen zu lernen. Zuerst hält Gavin nichts davon, doch dann wird er eines Besseren belehrt.

Kaum mit dem Buch begonnen, fliegt man nur so durch die Seiten, was dem flüssigen Schreibstil und der tollen Thematik zu verdanken ist. Gavin ist nicht nur ein sexy Sportler-Typ, der gut aussieht, sondern hat auch einen kleinen Makel, der ihn sympathisch macht. Ich mochte seine Art und ihn echt gern. Seine Kollegen waren teilweise sehr lustig und das entlockte mir auch öfter mal ein herzhaftes Lachen. Nur seine Frau Thea fand ich etwas nervig und obwohl sie auch zu der Krise beigetragen hat, tat sie eher so als wenn er alleine schuld wäre.

Insgesamt fand ich die Geschichte schön, lustig, romantisch und teilweise auch sexy. Sie gefiel mir gut und ich vergebe gerne ★★★★ von 5 Sternen.
Freue mich auch schon demnächst den zweiten Teil zu lesen.

FAZIT

Eine schöne, humorvolle und sexy Liebesgeschichte, die ich gern weiterempfehlen möchte.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Wunderschöne Vater-Sohn-Geschichte

Pandatage
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Durch dieses schöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass es eine ganz besondere Geschichte wird.

Es geht um Danny, der kein unbeschwertes ...

Durch dieses schöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass es eine ganz besondere Geschichte wird.

Es geht um Danny, der kein unbeschwertes Leben hat. Seitdem seine Frau vor einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam, hat auch sein Sohn aufgehört zu sprechen und dann verliert auch noch seine Arbeit. Da sein Vermieter ihn wegen der fehlenden Mietzahlung nun auch noch aus der Wohnung schmeißen will, muss er sich etwas einfallen lassen um schnell ans Geld zu kommen. Er kauft sich also von seinem letzten Geld ein Pandakostüm und versucht sich als Tanzbär. Eigentlich kann er nicht tanzen, aber das hält ihn nicht von seinem Vorhaben ab und von nun an ändert sich alles…

Diese Geschichte ist so schön und flüssig geschrieben. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und ich weiß nicht ob ich jemals so eine lustige und zugleich herzzerreißende Geschichte gelesen habe. Auf einer Seite habe ich noch gelacht und auf der Nächsten rührte sie mich zu Tränen.

Ich habe mit Danny mitgefiebert und gelitten, und dann wieder gelacht als er Gespräche mit seinem Kollegen Ivan geführt hat. Ich habe versucht mich in den 11-Jährigen Will zu versetzen, denn auch er hat kein leichtes Leben sei dem seine Mama gestorben ist.
Ich habe einfach Beide ins Herz geschlossen.

Die Geschichte ist niemals bedrückend gewesen, ganz im Gegenteil. Der Autor hat es geschafft sie trotz der Dramatik sehr positiv zu erzählen und sie wird mir definitiv lange im Gedächtnis bleiben.

FAZIT

Lest bitte alle dieses Buch!!!
Es ist eine wunderschöne Vater-Sohn-Geschichte.


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Veröffentlicht am 23.05.2020

Der Funke des Lebens

Der Funke des Lebens
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Jodi Picoult ist dafür bekannt, dass sie über brisante Themen schreibt und sehr gut recherchiert, daher war ich sehr gespannt auf diese Geschichte.

In dem Buch geht es um verschiedene Menschen, die sich ...

Jodi Picoult ist dafür bekannt, dass sie über brisante Themen schreibt und sehr gut recherchiert, daher war ich sehr gespannt auf diese Geschichte.

In dem Buch geht es um verschiedene Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen an einem Tag in der Frauen- und Abtreibungsklinik in Jackson, Mississippi befinden als ein verzweifelter Schütze hineinstürmt, das Feuer eröffnet und die Anwesenden als Geiseln nimmt. Der Unterhändler der Polizei Hugh McElroy, der das Gespräch mit dem Amokläufer führt, erfährt währenddessen, dass sich auch seine Tochter Wren unter den Geiseln befindet und so beginnt für ihn ein Wettlauf mit der Zeit.

Die Geschichte beginnt um 17 Uhr, nachdem der Amokläufer schon stundenlang in der Klinik ist und wird Kapitelweise rückwärts erzählt, so dass man am Anfang schon weiß wen er verletzt oder sogar getötet hat und das nimmt der Geschichte leider die Spannung. Jedes Kapitel beginnt mit der nächsten Uhrzeit in absteigender Reihenfolge und der Erzählung über die Geschehnisse. Man erfährt wer in der Klinik ist und aus welchen Gründen und wir lernen die Protagonisten mit Fortschreiten der Geschichte besser kennen und versuchen ihre Beweggründe, die sie an den Ort geführt haben zu verstehen.

Mir hätte es besser gefallen, wenn die Geschichte sich anders herum abgespielt hätte, dann würde es mit aufsteigender Uhrzeit spannender werden zu erfahren was aus den Menschen wird, so wurde uns leider die Spannung darauf genommen.

Es gibt natürlich in der Geschichte Abtreibungsbefürworter und -gegner und man erfährt vieles über dieses brisante Thema. Da in Deutschland bis zu einem bestimmten Zeitraum und aus bestimmten Gründen auch darüber hinaus eine Abtreibung vorgenommen werden darf, war das Thema für mich nicht neu. Es war aber interessant zu erfahren, wie es in Amerika abläuft. Dort gibt es unterschiedliche Gesetzeslagen in den verschiedenen Bundesländern.

Natürlich erfährt man warum manche Frauen abtreiben „wollen“ oder „müssen“ und warum der Amokläufer seine Tat verübt hat, aber das müsst ihr selbst beim Lesen der Geschichte herausfinden.

Es ist kein einfaches Thema, daher muss jeder für sich selbst entscheiden wie er damit umgeht.

FAZIT

Leider war es nicht die Geschichte, die ich erwartet habe, daher kann ich nur
3 Sterne vergeben und sie nur eingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.04.2020

Verwirrend gute Geschichte

Marta schläft
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Nachdem mir „Liebes Kind“ von Romy Hausmann schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich auf „Marta schläft“ auch sehr gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht.

Es geht um Nadja, die vor Jahren für ...

Nachdem mir „Liebes Kind“ von Romy Hausmann schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich auf „Marta schläft“ auch sehr gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht.

Es geht um Nadja, die vor Jahren für ein grausames Verbrechen verurteilt wurde.
Sie wünscht sich seit der Haftentlassung nur ein normales Leben führen zu können als wieder ein Mord passiert.
In einem Haus im Spreewald wird ein bizarres Spiel gespielt und dafür ist Nadja durch ihre Vergangenheit eine gute „Kandidatin“.
Wird sie damit zum „Opfer“ und zur perfekten Mörderin?

Am Anfang der Geschichte wird man direkt ins kalte Wasser geworfen und muss sich erstmal zurechtfinden.

Der Schreibstil ist zwar verwirrend, aber auch sehr spannend und abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die kurzen Kapitel sind mal aus Nadjas Sicht, dann aus dem Jahr 2014 und 2015 sowie in Briefform geschrieben. Das verwirrt teilweise, also kann man nicht einfach ohne viel zu überlegen lesen, was mich aber nicht gestört hat. In solchen Fällen mache ich mir nämlich Notizen und kann dann immer wieder drauf zugreifen um in der Geschichte voran zu kommen. Ich fühle mich dann selbst wie ein Ermittler.

So habe ich das beim Lesen wieder gemacht und mich immer mit einer anderen Leserin ausgetauscht. Wir haben viel recherchiert und getüftelt und uns den Kopf über die Geschehnisse zerbrochen, um dann oft wieder am Anfang zu stehen, so gut ist alles durchdacht. Die Geschichte war so spannend, dass wir nur anderthalb Tage für das Buch gebraucht haben, weil wir nicht aufhören konnten zu lesen.
Das Ende war dann wieder großartig, wie man es von Romy Hausmann erwartet hat.

Es gibt nicht viele Bücher bei denen ich mich so positiv verwirrt gefühlt habe, deswegen hoffe ich, dass Romy Hausmann sehr bald wieder so eine tolle Geschichte schreibt.

FAZIT

Eine spannende Geschichte, die ich jedem der beim Lesen gern überlegt und tüftelt weiterempfehlen möchte.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

Zweimal im Leben ist wirklich dramatisch

Zweimal im Leben
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Von vorherein möchte ich sagen, dass ihr euch bitte nicht von diesem hübschen Cover täuschen lassen dürft. Die ist keine leichte Liebesgeschichte, sie ist berührend und herzzerreißend aber auch dramatisch.

Es ...

Von vorherein möchte ich sagen, dass ihr euch bitte nicht von diesem hübschen Cover täuschen lassen dürft. Die ist keine leichte Liebesgeschichte, sie ist berührend und herzzerreißend aber auch dramatisch.

Es geht um Catherine, die als junges Mädchen Lucian kennen und lieben lernt.
Er ist von Anfang an ihr Seelenverwandter und sie glaubt bei ihm an die ewig bestehende Liebe, doch dann geschieht etwas und alles verändert sich.
Catherine verlässt ihn, heiratet Sam und gründet eine Familie. Sie kann Lucian trotzdem niemals vergessen und als sie sich nach 15 Jahren plötzlich treffen, sind ihre Gefühle alle wieder da. Doch die Vergangenheit droht sie wieder einzuholen und ihre Liebe und die Gegenwart zu zerstören.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Catherine und Lucian und zusätzlich auf drei Zeitebenen, im Jetzt, vor vier Monaten und vor 15 Jahren, geschrieben. Dies bereitete mir im Lesefluss ab und zu ein paar Probleme, da ich manchmal nicht wusste ob ich aus der Sicht von Catherine oder Lucian lese. Doch ihre Geschichte war so fesselnd und berührend, dass ich nur so durch die Seiten flog und immer, wenn ich mal nicht las, immer in Gedanken bei den Beiden war.
Ab und zu wiederholten sich manche Geschehnisse, denn sie wurden einmal aus Catherines und danach nochmal aus Lucians Sicht geschildert, so konnte man sich aber sehr gut in Beide hineinversetzen.

Ich konnte fast ihre Liebe und ihren Schmerz spüren, so tiefgründig empfand ich ihre Gefühle füreinander. Wir lernen im Laufe der Geschichte Beide immer besser kennen und merken, dass sie sich nie wirklich vergessen können, trotz dessen was früher passiert ist. Ich habe immer wieder den Verdacht gehabt was passiert sein konnte, habe ihn wieder über Bord geworfen, kam dann auf eine andere Theorie und zum Schluss stimmten beide nicht ganz.

Bis zum Schluss war die Geschichte fesselnd und erst ganz am Ende des Buches kam die Auflösung mit einer großen Wucht, so dass ich da ein paar Tränen vergießen musste. Nun ergab auch der Titel eine größere Bedeutung.

FAZIT

Eine traurige, berührende und dramatische Liebesgeschichte, die ich gern weiterempfehlen möchte.


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