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Veröffentlicht am 19.04.2025

Interessantes Thema, fesselnd und tiefgründig umgesetzt

Vorsehung
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In ihrem neuen Roman "Vorsehung" erzählt die australische Autorin Liane Moriarty eine außergewöhnliche Geschichte über einen Flug nach Sidney und dessen Folgen.

Die Passagiere befinden sich auf dem Flug ...

In ihrem neuen Roman "Vorsehung" erzählt die australische Autorin Liane Moriarty eine außergewöhnliche Geschichte über einen Flug nach Sidney und dessen Folgen.

Die Passagiere befinden sich auf dem Flug von Tasmanien nach Sidney. Die Maschine hat Verspätung, alle sind froh, als sie endlich abhebt. Nach 45 Minuten steht eine bis dahin unauffällige alte Dame von ihrem Platz auf. Sie zählt bis drei, ehe sie durch die Reihen geht und jedem Mitreisenden sagt, woran er sterben wird und wie alt er zum Zeitpunkt seines Todes sein wird. Sie sagt Sätze wie "Ich erwarte einen Schlaganfall mit 72 Jahren", "Ich erwarte eine Herzerkrankung mit 84 Jahren" oder "Ich erwarte Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 66 Jahren". Die überraschten Passagiere gehen unterschiedlich mit den Aussagen der Dame um. Manche nehmen ihre Aussagen nicht ernst, halten sie für verwirrt, manche reagieren aufgrund einer zu erwartenden hohen Lebenserwartung gelassen oder sogar erfreut, andere sind sehr beunruhigt, weil sie nicht mehr lange leben werden. Schon bald nach der Rückkehr der Fluggäste in ihren Alltag scheinen sich die ersten Prophezeiungen zu erfüllen ...  

Das Buch beschäftigt sich anhand mehrerer Einzelschicksale mit der Kernfrage, ob es möglich ist, dem Schicksal zu entrinnen und es zu beeinflussen. Wir lernen neben der Flugbegleiterin Allegra insbesondere das Ärzteehepaar Sue und Max kennen, das seit 40 Jahren zusammen ist, den Bauingenieur Leo, die Juristin Paula, das frisch verheiratete Ehepaar Eve und Dom sowie Ethan, der auf der Beerdigung seines besten Freundes war. 

Die Geschichte ist in schöner Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig. Die Autorin beschreibt in den einzelnen Kapiteln abwechselnd das Leben mehrerer Passagiere nach dem Flug und die Auswirkungen der Prophezeiungen auf die Betroffenen und ihre Familien. In jedem zweiten Kapitel kommt Cherry zu Wort, die in den Sozialen Medien bald als "Todesdame" bekannt wird. Als Ich-Erzählerin blättert sie nach und nach ihre interessante und packende Lebensgeschichte auf. Wir erhalten Einblick in Cherrys Vergangenheit, lernen ihre große Liebe und ihre Ehemänner kennen und erfahren, dass ihre Mutter ihren Lebensunterhalt als Hellseherin verdiente.

"Vorsehung" hat mir sehr gut gefallen, die kurzweilige Geschichte zog mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bahn. Ich mochte die interessanten Figuren, die bildhaft und authentisch dargestellt sind. Auch das Ende hat mir gut gefallen, ich habe es als sehr stimmig empfunden. Zwischendurch habe ich mich immer wieder gefragt, wie ich mit einer Prophezeiung wie im Buch umgehen würde, und ob und wie sie mein weiteres Leben beeinflussen würde.

Absolute Leseempfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman mit Tiefgang, der dazu anregt, über die eigene Sterblichkeit nachzudenken!

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Mutiges Buch über ein wichtiges Thema

Das Lieben danach
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Der Hanser Verlag hat "Das Lieben danach", das Debüt von Helene Bracht, veröffentlicht, in dem diese sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzt.  

Während eines Urlaubs auf den Kanaren schreibt ...

Der Hanser Verlag hat "Das Lieben danach", das Debüt von Helene Bracht, veröffentlicht, in dem diese sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzt.  

Während eines Urlaubs auf den Kanaren schreibt die 70-jährige Autorin sich von der Seele, was sie über Jahrzehnte verdrängt hatte. Strecker, Untermieter im Haus ihrer Eltern, gibt der kleinen Lene regelmäßig einmal pro Woche Nachhilfe und missbraucht sie über einen längeren Zeitraum. Erst als sie acht Jahre alt ist, erkennt ihre Mutter, was ihrem Kind angetan wird und erteilt Strecker Hausverbot.

Helene Bracht, die als Psychologin tätig ist, verarbeitet in ihrem Sachbuch nicht nur das an ihr verübte Verbrechen, sondern analysiert auch dessen Auswirkungen auf ihre späteren Liebesbeziehungen. Sie fragt sich, weshalb sie damals alles ertragen hat, was für sie schmerzhaft und qualvoll war und warum sie sich nicht gewehrt hat, sondern sogar Freude empfand, wenn ihr Peiniger zu ihr kam. Für ihn war sie "etwas ganz Besonderes", sie fühlte sich von ihm geliebt und hielt die Schmerzen klaglos aus, fühlte sich dadurch sogar innig verbunden mit ihrem kriegsversehrten Vater, der unter ständigen Schmerzen litt. 
Die Missbrauchserfahrungen prägen ihr Liebesleben. Der Gymnasiallehrer, bei dem sie ein Praktikum absolviert und für den sie auch "etwas ganz Besonderes" ist, umwirbt sie und macht ihr Geschenke. Sie vermag sich ihm nicht zu widersetzen, und es bleibt nicht bei diesem einen Zweckbündnis.

Das Buch, das sich auch mit Themen we Me-too, Scham und Vertrauen auseinandersetzt, ist in klarer und sachlicher Sprache geschrieben und liest sich flüssig. Es hat mich zutiefst erschüttert, dass Helene Bracht als kleines Mädchen über Jahre missbraucht wurde, und ich konnte nicht verstehen, dass ihre Eltern dem Täter nur Hausverbot erteilten anstatt mit ihrem Kind zur Polizei zu gehen. Mit großer Offenheit beschreibt die Autorin nicht nur ihre Schwierigkeiten, sich auf Beziehungen einzulassen, sondern auch ihre eigene Umkehr vom Opfer zur Täterin, die andere Menschen physisch und psychisch verletzte.

Helene Brachts mit großer Offenheit geschilderte Erfahrungen sind aufwühlend und machen betroffen. Ich bewundere den Mut, den sie mit ihrer Veröffentlichung bewiesen hat - Leseempfehlung für dieses wichtige Buch, das unter die Haut geht!

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Wunderbare und mit viel Empathie erzählte Geschichte

Unsere Suche nach Zärtlichkeit
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Im Mittelpunkt von "Unsere Suche nach Zärtlichkeit", dem aktuellen Roman von Martin Ehrenhauser, steht der in Brüssel lebende Sebastien Dumont. Der 49-Jährige ist geschieden und führt ein Uhrengeschäft. ...

Im Mittelpunkt von "Unsere Suche nach Zärtlichkeit", dem aktuellen Roman von Martin Ehrenhauser, steht der in Brüssel lebende Sebastien Dumont. Der 49-Jährige ist geschieden und führt ein Uhrengeschäft. Nachts ist er ehrenamtlich als Telefonseelsorger tätig, der den Anrufern geduldig zuhört und versucht, ihnen seelischen Beistand zu geben. Eines Nachts ruft eine weinende Frau an. Obwohl es Dumont nicht gelingt, ein längeres Gespräch mit ihr zu führen, erfährt er, dass sie mit dem Zug nach Antibes in Südfrankreich fahren wird. Dumont, den immer noch der Selbstmord einer Anruferin bedrückt, beschließt spontan, sich eine Auszeit zu nehmen, um der Fremden nachzureisen. Während seines Aufenthaltes in Antibes lernt er in einer Fotoausstellung Florence kennen, die in einem kleinen Pförtnerhäuschen lebt. Die beiden kommen sich näher, doch schon bald gerät Dumont in einen schweren Gewissenskonflikt ...

Der Leser begleitet den sympathischen Dumont während eines Zeitraums von wenigen Monaten und lernt ihn dabei intensiv kennen, erlebt seinen Alltag in Brüssel und die aufregenden Wochen in Antibes. Martin Ehrenhauser erzählt die Geschichte mit ganz wunderbaren Worten und skizziert seinen Protagonisten sehr liebevoll und mit viel Empathie, so dass ich mich gut in ihn hineinversetzen konnte. Dumonts Aufenthalt in Antibes und seine Zeit mit Florence bilden den Kern des Romans, und wir erleben den sensiblen und nachdenklichen Mann, der von seinen Gefühlen überrollt wird und sich von der neuen Situation bald vollkommen überfordert fühlt. 

Mit seinem sensiblen Erzählstil ermöglicht es der Autor dem Leser, intensiv in Dumonts Gedanken- und Gefühlswelt zu blicken. Seine Handlungsweisen konnte ich sehr gut nachvollziehen, und ich mochte den feinfühligen Dumont, der sich viele Gedanken macht und nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist. Ich mochte auch Florence, die einen kräftezehrenden Alltag hat und nun bereit ist, neue Wege zu gehen. 

Es freut mich immer wieder, wenn ich ganz besondere Bücher entdecke. Dieses lebenskluge Buch ist für mich etwas ganz Besonderes, es ist ein Herzensbuch und erzählt eine wunderbare und dabei vollkommen kitschfreie Geschichte, in der es nicht nur um Liebe und Zärtlichkeit, sondern auch um Krankheit, Zweifel und Verantwortungsgefühl geht.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, er hat mich begeistert und zutiefst berührt -  absolute Leseempfehlung für diese wunderschöne und ruhig erzählte Geschichte!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Dreiecksgeschichte und Krimi

Wie Risse in der Erde
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Im Mittelpunkt von "Wie Risse in der Erde", dem neuen Roman der britischen Autorin Clare Leslie Hall, steht die junge Beth Johnson, die mit ihrem Ehemann Frank und Schwager Jimmy eine Farm im kleinen Ort ...

Im Mittelpunkt von "Wie Risse in der Erde", dem neuen Roman der britischen Autorin Clare Leslie Hall, steht die junge Beth Johnson, die mit ihrem Ehemann Frank und Schwager Jimmy eine Farm im kleinen Ort Hemston in Dorset bewirtschaftet. Das Buch erscheint weltweit in 31 Ländern und erntet von Kollegen der Autorin, wie Miranda Cowley Heller, Delia Owens und Chris Whitaker, großes Lob. Ich freute mich daher riesig auf die Lektüre - doch so richtig glücklich bin ich mit der Geschichte leider nicht geworden.

Der Roman spielt auf mehreren Zeitebenen und umfasst die Zeit von 1955 bis 1975. Er ist in fünf Hauptteile und zahlreiche kurze Kapitel gegliedert, die in erster Linie Ereignisse der Jahre 1955 und 1968 beinhalten. Die Handlung springt zwischen 1968, "früher" und "der Prozess" hin und her, was durch die Kapitelüberschriften sehr gut zu erkennen ist.

Die 17-jährige Schülerin Beth Kennedy, Tochter eines Lehrerehepaares, verliebt sich in den ein Jahr älteren Gabriel Wolfe aus begütertem Elternhaus. Die beiden verleben einen glücklichen Sommer, ehe die Verbindung zerbricht. 13 Jahre später, Beth ist inzwischen mit dem Farmer Frank Johnson verheiratet, zieht Gabriel, mittlerweile erfolgreicher Schriftsteller, mit seinem Sohn Leo wieder in sein Elternhaus ein. Es dauert nicht lange, bis Beth und Gabriel sich auf der Farm wiedersehen. Die junge Frau zögert nicht, als Gabriel sie bittet, auf Leo aufzupassen, damit er sein Buch fertigstellen kann. Das Kind erinnert sie an ihren Sohn Bobby, der zwei Jahre zuvor durch einen tragischen Unfall beim Fällen eines Baumes ums Leben gekommen ist. Obwohl Beth ihrem Mann gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, ist sie gern mit dem Jungen -  und auch Gabriel - zusammen. Als es zu einer Tragödie kommt, bricht erneut ihre Welt zusammen ... 

Die Geschichte, die eine Mischung aus Dreiecksgeschichte und Krimi ist, ist in einfacher Sprache aus Beth' Perspektive in der Ich-Form erzählt und liest sich leicht. Bereits mit dem ersten Kapitel über den Prozess baut sich Spannung auf und steigt bis zum Ende stetig an. Was auf der Farm passiert ist und zum Tod eines Menschen führte, wird erst im letzten Viertel des Buches aufgedeckt. 

Die Kapitel über den Kriminalfall habe ich sehr gern gelesen. Ich fand den Prozess spannend und glaubhaft dargestellt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Identität des Opfers und des Verdächtigen über den größten Teil des Buches im Dunkeln bleibt.

Leider konnte mich die Rahmenhandlung mit Beth, Frank und Gabriel nicht so begeistern wie das Gerichtsverfahren. Sie las sich gut, fesselte und berührte mich, die Trauer der Familie um Bobby ist glaubwürdig beschrieben und mir nahe gegangen. Ich fand es sehr berührend, dass Beth sich um Leo kümmerte, und auch Beth' innere Zerrissenheit ist hervorragend dargestellt. Die Handlung war mir allerdings zu überladen mit all dem Herzschmerz, den Lügen und Tragödien. Es gab viel Drama, Verrat, Verlust und Schuld, Trauer und Reue. Es war mir von allem etwas zu viel, zu theatralisch und stellenweise unglaubwürdig. Ich habe Beth als recht egoistisch empfunden und konnte ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen, während mir Frank zu mitfühlend, zu lieb und zu verständnisvoll dargestellt war und mich mit seiner Güte und Selbstlosigkeit zusehends nervte. Die Darstellung von Gabriel, Leo und Bobby fand ich hingegen gelungen und authentisch. Dass die Familienmitglieder, die stets so liebevoll miteinander umgehen, nicht intensiv genug auf Jimmy einwirken, damit er seine Alkoholsucht bekämpft, habe ich nicht verstanden.

Der Aufbau des Buches mit den unterschiedlichen Zeitsträngen hat mir sehr gut gefallen, selbst wenn die teilweise sehr kurzen Kapitel meinen Lesefluss etwas hemmten. Auch die Beschreibung des Landlebens war interessant. Es gibt einige teils vorhersehbare Wendungen, ein großes Geheimnis wird enthüllt, und das Ende ist hoffnungsvoll, aber leider auch ziemlich kitschig.

Obwohl mich der Kriminalfall fesselte, konnte mich die Geschichte insgesamt leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Großartiger Roman mit Tiefgang

Halbinsel
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Im Mittelpunkt von Kristine Bilkaus neuem Roman "Halbinsel" steht die Ich-Erzählerin Annett. Die 49-jährige Bibliothekarin lebt in Nordfriesland am Wattenmeer und hat ihre Tochter Linn nach dem plötzlichen ...

Im Mittelpunkt von Kristine Bilkaus neuem Roman "Halbinsel" steht die Ich-Erzählerin Annett. Die 49-jährige Bibliothekarin lebt in Nordfriesland am Wattenmeer und hat ihre Tochter Linn nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes vor 20 Jahren allein großgezogen. Linn ist mittlerweile 25 Jahre alt, sie hat ihre Heimat zum Studieren verlassen und arbeitet seit einigen Monaten in Berlin für eine Umweltberatung. Bei einem Vortrag vor größerem Publikum erleidet sie einen Kreislaufkollaps. Besorgt eilt Annett zu ihrer Tochter und holt sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zur Erholung zu sich nach Hause. Wieder zurück in Berlin, entschließt sich Linn, ihren Job noch vor Ablauf der Probezeit zu kündigen, ihre Wohnung aufzulösen und in ihr Elternhaus zurückzukehren ...

Die Autorin schildert mit ganz wunderbaren Worten und viel Empathie das Zusammenleben von Mutter und Tochter, das nicht frei ist von Konflikten, Erwartungen und Enttäuschungen. Linn nimmt sich Zeit, ihre berufliche Zukunft neu zu gestalten, während der ungeduldigen Annett die Untätigkeit und Verschlossenheit ihrer Tochter Frust und Sorgen bereiten.

Die Charaktere sind mit viel Zuneigung beschrieben, Kristine Bilkau lässt uns besonders tief in Annetts Gedanken- und Gefühlswelt blicken. Ich konnte mich sehr gut in Annett hineinversetzen, ihre Unsicherheit, Sorgen und Ungeduld nachvollziehen. Sie macht sich viele Gedanken über ihre Tochter und leidet darunter, dass diese sich zurückzieht und ihren Fragen ausweicht. Auch Linn konnte ich gut verstehen, sie möchte sich ohne mütterlichen Rat und Einfluss vollkommen neu orientieren und gibt nur wenig preis von dem, was sie beschäftigt.

Das Buch, dessen Handlung einen Zeitraum von etwa 5 Monaten umfasst, hat mir sehr gut gefallen, der ruhige und schöne Erzählstil hat mich begeistert. Ich mochte auch die Passagen, in denen Annett sich an die Zeit erinnert, als sie und Johan ein Paar wurden, heirateten und später mit der kleinen Linn in das Haus von Annetts Großtante einzogen. Sie vermisst ihren Mann immer noch schmerzlich, ihre Zwiesprache mit dem Verstorbenen fand ich sehr berührend.

Ich habe die Geschichte, die neben der Mutter-Tochter-Beziehung, Loslassen, Trauer und Verlust auch das wichtige Thema Klimaschutz beinhaltet, sehr gern gelesen, sie hat mich gefesselt und berührt. Ich mochte die beiden Frauen, denen es nicht leichtfällt, Verständnis füreinander aufzubringen und die sich nur sehr behutsam wieder einander annähern. 

Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen und lebensklugen Roman!

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