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Veröffentlicht am 31.07.2020

Schöne Geschichte, aber schnelles Ende

Dreams of Yesterday
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Rezension zu Dreams of yesterday

Inhalt:

Am klarsten sehe ich meine Träume, wenn ich in deine Augen blicke

Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt, scheint sie ihren Seelenverwandten gefunden ...

Rezension zu Dreams of yesterday

Inhalt:

Am klarsten sehe ich meine Träume, wenn ich in deine Augen blicke

Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt, scheint sie ihren Seelenverwandten gefunden zu haben. Der attraktivste Junge der Schule und sie möchten nicht nur beide weg aus Dublin, sie haben auch einen gemeinsamen Traum: Eines Tages wollen sie ihr eigenes Unternehmen in New York gründen! Doch während Dylan alles dafür tut, ihren Plan in die Tat umzusetzen, fehlt Evelyn der Mut, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber als ein tragischer Unfall geschieht muss sie sich entscheiden: für ihre Familie oder ihre Zukunft mit Dylan in New York.

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover finde ich wirklich wunderschön. Es ist in einem leichten blau Ton gehalten mit weiß und rosa Akzenten. Hinzukommen rosa Blüten, welche das Gesamtbild abrunden. Alleine das Cover würde mich zum Kauf des Buches bewegen, da ich es so schön und harmonierend finde. Jedoch hat das Cover so gar nichts mit der Geschichte an sich zu tun

Schreibstil:

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr interessant. Sie hat die Charaktere richtig aufleben lassen, sodass man einen guten Einblick auf deren Leben hatte. Zudem waren die Dialoge immer so tiefgründig, dass man selbst angefangen hat darüber nach zu denken. Es waren keine 0815 Dialoge, sondern schöne Gedankengänge. Schade fand ich nur, dass das Ende so schnell geschrieben worden ist. Fast das ganze Buch hat sich darum gedreht, wie sie und Dylan sich näher kommen, aber dann kurz vor dem Ende kam der Unfall mit Sam und die Entscheidung, ob Evelyn mit Dylan fort gehen soll, oder nicht.

Charaktere:

Evelyn war eine sehr fröhliche Person, welche immer ein Lächeln im Gesicht hatte. Ihr konnte man eigentlich keine Schlechte Laune bereiten, bis sie Erfahrungen gemacht hat und Leute kennen gelernt hat, die ihr das Lächeln vertrieben haben.

Dylan ist eher das Gegenteil von Evelyn. Er ist ein Pessimist und sagt immer genau das, was er denkt, egal ob er Menschen damit verletzten kann oder nicht. Dennoch ist er ein sehr weiser junger Mann für sein Alter und weiß schon genau, wie seine Zukunft aussehen soll.

Sam ist ein lustiger Nebencharakter. Er hat immer einen lockeren Spruch drauf, aber da er schwul ist, wird ihm das Leben nicht immer leicht gemacht. Manche Taten von ihm konnte ich nicht immer nach vollziehen, dennoch tat es mir total leid, was ihm am Ende geschah.

Yvonne war wirklich eine coole Tante und auch eine sehr süße und liebevolle Person. Ich fand es schön, dass sie sich um Evelyn kümmerte, als wenn sie die Mutter wäre.

Fazit:

Ich fand die Geschichte ganz süß, aber es war definitiv noch Luft nach Oben. Mir war es, wie gesagt, am Ende viel zu schnell, sodass einem der Anfang unheimlich lang vorkam. Man kann das Buch auf jeden fall lesen, sollte aber keine riesigen Erwartungen haben. Ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.07.2020

Eine süße Story.

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Rezension zu Wie die Ruhe vor dem Sturm

Inhalt:

Als ich meine neue Stelle als Nanny einer reichen Familie antrat, konnte ich nicht ahnen, dass es Greyson Wests Kinder waren, die ich betreuen würde. Und ...

Rezension zu Wie die Ruhe vor dem Sturm

Inhalt:

Als ich meine neue Stelle als Nanny einer reichen Familie antrat, konnte ich nicht ahnen, dass es Greyson Wests Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass der Junge, den ich einmal geliebt hatte, zum Mann geworden war - ein eiskalter, einsamer, unnahbarer Mann. Alles an Grey war in Schmerz versunken. Doch ab und zu sah ich den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen - und ich wusste, dass es sich um ihn zu kämpfen lohnte.

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover hat der LYX Verlag wieder wunderschön gestaltet und es passt super zu den Büchern, die in der Reihe noch kommen werden. Dieses mal ist das Cover in einem schönen Misch aus Blau und Lila, was sehr gut harmoniert. So an sich hat das Cover nichts mit der Geschichte an sich zu tun, aber wenn man genau hin sieht kann man Libellen erkennen und diese spielen schon eine größere Rolle, beziehungsweise haben eine starke Bedeutung in der Geschichte.

Schreibstil:


Ich vergöttere den Schreibstil von Brittainy C. Cherry. Ich habe nun fast alle Bücher von ihr gelesen und bin immer wieder gefesselt von ihren Geschichten und ihren Ausdruck, wie sie die Geschichten mit ihren Worten aufblühen lässt. Bislang hat sie es immer geschafft, dass ich weinen musste bei ihren Büchern, da sie so verdammt Emotional sind. Sie schreibt die bittere und schmerzhafte Wahrheit, ohne irgendetwas zu verschönern. Trotzdem holt sie immer wieder gutes und schönes zugleich hervor. Mir ist zwar nicht bewusste, wie sie das macht, aber ich liebe ihren Schreibstil wirklich. Was ich zu dem auch noch gut fand war, dass die Kapitel abwechselnd in den Sichten beider Hauptprotagonisten geschrieben wurde.

Handlung ( evtl. Spoiler enthalten):

Im ersten Teil geht es um den Teenager Ellie und wie sie in ihrem gemütlichen dar sein lebt. Sie liebt es in ihrem Zuhause zu sein und in Ruhe ihre Harry Potter Bücher lesen zu können. Da kommt es ihr nicht grade Recht, dass Shay, ihre Cousine, sie mit auf eine Party nimmt. Doch diese Party verändert vieles, denn sie lernt den Beliebten Grey East kennen und beide werden schnell Freunde. Aber aus den Freunden wird schnell mehr, doch bevor sie überhaupt eine Chance bekommen, zieht Ellie nach Florida, wegen ihrer Mom.
Sie versuchen es zwar, aber beide Leben weiter.

Im Zweiten Teil ist Ellie schon längst erwachsen, es sind ja auch 15 Jahre vergangen. Sie hat kaum Kontakt zu ihrem Dad, wohnt mit Shay in einer WG und arbeitet immer noch als Nanny. Da ihr jetziger Job beendet ist, muss sie sich um einen neuen kümmern und bekommt den Job bei den Easts. Sie soll sich um Karla und Lorelai kümmern, die Töchter ihrer ersten großen Liebe.
Als sie auf Grey trifft, ist er vollkommen anders und verändert. Alles ist anders, als wie vor 15 Jahren.

Charaktere:

Ellie ist eine Frohnatur, auch wenn sie gerne mal genervt ist oder einen Spruch auf der Lippe hat. Sie ist eine sympathische junge Frau, aber im ersten Teil überwog nur ihre Trauer und Naivität.

Grey war mir als Jugendlicher super sympathisch und ich hab ihn richtig gemocht. Er tat mir auch immer leid, dass er nie gerne nach hause wollte und einsam war.
sein Charakter hab ich toll gefunden, ein perfekter Junge, aber im zweiten Teil, als Erwachsener war er um 180 Grad gewendet und einfach unsympathisch. Klar in der Geschichte ist ihm etwas schlimmes widerfahren, aber ich fand schade, dass die Autorin so alle Züge aus seiner Jugend hat verschwinden lassen. Zwar wurde er am Ende wieder ganz Nett, aber er war ein komplett anderer Charakter.

Shay war voll die coole und witzige Cousine. Ich mochte sie sehr und fand es immer witzig, wenn sie auftrat, da sie immer einen Spruch brachte oder in unpassende Situationen auftauchte.

Landon ist Greys bester Freund. Anfangs mochte ich ihn nicht ganz so, da er Shay so runter machte, aber im zweiten Teil, war er wirklich anders, aber im positiven Sinne. Besonders Shay und Landons Diskussionen waren lustig.

Karla war Greys älteste und hatte es verdammt schwer. Anfangs war es nicht ganz verständlich, aber nachdem sie immer offener wurde, hatte man totales Verständnis für ihr Verhalten und es tat einem im Herzen leid.

Lorelai war Greys jüngere und sie war toll. Ein wahrhaftiger Sonnenschein. Mit ihr hatte man ein Lächeln im Gesicht, da sie so süß war.

Fazit:

Das buch war wirklich schön und ich kann es definitiv weiter empfehlen. Wie gesagt, fand ich nur schade, dass Grey sich eher negativ entwickelt hat, aber dennoch eine schöne und herzzerreißende Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Mal eine etwas andere Geschichte

Repeat This Love
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Rezension zu Repeat This Love

Inhalt:

"Jeder von uns hat eine Vergangenheit. Doch alles, was zählt, ist das Hier und Jetzt!"
Nachdem Clementine bei einem Überfall ihr Gedächtnis verloren hat, muss sie ...

Rezension zu Repeat This Love

Inhalt:

"Jeder von uns hat eine Vergangenheit. Doch alles, was zählt, ist das Hier und Jetzt!"
Nachdem Clementine bei einem Überfall ihr Gedächtnis verloren hat, muss sie nicht nur herausfinden, wer sie ist, sondern auch, weshalb sie vor einem Monat Ed Larson verlassen hat - von dem ihr alle erzählen, dass er die Liebe ihres Lebens gewesen wäre. Ed ist alles andere als begeistert, als Clementine in seinem Tattoostudio auftaucht, kann sie aber nicht wegschicken. Nicht, wenn es einen kleinen Funken Hoffnung gibt, dass für sie beide vielleicht doch noch Hoffnung auf eine zweite Chance besteht …

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover zeigt einen jungen Mann, welcher anscheinend Ed, den Hauptprotagonisten, darstellen soll. Er ist tätowiert und sitzt mit schwarzen Klamotten und einer lässigen Pose im Sonnenlicht. Ich find das Cover gut gelungen, auch wenn ich nicht so gerne Menschen auf dem Cover sehe, dennoch ein sehr schönes Titelbild.

Schreibstil:

Ich kenne schon mehrere Bücher von Kylie Scott, weshalb ich ihren Schreibstil schon kannte. Wiedermal fand ich, dass die Geschichte wirklich gut und interessant beschrieben worden ist. Schade fand ich nur, dass man nur aus der Sicht von Clementine lesen konnte und dadurch keine Sicht von Ed und seinen Gefühlen hatte. Man wusste eben nicht, was er sich dachte oder gefühlt hat. Zudem war es sehr gut geschrieben, aber am Ende etwas schnell beendet, da man das Gefühl hatte, als wenn die Autorin das Buch einfach schnell zu Ende schreiben wollte.

Handlung:

Es geht um die junge Frau Clementine, welche nach einen Überfall ihr Gedächtnis verloren hat und so im Krankenhaus aufgewacht ist. Nun muss sie alle Spuren finden, um überhaupt etwas aus ihrer Vergangenheit zu erfahren. Ihre erste Spur, unzwar ihr Tattoo, führt sie zum Tätowierer Ed, und dort erfährt sie, dass er ihr Ex Freund ist und Beide haben keine Ahnung, was der eigentliche Trennungsgrund war. Nun versucht Clementine mehr über ihr früheres Leben herauszufinden und Ed und seine Freunde helfen ihr dabei, mal mehr freiwillig und mal mehr unfreiwillig. Trotzdem flammen bei Ed und Clementine schnell alte Gefühle wieder hoch, aber Clementine ist ganz anders, oder wird sie doch noch die Alte?

Charaktere:

Clementine war ein ganz interessanter Charakter, da sie ja als Persönlichkeit nochmal ganz von Vorne anfangen musste. Sie war sehr direkt und die Grenzen waren ihr nicht ganz bewusst, was es oft ziemlich amüsant werden ließ. Besonders, wenn sie Fragen an Ed hatte, die meistens sehr direkt waren. Allgemein war sie eine ganz lustige Person, die dennoch anders konnte.

Ed war ein wundervoller Charakter und man konnte definitiv nachvollziehen, weshalb er am Anfang skeptisch gegenüber Clementine war. Dennoch war er ein sehr liebevoller und toller Charakter und kein Arschloch.

Leif war ein cooler Charakter, aber leider wurde er ein bisschen zu wenig gezeigt. Er war ein sympathischer Charakter, auch wenn man ihn leider nicht mehr kennenlernen konnte.

Auch Eds Freunde waren ganz in Ordnung, aber man hat diese Leider nur kennengelernt wo sie Clementine nicht mochten, weshalb sie nicht immer positiv rüberkamen. Aber Shannon mochte ich gar nicht und die Gründe waren auch gar nicht falsch.

Fazit:

Das Buch und die Geschichte selbst waren wirklich gut nur wie gesagt fand ich leider, dass die Autorin am Ende wohl das Buch schnell fertig haben wollte, denn alles war gut ausgearbeitet und am Ende ging alles ganz fix. Trotzdem würde ich das Buch guten Gewissens empfehlen, da es mal was anderes ist.

4 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

Viel Potential, keine tolle Umsetzung

My Perfect Ruin
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Rezension zu My Perfect Ruin

Inhalt:

Ein Rockstar, dem die Welt gehört - eine Nanny, die alles zerstören könnte Nach einer schlimmen Trennung will Rockstar Elijah Vance sich nur noch auf die wenigen ...

Rezension zu My Perfect Ruin

Inhalt:

Ein Rockstar, dem die Welt gehört - eine Nanny, die alles zerstören könnte Nach einer schlimmen Trennung will Rockstar Elijah Vance sich nur noch auf die wenigen Dinge im Leben konzentrieren, die für ihn die Welt bedeuten: seine Musik und seine beiden kleinen Söhne. Er nimmt die beiden mit auf seine zweimonatige US-Tour, doch es gibt ein Problem: ihre Nanny Iris Silverman. Nicht nur wurde sie von seiner Exfrau beauftragt, Elijah im Auge zu behalten und alles, was ihn um das Sorgerecht bringen könnte, sofort zu melden, sie berührt auch das erste Mal seit einer Ewigkeit sein kaltes Herz ...

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover ist nichts atemberaubendes und ich würde auch nicht wegen dem Cover das Buch kaufen. Man sieht einen dunkelhaarigen Mann, welcher eine Gitarre auf den Schultern hat. Dieser Mann soll anscheinend den Hauptprotagonisten Elijah darstellen.

Schreibstil:

Der Schreibstil war wirklich gewöhnungsbedürftig. Es wurde nicht aus der Ich Perspektive geschrieben und die Kapitel wurden zwar in beider Sichten geschrieben, aber nur durch einen Absatz kenntlich gemacht. Dies hätte man vielleicht offensichtlicher darstellen können. Trotzdem war der Schreibstil ganz gut, aber dadurch dass nicht in der direkten Ich Perspektive geschrieben worden war, hatte ich wirklich Probleme in die Geschichte hineinzukommen.

Handlung: (könnte Spoiler enthalten)

Es geht um die 26 Jährige Iris, welche als Nanny der Kinder von Elijah und Heidi Vance, arbeitet. Heidi und Elijah gehen schon lange getrennte Wege und damit Heidi ihn auch während seiner Tournee im Auge hat, gibt sie Iris den Auftrag mit den Jungs und Elijah auf Tournee zu gehen und alles was er tut ihr zu sagen. Anfangs merkt man die Abneigung zwischen Iris und Elijah, aber so mehr die Beiden sich kennenlernen, desto beeser wird ihr Verhältnis zu einander und Elijah fällt es immer schwere die Anziehung zu ihr nicht. zuzugeben, besonders als er sieht, wie sie mit seinen Kindern Dylan und Seger umgeht. Zusammen erleben die Vier Höhen und Tiefen auf der Tour und am Ende ist Iris gar nicht mehr weg zu denken. Aber dann steht am Ende immer noch Heidi im Weg, welche alles dran setzt Iris verschwinden zu lassen, nachdem sie dies von den Beiden erfährt.

Charaktere:

Iris ist eine zurückhaltende junge Frau, welche das ganze Gegenteil von den Groupies von Elijah ist. Sie ist liebevoll und haut immer komische Reime raus. Manchmal ist sie einwenig naiv, beziehungsweise schätzt die Leute falsch ein, aber dennoch war sie ein sehr gefühlvolle und sympathischer Charakter.

Elijah war ein sehr liebevoller und unterhaltsamer junger Vater, aber wie er mit Iris umging war eher fragwürdig. Auch wenn einem sein Verhalten am Anfang nicht so gefiel, war er ein ehrlicher und vertrauenswürdiger Mann.

Heidi war die unsympathische Ex Frau, welche keiner Leiden konnte. Man hatte auf einer Art das Gefühl, dass sie sich um ihre Kinder sorgte, aber dann wieder als wären ihr ihre Kinder scheiss egal und sie würde sich nur dafür interessieren was Elijah macht. Sie war keine freundliche Person und sie gönnte sich selbst neues Glück, aber nicht Elijah. Sie war ein sehr nerviger Charakter.

Dylan ist ein aufgeweckt kleiner Mann, welcher immer weder Stimmung macht. Sein Bruder Seger ist dagegen das ganze Gegenteil und eher ruhig, verschlossen und zynisch, wie sein Vater. Dennoch waren beide Jungs auf ihre Art besonders.

Fazit:

Es viel mir wirklich schwer in die Geschichte rein zu kommen. Der Schreibstil war anders und die Geschichte an sich hätte noch viel mehr ausgereift werden können. Sie war nicht schlecht, aber mir hat einfach vieles gefehlt. Dies fand ich natürlich sehr schade, da die Story sehr viel Potential hatte, aber es wurde einfach nicht ausgeschöpft. Sie hat ein ganz schönes Ende gefunden, aber jeder muss selber wissen, ob er die Geschichte liest, da der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist.

3 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2020

Tolle Geschichte, aber trotzdem Ausbau fähig

Never Let Me Down
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Rezension zu Never Let Me Down

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt ...

Rezension zu Never Let Me Down

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks - den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ihr ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College. Dort verliebt sie sich in Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann …

Meine Meinung:

Cover:

Der LYX Verlag hat mal wieder alles gegeben und ein wunderschönes Cover für Sarina Bowens neues Buch gestaltet. Es ist Oben in weiß gehalten und ab der Mitte sieht man in Rosa und Lila Töne wunderschöne Herbstblätter. Drumherum ist ein pinker Streifen, der an den Seiten entlang geht. Und mittendrin steht in Blau der Titel. Alleine nur wegen des Covers wollte ich das Buch schon unbedingt haben, da es so schön aussieht und man direkt ein herbstliches Gefühl bekommt.

Schreibstil:

Auch wenn Sarina Bowen schon mehrere Bücher beim LYX Verlag hat, ist "Never Let Me Down" dennoch mein erstes Buch von ihr, weshalb ich ihren Schreibstil nicht kannte. Dennoch war ich positiv überrascht, da sie sehr gut schreiben konnte. Sie schrieb sehr emotional und man war direkt in der Geschichte drin. Man hat sich mit den Figuren verbunden gefühlt, auch wenn manches sehr schnell ging. Man kam sehr schnell rein in die Geschichte und das Buch ließ sich sehr schnell und flüssig lesen. Schade fand ich, dass es nur aus der Sicht von Rachel geschrieben worden ist und nicht auch mal von Jack oder Frederik. Manches kam dadurch einfach zu kurz.

Handlung:

Es geht um die 17 Jährige Rachel, welche einen Monat vor ihrem 18. Geburtstag ihre Mutter an Krebs verloren hat. Nun musste sie ins Heim, aber das Jugendamt kam zuvor und bestellte ihren Vater, den Rockstar Freddy Ricks , in die Stadt , um sich um sie zu kümmern. Sie verlässt ihre Besten Freund Haze um mit ihm nach Kalifornien zu gehen, bevor sie auf die Claiborne Prep wechselt, um ihren Schulabschluss zu machen. Während sie in dieser Turbulenten Zeit, zwischen dem Rockstar leben ihres Vaters, der neuen Familie und der Trauer um ihre Mutter steckt, schicken sie und Jack, ihr Pate von der Claiborne Prep, immer wieder Emails.
Als sie dann auf die neue Schule geht, lernt sie endlich Jake persönlich kennen und auch Aurora, ihre Mitbewohnerin und neue Freundin. Dennoch steht ihr Leben durch die Vergangenheit ihrer Eltern auf den Kopf und Rachel muss lernen mit all dem umzugehen.

Charaktere:
Rachel war ein unfassbar liebes, aber auch unsicheres Mädchen. Dies ist ihr aber auch nicht vorzuwerfen, wenn man bedenkt, was sie in kurzer Zeit alles hinter sich bringen musste. Dennoch fand ich, dass sie wirklich öfters mal ihre Meinung hätte sagen können. Sie hat sich alles gefallen lassen und geschluckt oder, wie bei Jack, immer für Missverständnisse gesorgt, weil sie nicht über ihre Probleme geredet hat.

Frederik war ganz nett, aber man hat gemerkt, dass er immer wie ein Rockstar gelebt hat. Oft rennt er vor Konfrontationen weg und lässt die Leute im Stich. Auch wenn er kein typischer Vater war, hätte er neben seinen Humor mehr mit Rachel ernste und wichtige Gespräche führen können. als wenn er sie mit einbeziehen möchte, aber dennoch ist sie das 5. Rad am Wagen.

Jack war ein super Charakter und ihn mochte ich am Liebsten. Er war ein sportlicher junger Mann, mit sehr viel Humor und einem selbst an erlegten Nerd Status. Er war liebevoll und wollte jedem alles Recht machen und hatte es unnötig schwer durch Rachel. Es hätte gern mehr von ihm vorkommen können.

Rachels Großeltern ( Frederiks Eltern), sind ganz liebe Menschen, besonders gerne mochte ich den Grandpa, da er zwar stillschweigend, aber sehr süß war. Auch wenn Alice es ihnen nicht immer leicht gemacht hat, war sie dennoch ein guter Mensch.

Aurora war eine coole Mitbewohnerin. Sie war immer an Rachels Seite und sprach immer ihre Gedanken aus. Auch sie hätte gern noch präsenter vorkommen können.

Fazit:

Alles in einem kann ich das Buch empfehlen, aber man muss nicht auf starke Emotionen oder gar Tränen beim Lesen hoffen. Auch wenn die Geschichte schön war, war sie noch sehr Ausbau fähig. Mir haben einfach die tiefgründigen Gespräche zwischen Vater und Tochter gefehlt. Die klärenden Worte und dass man mehr von der Vergangenheit erfahren hätte. Auch Jack und Rachels Beziehung hätte viel Präsenter dargestellt werden können, anstatt immer nur die Konzerte. Ich fand einfach schade, dass genau die wichtigen Themen eher in die Ecke verloren gegangen sind und auch dort geblieben sind. Dennoch ein ganz gutes Buch.

4 Sterne !

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere