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Veröffentlicht am 20.10.2019

Leider nicht märchenhaft ...

Cinder & Ella
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"Cinder & Ella" von Kelly Oram nimmt das klassische Märchen von Aschenputtel auf und verpasst dem Plot ein modernes Gewand, indem die Geschichte in die Gegenwart gebracht wird! Der erste Band endet mit ...

"Cinder & Ella" von Kelly Oram nimmt das klassische Märchen von Aschenputtel auf und verpasst dem Plot ein modernes Gewand, indem die Geschichte in die Gegenwart gebracht wird! Der erste Band endet mit einem wunderbaren Happy End, weshalb es mich auch sehr überrascht hat, dass es eine Fortsetzung gibt. Der zweite Band widmet sich der Zeit nach dem Happy End, was ich als interessanten Ansatz empfunden habe. Mit dem zweiten Teil "Cinder & Ella - Happy End: und dann?" erzählt die Autorin dann also, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht, nachdem sie ihr großes Glück gefunden haben ...

Ich hätte nicht gedacht, dass das Cover noch schöner werden kann, als das vom ersten Teil! Allerdings gefällt mir das Design sowie die Farbwahl wahnsinnig gut, weshalb dieses Cover ein absolutes Highlight für mich ist!

Um was geht es? Nachdem Ella und Brian alias Cinder endlich zueinander gefunden haben, lernen sie sich nun so richtig kennen. Aber vor allem lernt Ella jetzt, was es heißt, die Frau an der Seite eines der berühmtesten und begehrtesten Schauspieler der Welt zu sein. Ist Ella dem Troubel gewachsen? Wird sie an dem Druck, in Hollywood perfekt auszusehen, zerbrechen?

Nachdem Ella einen tragischen Autounfall, bei dem sie ihre Mutter verloren hat, überlebt hat, ist ihr gesamter Körper von Brandnarben gezeichnet. Bereits während des ersten Teils hat Ella sehr mit sich und ihrem Körper zu kämpfen und tut sich sehr schwer damit, sich so anzunehmen, wie sie ist. Diese Selbstzweifel werden in der Fortsetzung wieder aufgegriffen, was mir gut gefallen hat. Schließlich wäre es unglaubwürdig gewesen, wenn Ellas seelische Narben von heute auf morgen verheilt gewesen wären, nur weil sie jetzt mit ihrem Traummann zusammen ist. Allerdings ist ihr Handeln für mich nicht mehr authentisch! Vielmehr erinnert sie einerseits an eine unreife 14-jährige, die kichernd rot anläuft, wenn jemand das Wort "Sex" oder "Nacktheit" in den Mund nimmt. Auf der anderen Seite mimt sie eine toughe Geschäftsfrau, die sich halbnackt von einem fremden Fotografen ablichten lässt, obwohl sie Probleme mit ihrem Äußeren hat.
Brian spielt in diesem Buch leider kaum eine Rolle! Er wird geradezu zu einem Nebendarsteller degradiert. Er ist nur noch dafür gut, Ellas Berühmtheit durch seine Berühmtheit zu pushen. Ansonsten ist von ihm hier nicht allzu viel zu sehen. Wenn er dann allerdings mal auftaucht, zeigt er sich als offenen und liebenswerten jungen Mann, den man einfach in sein Herz schließen muss!

Kelly Orams Schreibstil kommt sehr einfach, leicht und jung daher, weshalb sich das Buch auch ausgesprochen gut lesen lässt! Im Gegensatz zum ersten Teil findet sie hier aber nicht mehr so gekonnt die richtigen Worte, um schwierige und sensible Themen anzusprechen. Das Kernthema der Dilogie, dass wahre Schönheit von innen kommt, wird hier eher plump und beinahe schon unbeholfen umgesetzt.
Womit ich mich während des gesamten Buches schwer getan habe, ist die Tatsche, dass nur noch Ellas Komplexe thematisiert werden. Immer wieder habe ich mich gefragt, was diese Fortsetzung nun eigentlich erzählen möchte, denn irgendwie geht es hier um nichts. Es wird nur ununterbrochen erwähnt, wie bekannt und berühmt Ella nun ist. Allein das hat mich schon extrem genervt, schließlich ist sie nur die Frau an der Seite von Brian und hat nichts geleistet, um als Promi bezeichnet zu werden. Stattdessen beschreibt die Autorin einen Hype um Ella, der so immens ist, dass ich aus dem Augen rollen gar nicht mehr rausgekommen bin.
Letztendlich war das Buch doch sehr langatmig und meiner Meinung nach überflüssig! Spannung war kaum vorhanden, was aber an dem (nicht vorhandenen) Plot lag. Ich bin wirklich so enttäuscht, da der erste Band eines meiner Jahreshighlights 2018 war.

"Cinder & Ella - Happy End: und dann?" von Kelly Oram zeigt, dass es manchmal besser ist, keine Fortsetzung zu einer eigentlich wundervollen Geschichte zu schreiben! Das märchenhafte Ende des ersten Teils war ein gelungener Abschluss, der durch den zweiten Band nun einen faden Beigeschmack bekommt!

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Veröffentlicht am 03.10.2019

Was für ein Reihenauftakt!

Sinful Prince
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Seit meinem ersten Buch, das ich von Meghan March gelesen habe, fiebere ich jeder Neuerscheinung von ihr entgegen! Daher habe ich mich natürlich wahnsinnig auf den Auftaktband "Sinful Prince" ihrer neuen ...

Seit meinem ersten Buch, das ich von Meghan March gelesen habe, fiebere ich jeder Neuerscheinung von ihr entgegen! Daher habe ich mich natürlich wahnsinnig auf den Auftaktband "Sinful Prince" ihrer neuen Reihe Tainted Prince gefreut - ein Spin Off zur Sinful Empire-Reihe, wo man die Protagonistin der Tainted Prince-Reihe bereits kennengelernt hat!

Das schlichte Cover hat mir direkt sehr gut gefallen! Mir gefällt die Einfachheit sowie die Eleganz, die es ausstrahlt, sehr!

Um was geht es? Ein Geschäftstermin führt Temperance Ransom in einen geheimnisvollen und entlegenen Nachtclub. Doch anstelle eines geschäftlichen Treffens entdeckt Temperance, dass es sich bei dem Nachtclub um einen der exclusivsten überhaupt hanelt. Was sich hinter den Wänden dieses Etablissements abspielt, liegt jenseits ihrer kühnsten Vorstellungen. Als sie dort auf einen geheimnisvollen Mann trifft, weiß sie sofort, dass sie nie wieder die selbe sein wird ...

Die weibliche Protagonistin Temperance Ransom ist eine taffe und selbstbewusste Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Obwohl ihre Kindheit alles andere als einfach war und sie durch ihre Familie immer wieder an ihre Vergangenheit erinnert wird, ist sie zu einer beeindruckenden Frau herangewachsen. Wenn sie hinfällt, dann rappelt sie sich wieder auf. Aufgeben ist für sie keine Option. Ihr starker Charakter spiegelt sich in all ihren Handlungen wieder. Da ich starke Protagonistinnen im Allgemeinen sehr gerne mag, konnte Temperance bei mir voll punkten!
In einem sündhaften Nachtclub begegnet Temperance dem Fremden, dessen Namen man in diesem Teil der Trilogie (noch) nicht erfährt! Allein schon die Tatsache, dass der unbekannte Mann auch für den Leser nicht zu greifen ist, ist unglaublich aufregend und macht das Buch gleich nochmal spannungsvoller. Man rätselt quasi auf jeder einzelnen Seite, wer der mysteriöse Fremde ist und weshalb er sich Temperance bisher nicht zu erkennen gibt. Er wird als Inbegriff des Männlichen, Dominanten und Attraktiven umschrieben. Was der Leser außerdem noch über ihn erfährt: er ist gefährlich, sodass Temperance sich eigentlich besser von ihm fernhalten sollte. Allerdings zeigt er an der ein oder anderen Stelle auch seine fürsorgliche und zärtliche Seite, was mir richtig gut gefallen hat. Ich mag ambivalente Charaktere sehr gerne, weshalb ich unfassbar gespannt bin, in den nächsten Bänden mehr über den Unbekannten herauszufinden!
Holy Moly! Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten ist einmalig! Es ist eindeutig die Dynamik zwischen Temperance und dem Fremden, die das Buch zu einem absoluten Pageturner werden lässt! Wann begegnen sie sich wohl wieder? Wie wird das nächste Aufeinandertreffen wohl laufen?

Meghan March konnte mich mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil von der ersten Seite an direkt in ihren Bann ziehen! Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, mich zwischen den Seiten dieser großartigen Geschichte zu verlieren, weshalb ich das Buch auch bereits nach wenigen Stunden durchgesuchtet hatte (was bei rund 250 Seiten auch supergut geht)!
Ich bin extrem gespannt, wie die Geschichte fortgesetzt wird! Zum einen in Bezug auf die Beziehung zwischen den Protagonisten als auch in Hinblick auf die Identität des Fremden. Am liebsten würde ich direkt alle drei Teile hintereinander weglesen.

Was für ein Auftakt! "Sinful Prince" von Meghan March ist alles, was eine gute Liebesgeschichte braucht: sinnlich, aufregend und geheimnisvoll! Ich freue mich auf die weiteren Teile der Reihe!

Veröffentlicht am 21.09.2019

Herzzerreißend schön!

The Light in Us
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Nach der All In-Dilogie von Emma Scott war für mich sofort klar, dass ich mir kein Buch von ihr mehr entgehen lassen kann! Die Art und Weise, wie die Autorin mich mit ihren Worten berühren konnte, war ...


Nach der All In-Dilogie von Emma Scott war für mich sofort klar, dass ich mir kein Buch von ihr mehr entgehen lassen kann! Die Art und Weise, wie die Autorin mich mit ihren Worten berühren konnte, war einmalig! Daher war ich umso mehr gespannt auf das neueste Buch von Emma Scott, das den Titel "The Light In Us" trägt.

Wie auch nicht anders vom LYX Verlag zu erwarten war, ist das Cover der absolute Wahnsinn! Ich könnte es stundenlang anschauen und würde es immer noch wunderschön finden!

Um was geht es? Durch einen Unfall hat der Extremsportler Noah sein Augenlicht verloren, weshalb er sich in seiner Wohnung in New York verkriecht und seinem früheren Leben nachtrauert. Durch eine Verkettung von Zufällen wird Charlotte seine neue Assistentin, die ihm bei alltäglichen Dingen unter die Arme greifen soll. Aber auch sie hat mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen, der ihr vor einiger Zeit den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Sie hat von Noahs Familie den Auftrag erhalten, ihn aus seinem Schneckenhaus und zurück ins Leben zu holen. Doch kann ihr das mit ihrem eigenen seelischen Ballast gelingen oder wird auch sie scheitern, wie schon so viele vor ihr?

Die beiden Hauptprotagonisten könnten nicht unterschiedlicher sein! Charlotte Conroy ist eine durch und durch liebenswerte Frau, die ich bereits nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen hatte. Seit ihrer Kindheit jagte sie ihrem Traum, Konzertviolinistin zu werden, hinterher. Als dieser Traum zum Greifen nahe ist, wirft sie der plötzliche Tod ihres Bruders, zu dem sie eine innige Beziehung hatte, völlig aus der Bahn. Auch wenn sie jeden Tag mit ihrer Trauer zu kämpfen hat, wirkt sie dennoch wie ein lebensfroher Mensch, der so schnell nicht aufgibt. Das merkt man vor allem daran, dass sie sich von dem griesgrämigen Noah nicht unterbuttern lässt. Trotz seiner Unfreundlichkeit, fühlt sie sich extrem zu ihm hingezogen (was auch an seinem attraktiven Äußeren liegt). Als Adrenalinjunkie hat er für eine renommierte Zeitschrift gearbeitet und galt als ein Star in der Extremsportbranche. Als sich sein Leben von einem Tag auf den anderen schlagartig verändert, wirft ihn das vollkommen aus der Bahn. Er kappt alle Beziehungen und verkriecht sich alleine in seinem Haus, wo er sich in Selbstmitleid suhlt. Ich bin sehr lange nicht mit ihm warm geworden, weil mich sein unhöfliches Verhalten so gestört hat. Außerdem hatte ich anfangs das Gefühl, dass er sich überhaupt keine Mühe gibt, sich mit seiner neuen Situation irgendwie zu arrangieren. Stattdessen lehnt er alles und jeden ab, der ihm helfen könnte.
Obwohl Noah zunähst alles andere als nett zu Charlotte ist, so kann man als Leser nach und nach spüren, wie die zarten Anbahnungsversuche sich in ein Funkenregen verwandeln! Ich bin hin und weg von der Art und Weise, wie behutsam und vorsichtig sich die beiden ineinander verlieben.

Emotional - so lässt sich Emma Scotts Schreibstil wohl am treffendsten beschreiben! Sie schreibt abwechselnd aus der Sicht von Charlotte und Noah, wodurch man sich mit beiden verbunden fühlt und für beide auch mehr Verständnis aufgrund ihrer Geschichte entwickeln kann.
Der Plot hat mich einfach wahnsinnig berührt! Das Buch dreht sich nicht nur um eine Romanze zwischen einer jungen Frau und einem jungen Mann, der sein Augenlicht verloren hat. Nein, vielmehr handelt das Buch noch von Hoffnung, Freundschaft und Selbstfindung.

Herzzerreißend: "The Light In Us" von Emma Scott ist ein Buch, an das man sich noch sehr lange und gerne zurückerinnern wird!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Was für ein Abschluss!

Der letzte erste Song
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Als großer Fan der Firsts-Reihe von Bianca Iosivoni bin ich wahnsinnig traurig, dass diese mit dem vierten Band "Der letzte erste Song" zu Ende geht! Das Buch lag viel zu lange auf meinem SUB, aber wie ...

Als großer Fan der Firsts-Reihe von Bianca Iosivoni bin ich wahnsinnig traurig, dass diese mit dem vierten Band "Der letzte erste Song" zu Ende geht! Das Buch lag viel zu lange auf meinem SUB, aber wie das eben mit Buchreihen ist, die man zu seinen Lieblingen zählt, schiebt man das Lesen des finalen Teils gerne hinaus, da man sich von den Charakteren und dem Setting einfach nicht verabschieden möchte.

Das Cover reiht sich nahtlos in das der anderen drei Teile ein! Obwohl ich es nicht so sehr mag, wenn Personen abgebildet sind, sind die Cover der gesamten Firsts-Reihe wunderschön und laden einfach zum Träumen ein!

Um was geht es? Masons Band Waiting For Juliet braucht unbedingt eine neue Lead-Sängerin. Allerdings scheint die Suche erfolglos zu sein - bis Grace sich dazu überreden lässt, vorzusingen. Trotz zahlreicher Einwände ihrerseits, lässt sie sich dazu überreden, von nun an die Sängerin der Band zu sein. Womit weder sie noch Mason gerechnet haben, ist das intensive Knistern zwischen ihnen, das sich einfach nicht ignorieren lässt. Dabei hat Mason eine Freundin und Grace hat in ihrem Leben definitiv andere Sorgen als sich Hals über Kopf zu verlieben ...

Grace Watkins war für mich eine der authentischsten Protagonistinnen im New Adult-Genre! Mit ihren Selbstzweifeln und dem Drang, immer perfekt zu sein und es allen recht zu machen, kam sie total ehrlich rüber, sodass ich mich voll und ganz mit ihr identifizieren konnte! Ihre Gefühle konnte ich so gut nachvollziehen, weshalb ich ihr Handeln auch immer verstehen konnte. Es war wahnsinnig aufregend, sie auf ihrer Reise zu begleiten und zu erleben, wie sie nach und nach all ihren Ballast abwirft und endlich zu der Grace wird, die sie immer sein wollte. Die Entwicklung, die sie durchläuft, ist keineswegs unrealistisch, da sie sich über das gesamte Buch erstreckt und nicht von heute auf morgen passiert.
Mason ist mir bereits während der vorherigen Bände ans Herz gewachsen! Seine lockere und humorvolle Art machen es einem als Leser leicht, ihn zu mögen. Mir hat es gut gefallen endlich mal in sein Inneres blicken zu können, um endlich verstehen zu können, wieso er so ist wie er nun mal ist (z.B. wieso er sich nicht endgültig von seiner On-Off-Freundin trennt).
Grace und Mason wirken auf den ersten Blick wie zwei Menschen aus zwei vollkommen verschiedenen Welten. Dennoch kann man die besondere Verbindung, die die beiden teilen, auf jeder Seite spüren. Ein großer Pluspunkt stellt dabei dar, dass sich ihre Beziehung langsam aufbaut. Generell mag ich es ja eher weniger, wenn sich die beiden Protagonisten Hals über Kopf mit dem ersten Blick in den anderen verlieben. Mir gefällt es deutlich besser, wenn man als Leser spürt, dass die Protagonisten sich Schritt für Schritt ineinander verlieben, was eine Liebesgeschichte für mich auch gleich authentischer macht.

Bianca Iosivonis Schreibstil war wieder großartig! Leicht verständlich und ohne viel Drama kann man der Geschichte mühelos und problemlos folgen!
Weshalb mir die Firsts-Reihe so gut gefällt, ist, dass man in jedem der Bände Teil der wunderbaren Clique ist, zu denen die einzelnen Protagonisten der insgesamt vier Bücher gehören. Die Freundschaft zwischen den Figuren ist fantastisch und wunderbar! Man möchte am liebsten selbst Teil dieser großartigen Gruppe sein.
Abwechselnd aus der Perspektive der beiden Protagonisten wird die Geschichte erzählt, sodass man sich nicht nur in beide Charaktere hineinversetzen kann, sondern auch mit ihnen mitfühlen kann.

Was für ein Abschluss! "Der letzte erste Song" zeigt nochmal eindrucksvoll, wieso Bianca Iosivoni zu den beliebtesten deutschen New Adult-Autorinnen gehört! Wer diese Reihe noch nicht gelesen haben sollte, sollte das dringend ändern!

Veröffentlicht am 08.09.2019

Ein kurzweiliges Lesevergnügen!

HOLD
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"Hold" ist der dritte (und hoffentlich nicht letzte) Teil, der Mills-Brothers-Reihe von Helena Hunting. Da ich bereits die beiden Vorgänger gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, ...

"Hold" ist der dritte (und hoffentlich nicht letzte) Teil, der Mills-Brothers-Reihe von Helena Hunting. Da ich bereits die beiden Vorgänger gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, weil mir Band 1 und 2 total gut gefallen haben!

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut! Es ist zwar sehr schlicht gehalten, aber mir gefallen weiße Buchcover einfach immer ungemein gut! Außerdem passt die Außengestaltung super zu den vorherigen Teilen!

Um was geht es? Eigentlich wollte Rian nur schnell in den Supermarkt, um ein paar Sonderangeboten nachzujagen. Womit sie nicht gerechnet hat, ist ein ziemlich heißer Typ, der sie zu stalken scheint. Rian weiß sich nicht anders zu helfen und rammt dem Mann ihren Einkaufswagen in die Kronjuwelen. Allerdings entpuppt sich der attraktive Fremde als Pierce Whitfield, dessen Auto von ihrer Zwillingsschwester beim Ausparken tangiert wurde, woraufhin diese dann auch noch Fahrerflucht begangen hat. Was Rian gar nicht passt, ist, dass Pierce nun Schadensersatz fordert - und ein Date mit ihr ...

In diesem Teil dreht sich alles um Pierce Whitfiled, der zukünftige Schwager von Lex Mills, den man eventuell bereits aus dem zweiten Teil "Keep" kennt. Nachdem dem Patentantwalt im Familienunternehmen ein ziemlich blöder Fehler unterlaufen ist, nimmt er erstmal eine Auszeit in den Hamptons, wo er Immobilien aufwändig renoviert, um sie dann als Ferienhäuser zu vermieten. Im hand- und heimwerken liegt auch seine Passion, was man als Leser total schnell merkt. Ich mochte Pierce wirklich gerne, da er kein Machotyp oder Womanizer ist, sondern einfach nur ein attraktiver Mann, der den Deckel auf seinem Topf noch nicht gefunden hat.
Rian Sutter musste gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester schon einiges durchmachen, was sie zu einer wahrhaften Überlebenskünstlerin hat werden lassen. Sie ist ein sehr rational denkender Mensch, weshalb sie sich auch so sehr dagegen sträubt, sich auf Pierce einzulassen. Was sie am wenigsten möchte, ist, verletzt zu werden. Außerdem darf er auf gar keinen Fall von ihrer Vergangenheit erfahren.
Das Knistern zwischen Rian und Pierce war von der ersten Begegnung an gegeben! Wie bereits in den ersten beiden Teilen hat es die Autorin geschafft, eine fantastische Chemie und Dynamik zwischen ihren Protagonisten zu schaffen, die auch beim Leser ankommt!

Helena Huntings Schreibstil ist wieder richtig angenehm und flüssig zu lesen! Was mir an ihren Romanen immer besonders gut gefällt, ist, dass sie immer wunderbar humorvoll geschrieben sind, ohne die Handlung ins Lächerliche zu ziehen.
Das gewählte Setting in den Hamptons hat mir richtig gut gefallen! Man bekommt ein gutes Bild vom Handlungsort vor Augen geführt und möchte sich am liebsten direkt in den Flieger setzen, um die Hamptons mit eigenen Augen zu sehen.

"Hold" von Helena Hunting bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen, das einen richtig gut unterhält und Lust auf (noch) mehr von der Autorin macht!