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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2021

Ein gelungener Abschluss!

Fight for Forever
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„Fight for forever“ bildet das große Finale der Legend-Trilogie von Meghan March. Nach zwei nervenaufreibenden und großartigen Büchern, in denen man mit den Protagonisten Scarlett und Gabriel mitgefiebert ...

„Fight for forever“ bildet das große Finale der Legend-Trilogie von Meghan March. Nach zwei nervenaufreibenden und großartigen Büchern, in denen man mit den Protagonisten Scarlett und Gabriel mitgefiebert und mitgelitten hat, findet deren Geschichte nun ein (hoffentlich glückliches) Ende.

Das Cover passt perfekt zu denen der vorherigen Teile! Zusammen sehen die Bücher richtig, richtig gut aus!

Um was geht es? Scarlett und Gabriel werden nun endgültig von Gabriels Vergangenheit eingeholt. Gleichzeit muss Gabriel alles daransetzen, seine Schulden bei seinen Gläubigern zu begleichen. Ansonsten könnte er seinen Club, für den er so hart gekämpft hat, endgültig verlieren. Zu allem Überfluss gibt Scarletts Internet-Troll immer noch keine Ruhe …

Die beiden Protagonisten Scarlett und Gabriel wachsen in diesem teil nicht nur näher zueinander, sondern auch individuelle als eigenständige Persönlichkeiten. Die Entwicklung der beiden hat mir wirklich gut gefallen. Beide sind sehr liebenswürdige, komplexe und gleichzeitig auch faszinierende Charaktere, die ich in mein Herz geschlossen habe. Obwohl sie aus verschiedenen Welten stammen, sind sie perfekt füreinander und finden durch den jeweils anderen zu sich.
Die Dynamik zwischen Scarlett und Gabriel hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen! Sowohl die romantischen als auch die leidenschaftlichen Szenen machen das Buch erst zu etwas ganz Besonderem. Die Autorin schafft es immer wieder, dass man sich neu in die Charaktere verliebt.

Meghan Marchs Schreibstil ist wieder wunderbar flüssig und leicht, eingängig und einfach zu lesen. Man fliegt geradezu durch die Seiten.
Nach dem fiesen Cliffhanger im vorherigen Teil wird man hier direkt wieder in die Handlung hineingeschmissen. Gerade nach diesem Cliffhanger hatte ich in diesem teil tatsächlich mehr Spannung und Action erwartet. Viele Dinge, die wahnsinnig viel Potenzial in sich bergen, werden leider viel zu schnell und oberflächlich abgehandelt. Das Ende kam dann zu abrupt. Ich hätte mir an dieser Stelle wesentlich mehr Erklärungen gewünscht. Dementsprechend habe ich die Geschichte um Scarlett und Gabriel eher mit einem unbefriedigenden Gefühl beendet. Und das obwohl mir die beiden und deren Story sehr ans Herz gewachsen sind.

„Fight for forever“ von Megahn March ist ein gelungener Abschluss einer großartigen Reihe! Leider wurden einige Handlungsstränge für mich nicht befriedigend aufgeklärt. Ansonsten wurde ich wieder bestens unterhalten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Außergewöhnlich und bewegend

Between Your Words
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Emma Scott gehört für mich momentan zu den besten Autor*innen, was Liebesromane angeht. Daher wollte ich mir ihr neuestes Werk "Between your words" auf keinen Fall entgehen lassen.
Bei dem Buch handelt ...

Emma Scott gehört für mich momentan zu den besten Autor*innen, was Liebesromane angeht. Daher wollte ich mir ihr neuestes Werk "Between your words" auf keinen Fall entgehen lassen.
Bei dem Buch handelt es sich um einen Stand-Alone-Roman und ist damit in sich abgeschlossen.

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut! Die Farben harmonieren perfekt miteinander.

Um was geht es? Nach einem tragischen Autounfall hat Thea nicht nur ihre Eltern verloren, sondern leidet auch unter einer äußerst seltenen Amnesie. Sie hat immer nur ca. fünf Minuten, bevor ihr Gehirn einen Neustart vornimmt und sich dann an nichts mehr, was in diesen fünf Minuten passiert ist, erinnern kann. Ihre Schwester hat sie deshalb in einer Pflegeinrichtung untergebracht, die sich Tag und Nacht um sie kümmert. Als Jim dort seine neue Stelle als Hilfspflegekraft antritt und Thea zum ersten Mal begegnet, ist es um ihn geschehen. Aber ist eine Beziehung unter diesen Umständen überhaupt möglich?

Mit Thea hat die Autorin eine starke, selbstbewusste und authentische Protagonistin geschaffen. Sie war mir vom ersten Augenblick an sympathisch, was vor allem daran lag, dass sie ein herzensguter Mensch ist. Man hat beim lesen ihr Strahlen regelrecht gespürt. Trotzdem ist sie aufgrund ihrer Amnesie innerlich zerrissen und hilflos.
In Jim habe ich mich mindestens genauso schnell wie verliebt! Er ist ein wundervoller junger Mann, der sich nicht durch Erlebnisse seiner bewegenden Vergangenheit bestimmen lässt. Er hat ein ausgeprägtes Helfersyndrom, was zu keiner Zeit überzogen oder unauthentisch gewirkt hat. Durch die Beziehung zu Thea findet er nach und nach den Glauben an sich selbst wieder.
Die Beziehung zwischen den beiden kommt ohne viel Drama und ohne Missverständnisse aus, was mir gut gefallen hat! Die beiden bauen eine ganz besondere Verbindung zueinander auf, die auch beim mir angekommen ist.
Auch die Nebencharaktere sind alle mit so viel Liebe gestaltet und verleihen der Geschichte nochmal das gewisse Etwas.

Emma Scotts Schreibstil ist nicht nur sehr angenehm und leicht, sondern auch emotional. Sie verfügt über die notwendige Ernsthaftigkeit, die Thematik des Buches glaubhaft rüberzubringen. Trotzdem schafft sie es auch, durch Humor das ernste Thema immer wieder aufzulockern - ohne dass es an Ernsthaftigkeit verliert.
Die Geschichte ist nicht nur gefühlvoll, sondern auch sehr spannend! Man möchte ständig wissen, wie sich die Beziehung zwischen Thea und Jim entwickelt. Dabei steht den Protagonisten nicht nur Theas Amnesie im Weg. Immer wieder treten verschiedene Hindernisse auf, die es zu überwältigen gilt. Anfangs hatte ich wirklich Angst, dass das Buch zu eintönig oder langatmig werden könnte. Aber damit lag ich absolut falsch!

Außergewöhnlich und bewegend: "Between your words" von Emma Scott hat es nicht nur geschafft, mich bestens zu unterhalten, sondern mir auch unter die Haut zu gehen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Wow!

House of Scarlett
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„House of Scarlett“ ist der zweite Teil der legend-Trilogie von Meghan March. Allgemein mag ich die Bücher von der Autorin wahnsinnig gerne. Und auch der erste Teil war keine Ausnahme. Nach dem fiesen ...

„House of Scarlett“ ist der zweite Teil der legend-Trilogie von Meghan March. Allgemein mag ich die Bücher von der Autorin wahnsinnig gerne. Und auch der erste Teil war keine Ausnahme. Nach dem fiesen Cliffhanger habe ich dem Erscheinen des zweiten Bandes sehnlichst entgegengefiebert.
Das Cover passt super zu dem des ersten Teils und sieht alles in allem richtig schön und edel aus!
Um was geht es? Nachdem sich Scarlett trotz der mehr als makabren Umstände des Kennenlernens in den Nachtclub-Besitzer Gabriel Legend verliebt hat, er aber keine Beziehung mit ihr eingehen will, setzt sie alles daran, sich ihn aus dem Kopf zu schlagen. Doch nach das erweist sich als schwieriger als gedacht. Noch nie hat sich Scarlett bei einem Mann so lebendig und begehrt gefühlt, wie mit Gabriel. Als Scarlett völlig überraschend mit Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert wird, wirft Gabriel alle seine Vorsätze, sich von ihr fernzuhalten, über Bord. Doch kann die Beziehung zwischen den beiden gut gehen? Schlie0lich kommen sie aus völlig verschiedenen Welten …

Mir hat es wirklich gut gefallen, dass sich beide Protagonisten weiterentwickeln. Scarlett hat man bereits als toughe, aber liebenswerte Geschäftsfrau kennengelernt. Mir hat es sehr gefallen, wie sie ich in diesem Band immer mehr öffnet und man sie noch besser kennengelernt hat. Sie steht zu ihren Gefühlen und macht keinen Hehl daraus, dass sie sich in Gabriel verliebt hat.
Gabriel hat immer noch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, die ihn ständig einzuholen droht. Er möchte Scarlett um jeden Preis vor sich und seiner Vergangenheit schützen, weshalb er sich von ihr fernhalten möchte. Bereits im ersten Teil hat man gemerkt, dass er nach außen hin zwar ein Bad Boy ist, aber eine mehr als weiche Schale mit einem Herz genau am richtigen Fleck besitzt. In diesem Teil habe ich mich tatsächlich noch mehr in ihn verliebt.
Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist wieder so gut! Die Autorin hat es geschafft, dass die Funken, die zwischen Scarlett und Gabriel fliegen, bei mir angekommen sind. Außerdem hat es mir gut gefallen, dass sich die beiden hier nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional sehr annähern.

Meghan March hat es mir mit ihrem leichten, lockeren und flüssigen Schreibstil leicht gemacht, mich mit ihrer Geschichte zu fesseln!
Der zweite Band schließt nahtlos an das Ende des ersten an. Man wird also direkt ins Geschehen hineingeworfen, was aber keinerlei Schwierigkeiten verursacht hat. Ich konnte so direkt wieder in die Geschichte eintauchen. Der Spannungsbogen befindet sich dabei auf einem konstant hohen Niveau, weshalb ich das Buch auch an einem Tag durchgesuchtet habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!
Auch der zweite Teil endet wieder mit einem Cliffhanger, welcher einen schockiert zurücklässt. Ich kann es kaum abwarten, den dritten Band in meinen Händen zu halten!

Wow! Auch mit „House of Scarlett“ schafft es Meghan March, mich wieder komplett vom Hocker zu hauen! Ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren, wie die Geschichte um Scarlett und Gabriel im dritten Teil weitergeführt und beendet wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2021

Wow, was für eine Überraschung!

Park Avenue Player
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„Park Avenue Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward ist ein Stand-Alone Roman, auf den ich sehr gespannt war. Die Bücher von Vi Keeland lese ich nämlich sehr gerne.

Das Cover gefällt mir richtig gut, ...

„Park Avenue Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward ist ein Stand-Alone Roman, auf den ich sehr gespannt war. Die Bücher von Vi Keeland lese ich nämlich sehr gerne.

Das Cover gefällt mir richtig gut, da es sehr stilvoll und edel wirkt. Außerdem: Kann man jemals genug vom Anblick der New Yorker Skyline bekommen?

Um was geht es? Elodie ist auf der Suche nach einem neuen Job. Auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch wird Elodie in einen Auffahrunfall mit dem attraktiven, aber auch unverschämten Hollis verwickelt. Als sie dann mit einer Verspätung beim Vorstellungsgespräch ankommt, staunt sie nicht schlecht, wer ihr neuer Arbeitgeber ist …

Ich muss zugeben, dass mir beide Protagonisten zunächst wenig sympathisch waren. Elodie kommt anfangs beinahe wie ein männerverschlingender Vamp rüber. Dieses Bild wird dann aber relativ schnell relativiert und man merkt, was für ein herzensguter Mensch sie ist. Sie ist eine sehr offene Frau, die weiß, was sie möchte. Außerdem ist sie definitiv nicht auf den Mund gefallen.
Hollis scheint auf den ersten Blick ein arroganter Bad Boy zu sein. Mein erster Eindruck von ihm hat sich dann aber ach schnell geändert. Denn er ist eigentlich ein durch und durch ehrlicher und liebenswerter Kerl, den man einfach in sein Herz schließen muss.
Beide Charaktere haben ihr Päckchen zu tragen. Vor allem Hollis hat mit einer herben Enttäuschung aus seiner Vergangenheit zu kämpfen, die ihn noch immer davon abhält, sich auf eine neue Beziehung einzulassen.
Die Chemie zwischen Elodie und Hollis war einfach nur der Wahnsinn! Von der ersten Begegnung an fliegen die Funken! Ich habe es so sehr geliebt, das Katz-und-Maus-Spiel der beiden zu verfolgen. Das war einfach so unterhaltsam und konnte mich öfters zum Lachen bringen. Großartig!

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und locker! Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Außerdem konnte ich das Buch zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen. Ich wollte einfach ständig wissen, wie es weiter geht und – vor allem – wann sich Elodie und Hollis endlich näherkommen.
Die Story hat mich sehr überrascht. Hatte ich anfangs mit einer lockeren Liebesgeschichte gerechnet, wurde ich doch überrascht, wie tiefgründig diese tatsächlich ist. Gegen Ende gab es dann einen Plottwist, den ich im Leben nicht erwartet hätte. Dieser Twist hat die Geschichte nicht nur sehr verändert, sondern ihr auch einen Tiefgang beschert.

Eine absolute Überraschung: „Park Avenue Player“ von Vi Keeland kann mit einer Mischung aus Humor, Leidenschaft und tiefen Emotionen punkten! Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Macht Lust auf mehr!

Fall of Legend
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„Fall of Legend“ ist der erste Teil der Legend-Trilogie von Meghan March. Bisher konnten mich alle drei Buchreihen, welche bereits von der Autorin auf Deutsch erschienen sind, überzeugen. Daher war ich ...

„Fall of Legend“ ist der erste Teil der Legend-Trilogie von Meghan March. Bisher konnten mich alle drei Buchreihen, welche bereits von der Autorin auf Deutsch erschienen sind, überzeugen. Daher war ich – vor allem wegen des Klappentexts – mehr als gespannt auf den Auftakt der neuen Reihe …

Das Cover wirkt trotz seiner Schlichtheit edel.

Um was geht es? Nichtsahnend wird die erfolgreiche Unternehmerin Scarlett niedergeschlagen und entführt. Als sie wieder zu sich kommt, steht sie dem attraktiven Nachtclubbesitzer Gabriel Legend gegenüber. Durch einen Deal ist es ihr möglich, unbeschadet aus der Situation herauszukommen: Sie soll durch ihren guten Ruf und ihren Einfluss den Club retten, der kurz vor dem Ruin steht. Scarlett sollte sich vor Gabriel fürchten. Doch sie kann nicht anders, als immerzu an ihn zu denken. Dabei weiß sie genau, dass sie aus unterschiedlichen Welten kommen und es niemals eine gemeinsame Zukunft geben kann …

Scarlett Priest lebt und liebt ihren Beruf als Influencerin und Unternehmerin. Sie ist momentan das wohl angesagteste It-Girl New Yorks. Außerdem kommt sie aus reichem Hause, weshalb es ihr finanziell immer schon gut gegangen ist. Man könnte meinen, dass es ihr gut geht. Allerdings zeichnet sich relativ schnell ab, dass sie seit dem Tod ihrer Mutter alles versucht, um mehr Aufmerksamkeit von ihrem Vater zu bekommen, für den sie kaum zu existieren scheint.
Gabriel Legend kann ich noch nicht so richtig greifen. Eins weiß ich aber bereits: Ich finde ich verdammt faszinierend! Er wirkt auf den ersten Blick gefährlich und genau wie der Typ Mann, von dem man sich fernhalten sollte. Auf den zweiten und dritten Blick merkt man aber, dass er sich und andere durch sein Image nur schützen möchte.
Scarlett und Gabriel könnten nicht unterschiedlicher sein und doch sprühe zwischen den beiden die funken – und wie! Von der ersten Begegnung an kann man die Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, regelrecht spüren. Allein deshalb wollte ich unbedingt wissen, wie es mit ihnen weitergeht, weshalb ich das Buch nicht mehr weggelegt habe. Was mir richtig gut gefallen hat, ist, dass sich die Romanze sehr langsam und nachvollziehbar entwickelt. Beide überstürzten nichts und gehen die Sache eher bedacht an.

Meghan Marchs Schreibstil ist wieder einmal sehr leicht, locker und flüssig! Dadurch sorgt die Autorin für einen gewissen Suchtfaktor, weshalb man gar nicht anders kann, als das Buch in einem Rutsch durchzulesen.
Während der ersten Hälfte des Buches war der Spannungsbogen relativ niedrig. Dies lag daran, dass relativ detailliert vor allem Scarletts Alltag als Influencerin und Unternehmerin sehr detailliert beschrieben wird. Das hat mich irgendwann tatsächlich gestört. Spätestens ab der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann aber endlich an Fahrt auf und fängt an, richtig Spaß zu machen.

Ich will mehr: „Fall of Legend“ von Meghan March macht definitiv Lust auf mehr! Zum Glück dauert es nicht allzu lange, bis der zweite Teil erscheint!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere