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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Chaos über Chaos in New York

Kiss & Crime - Küss mich bei Tiffany
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Kurz zum Inhalt: Pascal muss für eine Fortbildung samt Kollegin Sarah nach New York. Emily hat Ferien und beschließt zusammen mit ihrer Oma einfach mitzukommen. Doch anstatt jede freie Minute mit Pascal ...

Kurz zum Inhalt: Pascal muss für eine Fortbildung samt Kollegin Sarah nach New York. Emily hat Ferien und beschließt zusammen mit ihrer Oma einfach mitzukommen. Doch anstatt jede freie Minute mit Pascal Sightseeing zu betreiben, macht die neue Bekanntschaft Dicky ihnen einen Strich durch die Rechnung. Der Regisseur schreibt einen Film über die Mafia, hat angeblich einen Mord beobachtet, dem Gangsterboss seinen Laptop geklaut und leidet jetzt unter Verfolgungswahn. Als er erfährt, dass Pascal und Sarah von der Polizei sind, heuert er sie kurzer Hand als Personenschützer an, bezahlt sie mittels 5-Sterne-Hotel, Essenseinladungen und gemeinsamen Sightseeingtrips. Was als angebliche Paranoia beginnt, entwickelt sich tatsächlich zu einem gefährlichen Job, denn Dicky ist nicht ganz ehrlich was seine echten Pläne betrifft.
Fazit: Ganz einfach: Das Buch hat Spaß gemacht. Die Story ist sehr übertrieben, es ging drunter und drüber und ja, es wäre kein zweiter Band nötig gewesen. Nichts desto trotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt und es war genau das was ich gebraucht habe: Ein Buch zum Abschalten ohne groß Nachdenken zu müssen. Es ist weniger ein Romancebuch, als eine Geschichte über absolutes Chaos in New York. Emily und Pascal verbringen hier im Gegensatz zum ersten Teil kaum Zeit miteinander, stattdessen sind zwei neue Charaktere, der Drehbuchautor Dicky und seine Schauspielerfreundin Linda, sehr oft am Start. Die Situation von Pascal und Emily beim Rückflug war meiner Meinung nach viel zu früh und komplett übertrieben.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Cozy Crime mit Humor ohne Ende und zwei Protagonisten zum lieben

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Kurz zum Inhalt: Der wenig erfolgreiche SchriftstellerTommi ist mit seiner ukrainischen Putzfrau Svetlana in seinem Wohnwagen unterwegs, als Svetlana ein einsames, sehr regendurchnässtes Kind in Richtung ...

Kurz zum Inhalt: Der wenig erfolgreiche SchriftstellerTommi ist mit seiner ukrainischen Putzfrau Svetlana in seinem Wohnwagen unterwegs, als Svetlana ein einsames, sehr regendurchnässtes Kind in Richtung Wald laufen sieht. Sie halten an und wollen mit dem Kind reden, doch das Kind schweigt. Stattdessen hat es einen Zettel in seinem Rucksack auf dem „Hilf mir“ geschrieben steht. Ohne lange Nachzudenken bringen sie es zur Polizei, die sich auf die Suche nach den Eltern macht. Doch auch Svetlana kann nicht locker lassen und bringt Tommi dazu zusammen selber zu ermitteln. Ihr erster Hinweis führt sie direkt in ein ukrainisches Flüchtlingslager und Svetlana zögert kein bisschen Undercover zu gehen. Tommi und sie bringen sich während ihrer Untersuchungen mehr als einmal in Gefahr.

Fazit: Dieser Kriminalfall lebt von den ulkigen, liebenswerten, verplanten und einzigartigen Figuren. Egal ob Haupt- oder Nebencharakter, alle bringen durch ihre Eigenart einen unvergleichlichen Humor mit. Es gab einige Stellen an denen ich laut lachen musste. Ich persönlich fand den Fall jetzt nicht nervenaufreibend und super spannend, dafür liebe ich den Schreibstil! Man fliegt wirklich nur so durch die Seiten und ich habe die Geschichte in zwei Sessions verschlungen. Es gibt mehrere Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Ich habe von Anfang an mitgerätselt und spekuliert, was es mit der Mutter, dem Flüchtlingsheim und dem Unfall auf sich hat. Die Flüchtlingsthematik wurde meiner Meinung nach gut umgesetzt, die Zustände in der Unterkunft hätten allerdings wesentlich dramatischer formuliert werden können, denn leider sind die meisten nicht mehr als irgendwelche vollgestopften Drecksbuden, die man eigentlich niemandem zumuten möchte..

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein toller, düsterer Kriminalfall mit Geisterelementen

Mein zärtlicher Schatten
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Das Cover wirkt insgesamt sehr düster mit seinen dunklen Farben, den Totenköpfen und der schattenhaftigen Frau. Alles sehr auf das Genre Dark Fantasy ausgerichtet und zu 100 Prozent passend. Es gefällt ...

Das Cover wirkt insgesamt sehr düster mit seinen dunklen Farben, den Totenköpfen und der schattenhaftigen Frau. Alles sehr auf das Genre Dark Fantasy ausgerichtet und zu 100 Prozent passend. Es gefällt mir wirklich gut.

Kurz zum Inhalt: Die 21-Jährige Roos hatte eine grausame Kindheit. Ihre Mutter hat sie misshandelt zwang sie regelmäßig für ihren Lebensunterhalt eine Show als Medium in Seancen aufzuführen und so den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Alles nur weil sie tatsächlich seit Kindestagen von ihrem persönlichen Schutzgeist Ruth begleitet wird, die sie über alles liebt. Eines Tages taucht die Witwe Agnes Koop auf, kauft Roos ihrer Mutter ab und bietet ihr ein neues Leben an. Doch noch bevor sie das Anwesen erreichen, gesteht Agnes, dass sie Roos ähnlicher ist, als diese vermutet und sie Roos nicht nur aus Gutherzigkeit zu sich geholt hat. Roos ist so voller Dankbarkeit Agnes gegenüber, dass sie eines Nachts einen schwerwiegenden Fehler begeht und alle Anwohner in Lebensgefahr bringt.

Die Storyline mit der Aufklärung von Agnes Mord, Roos Befreiung und der Start in ein vorerst besseres Leben, gepaart mit den Schutzgeistern hat mir gut gefallen und ich war die ganze Zeit sehr neugierig, wie Agnes tatsächlich umgekommen ist.

Wenn mich jemand nach dem Genre fragen sollte, wüsste ich keine klare Antwort. Für mich ist es ein düsterer Kriminalfall mit Geisterelementen, aber weder ein ganzer Krimi, noch Horror oder wirklich Fantasy. Es ist nichts was ich schon mal so gelesen hätte.

Mein größter Kritikpunkt ist die Liebesbeziehung zwischen Roos und Agnes, die ich leider nicht gespürt habe. Sie kam mir lediglich wie eine Abhängigkeit vor, in der Roos Liebe mit Dankbarkeit verwechselt. Roos hat vor Agnes nur Grausamkeit von Menschen erfahren und stürzt sich geradezu auf Agnes Fürsorglichkeit auf eine schon beinahe kranke Weise und viel zu schnell.

Der Aufbau des Buches gefällt mir richtig gut. Man begleitet Roos durch ihre Vergangenheit anhand ihrer Erzählungen in einer Art Therapiesitzung. Dort soll der Arzt beurteilen, ob Roos tatsächlich verrückt ist und somit nicht für den Mord verurteilt werden kann oder ob sie alles erlogen hat.
Der Hauptteil ist aus der Ich-Perspektive von Roos geschrieben, der ab und zu von den Sitzungsprotokollen unterbrochen wird, wobei beide Teile aufeinander aufbauen und den Lesefluss unterstützen.
Es gibt in der Geschichte selber Referenzen zu dem Buch „Die Drehung der Schraube“ von Henry James, indem ebenfalls Geister einen Mord begangen haben sollen. Am Ende bleibt offen, ob es tatsächlich so war, oder ob alles einer Geisteskrankheit entsprungen ist. Genauso wie in dem Roman von Henry James, lässt Johanna van Veen auch in ihrem Buch jeden Leser selber für sich entscheiden was seine Wahrheit ist.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein toller, düsterer Kriminalfall mit Geisterelementen

Mein zärtlicher Schatten
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Das Cover wirkt insgesamt sehr düster mit seinen dunklen Farben, den Totenköpfen und der schattenhaftigen Frau. Alles sehr auf das Genre Dark Fantasy ausgerichtet und zu 100 Prozent passend. Es gefällt ...

Das Cover wirkt insgesamt sehr düster mit seinen dunklen Farben, den Totenköpfen und der schattenhaftigen Frau. Alles sehr auf das Genre Dark Fantasy ausgerichtet und zu 100 Prozent passend. Es gefällt mir wirklich gut.

Kurz zum Inhalt: Die 21-Jährige Roos hatte eine grausame Kindheit. Ihre Mutter hat sie misshandelt zwang sie regelmäßig für ihren Lebensunterhalt eine Show als Medium in Seancen aufzuführen und so den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Alles nur weil sie tatsächlich seit Kindestagen von ihrem persönlichen Schutzgeist Ruth begleitet wird, die sie über alles liebt. Eines Tages taucht die Witwe Agnes Koop auf, kauft Roos ihrer Mutter ab und bietet ihr ein neues Leben an. Doch noch bevor sie das Anwesen erreichen, gesteht Agnes, dass sie Roos ähnlicher ist, als diese vermutet und sie Roos nicht nur aus Gutherzigkeit zu sich geholt hat. Roos ist so voller Dankbarkeit Agnes gegenüber, dass sie eines Nachts einen schwerwiegenden Fehler begeht und alle Anwohner in Lebensgefahr bringt.

Die Storyline mit der Aufklärung von Agnes Mord, Roos Befreiung und der Start in ein vorerst besseres Leben, gepaart mit den Schutzgeistern hat mir gut gefallen und ich war die ganze Zeit sehr neugierig, wie Agnes tatsächlich umgekommen ist.

Wenn mich jemand nach dem Genre fragen sollte, wüsste ich keine klare Antwort. Für mich ist es ein düsterer Kriminalfall mit Geisterelementen, aber weder ein ganzer Krimi, noch Horror oder wirklich Fantasy. Es ist nichts was ich schon mal so gelesen hätte.

Mein größter Kritikpunkt ist die Liebesbeziehung zwischen Roos und Agnes, die ich leider nicht gespürt habe. Sie kam mir lediglich wie eine Abhängigkeit vor, in der Roos Liebe mit Dankbarkeit verwechselt. Roos hat vor Agnes nur Grausamkeit von Menschen erfahren und stürzt sich geradezu auf Agnes Fürsorglichkeit auf eine schon beinahe kranke Weise und viel zu schnell.

Der Aufbau des Buches gefällt mir richtig gut. Man begleitet Roos durch ihre Vergangenheit anhand ihrer Erzählungen in einer Art Therapiesitzung. Dort soll der Arzt beurteilen, ob Roos tatsächlich verrückt ist und somit nicht für den Mord verurteilt werden kann oder ob sie alles erlogen hat.
Der Hauptteil ist aus der Ich-Perspektive von Roos geschrieben, der ab und zu von den Sitzungsprotokollen unterbrochen wird, wobei beide Teile aufeinander aufbauen und den Lesefluss unterstützen.
Es gibt in der Geschichte selber Referenzen zu dem Buch „Die Drehung der Schraube“ von Henry James, indem ebenfalls Geister einen Mord begangen haben sollen. Am Ende bleibt offen, ob es tatsächlich so war, oder ob alles einer Geisteskrankheit entsprungen ist. Genauso wie in dem Roman von Henry James, lässt Johanna van Veen auch in ihrem Buch jeden Leser selber für sich entscheiden was seine Wahrheit ist.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Lieber Privatermittler- anstatt Schriftsteller-Karriere?

Mord ist die beste Beseitigung
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Kurz zum Inhalt: Eigentlich wollten Tommi und Svetlana nur mal schnell ins Möbelhaus, als ein Reiseruf im Radio kommt. Und wie könnte es nicht anders sein, taucht die gesuchte Frau Gabriele Zorn vor dem ...

Kurz zum Inhalt: Eigentlich wollten Tommi und Svetlana nur mal schnell ins Möbelhaus, als ein Reiseruf im Radio kommt. Und wie könnte es nicht anders sein, taucht die gesuchte Frau Gabriele Zorn vor dem Wohnmobil auf. Svetlana besteht darauf den Wagen einzuholen, doch gegen die Geschwindigkeit des Audis kommt der Camper nicht an. Einige Kilometer später finden die beiden denselben Wagen verlassen auf einer Raststätte vor und von der Frau ist keine Spur. Während sie auf die Polizei warten, untersucht Svetlana das Auto und vermutet ein Verbrechen. Ihre erste Spur führt sie zu dem Radiosender des Reiserufs, der Svetlana und Tommi sowieso schon lange zu deren gemeinsamen ersten Fall interviewen möchte. Durch dieses Interview wird der Mann der vermissten Frau auf Tommi aufmerksam und beauftragt ihn als Privatermittler seine Frau zu finden. Spätestens jetzt bleibt Tommi nichts anderes übrig als mit Svetlanas grenzenloser Unterstützung, nicht nur mittels ihres unendlichen Wissens an Sprichwörtern, sich dem Rätsel um die verschwundene Ehefrau anzunehmen.

Fazit: Dieser Kriminalfall lebt von den ulkigen, liebenswerten, verplanten und einzigartigen Figuren. Egal ob Haupt- oder Nebencharakter, alle bringen durch ihre Eigenart einen unvergleichlichen Humor mit. Es gab einige Stellen an denen ich laut lachen musste. Ich persönlich fand den Fall jetzt nicht nervenaufreibend und super spannend bis auf den Showdown, dafür liebe ich den Schreibstil! Ich habe von Anfang an mitgerätselt und spekuliert, und bin nur kurz vor Tommi auf den richtigen Bösewicht gekommen.
An sich ist der zweite Band unabhängig lesbar vom ersten Teil, wenn man den Kriminalfall einzeln betrachtet. Ich würde trotzdem empfehlen sie der Reihe nach zu lesen, denn im Cozy Crime Genre spielen wie gesagt die Charaktere und das chaotische Drumherum eine große Rolle. So lernt man Personen aus dem vorherigen Band besser kennen, sowie die Beziehungen untereinander.
Svetlana und Tommi habe ich, einzeln und vor allem im Team, in mein Herz geschlossen, den Autor samt Humor sowieso und freue mich auf weitere Abenteuer mit ihnen!

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