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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

Toller Reihenauftakt - Gefühlvoll mit Humor und Drama

Paper Princess
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Paper Princess – die Versuchung ist der erste Band der Paper Reihe von Erin Watt.
Es geht um Ella, welche sich seit dem Tod ihrer Mutter allein durch die Welt schlagen muss.
Sie sitzt tagsüber in der ...

Paper Princess – die Versuchung ist der erste Band der Paper Reihe von Erin Watt.
Es geht um Ella, welche sich seit dem Tod ihrer Mutter allein durch die Welt schlagen muss.
Sie sitzt tagsüber in der Schule um sich ein besseres Leben zu ermöglichen und nachts arbeitet sie, um über die Runden zu kommen. Bis Callum Royal vor ihr steht und sie als Ihr neuer Vormund mit in seine Villa nimmt. Aus einem mehr als ärmlichen Lebe kommt Ella in ein Welt voller Geld und Luxus. Callums 5 Söhne begegnen ihr mit Feinseligkeit und bald stellt Sie fest, das etwas mit dieser Familie nicht stimmt.
Besonders einer der 5 scheint ihr besonders zu misstrauen und macht Ella das Leben schwer. Dennoch knistert es zwischen den beiden.

Die Handlungen im Buch sind grundsätzlich keine neuen, weshalb manche Situation vorhersehbar sind. Man muss allerdings auch sagen, das diese bereits bekannten Handlungen mit ein paar neuen Ideen aufgepeppt und abgerundet wird. Deshalb macht es Spaß die Geschichte von Ella zu verfolgen. Die Geschichte wird nämlich ausschließlich aus Ihrer Sicht erzählt.
Außerdem befindet sich das ein oder andere Klischee in der Geschichte, was mich aber nicht gestört hat. Sie waren gut einarbeitet und haben gut zum Buch gepasst. Das einzige was mich nicht 100 Prozent überzeugt hat, war der Anfang des Buches. Das war mir alles ein bisschen zu viel von allem.
Die restliche Geschichte hingegen fand ich echt toll. Sie ließ sich echt gut lesen und ich bin richtig gut ins Buch reingekommen.
Die Übergänge im Buch von Hass, zu Akzeptanz hin bis zur Verliebtheit waren schleichend und das Timing war mehr als passend.
Ich finde es schön, wie die Autorin diese Wandlung ausgedrückt hat. Dass da ein Knistern ist, bemerkt man die ganze Zeit. Diese Spannungen begleiten einen durch das ganze Buch. Enden tut es mit einem Cliffhänger und vielen offenen Fragen, weshalb ich empfehle, den zweiten Band gleich zur Hand zu haben.
Ella verkörpert in diesem Buch die starke weibliche Hauptfigur. Ich finde es gut, dass sie sich von den Royal-Brüdern als auch von Ihren Klassenkameraden nichts gefallen lässt, verstehe aber auch nicht, wieso sie immer wieder Öl ins Feuer gießt. Man sieht ja das es das nur noch schlimmer macht, aber das scheint Ella nicht so ganz zu verstehen. Trotzdem waren diese Aktionen echt unterhaltsam. Man merkt immer wieder, dass Ella mit der jetzigen Situation immer wieder überfordert ist, was man aber auch nachvollziehen kann.
Die Royal Brüder haben alle einen kleinen Schaden, welche nach und nach ans Licht kommen. Easton hat ein Suchtproblem, Gideon anscheinend genauso wie Reed und sein Vater ein Problem ernsthafte Beziehungen zu halten und die Zwillinge teilen sich eine Freundin. Insgesamt sind sie allesamt ein bisschen verkorkst und man merkt klar, dass alle ihre Mutter vermissen. Diese war das Bindeglied der Familie.

Das Cover finde ich wirklich schön gemacht und passend zu Titel. Die Krone ist filigran ausarbeitet und mit den Gold verbindet man gleich den Luxus und Glamour.

Ich vergebe für das Buch 4/5 Sterne, da es meiner Meinung nach, wegen ein paar Kleinigkeiten noch Luft nach oben hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

spannungsgeladen, emotional und erschreckend!

Verity
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Nachdem ich das Buch beendet habe, war ich verwirrt und zutiefst beeindruckt von >> Verity

Nachdem ich das Buch beendet habe, war ich verwirrt und zutiefst beeindruckt von >> Verity<<. Ich habe erstmal ein bisschen Zeit benötigt habe, um die ganzen Eindrücke zu verarbeiten.
Dieses Buch ist, genau wie schon angekündigt kein typisches Buch von Colleen Hoover.

Die Geschichte beginnt schon mit einen unfassbaren Ereignis und so zieht es sich durchs ganze Buch. Man wird praktisch sofort in die Geschichte rein gezogen und erfährt stückweise Informationen über die Situation als auch über die Hauptfiguren. Lowen Ashleigh ist eine Jungautorin, welche ein echt unfassbares Angebot bekommt. Dieses nimmt Sie hauptsächlich aus Geldnöten an. Sie soll die gefeierte Psychothriller Reihe von Verity Crawford zu Ende schreiben, welche nach einem schrecklichen Unfall selbst nicht mehr in der Lage dazu ist. Bei der Recherche im Haus der Crawfords findet Lowen nicht nur die Autobiographie von Vertity sondern auch die Liebe zu deren Mann. In dieser Biographie kommt schreckliches zum Vorschein, welches mir mehr als nur einmal, gerade durch die unbeschönigte Ausdrucksweise, die Gänsehaut über den Körper gejagt hat. Hier muss ich tatsächlich sagen, dass ich es angemessen finden würde, wenn es am Anfang eine Trigger Warnung geben würde, da das geschriebene schon extrem ist. Das Buch war einfach voll mit spannungsgeladenen als auch emotionalen und teilweise auch sehr erschreckenden Szenen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt das Ende erfahren musste. Als ich dann am Ende angekommen bin, war ich echt fertig mit der Welt. Man weiß einfach nicht mehr was man glauben soll und was nicht. Colleen Hoover ist einfach eine Königin Ihres Faches.
Lowen als Protagonisten mochte ich sehr gerne. Ich kann ihre Ängste und Zweifel am Anfang vollkommen verstehen. Allerdings kann ich manche Handlungsweisen von Ihr nicht nachvollziehen. Ihre Fähigkeiten am Ende hätte ich Ihr ehrlich gesagt nicht zugetraut, genauso wenig wie Jeremy. Diesen habe ich das ganze Buch über sehr liebevoll als auch feinfühlig kennengelernt. Wie er sich trotz seiner Schicksalsschläge um seine verbliebende Familie kümmert, lässt einem das Herz aufgehen.
Insgesamt finde ich die Idee, welche dieses Mal nicht nur reine Liebesstory ist, sondern auch ein viele Elemente eines Thrillers beinhaltet, sehr interessant. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und ich würde mich über mehr solcher Geschichten freuen.

Das Cover finde es unfassbar schön. Die Farben harmonieren extrem gut zusammen und der Titel sticht förmlich heraus. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich als Roman betitelt werden sollte. Wenn man es mit dem englischen Cover vergleicht, finde ich das es unterschiedlicher nicht sein könnte.

Ich kann dem Buch wirklich nur 5 Sterne geben, weil ich nichts auszusetzen habe. Es war spannungsgeladen, emotional und hat bei mir einen gewissen Nervenkitzel ausgelöst.
Nicht umsonst ist Colleen Hoover seit Ihrem ersten Buch in meinem Regal, meine absolute Lieblingsautorin. Sie überrascht einen immer wieder mir Ihren Büchern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

guter Roman mit kleinen Schwächen.

Special Unit Serpent – Tödliches Verlangen
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Ich hatte das Glück, bei der Leserunde von Special Unit Serpent - Tödliches Verlangen von der lieben Nina Bellem dabei sein zu dürfen.

Vorab hier einmal der Klappentext für euch:

In Rileys Augen sind ...

Ich hatte das Glück, bei der Leserunde von Special Unit Serpent - Tödliches Verlangen von der lieben Nina Bellem dabei sein zu dürfen.

Vorab hier einmal der Klappentext für euch:

In Rileys Augen sind Beziehungen reine Zeitverschwendung. Denn bisher gab es noch keinen Mann, der sie nicht früher oder später verlassen oder betrogen hätte. Ihr Tattoostudio und ihre Familie stehen an erster Stelle. Trotz allem ist sie von dem Mann mit dem traurigen Blick fasziniert, der eines Tages in ihrem Laden steht, um sich ein Tattoo stechen zu lassen. Riley kann Killian nicht widerstehen und verbringt eine heiße Nacht mit ihm. Doch er hat in seiner Zeit bei den SEALs einen Schwur geleistet - und genau dieser Schwur könnte die beiden in tödliche Gefahr bringen und für immer trennen ...

Zuerst zum Cover. Es erregt durch den halbnackten Kerl, der bestimmt Killian da stellen soll, eine Menge Aufmerksamkeit und es passt irgendwie zum Buch. Dennoch hat es mich nicht besonders angesprochen, weil ich lieber schlichtere Cover mag.

Zu der Handlung kann ich sagen, dass ich so eine Idee bisher noch nicht hatte und sie mir deswegen gut gefallen hat. Der Anfang ist sehr mystisch und geheimnisvoll gestaltet. Das Verhalten von Killian wirft einige Fragen auf, welche man unbedingt beantwortet haben will. Die Ausarbeitung hatte aber hier und da ein paar Schwächen, denn leider haben sich im Mittelteil des Buches manche Stellen für mich sehr gezogen. Am Anfang ist die Spannung da, flacht dann aber ab und kommt leider erst zum Ende hin wieder, was ich ein bisschen zu spät finde.

Die Charaktere finde ich toll ausarbeitet. Riley ist eine junge Frau mit viel Verantwortung und einem eigenen eisernen Willen. Sie sorgt für Ihren Vater, welcher wegen seines Gesundheitszustandes in einem Pflegeheim untergebracht ist und kämpft, auch wenn es aussichtslos erscheint, für sein Recht. Das zeigt mir wie stark und kämpferisch Riley ist. Außerdem ist sie leidenschaftlich als auch ein bisschen Naiv. Und definitiv zu vorschnell, was man an Ihren Reaktionen gegenüber Killian immer wieder merkt.

Killian empfinde ich anfangs als sehr geheimnisvoll und auch ein klein wenig düster, weswegen der Anfang des Buches auch so spannend ist. Dieses geheimnisvolle bleibt auch noch eine gewisse Zeit. Später merkt man, wieso er so ist wie er ist. Weiter will ich das aber wegen Spoilergefahr nicht ausführen. Zum Schluss habe ich rausgefunden, dass Killian ein toller und aufmerksamer junger Mann ist, der für seine Freunde und Familie alles machen würde. Außerdem scheint er ziemlich gut auszusehen, zumindest nachdem was Riley im Laufe des Buches an Beschreibungen abgibt. Allerdings plagen ihn auch immer wieder Schuldgefühle, über die er nicht wirklich hinwegkommt, was man ihm auch anmerkt.

Ich muss zugeben, das ich mit dem Schreibstil das ein oder andere Problem hatte. Ich musste viele Stellen öfters lesen um Sie wirklich zu verstehen. Aber mal von diesen Stellen abgesehen, ließ sich das Buch dennoch gut lesen.

Es ist aus beiden Sichten geschrieben (Riley und Killian), wovon ich persönlich ein Fan bin.

Mein Lieblingsbuch wird es zwar nicht, aber es ist eine schöne Story für zwischendurch.

Ich vergebe 3/5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2020

guter Debütroman mit ein wenig Platz nach oben!

Wir sind das Feuer
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Der Klappentext
Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. ...


Der Klappentext
Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Paul und alles scheint plötzlich anders. Mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen Bernsteinaugen weckt er Gefühle in ihr, die sie schon längst vergessen glaubte. Mit ihm ist sie wild und frei und endlich wieder glücklich. Sie ist dabei, sich unwiederbringlich in ihn zu verlieben. Doch was sie nicht ahnt: Paul hütet ein dunkles Geheimnis. Die Wahrheit könnte ihre Liebe in Flammen aufgehen lassen …

Wir sind das Feuer ist der Debütroman von Sophie Bichon und der erste Teil der Redstone College Reihe.

Cover
Das Cover finde ich wirklich sehr schön. Es ist schlicht und doch ein bisschen auffällig durch die einzelnen „Farbstreifen“. Die Farben passen zu Louisa und Paul, weil sie unterschiedlich sind aber doch irgendwie miteinander harmonieren.

Handlung und Charaktere
Die Charaktere sind toll und vor allem authentisch ausarbeitet.
Paul ist anfangs der typische Bad Boy. Er strotzt nur so von Klischees…Er schläft mit vielen Frauen und die Liebe ist nichts für ihn. Außerdem hat er einen heißen Body und ist einfach nur zum anbeißen. Wenn man ihn aber erstmal besser kennenlernt, merkt man, dass er kein Bad Boy ist, sondern ein total rücksichtsvoller und empathischer Mann. Es ist unheimlich schön mit anzusehen bzw. zu lesen, wie er mit seinem kleinen Bruder umgeht.
Dennoch hat sein Verhalten einen Grund, denn er hat ein Geheimnis, welches ihn schwer belastet.
Louisa kommt mir anfangs sehr schüchtern und zurückhaltend vor. Die beiden lernen sich bereits ganz am Anfang des Buches kennen, wo man auch die schlagfertige und sarkastische Seite an Ihr sehen kann. Trotzdem scheint Sie eher eine ruhigere Person zu sein, welche lieber in die Welt Ihrer Büchern abtaucht. Sympatisch ist Sie in jeden Falle.
Als sich Louisa Paul mitteilt, wenn auch in einer ungünstigen Situation, merkt man finde ich, wie erleichtert Sie ist endlich nicht mehr alleine mit Ihrer Vergangenheit klar kommen zu müssen. Sie sprechen zwar nicht oft darüber, aber alleine der Gedanken, dass da jemand ist, zählt.
Außerdem finde es toll wie die beiden miteinander umgehen. Ihre Beziehung baut sich langsam und stetig auf und ich finde es schön, das hier auch sexuell mal nichts überstürzt wird. Man merkt zwar das Knistern, aber gerade das macht es extrem spannend. Es gibt so viele romantische Momente, in denen mein Herz echt hätte schmelzen können. Ein paar Kitschmomente gab es natürlich auch, aber diese haben einfach gepasst. Natürlich hatte ich auch einige Momente dabei, in denen ich Schmunzeln oder den Kopf schütteln musste, deswegen finde ich, dass es eine gute emotionale Mischung war.
Die Nebencharaktere haben ebenso Ihren Teil dazu beigetragen, denn, wenn man so welche Freunde hat, kann das Leben einem nur Spaß machen!

Die Handlung insgesamt, finde ich nicht nur emotional gut ausarbeitet, sondern auch von der Reihenfolge der Ereignisse schlüssig und gut zu verstehen. Normalerweise liebe ich es, wenn es Sichtwechsel zwischen den Protagonisten gibt. Hier muss ich aber sagen, dass mir das in diesem Buch leider viel zu viele waren und dadurch die Abschnitte extrem kurz waren. Ich war gerade bei einer Person angekommen und schon wurde wieder gewechselt. Das hat es mir sehr erschwert in die Geschichte reinzukommen. Zum Schluss ging es dann, weil die Abschnitte länger geworden sind. Zum Schreibstil allgemein kann ich sagen, dass ich diesen angenehm fand.
Ich finde es spannend, das bisher nur Louisas schwere Vergangenheit aufgedeckt wurde, man über Pauls Geheimnis aber noch nicht so viel weiß. Lousia selber möchte es aber auch nicht wissen, deshalb denke ich, wurde es bisher auch nicht weiter aufgegriffen. Die Geschichte endet in Pauls Sicht mit einem unschönen Erlebnis und einen darauffolgenden Cliffhänger, welcher die Wartezeit auf den zweiten Band ewig erscheinen lässt.

Mein Fazit
Ich habe das Buch beim Thalia liegen sehen, da kannte ich es noch überhaupt nicht. Das war gerade an dem Tag, wo Sie es in den Laden gestellt wurde. Dementsprechend war ich mal komplett ohne Hintergrundinformationen von Bookstagram oder anderen Quellen. Der Klappentext hat mich aber sofort so angesprochen, weshalb ich dennoch hohe Erwartungen an das Buch hatte.
Von der Handlung und den Charakteren her, hat mich das Debüt von Sophie Bichon wirklich überzeugt und ich habe es gerne gelesen. Wie aber bereits erwähnt, bin ich durch die vielen Sichtwechel schlecht in die Geschichte reingekommen. Das wäre dann aber auch mein einziger Kritikpunkt.
Deswegen vergebe ich trotzdem 4/5 Sternen! Trotzdem werde ich das zweite Buch lesen, da ich einfach wissen will, wie es mit den beiden weitegeht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2020

Mehr als 5 sterne Vorsetztung - Emotional, tiefgründig und Spannend

One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet
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!Je nach Geschmack könnte diese Rezension Spoiler enthalten!

In einer anderen Welt ist Mailin eine zum Tode verurteilte Königin, doch in Irland ist sie nur das Mädchen, das kürzlich aus einem rätselhaften ...

!Je nach Geschmack könnte diese Rezension Spoiler enthalten!

In einer anderen Welt ist Mailin eine zum Tode verurteilte Königin, doch in Irland ist sie nur das Mädchen, das kürzlich aus einem rätselhaften Koma erwacht ist. Obwohl ihr dort der Tod droht, sucht Mailin verzweifelt einen Weg zurück in ihr Königreich Lyaskye – zurück zu ihrer großen Liebe Liam, dem Lügner und Herrn der Diebe, der Mailins Herz in seinen Händen hält und ihr wortwörtlich den Schlaf raubt. Denn zwischen ihnen besteht eine dunkle Verbindung, ein magisches Band, das Mailin Liams Träume miterleben lässt. Und diese Träume werden zunehmend bedrohlicher. Um nach Lyaskye zurückzukehren, braucht Mailin allerdings ausgerechnet Nathaniel, den Königskrieger und Weltenspringer, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat …

Nachdem ich den ersten Band beendet habe, musste ich mir den zweiten gleich vorbestellen.
Auch wenn es erst Februar ist, weiß ich jetzt schon das diese Diologie eines meines Jahreshighlights 2020 sein wird.

Das Cover kann ich, genau wie beim ersten Buch mit zwei Wörtern beschreiben. atemberauend schön!

Der zweite Band beginnt unmittelbar nachdem Ende des zweiten Bandes. Ein paar meiner entstandenen Fragen aus dem ersten Band, konnte schon ganz zum Anfang des Buches aufgelöst werden. Es sind aber auch wieder viele neue dazugekommen. Anfangs ist man, nicht wie im ersten Band, relativ lange in Irland. Das ist aber auch vollkommen nötig, um die Informationen, die einem die Autorin gibt aufzunehmen und verarbeiten zu können.
Bevor Nathaniel und Mailin überhaupt nach Lyasyke zurückkehren, hatte ich schon Herzrasen. Die Autorin hat es geschafft mich nach nur wenigen Seiten wieder voll und ganz in die Geschichte zu führen, sodass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Die einzelnen Mythen, Wesen, Wege und Geheimnisse, welche man noch in Lyaskye entdecken kann, wurden immer im richtigen Maß und in den richtigen Momenten offenbart, sodass man die Spannung nicht verliert. Manchesmal sehr offensichtlich dargestellt und manchesmal in Rätseln gesprochen, was unheimlich aufregend war.
Die ganze Handlung ist wieder sehr gut ausarbeitet, ist aber wenn man nicht 100 Prozent bei der Sache ist, schnell verwirrend. Auch der zweite Band ist also kein Buch für Zwischendurch und benötigt ein gewisses Maß an Konzentration.
Die Charaktere, und damit meine ich alle und nicht nur die Hauptfiguren, müssen viel durchmachen. Es ereignen sich viele schwierige Situationen und paar echte Katastrophen, wo Liams Anmerkung aus dem ersten Teil sehr gut zum Tragen kommt  In Lyasyke darf man nicht zögern. Die Autorin weiß, wie man seine Leser überrascht. Das hat sie in vielen Situationen astrein gezeigt und muss sagen, dass ich traurig bin das die Geschichte schon zu Ende ist. Wo wir gerade beim Ende sind. Ich habe glaube ich habe in einem Fantasy Buch noch nie so viele Tränen vergossen als bei diesem Buch. Es sind so viele tolle Charaktere von uns gegangen. Das Ende war einfach so emotional, atemberaubend und tiefgründig.

Die Charaktere haben sich so toll entwickelt.
Mailin ist weiterhin die mutige aber auch sture Protagonistin, welche ich im ersten Band kennen/- und lieben gelernt habe. Etwas hat sich aber an ihr verändert. Man merkt, dass Sie mehr denkt wie eine Königin. Nicht mehr wie das Mädchen aus jenseits der Zeit, die keine Ahnung von Lyaskye und ihren Einwohnern hat. Sie überlegt, wie sie die Macht, welche ihr durch die Tiara Stellaris verliehen wurde, einsetzen kann um Ihre Ziele zu erreichen, sie aber gleichzeitig nicht zu missbrauchen. Ihre emotionale Seite gegenüber Liam ist gewachsen und ich habe mit ihr gelitten, als Sie von Liam getrennt sein musste und gerade am Ende wurde mein Herz zusammen mit Ihrem zerfetzt und anschließend wieder zusammengesetzt.

Man merkt deutlich, das auch Liam sich verändert hat. Mailin hat etwas in Ihm berührt und er ist mein kleiner persönlicher Held n der Geschichte Er ist immernoch sehr verschlossen und sagt nicht immer die Wahrheit, was aber so wie ich es mitbekommen habe bei einem Traumweber auch irgendwie normal zu sein scheint. Die Liebeserklärungen, die Mailin bekommt sind in Rätseln gesprochen, wie in meinem liebsten Zitat in diesem Buch.

„Du versteckst dich. Ausgerechnet vor mir. Warum?“ Kaum wahrnehmbar zuckt sein Mundwinkel. „Vor Niemand anderem brauche ich Schutz.“ Was für eine seltsame Liebeserklärung.

Nathaniel spielt auch in diesem Buch eine wichtige Rolle. Er ist, wie Mailin ihn selbst beschreibt, ehrlich und mutig als auch treu. Er hilft Mailin durch jede lebenslange und auch das Missverständnis mit Alys klärt sich in diesem band, was ich toll finde.

Insgesamt bin ich unheimlich gerne in Lyaskye zurückgekehrt und habe die Abenteuer miterlebt. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, wäre es genau hier der Fall.
Ich freue mich sehr, dass es aus der Welt noch weitere Geschichten geben wird, auch wenn Mailin und Liam nicht Teil davon sein werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere