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Veröffentlicht am 24.04.2019

Tolle Romantasy!

Illuminated Hearts 1: Magierschwärze
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Der Klappentext:

*Wenn das Glimmen der Herzen Magie birgt…*
Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. ...

Der Klappentext:

*Wenn das Glimmen der Herzen Magie birgt…*
Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. Während die beiden ihre Fähigkeiten nutzen, um das Gleichgewicht von Gut und Böse aufrechtzuerhalten, ist Felicity noch weit davon entfernt, ihre eigene Begabung zu beherrschen. Helfen kann ihr dabei nur die Verbindung zu einem Familiar, einem magischen Wesen aus einer Parallelwelt. Doch Shadow ist ganz anders, als Felicity erwartet hat. Der Schatten-Familiar besitzt nicht nur eine äußerst attraktive menschliche Gestalt, sondern auch ein Ego, das Felicity förmlich um den Verstand bringt – und um ihr Herz. Dabei soll seine Magie doch genau das Gegenteil bewirken…

Worum es geht:

Felicity hat Magie in sich. So irgendwie. Damit gehört sie zu den Magiebegabten, die es neben den normalen Menschen in dieser Welt gibt.

Doch im Gegensatz zu ihren talentierten und gefeierten Brüdern ist ihre Gabe mehr Fluch als Segen. Felicity hat nicht nur, wie sie selbst sagt, eine absolut nutzlose Fähigkeit, diese sorgt auch obendrein noch dafür, dass sie den Kontakt mit anderen Menschen meiden muss.

Die Lösung ist so klar wie auch schwierig – ein Familiar muss her um ihre Magie ins Gleichgewicht zu bringen.

Mit dieser Entscheidung beginnt für Felicity ein großes Abenteuer. Und die Erfüllung eines lang gehegten Traumes rückt in greifbare Nähe.

Meine Meinung zum Buch:

Kaum war das Buch auf meinem Reader eingezogen hab ich auch gleich losgelesen. Ich hatte wirklich richtig Lust auf die Geschichte und schwupp – an einem Abend war gut ein Viertel bereits verschlungen.

Der Schreibstil und auch die Idee mit den magischen Familiaren hat mich an den Reader gefesselt und auch nicht mehr losgelassen.

Die Geschichte wird zu großen Teilen aus der Sicht von Felicity erzählt und so hat man beim Lesen sehr gut Teil an den Gedanken und Gefühlen, die ihr so durch den Kopf gehen. Manchmal sind sie so verrückt und auch die Sprüche, die Felicity ein ums andere Mal raushaut, haben mich mehr als einmal schmunzeln lassen.

Natürlich steht neben Felicitys großem Traum die Beziehung zwischen ihr und Shadow im Vordergrund. Die Spannung zwischen den beiden ist greifbar und absolut nervenaufreibend! Man kann schon sagen, dass hier Welten aufeinander treffen und das sorgt für eine witzige, spannende Mischung.

Da es sich hier um eine mehrteilige Reihe handelt bleiben am Ende natürlich noch Fragen offen.

Fazit:

Felicitys Geschichte hat mich positiv überrascht! Durch die zahlreichen positiven Meinungen zum Buch hatte ich entsprechend hohe Erwartungen und wurde absolut nicht enttäuscht!

Romantasy-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten und auch ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

Felicity und Shadow haben mir kurzweilige Lesestunden beschert, bei denen ich mitgefiebert habe bis zum Schluss! Langeweile wird man hier nicht finden!

Dafür gibt es von mir 5 / 5 Sterne!

Veröffentlicht am 04.04.2019

Wenn Welten aufeinander treffen

Des Sandes Widerhall
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Der Klappentext:

Elrod vom Wasserplaneten Tshukma reist im Auftrag der Alten Völker durch die Galaxien. Eines Tages wird er seiner Talente beraubt und strandet auf dem Planeten Erde, der auf Jahrzehnte ...

Der Klappentext:

Elrod vom Wasserplaneten Tshukma reist im Auftrag der Alten Völker durch die Galaxien. Eines Tages wird er seiner Talente beraubt und strandet auf dem Planeten Erde, der auf Jahrzehnte zu seinem persönlichen Gefängnis wird. Er hat sich bereits aufgegeben, als ihn die Begegnung mit der Hexe Sunna aus seinem kümmerlichen Dasein reißt. So wird Elrod unfreiwillig Teil eines Weltrettungskommandos aus Fremdweltlern und Menschen, erkennt jedoch schnell, dass ihm seine neuen Bekanntschaften zum Vorteil gereichen können.

Worum es geht:

Elrod ist ein Eigenbrötler, nicht zuletzt weil das Schicksal ihm in den letzten Jahren alles andere als gnädig war.

Seines Talentes beraubt fristet er sein trostloses Dasein auf der Erde, bessere Zeiten sind nicht in Sicht.

Eines Tages wird er jedoch Zeuge eines Vorfalls auf offener Straße – und dieser beschert ihm nicht nur eine schicksalhafte Begegnung, sondern auch lang verloren geglaubte Hoffnung

Meine Meinung zum Buch:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Nicht nur, dass ich mich gleich wohl gefühlt habe, sondern auch der angenehme Schreibstil lassen die Seiten nur so fliegen.

Das Buch bietet außerdem noch zahlreiche und interessante Charaktere. Elrod steht zwar deutlich im Vordergrund, aber auch die anderen Talentierten können sich sehen lassen. Der anfangs bunte Haufen ergänzt sich im Laufe der Handlung wunderbar und hey, wer wollte nicht schon immer mal Weltraumelfen kennenlernen? g

Und das bringt mich auch schon direkt zum nächsten Pluspunkt. Nicht nur die „Weltraumelfen“, generell die außergewöhnlichen Ideen, die hier auf den Seiten einen Platz gefunden haben, haben mir sehr gut gefallen! Das zeigt, dass eine Geschichte auch abseits der üblichen Traditionen funktionieren kann und mich hat gerade dieses Geschehen außerhalb des üblichen Rahmens überzeugt!

Fazit:

Eine erfrischend andere Geschichte. Fantasy gemischt mit Sci-Fi Elementen funktioniert hier sehr gut und auch die Charaktere sind allesamt sehr gut gelungen!

Mir haben die zahlreichen Ideen gut gefallen und ich bin gespannt, wo die Reise der Talentierten noch so hinführen wird!

Elrod und seine Freunde bekommen von mir 5/5 Sterne und das absolut verdient!

Veröffentlicht am 14.03.2019

Düsteres, winterliches Märchen

Das kalte Reich des Silbers
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Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres ...

Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

Worum es geht:

Aus dem Klappentext lässt sich der Handlungsrahmen schon ganz gut ersehen.

Auf ihrem Weg, das verliehene Geld wieder zurück zu bekommen, trifft Mirjem nicht nur auf die Staryk. Ihr Weg kreuzt sich auch mit anderen Charakteren, die im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielen und deren Schicksale eng mit dem von Mirjem verknüpft sind.

Meine Meinung zum Buch:

Dieses Buch ist was besonderes. Es konnte mich für Stunden fesseln und in eine Welt entführen, die so ganz anders ist als unsere. Man muss sich aber auch darauf einlassen.

Der Schreibstil ist märchenhaft, gleichzeitig aber auch rau und harsch – wie die winterliche Welt, in der die Geschichte spielt.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, nicht nur aus Mirjems Sicht, sondern auch aus der Sicht der anderen Charaktere, die im Laufe der Handlung noch auftauchen. Das ist hier nicht wirklich durch Überschriften gekennzeichnet und normalerweise stört mich sowas, aber zu diesem Buch passt das wirklich gut! So setzen sich nach und nach die einzelnen Teile zusammen.

Besonders das Ende hat mich wirklich sehr überrascht!

Fazit:

Ein düsteres Märchen, angesiedelt in einer zauberhaften wie grausamen Welt mit eigenwilligen Charakteren und großen Schicksalen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich für viele Stunden in das kalte, winterliche Reich der Staryk entführen können.

Mirjems Geschichte (und auch die der anderen Charaktere) hat mich absolut in ihren Bann gezogen! Nicht die typische Fantasy-Kost, aber sehr empfehlenswert!

5/5 Sterne

Veröffentlicht am 14.03.2019

Atlantis aus einer neuen Perspektive

Und über uns das Licht
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Der Klappentext:

»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber …«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem ...

Der Klappentext:

»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber …«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem Leben.«

Wir schreiben das Jahr 2684. Nach einer Klimakatastrophe lebt die Menschheit 10.000 Meter unter der Meeresoberfläche in einer riesigen Unterwasserstation, genannt »D.U. Atlantis«.

Als sich Valea und Corvin das erste Mal begegnen, überkommt beide das seltsame Gefühl, sich schon zu kennen. Nach anfänglicher Skepsis und einer unerklärlichen Sehnsucht nach einander fangen sie an, den Dingen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, dessen Tragweite sie zu spät begreifen.

Worum es geht:

Valea ist glücklich mit ihrem Leben in der Tiefseestation D.U. Atlantis. Sie ist Ärztin, hat lustige und liebe Freunde und alles läuft genau nach einem streng geregelten Plan. Doch der Gerät ins Wanken, als Valea eines Tage die Einladung zu einer Veranstaltung in Kuppel 1 – dem Domizil der hochrangigsten Bewohner von Atlantis – erhält. Dort soll sie eine Auszeichnung erhalten und trotz Bedenken begibt sie sich doch zu der Feier. Dort lernt sie den Sohn des Stationsführers kennen. Valea hält zunächst nichts von Corvin, doch ein schicksalhaftes Händeschütteln wirft mit einem Mal die ihr bekannt Welt völlig aus der Bahn.

Meine Meinung zum Buch:

Die beiden Autorinnen haben hier, ergänzend zu der wirklich wunderschönen Aufmachung des Buches, eine faszinierende, dystopische Welt geschaffen, deren System gut funktioniert. Ich als Leserin habe mich auch zunächst sicher und behütet unter den Kuppeln von Atlantis gefühlt, doch der Schein trügt.

Durch den bildhaften und angenehmen Schreibstil hatte ich nicht nur einen leichten Einstieg in die Geschichte, auch Emotionen, Gefühle und das ungewöhnliche Setting kamen dadurch sehr gut rüber.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Valea und Corvin, deren beiden Leben enger miteinander verbunden sind, als sie es selbst zunächst wahrhaben wollen. In einer spannenden Geschichte begleitet man die beiden dabei, wie sie nach und nach die Geheimnisse rund um sich selbst und Atlantis ergründen.

Warum ich, trotz der durchweg positiven Aspekte, keine 5 Sterne geben kann, ist das Ende. Irgendwie hätte ich mir das anders gewünscht bzw vorgestellt. Das ging mir dann irgendwie alles doch etwas zu schnell und es lässt mich leicht unbefriedigt zurück.

Fazit:

In „Und über uns das Licht“ findet sich alles, was eine Dystopie ausmacht – ein durchdachtes System, starke und mutige Protagonisten und eben jenes System mit einem unbekannten, mächtigen Gegenspieler. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, nimmt aber nicht die Überhand. Und das, obwohl sie eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt.

Mir hat die Geschichte, bis auf das Ende, sehr gut gefallen und wer schon immer mal nach „Atlantis“ wollte, der ist hier genau richtig.

Von mir bekommt das Buch 4 / 5 Sterne!

Veröffentlicht am 14.03.2019

Düsteres, winterliches Märchen

Das kalte Reich des Silbers
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Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres ...

Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

Worum es geht:

Aus dem Klappentext lässt sich der Handlungsrahmen schon ganz gut ersehen.

Auf ihrem Weg, das verliehene Geld wieder zurück zu bekommen, trifft Mirjem nicht nur auf die Staryk. Ihr Weg kreuzt sich auch mit anderen Charakteren, die im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielen und deren Schicksale eng mit dem von Mirjem verknüpft sind.

Meine Meinung zum Buch:

Dieses Buch ist was besonderes. Es konnte mich für Stunden fesseln und in eine Welt entführen, die so ganz anders ist als unsere. Man muss sich aber auch darauf einlassen.

Der Schreibstil ist märchenhaft, gleichzeitig aber auch rau und harsch – wie die winterliche Welt, in der die Geschichte spielt.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, nicht nur aus Mirjems Sicht, sondern auch aus der Sicht der anderen Charaktere, die im Laufe der Handlung noch auftauchen. Das ist hier nicht wirklich durch Überschriften gekennzeichnet und normalerweise stört mich sowas, aber zu diesem Buch passt das wirklich gut! So setzen sich nach und nach die einzelnen Teile zusammen.

Besonders das Ende hat mich wirklich sehr überrascht!

Fazit:

Ein düsteres Märchen, angesiedelt in einer zauberhaften wie grausamen Welt mit eigenwilligen Charakteren und großen Schicksalen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich für viele Stunden in das kalte, winterliche Reich der Staryk entführen können.

Mirjems Geschichte (und auch die der anderen Charaktere) hat mich absolut in ihren Bann gezogen! Nicht die typische Fantasy-Kost, aber sehr empfehlenswert!

5/5 Sterne