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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2021

Unterhaltsam

Rosarotes Glück
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Die Autorin Susan Sideropoulos ist bekannt als Moderatorin und durch ihre Rolle in der bekannten Vorabendserie GZSZ. Mit ihrer offenen und ehrlichen Art lässt uns die Autorin in ihr Leben schauen. Die ...


Die Autorin Susan Sideropoulos ist bekannt als Moderatorin und durch ihre Rolle in der bekannten Vorabendserie GZSZ. Mit ihrer offenen und ehrlichen Art lässt uns die Autorin in ihr Leben schauen. Die sonst gern durch die rosarote Brille schauende Susan hat auch so ihre Problemchen, wie jeder andere auch.
Nach einer Lebenskrise schafft sie es, wieder den Weg in ein erfülltes Leben zurück zu finden. Sie gibt dem Leser wertvolle Tipps, Ratschläge ohne erhobenen Zeigefinger, es ist unglaublich leicht und mit viel Witz gespickt.
Das Buch ist überaus positiv und mit viel Optimismus geschrieben.
Sehr gefallen hat mir auch die Art, wie sie mit ihrem Mann, ihrer Jugendliebe, umgeht und er ebenso mit ihr. Ich war sehr überrascht über dieses Werk, mit wie viel Leichtigkeit und positiver Energie, der sympathische Sonnenschein Susan diesen Ratgeber geschaffen hat.
Das Cover ist wunderschön und passend für diese fröhliche und sympathische Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Interessantes Thema mit Schwachstellen

Die Frauen von Paris
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Bewertet mit 3 Sternen

Das Buch von Pam Jennof "Die Frauen von Paris" wird in zwei Zeitebenen erzählt und zwar im Zweiten Weltkrieg und ein Jahr nach dessen Ende, also 1946.

Es wird aus der Perspektive ...


Bewertet mit 3 Sternen

Das Buch von Pam Jennof "Die Frauen von Paris" wird in zwei Zeitebenen erzählt und zwar im Zweiten Weltkrieg und ein Jahr nach dessen Ende, also 1946.

Es wird aus der Perspektive der drei Frauen Grace, Eleanor und Marie erzählt.
Die verwitwete Grace findet durch Zufall einen einsamen Koffer am Bahnhof. In ihm findet sie Fotos von zwölf jungen Frauen. Von nun an kann sie nicht mehr loslassen und setzt alles daran, die Hintergründe zu den Fotos zu erfahren.

Marie ist eine junge Mutter, die vom SOE(Special Operations Executive) als Agentin für einen Einsatz in Frankreich angeheuert wird.
Eleanor leitet die neue Section F und kümmert sich um die jungen Agentinnen, die von England ins, von den Deutschen besetzte Frankreich, geschickt werden.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Manche Handlungen der jungen Frauen konnte ich nicht nachvollziehen und daher konnte ich mich schwer mit den Protagonisten identifizieren, leider wurden die Aktivitäten der jungen Heldinnen auch nur oberflächlich beschrieben. Auch empfand ich einige Passagen als zu holprig.
Das Thema, der weiblichen Agentinnen, welches die Autorin aufgriff, war mir bisher nicht bekannt, deshalb fand ich dieses Buch lehrreich.
Es handelt von Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und dem Drang nach Gerechtigkeit. Ein Buch welches geeignet ist, für Leser, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen, aber auf tiefgründige Einblicke der Agentinnentätigkeit im Zweiten Weltkrieg verzichten können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Leichte Lektüre

Aller guten Dinge sind zwei
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Bewertet mit 3 Sternen

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Mhairi McFarlane gelesen und muss sagen, dass mir ihr Schreibstil immer sehr gut gefallen hat. Aber dieses neue "Aller guten Dinge sind ...


Bewertet mit 3 Sternen

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Mhairi McFarlane gelesen und muss sagen, dass mir ihr Schreibstil immer sehr gut gefallen hat. Aber dieses neue "Aller guten Dinge sind zwei" hat mich anfangs etwas enttäuscht. Denn gerade das erste Drittel des Buches scheint nicht enden zu wollen, seitenweise wird über das Ende der Beziehung geschrieben über das warum und wieso. Es zieht sich einfach zäh dahin.
Die Idee zu einer Fakebeziehung von der Hauptprotagonistin Laurie zu ihrem attraktiven Anwaltskollegen Jamie um ihren vorherigen Freund Dan eifersüchtig zu machen, fand ich ganz witzig. Man ahnt natürlich, wie sich die Beziehung entwickelt und worauf es hinausläuft. Der Schreibstil ist wieder leicht und schnell zu lesen. Für zwischendurch, ist es eine gute Unterhaltung mit wenig Tiefgang, manche Themen werden angekratzt und schnell abgetan. Dafür kam das Ende dann etwas abrupt.
Es ist eine leichte Liebesgeschichte, deren Ende man relativ schnell erahnen kann. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der für zwischendurch eine leichte und lockere Unterhaltung sucht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Hulda

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Die Protagonistin Hulda Gold ist eine junge und mutige Frau. Sie ist eine engagierte junge Hebamme im Berlin der zwanziger Jahre, durch ihre Hartnäckigkeit und Neugier erlebt sie einige gefährliche Situationen, ...

Die Protagonistin Hulda Gold ist eine junge und mutige Frau. Sie ist eine engagierte junge Hebamme im Berlin der zwanziger Jahre, durch ihre Hartnäckigkeit und Neugier erlebt sie einige gefährliche Situationen, sogar ein Mordfall wird aufgeklärt. Sie hilft, wo sie nur kann und das uneigennützig. Sie liebt das Leben und geht gern tanzen, trinkt Alkohol und genießt ihr Dasein.
Das ist der Glanz der zwanziger Jahre. Aber auch die Schattenseiten der damaligen Metropole Berlin, Armut , Arbeitslosigkeit werden bildhaft und greifbar beschrieben.
Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin Anne Stern gelesen habe, aber bestimm nicht das letzte.
Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Autorin schafft es, dass der Leser sich durch die bildhafte Sprache das Berlin in den goldenen Zwanzigern ebenso mit seinen Nöten von damals sehr gut vorstellen kann.
Es ist der Auftakt einer dreiteiligen Lesereihe, auf den ich mich sehr freue.
Das Buch hat mir schöne Lesestunden beschert und ich kann das Buch gut und gern weiter empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Kalmann der Gammelhaiexperte

Kalmann
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Joachim B. Schmidt nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Island, ins Örtchen Raufarhöfn. Dort lebt der Hauptprotagonist Kalmann. Er ist ein junger Mann, mit autistischen Zügen und auf dem Entwicklungsstand ...


Joachim B. Schmidt nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Island, ins Örtchen Raufarhöfn. Dort lebt der Hauptprotagonist Kalmann. Er ist ein junger Mann, mit autistischen Zügen und auf dem Entwicklungsstand eines Erstklässlers. Kalmann ist ein besonderer Mensch mit einer guten Seele. Er schwelgt in Erinnerungen an seinen verstorbenen Großvater, der im halt gegeben hat. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Und man bekommt die Welt von ihm erklärt. Er ist sehr liebenswert und treuherzig und wächst einem ans Herz.
Der Roman ist gespickt mit grandiosen Naturschilderungen und einem überraschenden Ende. Der Autor lässt Kalmann in teils langen, holprigen Sätzen erzählen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Wer ein Buch in ruhigem Tempo mit etwas Spannung und interessanten Charakteren sucht, ist hier richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere