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Veröffentlicht am 13.11.2019

Nicht ohne Grund eine meiner Lieblingsautoren!

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke
Julia Dippel

Nicht ohne Grund eine meiner Lieblingsautoren!

Natürlich habe ich dieses Buch unbedingt lesen müssen, nachdem die „Izara“ -Reihe so dermaßen gut ...

Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke
Julia Dippel

Nicht ohne Grund eine meiner Lieblingsautoren!

Natürlich habe ich dieses Buch unbedingt lesen müssen, nachdem die „Izara“ -Reihe so dermaßen gut gelungen war! Und eines will gewiss sein: Die Erwartungen waren hoch!

Allerdings muss ich gestehen, dieses Buch hat mich auch etwas abgeschreckt, oder besser gesagt verschreckt. Dieses Cover, das Cover ist meiner Meinung nach alles andere als gelungen. Das Setting ist gar nicht mal so schlecht, aber diese Figur, nein! Und ich muss sagen, so möchte ich dieses Buch auch nicht unbedingt in meinen Regal stehen haben. Ich liebe diese Autorin, aber das Cover ist wirklich schrecklich. So, nachdem ich nun meiner Kritik freien lauf lassen konnte, kommen wir nun zum schönen Teil, dem Herzstück!
Hierbei gibt es nichts zu kritisieren! Ich liebe die Story, ich liebe die Protagonisten und das ganze Setting! Es passt alles so haargenau zusammen, ich bin begeistert! Und mehr muss ich eigentlich auch nicht sagen, oder?!
Bereits der Anfang ist so spannend dargestellt worden, dass man einfach mehr wissen muss! Und auch die Protagonistin nimmt den Leser so ein, dass sie sehr schnell sympathisch erscheint und man sehr schnell Freundschaft schließt.
Weiter dem roten Pfad entlang dürfen wir, als Leser, eine uns unbekannte Welt entdecken und kennenlernen. Außerdem dürfen wir andere Protagonisten ins Herz schließen, und auch wieder verbannen! Die Spannung steigt, die Emotionen fahren Achterbahn und das Hirngespinst spinnt auch noch herum. Alles in allem eine Herzensgeschichte, der es an nichts fehlt, außer die Endlose weite. Man meint gar nicht, das in ein einziges Buch so viel hineinpasst, aber Julia Dippel hat es passend gemacht, und es dennoch sehr ausfallend und ausgebaut erscheinen lassen. Die dargestellte Kulisse gab einfach das perfekte Bild und rundete alles ab. Das Ende der Geschichte war Atemberaubend, alles fand sich perfekt zusammen und vollendete das ganze nur allzu würdig.
Ich freue mich auf noch so viele mehr Bücher von Julia Dippel und möchte immer wieder sehr gern in eine ihrer Welten eintauchen!


Fazit:
Mal abgesehen vom Cover, sollte dieses Buch unbedingt gelesen werden! Es steckt so viel darin, was man nicht missen will! Für mich ist es ein Jahreshighlight! Julia Dippel überrascht mich immer wieder! Perfekt! #NeuerBookboyfriend

5 Sterne & Jahreshighlight

Veröffentlicht am 23.10.2019

Jedes Leben hat seine Macken

Follow Me Back
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Follow me back
A.V. Geiger

Jedes Leben hat seine Macken

Auf das Buch bin ich als erstes durch das Cover aufmerksam geworden, es ist ein totaler Blickfang, und im physischen Zustand sieht es sicher noch ...

Follow me back
A.V. Geiger

Jedes Leben hat seine Macken

Auf das Buch bin ich als erstes durch das Cover aufmerksam geworden, es ist ein totaler Blickfang, und im physischen Zustand sieht es sicher noch viel besser aus. Das Cover finde ich einfach toll! Einen Blick auf den Klappentext also – und auch der hat mich überzeugt! Unbedingt wollte ich sofort mehr wissen.
Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut, schnell bin ich ins gröbste eingeweiht worden, und ich habe total mit der Protagonistin mitfühlen können. Ich fand die Protagonistin sehr interessant dargestellt, auch wenn sie hin und wieder einfach nur sehr, sehr „merkwürdig“ erschien. Aber auch dies ist mit ihren „Problemen“ verbunden. Was ich hier ganz gut fand, die Therapie, die sie gerade durchmacht, wird in kurzen Szenen eingebracht, so bekommt der Leser auch davon etwas mit.
Dann gibt es noch die männliche Perspektive, die gut zu unterscheiden ist, und ebenso interessant ist. Vor allem gibt sie einen guten Einblick, wie das Leben als Prominenter sein könnte. Hin und wieder hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass es seine Perspektive nicht gibt, einfach um genauso verunsichert von ihm sein zu können, wie es die Protagonistin ist.
Im frühen Verlauf erschien mir die Story etwas schleppend und anstrengen, was vielleicht auch leicht mit der Protagonistin zu tun hat, da durch ihre Isolation einfach nicht ganz so viel passiert, außer der Twitter Kommunikation. Diese fand ich durch die entstanden Dialoge teilweise sehr unterhaltend und auch mitfühlend.
Der spätere Verlauf, hat mich dann wieder fesseln können und das Lesevergnügen steigerte sich wieder. Das Ende war dann gleichzeitig mit Spannung und dem Höhepunkt des Buches besetzt. Ich fand, im Vergleich zum Rest des Buches, dass das Ende ziemlich „vollgestopft“ erschien, es wohl sehr dramatisch wirken sollte, aber das nicht so richtig durchkam. Jedenfalls habe ich nicht so mitfiebern können, wie es wahrscheinlich sein sollte. Dennoch war diese Situation ziemlich unerwartet, ich habe sie mir so jedenfalls nicht vorstellen können.

Fazit:
Ich sehe das Buch mit gemischten Gefühlen: Es hat mich nicht SO sehr begeistern können, aber es war auch nicht nicht gut. Teilweise war es unterhaltend und hin und wieder leider etwas langatmig. Zudem hätten die Emotionen (emotionale Szenen/ Gefühle) noch etwas besser rüber kommen können.
Lange in Erinnerung bleiben wird das Buch jetzt nicht, aber dennoch hat es mir einige gute Lesestunden beschert.
4 (3,5) Sterne

Veröffentlicht am 18.09.2019

Tragödien die das Leben verändern

The Light in Us
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The Light in Us
Emma Scott


Tragödien die ein Leben verändern

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Emma Scott gefreut, vor allem da der Klappentext mich sehr angesprochen hatte. Ich habe mir sehr ...

The Light in Us
Emma Scott


Tragödien die ein Leben verändern

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Emma Scott gefreut, vor allem da der Klappentext mich sehr angesprochen hatte. Ich habe mir sehr viele Gefühle, Emotionen und Tragödie vorgestellt. All dies war auch vorhanden, es hätte teilweise aber noch etwas mehr hervorstechen können.
Der Anfang bringt dem Leser die grobe Geschichte der Protagonisten nahe, und ein erster Eindruck der Charaktere entsteht. Das das Buch aus beiden Perspektiven geschrieben worden ist, kann man als Leser auch sehr gut mit dem männlichen Part (Noah) mitfühlen und ihn um einiges besser verstehen. Dieser hat es nun wirklich nicht einfach, und macht sich das Leben selbst auch sehr schwer. Seinen Charakter fand ich sehr interessant und auch gut dargestellt, jedoch verfiel er im Verlauf zu sehr in die kitschige Szene, was meiner Meinung nach nicht so zu ihm gepasst hat (auch wenn die Umstände ihn so verändern könnten), er ist zu einem mehr oder weniger komplett anderen Menschen geworden, was mich etwas irritierte.
Der weibliche Part (Charlotte) hat mir sehr gut gefallen, und sie hielt auch ihre Charaktereigenschaften bis zum Schluss. Sie war mir stets sympathisch und ich habe sie ins Herz schließen können, zudem habe ich ihre Empfindungen stets nachvollziehen können. Eine große Protagonistin mit viel Charakter, von denen es im wahreren Leben so einige mehr geben könnte.

Die Story hat mich gut unterhalten können, hier und da gab es feuchte Augen und tiefstes Mitgefühl. Bewegend war natürlich auch Charlottes Tragödie, aber Noahs nahm fast alles ein.
Wie schon erwähnt, gefiel mir diese komplette Wandlung Noahs nicht so richtig, er entwickelte sich zu einer riesigen Schnulze, die eigentlich überhaupt nicht in das ganze hineinpasst. Er hätte ruhig noch etwas ruppiger verblieben können, das hätte die Story auch noch weitaus realistischer dastehen lassen. Ansonsten gefielen mir diese kleinen Schritte zurück ins Leben. Hin und wieder gab es im Verlauf einige Strecken, die etwas Durchhaltevermögen forderten.
Das fand ich ganz in Ordnung, zumindest gab es hier nicht sofort das Oberschnulzige Friede, Freude Eierkuchen Happy End, was mich nicht mehr verwundert hätte. Nein, das Ende hat sich dann doch noch etwas abgewandt.

Fazit: Alles in allem zufriedenstellen, nochmal muss ich das Buch jetzt nicht unbedingt lesen. Die Protagonistin erschien sehr sympathisch. Der männliche Part bekam eine zu große Wandlung. Die Emotionen hätten noch tiefer gehen können.

4/5 Sterne


**Mögliche kleine Spoiler*
Was mich an der Story hin und wieder geärgert hat: Warum ist eigentlich alles rund um den Unfall (gerade die Zeit danach) mit der Presse geteilt worden? Klar, diese heimlichen Bilder kann es geben und sind einfach schrecklich... Aber es war ja wirklich alles im Internet nachzulesen, über seine Genesung und so weiter. Und dann setzt dieser „Freund“ der Familie Charlotte auch noch darauf an, im Internet über Noah zu „recherchieren“. Diesen Abschnitt fand ich mehr als unangemessen, es gibt weitaus auch noch andere Wege, Charlotte über Noah zu informieren, und nicht noch dieses Mediale zu steigern. Das war für mich etwas unrealistisch, denn wer würde so etwas tun, der zu so einer Familie steht?
**

Veröffentlicht am 19.08.2019

Die perfekte Gefühlsmischung

Perfectly Broken
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Perfectly Broken
Sarah Stankewitz


Die perfekte Gefühlsmischung

Bereits der Klappentext sorgt für Gänsehaut, und dies schraubte meine Erwartungen in die Höhe. Und ich bin keines Wegs enttäuscht worden.
Ich ...

Perfectly Broken
Sarah Stankewitz


Die perfekte Gefühlsmischung

Bereits der Klappentext sorgt für Gänsehaut, und dies schraubte meine Erwartungen in die Höhe. Und ich bin keines Wegs enttäuscht worden.
Ich hatte stets eine gute Leseunterhaltung, die meine Gefühle Achterbahnfahren ließen. Von erschreckend zu tieftraurig, von munter zu romantisch und von freudig zu am Boden zerstört. Dabei sind mir die Protagonisten, sowohl der weibliche (Brooke), als auch der männliche Part (Chase), so sehr ans Herz gewachsen, dass ich ihre Gedankengänge perfekt nachvollziehen konnte, und sie sehr oft einfach nur knuddeln wollte. Brooke und Chase sind zu meinen besten freunden geworden, wenn auch nur zwischen den Zeilen.
Die Story an sich ist eine ebensolche Achterbahnfahrt, die süchtig macht. Die Autorin versteht sich sehr gut darin, bis in die tiefe zu gehen, und auch zwischen den Zeilen aussagekräftig zu sein. Es gab so einige Wendungen und Überraschungen, die ich so gar nicht erwartet hätte. Zum Ende hin hat sich alles sehr gut gefügt und aufgeklärt. Mit dem Ende an sich bin ich sehr zufrieden.

Fazit: Diese Story war viel zu schnell vorbei, die Protagonisten darf der Leser sehr schnell ins Herz schließen und Taschentücher sind Pflicht. Kurz gesagt: Mein nächstes Highlight für dieses Jahr! Das Buch gehört in viele Regale!

5/5 Sterne Highlight!

Veröffentlicht am 09.08.2019

Schnulze mit sehr viel Drama

From Here to You
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From here to you
Jamie McGuire




Schnulze mit sehr viel Drama




Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir eigentlich etwas mehr erwartet als ich gelesen habe. Ich habe mir intensivere ...

From here to you
Jamie McGuire




Schnulze mit sehr viel Drama




Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir eigentlich etwas mehr erwartet als ich gelesen habe. Ich habe mir intensivere Dramatik gewünscht, und vor allem keine Schnulze ab dem ersten Blick. Auch von den Protagonisten an sich habe ich mir etwas anderes gewünscht, etwas mehr Zurückhaltung, Vorsichtigkeit, also im groben gesagt eine leicht andere Einstellung. Mir hat gewisses Verhalten einfach nicht mit den vergangenen Geschehnissen zusammengepasst (die eigentlich harter Tobak sind, aber einfach nebenbei plätscherten). Zwar sind die Themen gut dargestellt und bearbeitet worden, aber es hat vereinfacht gesagt an viel mehr Intensität gefehlt.

Lässt man mal diese Kritik beiseite, haben mir die Protagonisten recht gut gefallen, sie hatten ihren Charakter und waren auch stets präsent. Die Gedankengänge verliefen im gröbsten ganz logisch und nachvollziehbar ab. Hier erhielten auch die Nebencharaktere ihren eigenen Part, und deren Geschichten am Rande zu erfahren hat mir auch sehr gut gefallen.

Die Story an sich gefiel mir soweit ganz gut, klar habe ich hier auch die Kritikpunkte, aber im groben war sie Lesenswert. Was es sehr erschwerte war wirklich dieser sehr große Anteil an „Schnulze“, die hat meiner Meinung nach nicht so ganz zu dieser Thematik gepasst (aber dies habe ich ja bereits erwähnt). Auch sind ein paar Schreckensmomente aufgetreten, die wirklich zum mitfiebern einluden, diese steigerten dann auch noch mal die Leseunterhaltung.



Fazit: Etwas mehr an intensiven Zwischenzeilen hätte das ganze nochmals etwas aufgewertet. Auch um einiges weniger „Schnulze“ wäre vom Vorteil der Protagonisten gewesen. Zumal am Ende noch sehr viele Fragezeichen verblieben.

Also, wer auf sehr viel Schnulze steht, sollte dieses Buch lesen. Und nebenbei sollte man einfach vergessen, dass der männliche Part eigentlich ein harter Ex-Marine sein soll, denn das passt so gar nicht mit diesen dargestellten Schnulzentyp überein.



3/5 Sterne