Profilbild von NiQue

NiQue

Lesejury Profi
offline

NiQue ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit NiQue über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2019

Die perfekte Gefühlsmischung

Perfectly Broken
0

Perfectly Broken
Sarah Stankewitz


Die perfekte Gefühlsmischung

Bereits der Klappentext sorgt für Gänsehaut, und dies schraubte meine Erwartungen in die Höhe. Und ich bin keines Wegs enttäuscht worden.
Ich ...

Perfectly Broken
Sarah Stankewitz


Die perfekte Gefühlsmischung

Bereits der Klappentext sorgt für Gänsehaut, und dies schraubte meine Erwartungen in die Höhe. Und ich bin keines Wegs enttäuscht worden.
Ich hatte stets eine gute Leseunterhaltung, die meine Gefühle Achterbahnfahren ließen. Von erschreckend zu tieftraurig, von munter zu romantisch und von freudig zu am Boden zerstört. Dabei sind mir die Protagonisten, sowohl der weibliche (Brooke), als auch der männliche Part (Chase), so sehr ans Herz gewachsen, dass ich ihre Gedankengänge perfekt nachvollziehen konnte, und sie sehr oft einfach nur knuddeln wollte. Brooke und Chase sind zu meinen besten freunden geworden, wenn auch nur zwischen den Zeilen.
Die Story an sich ist eine ebensolche Achterbahnfahrt, die süchtig macht. Die Autorin versteht sich sehr gut darin, bis in die tiefe zu gehen, und auch zwischen den Zeilen aussagekräftig zu sein. Es gab so einige Wendungen und Überraschungen, die ich so gar nicht erwartet hätte. Zum Ende hin hat sich alles sehr gut gefügt und aufgeklärt. Mit dem Ende an sich bin ich sehr zufrieden.

Fazit: Diese Story war viel zu schnell vorbei, die Protagonisten darf der Leser sehr schnell ins Herz schließen und Taschentücher sind Pflicht. Kurz gesagt: Mein nächstes Highlight für dieses Jahr! Das Buch gehört in viele Regale!

5/5 Sterne Highlight!

Veröffentlicht am 09.08.2019

Schnulze mit sehr viel Drama

From Here to You
0

From here to you
Jamie McGuire




Schnulze mit sehr viel Drama




Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir eigentlich etwas mehr erwartet als ich gelesen habe. Ich habe mir intensivere ...

From here to you
Jamie McGuire




Schnulze mit sehr viel Drama




Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir eigentlich etwas mehr erwartet als ich gelesen habe. Ich habe mir intensivere Dramatik gewünscht, und vor allem keine Schnulze ab dem ersten Blick. Auch von den Protagonisten an sich habe ich mir etwas anderes gewünscht, etwas mehr Zurückhaltung, Vorsichtigkeit, also im groben gesagt eine leicht andere Einstellung. Mir hat gewisses Verhalten einfach nicht mit den vergangenen Geschehnissen zusammengepasst (die eigentlich harter Tobak sind, aber einfach nebenbei plätscherten). Zwar sind die Themen gut dargestellt und bearbeitet worden, aber es hat vereinfacht gesagt an viel mehr Intensität gefehlt.

Lässt man mal diese Kritik beiseite, haben mir die Protagonisten recht gut gefallen, sie hatten ihren Charakter und waren auch stets präsent. Die Gedankengänge verliefen im gröbsten ganz logisch und nachvollziehbar ab. Hier erhielten auch die Nebencharaktere ihren eigenen Part, und deren Geschichten am Rande zu erfahren hat mir auch sehr gut gefallen.

Die Story an sich gefiel mir soweit ganz gut, klar habe ich hier auch die Kritikpunkte, aber im groben war sie Lesenswert. Was es sehr erschwerte war wirklich dieser sehr große Anteil an „Schnulze“, die hat meiner Meinung nach nicht so ganz zu dieser Thematik gepasst (aber dies habe ich ja bereits erwähnt). Auch sind ein paar Schreckensmomente aufgetreten, die wirklich zum mitfiebern einluden, diese steigerten dann auch noch mal die Leseunterhaltung.



Fazit: Etwas mehr an intensiven Zwischenzeilen hätte das ganze nochmals etwas aufgewertet. Auch um einiges weniger „Schnulze“ wäre vom Vorteil der Protagonisten gewesen. Zumal am Ende noch sehr viele Fragezeichen verblieben.

Also, wer auf sehr viel Schnulze steht, sollte dieses Buch lesen. Und nebenbei sollte man einfach vergessen, dass der männliche Part eigentlich ein harter Ex-Marine sein soll, denn das passt so gar nicht mit diesen dargestellten Schnulzentyp überein.



3/5 Sterne

Veröffentlicht am 30.07.2019

Hätte ein Highlight werden können

Project Jane
0

Project Jane – Ein Wort verändert die Welt
Lynette Noni


Hätte ein Highlight werden können


Der Klappentext und die Inhaltsangabe haben wirklich mein Interesse geweckt, und was dabei so besonders war, ...

Project Jane – Ein Wort verändert die Welt
Lynette Noni


Hätte ein Highlight werden können


Der Klappentext und die Inhaltsangabe haben wirklich mein Interesse geweckt, und was dabei so besonders war, sie sagen nichts bestimmtes aus. Man wird nicht auf irgendeine Art gespoilert, und man kann sich einfach gar nicht großes Vorstellen, bis auf die wagen Informationen, die sehr fesselnd wirken.

Genauso so wird man auch durch die ersten Kapitel geleitet. Es wird im groben umschrieben, wie die derzeitige Situation ist, es wird ziemlich gut dargestellt, was die Protagonisten gerade durchmacht oder sich denkt. Aber als Leser steht man auch ziemlich auf den Schlauch, denn was zum Teufel passiert da eigentlich? In welches Genre kann man dieses Buch stecken? Und worum handelt es sich hier eigentlich? Dies sind die Hauptfragen, die in den ersten Kapiteln auftauchen, und so schnell auch nicht gelüftet werden. Mit der Zeit ist genau dieses etwas langgezogen worden, sodass man einfach nur noch wissen wollte, was denn nun los ist.
Schließlich kam dann eine grobe Entwicklung und man bekam etwas mehr Fuss in die Story. Und eigentlich ist diese auch sehr interessant, spannend und unterhaltend, aber etwas fehlt. Es hätte ruhig noch etwas tiefer gehen können, ein paar mehr ausgereifte Szenen hätten das ganze mehr abgerundet. Allerdings gab es auch noch ziemlich viel Input und einfach zu viel von diesen und jenem, wo ich mir einfach etwas „weniger“ gewünscht hätte, genau dadurch war dann das besondere nicht mehr allzu besonders (um nicht zu Spoilern, kann ich hier leider nicht näher darauf eingehen).
Schließlich plätscherte der Werdegang leicht dahin, und es kam nur manchmal Spannung etc. auf, es wurde etwas langatmig. Allerdings hat mich die Story immer noch am Ball halten können. Auch die Protagonisten fand ich ganz in Ordnung dargestellt etwas schwächelten sie, aber im großen und ganzen haben sie mir ganz gut gefallen. Die Hauptprotagonistin hätte vielleicht noch etwas ehrgeiziger wirken können, und weniger als das klassische „Naturtalent“ was dann doch ziemlich gekünstelt rüberkam. Auch hier fehlte mir deutlich etwas mehr.
Schließlich näherten sich das Ende, und es kam auch nochmals etwas Spannung auf, einige Fragen wurden beantwortet, und neue kamen für den Folgeband dazu. Das Ende an sich hielt sich eher leicht, und diese „Finale-“ Situation endete auch ziemlich schnell und sehr einfach. Dafür das man daraufhin gearbeitet hat, kam einfach ziemlich wenig.

Alles in allem ein gutes Buch, welches ein Highlight hätte werden können. Genannte Schwachstellen haben leider etwas zunichte gemacht, dennoch freue ich mich auf den Folgeteil, und vielleicht wird dieser ja ein Treffer! Ich bleibe auf jeden Fall an dieser Reihe dran.

Was die Bewertung angeht, bin ich etwas unentschlossen mich für eine glatte Punktezahl zu entscheiden, und vergebe hierfür 3,7 Sterne. 4 finde ich etwas zu viel für meine Kritikpunkte, andererseits sind 3 aber auch zu wenig.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Düstere Technologie

ON:OFF
0

ON:OFF
Ann – Kristin Gelder

Düstere Technologie

Ich habe mir das Buch vorgenommen, da mich der Klappentext angesprochen hat und sehr viel Spannung versprach. Dementsprechend, und gerade weil dieses Thema ...

ON:OFF
Ann – Kristin Gelder

Düstere Technologie

Ich habe mir das Buch vorgenommen, da mich der Klappentext angesprochen hat und sehr viel Spannung versprach. Dementsprechend, und gerade weil dieses Thema so komplex erschien, setzte ich meine Erwartung an das Buch hoch. Leider brauste es komplett durch die Erwartungen hindurch. Ja, die Idee zu dieser „Teilübernahme“ eines anderen menschlichen Körpers klingt grandios , gepaart mit hoher Technologie, im erschreckenden Sinne. Aber meiner Meinung nach blieb es auch nur bei dieser Idee, denn die Umsetzung verblieb leider sehr flach. Zum einen lag es da dran, dass sich so vieles sehr lang hinzog, im Nachhinein erscheint die Story sehr kurzweilig, dennoch nahm sie so viel Zeit in Anspruch, ich hätte sehr viel mehr Spannung erwartet. Zum anderen blieb dieses Thema, diese Übernahme einfach zu oberflächlich, ich hätte mir deutlich mehr Tiefgründigkeit gewünscht. Dabei möchte ich erwähnen, dass dieses Thema gut dargestellt und erklärt wird, dennoch fehlt es mir an „mehr“.
Die Protagonisten fand ich ganz gut dargestellt, allerdings erschien mir die Hauptprotagonistin oftmals viel zu blauäugig, dafür dass sie eigentlich hochintelligent (?) sein soll, passt vieles einfach nicht so ganz zusammen. Den männlichen Gegenpart hingegen fand ich gut und ausreichend dargestellt. Nebencharaktere verblieben eher am Rande, und hinterließen keinen großen Eindruck.
Die „Bösen“ fand ich in Ordnung, aber auch Szenen mit denen kamen zu kurz, und auch deren Charakter verblieben eher schattig. Das ganze drumherum wurde auf einfachste Weise gelöst, wobei nicht wirklich irgendwelche „Überraschungen“ oder Wendungen eingebaut waren. Die gesamte Story plätscherte vor sich hin, hier trat etwas Spannung auf, dort etwas Romantik, aber im großen und ganzen einfach von allem viel zu wenig.

Fazit: Ein Buch ohne großartiger Ansprüche, eine zu kurzweilige Story, für eine so komplexe Thematik. Viel zu wenig Spannung, Protagonisten lediglich durchschnittlich. Leider war dieses Buch für mich ein Flop.

2/5 Sterne

Veröffentlicht am 09.07.2019

Rockstar verletzt und verliebt

Idol - Gib mir deine Liebe
0

Idol – Gib mir deine Liebe
Kristen Callihan


Rockstar verletzt und verliebt

Ich habe bereits den ersten Teil der „VIP Reihe“ gelesen, und war begeistert. Umso mehr habe ich mich jetzt auf diesen verletzten ...

Idol – Gib mir deine Liebe
Kristen Callihan


Rockstar verletzt und verliebt

Ich habe bereits den ersten Teil der „VIP Reihe“ gelesen, und war begeistert. Umso mehr habe ich mich jetzt auf diesen verletzten Rockstar gefreut, der scheinbar jetzt seine große Liebe bekommt.
Der Anfang hat mich begeistert, er war ganz so wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses ganze drum herum hat mir sehr gut gefallen, am fesselndsten fand ich natürlich Johns Geschichte, allerdings hätte sie hier und da noch etwas tiefer gehen können, etwas ausführlich dargestellt und die Emotionen so noch mehr hochkochen lassen. Natürlich fand ich auch Stellas Lebensgeschichte sehr interessant, allerdings kam die ziemlich holprig rüber, anfänglich habe ich mir nicht wirklich ein genaues Bild ihres Lebens machen können. Zudem kam im späteren Verlauf dieses aufeinandertreffen mit eines ihrer Elternteile (ich bin etwas ungenauer, um Spoilerfrei zu bleiben), welches scheinbar eine große Konfrontation sein sollte, aber einfach nur schwach rüberkam, dafür dass es doch ein großes Thema sein sollte. Genauso wie bei John, hätte es hier sehr viel tiefgründiger sein können. Ansonsten gefiel mir die Charakterdarstellung ziemlich gut. Zudem fand ich es sehr schön, etwas mehr über die Nebenfiguren zu erfahren, zum Beispiel wie deren Leben sich entwickelt.
Den Verlauf der Story fand ich bis etwa zur Mitte hin sehr unterhalten und habe es wahrlich inhaliert. Aber dann ging es, meiner Meinung nach, ziemlich bergab. Hier und da fehlte es an Tiefgründigkeit, dies und das hätte noch besser aufgebaut werden können, zudem hätten sehr viele Emotionen fließen müssen. Der Rest des Buches ließ sich einfach nur trocken verdauen, was ich wirklich sehr schade finde. Auch erschien mir das Ende ziemlich zusammengequetscht, es sind noch einige Dinge eingebaut worden, die ich teilweise übertrieben oder auch einfach nur zu kurz erwähnt empfand, so konnte ich zum Beispiel mit der einen Szenen kaum was anfangen und fand diese einfach überflüssig. Ich habe mir vom gesamten Buch wirklich mehr erhofft. An sich ist die Idee wirklich sehr gut, aber die Umsetzung hapert wirklich.

Alles in allem vergebe ich 3 Sterne und verbleibe doch leicht enttäuscht zurück.