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Veröffentlicht am 13.06.2020

Ein duftes Abenteuer!

Die Duftapotheke (1). Ein Geheimnis liegt in der Luft
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Es handelt sich hierbei um den ersten von sechs Teilen der Duftapotheken Reihe.
In der Duftapotheke geht es um Luzie und ihren kleinen Bruder Benno die gemeinsam mit Ihren Eltern von Berlin an die holländische ...

Es handelt sich hierbei um den ersten von sechs Teilen der Duftapotheken Reihe.
In der Duftapotheke geht es um Luzie und ihren kleinen Bruder Benno die gemeinsam mit Ihren Eltern von Berlin an die holländische Grenze in die Villa Evie gezogen sind.
Dort lernen sie schnell den Nachbarsjungen Mats kennen, der sehr an der Villa Evie interessiert ist. Nicht nur das es dort überall sehr intensiv duftet, angeblich soll es darin auch spuken.
Gemeinsam machen sich die 3 auf, die Villa genauer unter die Lupe zu nehmen.
Bis plötzlich die Bewohner sich anfangen merkwürdig zu verhalten und auch mit den Eltern von Luzie und Benno scheint etwas nicht zu stimmen.
Und was hat es eigentlich mit dem Gartenhaus zu tun, in das niemand außer der Gärtner rein darf?

Fangen wir mal beim Cover an: Wunderschön! Ich fand es sehr ansprechend und es hat leichte Schimmereffekte.
In dem Buch sind immer mal wieder schöne kleine Illustrationen vorhanden und der Schreibstil ist sehr fesselend auch wenn das ein oder andere eventuell vorherzusehen ist, wenn man schon etwas älter ist. Doch das minderte den Lesespaß nicht und es hat wirklich Spaß gemacht mit den dreien gemeinsam das Geheimnis zu lüften und die Villa Evie zu erkunden.
Das Hauptthema sind natürlich, wie der Titel schon erahnen lässt: Düfte! Und manchmal hätte ich mir die Düfte nicht nur gerne vorgestellt sondern gerne selbst gerochen. Die Thematik war etwas neues.
Die Hauptfigur ist Luzie, die mir von anfang an sehr sympathisch war. Und man erlebt dieses Abenteuer aus Ihrer Sicht.

Abschließend sei nur noch hinzuzufügen: Es hat mir wirklich gut gefallen und ich werde die Fortsetzungen ebenfalls bald lesen.
Und nun lasst euch von den Düften der Villa Evie verzaubern!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.06.2020

Ein Abenteuer auf 4 Pfoten und 2 Rädern

Einmal mit der Katze um die halbe Welt
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Dieses Buch ist ein autobiografischer Reisebericht von Martin und seiner Prinzessin Mogli.
Gemeinsam machen sich die beide auf Martins Motorrad (die Königin) aus Rosenheim Richtung südosten auf.
Einmal ...

Dieses Buch ist ein autobiografischer Reisebericht von Martin und seiner Prinzessin Mogli.
Gemeinsam machen sich die beide auf Martins Motorrad (die Königin) aus Rosenheim Richtung südosten auf.
Einmal durch Europa über die Türkei, Iran bis nach Dubai.
Bis Schlussendlich nach Nepal.

Das Cover ist sehr ansprechend und man weiß sofort worum es in diesem Buch geht.
Jedes Land wurde ganz anders hervorgehoben. Martin und Mogli erzählen geradeheraus was unterwegs alles geschehen ist, wen Sie alles kennengelernt habe, welche Probleme es manchmal gab.
Dieser authentische Eindruck dieser Länder hat mir sehr gut gefallen.

Es sei zu erwähnen, dass Martin vorrangig kein Autor ist, sondern Reisender und er dieses Buch selbst geschrieben hat auf genau dieser Weltreise.
Das einzige was mir leider nicht so gefallen hat, dass es doch häufiger Tippfehler gab (fehlende Leerzeichen oder Wörter gedoppelt etc.). Hier hätte ich mir gewünscht das nochmal besser oder überhaupt Korrektur gelesen wird.
Davon ab ist diese Reise mit einer Katze als Reisebegleitung einzigartig und man hat direkt fernweh beim lesen bekommen.
In diesem Buch sind auch Fotos der Reise als auch die Reiseroute einmal bildlich abgebildet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Es hätte mehr potenzial gehabt

Drachendunkel. Die Legende von Illestia
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Der Buchrücken verspricht eine Liebesgeschichte: "Der Mann wil dich lieben, doch der Drache will dein Blut".
Dies klingt sehr viel versprechend. Doch es kommt ganz anders.

In Drachendunkel geht es um ...

Der Buchrücken verspricht eine Liebesgeschichte: "Der Mann wil dich lieben, doch der Drache will dein Blut".
Dies klingt sehr viel versprechend. Doch es kommt ganz anders.

In Drachendunkel geht es um Ella die in einem Dorf in Maphradrun lebt und alles tut damit es Ihren Brüder an nichts mangelt und so geht Sie auf die Jagd. Eines Tages begegnet Sie dort im Wald einen Fremden.
Es handelt sich hier um den zweiten Protagonisten Razul.
Um nicht zu viel zu verraten: Dieser wird Sie zeitnah "zwingen" beim Ihm auf seinen Schloss zu Leben.
Ella folgt seiner "Bitte".
Relativ schnell wird klar: Razul ist ein Drache (dies ist nicht einmal ein Spoiler).
Und Ella glaubte bis dato nicht an Drachen.
Gemeinsam machen die Beiden sich auf ein Abenteuer auf um die Drachen zu retten. Wovor und wieso, weshalb, warum würde dann wieder zu viel gesagt sein.

Tja, dieses Buch hat es mir nicht so einfach gemacht...
Die Handlung klang im Klappentext ganz anders. Mir fehlte die Romantik zu sehr in diesem Buch.
Generell war mir von allem etwas zu wenig.
Der Schreibstil ist zwar gut zu lesen gewesen, jedoch nicht sehr detailreich.
Es spielt in einer Welt die wir nicht kennen, mit Wesen die wir nicht kennen. Und sowohl die Umgebung als auch die Wesen, waren mir oft Mangelhaft beschrieben.

In der Geschichte wird außerdem viel von Liebe gesprochen, doch wirkt dies oft lieblos und die Zuneigung zwischen Ella und Razul war für mich schwer nachvollziehbar nach so kurzer Zeit.
Meiner Meinung nach hätte das Buch 50 Seiten mehr ganz gut getan. Denn diese Welt scheint so viel zu bieten zu haben.Und man hätte auf viele Sachen mehr eingehen können, an der richtigen Stelle.

Das Ende zog sich dann leider und war für mich schon fast langweilig und nichts besonderes. Auch hier hätte man so viel rausholen können.

Zu erwähnen sei noch, dass dieses Buch aus 3 verschiedenen Sichten geschrieben ist. Ellas, Razuls und einer 3. Person. Dies passte auch sehr gut in die Geschichte rein. So bekam man Einblicke in die Sichtweise und Gefühlswelt der jeweiligen Person. Es war immer klar erkennlich, wann ein Sichtwechsel kam.

Im großen und ganzen war es eine Fantasy Geschichte, die ich ganz okay fand. Jedoch hatte ich mir mehr Romantik erhofft und mehr Details dieser Welt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2020

Eine missverstandene Fee?!

Disney – Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee
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In dem 4. Teil der Anthologie der Disney Villains geht es dieses Mal um Maleficent.
Da die Geschichten miteinander verwoben sind, empfiehlt es sich, die vorherigen Teile zu lesen.
Das Buch steht in keinerlei ...

In dem 4. Teil der Anthologie der Disney Villains geht es dieses Mal um Maleficent.
Da die Geschichten miteinander verwoben sind, empfiehlt es sich, die vorherigen Teile zu lesen.
Das Buch steht in keinerlei zusammen Hang mit den beiden Disney Filmen über Maleficent und bezieht sich größtenteils auf die Vorgeschichte von Ihr.

Wer, wie ich, die Filme vorab gesehen hat, wird am Anfang eventuell seine Schwierigkeiten haben, sich in die Geschichte einzufühlen. Denn man hat ja bereits ein Bild von der Vorgeschichte und das Buch nimmt kein Bezug darauf.
Wer sich aber erst einmal darauf einlässt, wird viel Freude mit dieser Geschichte haben.
Wie zu erwarten haben auch hier wieder die verdrehten Schwestern Ihre Finger ein Stückweit im Spiel.
Wieder einmal erfahren wir auch mehr über Circe und Ihre verdrehten Schwestern in diesem Buch. Hier wird dieses Mal der Fokus stärker gesetzt. Prinzessin Tulip und Nanny sind ebenfalls wieder mit von der Partie, jedoch ist die Rolle der Prinzessin eher nebensächlich. Auch Prinzessin Aurora darf natürlich nicht in dieser Geschichte fehlen, jedoch ist Ihre Rolle jedem bekannt. Sie schläft.

Die Umsetzung der Vorgeschichte von Maleficent und wieso so Sie zu der bösen Fee wurde, ist größtenteils nachvollziehbar. Während des Lesens, kam das ein oder andere Mal Wut in mir auf, denn Maleficent war nicht von Anfang an böse und wurde nicht immer fair behandelt.

Die Geschichte hat mich daher ein Stückweit berührt.
Der Schreibstil ist wie zuvor "märchenhaft" und man springt klar Erkennbar häufig in der Zeit vor und zurück, da die Geschichte in der Vergangenheit und Gegenwart spielt.

Alles in allem ist die Vorgeschichte mit winzigen Abzügen ( manche Aspekte oder Charaktereigenschaften fande ich eher unpassend), sehr zu empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2020

Zuckersüßes Abenteuer

Die Zuckermeister (1). Der magische Pakt
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Die Zuckermeister - Der magische Pakt, ist der Auftakt der Zuckermeister Reihe von Tanja Voosen.

Es geht um Elina, die in Belony mit ihren Eltern und Ihren kleinen Bruder Piet lebt. Elina glaubt nicht ...

Die Zuckermeister - Der magische Pakt, ist der Auftakt der Zuckermeister Reihe von Tanja Voosen.

Es geht um Elina, die in Belony mit ihren Eltern und Ihren kleinen Bruder Piet lebt. Elina glaubt nicht an Magie, bis plötzlich nach einen kleinen Vorfall, Ihre Nachbarin und Klassenkameradin Charlie sich sehr mekrwürdig verhält.
Gemeinsam mit Robin versuchen Sie herauszufinden was es damit auf sich hat. Dabei spielt ein Koffer voller Süßigkeiten ein wichtige Rolle.

Zuerst einmal: Das Cover ist einfach wunderschön!
Der Schimmereffekt der Süßigkeiten und die Illustrationen, die ebenfalls im Buch zu finden sind, sind einfach toll.
Die Geschichte ist sehr spannend und dadurch ein echter pageturner.
Ich konnte es kaum aus der Hand lassen. Ständig möchte man Wissen wer hinter dem Ganzen steckt und rätselt fleißig mit.
Die Geschichte und die ganze dort angesprochene Thematik hat mich sehr angesprochen. Wer träumte nicht schon einmal von magischen Süßigkeiten?
Desweiteren geht es dort um Begegnungen, die eher negativ belastet sind und bei denen doch noch Hoffnung auf Freundschaft entsteht. Ich konnte mich in die Protagonistin Elina trotz des Altersunterschied sehr hineinfühlen. Denn jeder von uns war mal jung und ich habe mich damals ähnlich einsam wie Elina gefühlt.
Neben der versteckten Ernsten Thematik, ist jedoch jede menge Spannung und Spaß in diesem Buch enthalten. Und so manch' ein Spruch brachte mich sehr zum lachen.

Tanja Voosen hat einen sehr flüßigen Schreibstil der sich gut lesen lässt. Da es sich eigentlich ja um ein Kinderbuch handelt, ist der Schreibstil eher simpel gehalten und die Schrift eher größer.

Ich kann dieses Buch auch großen Kindern empfehlen. Es ist überraschenderweise eins meiner Lese-Highlights bis her aus diesem Jahr. Magische Süßigkeiten, spannende Rätsel und eine Geschichte über wahre Freundschaft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere