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Veröffentlicht am 06.06.2025

Alte Wunden

Die unsichtbare Hand
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In "Die unsichtbare Hand" von Julie Clark geht es um die Ghostwriterin Olivia Dumont, die engagiert wird für den gefeierten Schriftsteller Vincent Tylor ein Buch zu schreiben. Was niemand weiß, Vincent ...

In "Die unsichtbare Hand" von Julie Clark geht es um die Ghostwriterin Olivia Dumont, die engagiert wird für den gefeierten Schriftsteller Vincent Tylor ein Buch zu schreiben. Was niemand weiß, Vincent Taylor ist ihr Vater zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Diese wird beschuldigt als Teenager seine Geschwister ermordet zu haben und möchte nun Olivia und auch allen anderen mit dem Buch die Wahrheit über die Tat erzählen.

Mich hat das Buch von Anfang an begeistert. Ich mag es wenn eine Geschichte in verschiedenen Zeiten spielt. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte vor allem Olivia sehr verstehen. Besonders gefallen hat mir, das wir den Fall Stück für Stück präsentiert bekommen haben und man sich zu den einzelnen Abschnitten seine eigenen Gedanken machen konnte. Auch wenn ich zwischendurch ein paar Vermutungen hatte, kam es am Ende doch ganz anders.

Man sollte auch bedenken das es sich hier um einen Roman handelt und nicht wie bei den anderen beiden Büchern von Julie Clark um einen Thriller.

Das Cover ist wundervoll. Es passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte.

Für mich ein lesenswerter Ermittlungsroman mit einer tragischen Familiengeschichte.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Leichtes Sommerbuch

Der Sonne entgegen
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Mina Teichert nimmt uns in ihrem Buch "Der Sonne entgegen" mit auf eine Reise durch Italien. Romy verlässt nach einem Streit mit ihrem Verlobten fluchtartig das Hotel und steigt, ohne zu zögern, zu Valentin, ...

Mina Teichert nimmt uns in ihrem Buch "Der Sonne entgegen" mit auf eine Reise durch Italien. Romy verlässt nach einem Streit mit ihrem Verlobten fluchtartig das Hotel und steigt, ohne zu zögern, zu Valentin, den sie Tags zuvor kennenlernte, ins Auto und reist mit ihm nach Italien. Dabei kommen sie sich näher und Romy kommt hinter Valentins Geheimnis.

Das Cover des Buches verspricht einem schon einen schönen Sommerroman. Es gefällt mir richtig gut.

Wir lesen das Buch immer abwechselnd aus Romys und Valentins Sicht, so das wir auch immer wissen was wer in welchen Situationen denkt und fühlt. Leider waren mit die meisten Charaktere nicht sehr sympathisch. Besonders Romy ging mir mit ihrer Art sehr auf die Nerven. Aber auch das Verhalten ihre beste Freundin und Mutter waren für mich nicht nachvollziehbar, oft kindisch und oberflächlich. Vielleicht bin ich auch nicht mehr die Zielgruppe dafür.

Für mich war es ein Buch das man im Garten in der Hängematte schon mal lesen kann, dass aber wenig Tiefgang hat und nicht in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Sink or Swim

Das Licht in den Wellen
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"Sink or Swim" das ist das Lebensmotto der fast 100 jährigen Inge. Aufgewachsen auf Föhr in bescheidenen Verhältnissen. Mit Anfang zwanzig flüchtet sie nach New York, wo sie bei anderen Auswanderern aus ...

"Sink or Swim" das ist das Lebensmotto der fast 100 jährigen Inge. Aufgewachsen auf Föhr in bescheidenen Verhältnissen. Mit Anfang zwanzig flüchtet sie nach New York, wo sie bei anderen Auswanderern aus Föhr Einstellung in einem Delikatessen Laden findet. Dort wird sie mit ihrem besonderen Kartoffelsalat berühmt, der ihr viele Türen öffnet. Ihr Lebensende verbringt sie mit ihrer Familie wieder auf ihrer Heimatinsel.
Kurz vor ihrem 100. Geburtstag beschließt Inge das sie noch einmal nach New York möchte und bucht für sich und ihre Urenkelin eine Schifffahrt dahin. Auf der Reise schildert sie ihrer Enkelin Swantje ihr Leben.

Mir ist Inge direkt ans Herz gewachsen. Janne Mommsen schafft es eine berührende Geschichte zu schildern ohne viel Aufregung oder Spannung und dennoch kann man nicht aufhören zu lesen. Mir hat es gut gefallen das er immer wieder den Föhrer Dialekt eingebaut hat, das machte das Buch noch authentischer. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung nächstes Jahr.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Interessant aber was anderes erwartet

Schauplätze der Weltliteratur
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Als ich das Buch gesehen und auch die Beschreibung gelesen habe, dachte ich es handelt sich um ein etwas größeres Format (was nicht weiter schlimm ist) und das ich mehr über das Land und die Umgebung erfahre ...

Als ich das Buch gesehen und auch die Beschreibung gelesen habe, dachte ich es handelt sich um ein etwas größeres Format (was nicht weiter schlimm ist) und das ich mehr über das Land und die Umgebung erfahre in der das Buch spielt.

Leider waren die Ortsbeschreibungen meist ehr dürftig und knapp beschrieben. Auf zwei bis drei Seiten wurde kurz das Buch beschrieben, ein zwei Bilder eingefügt und ab und zu findet man eine Karte. Oft ist nicht mal ein Foto des Ortes sondern Gemälde, Filmausschnitte,... dargestellt. Wenn ein Buch mit prägenden Orten der Weltliteratur wirbt, möchte ich diese auch sehen.

Es ist schon interessant, aber auch da hätte es für mich noch ausführlicher sein können. Viele Bücher kenne ich nicht und finde es toll das ich diese nun entdeckt habe und sie mir weiter ansehen werde. Auch das die Original Cover abgebildet werden finde ich super.

Wenn ich ehrlich bin hätte ich mir das Buch in einem Laden für den Preis nicht gekauft.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Das rasante Leben der Anita Berber

Der ewige Tanz
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Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. ...

Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. Für mich absolut passend gewählt.

Mir war Anita Berber ein Begriff und ich wusste das sie als Tänzerin gearbeitet hat, mehr aber auch nicht. Nach dem Lesen des Romans habe ich das Gefühl ich habe sie gekannt.

Steffen Schroeder schafft es Anita Berber in allen Facetten ihres Lebens darzustellen. Von der Kindheit in Dresden, die sie hauptsächlich bei ihrer Oma Lu verbracht hat, ihre Jugend in Berlin mit den ersten Erfahrungen im Tanz und ihrer Ausbildung im Ballett, dann ihr Aufstieg als Tänzerin und Schauspielerin in zahlreichen Stummfilmen bis hin zu ihren zahlreichen Männergeschichten, ihren Drogenproblemen und ihrem Absturz und letztendlich ihrem viel zu frühen Tod. Dabei wird uns die Geschichte von Anita, kurz vor ihrem Tod, in Rückblicken über ihr Leben geschildert.

Mich hat die Lebensgeschichte von Anita Berber fasziniert und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Danach habe ich mich dann noch intensiv mit Recherchen über sie beschäftigt, da ich noch viel mehr über diese Frau und die Zeit der 20er Jahre wissen wollte. Würde sagen alles richtig gemacht mit dem Roman. Von mir eine absolute Empfehlung.

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