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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2019

Keine Worte...

Die Stille meiner Worte
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Spoiler!!

Weil mir einfach keine schöne Einleitung einfällt und meine Rezenssion eh schon utopisch lang werden wird, fange ich jetzt einfach mal direkt an:

Nachdem Hannah ihre Zwillingsschwester bei ...

Spoiler!!

Weil mir einfach keine schöne Einleitung einfällt und meine Rezenssion eh schon utopisch lang werden wird, fange ich jetzt einfach mal direkt an:

Nachdem Hannah ihre Zwillingsschwester bei einem Unfall verloren hat, ist sie am Boden zerstört und spricht nicht mehr; mit keinem.
Sie fühlt sich wie betäubt und, weil ihre Eltern nicht mehr weiter wissen, schicken sie sie in ein Camp und anschließend auf die Schule Sankt Anna. Im Camp trifft sie auf Levi.
Und obwohl sie glaubt, sich verloren zu haben, bringt er ihr einen Funken Leben in ihr zurück.

Hannahs Erlebniss war traumatisierend und selbst ich, als Leserin, habe durchgehend ein bedrückendes Gefühl gespürt. Vielleicht lag es daran, dass ich selbst ein Zwilling bin und ein enges Verhältniss zu meiner Schester habe, aber Mitgelitten habe ich fast durchgehend bei Hannah.
Man startet mit wenigen Informationen ins Buch und erfährt erst nach und nach, was passiert ist; warum ihre Eltern nicht die gewünschte Stütze sind.
Wobei ich jedoch auch erwähnen müss, dass mich Hannahs Gefühle zu Beginn des Buches wenig erreicht haben. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch in diesem Wunden Punkt herumstochert und mich somit zu Tränen rührt. Aber es passierte nichts; keine Träne ist geflossen.
Dazu waren die ersten hundert Seiten ziemlch träge. Natürlich war der Schreibstil flüssig und es ließ sich schnell und schön lesen, aber inhaltlich ist kaum was passiert.
Hätte diese Seiten mich tiefer berührt, hätte es mich nicht gestört, aber so blieb nur ein komisches Gefühl, weil ihr Schmerz mich weder ergriff noch sich besserte.
Das Camp an sich erschien mir anfangs eher wie eine Sekte.
Dennoch könnte ich mir gut vorstellen, dass dieses unwohle Gefühl von der Autorin geplant war, da es Hannah selbst ähnlich erging.
Als diese und Levi ihre erste Konversation führen, wird das Buch aber um einiges besser.
In etwa bei dieser Szene berühren mich die Worte mehr. Man sieht aus mehreren Perspektiven wie Hannah leidet und gleichzeitig wie sie lernt, ihr Herz auszuschütten und dieses Erlebniss zu verarbeiten.
Obwohl ich finde, dass Levi und Hannah super zusammenpassen und ich mir wünsche, dass die beiden "ausserhalb des Buches" irgendwann zueinanderfinden , freut es mich, dass daraus im Buch keine Liebesbeziehung entstand/ nicht explitzit ausschlaggebend war.
Hannah ist einfach zu zerbrochen und verwundet.

Levi wird kein Ersatz für die Zwillingsschwester Izzy, aber ein Pflaster für Hannahs schmerzhafte Wunde. Anders als der Anfang, war das Ende herzzerreißend. Es war realistisch, wie sie wieder, wenn auch mit Schwirigkeiten, das Sprechen erlernte. Aber besonders schlimm fand ich die Szene in der sie beschloss loszulassen.
Der Moment als Hannah die Kerze anzünderte und die letzten Breife verbrannte mit den Worten "Ich liebe dich, Izzy." (S.307), riss mir regelrecht das Herz aus...

Dass das Buch nochmal eine positive Wenung genommen hat, fand ich echt schön, denn gerade für mich als Zwilling war das ein schmerzhaftes Thema. (Und da wünscht man sich natürlich, dass das Buch dementsprechend gut wird.)
Natürlich ist das Buch lesenswert, aber ich für meinen Teil, habe während des Lesens intensiver an meiner Schwester geklammet .
Ständig assoziierte ich Izzy duchgehend mit meiner eigenen Zwillingsschwester und musste mich desöfteren daran erinnern, dass es nur fiktiv ist!
Schlussendlich kann ich das Buch jedem weiterempfeheln, der das emotional durchhält.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Something else ^^

Someone New
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!!Spoiler!!

LGBTQ-
ein Begriff, der mehr oder weniger für eine gewisse Form von Selbstverwirklichung steht, und dennoch von einem großen Teil der Gesellschaft "gedisliked" wird.
Und genau um dieses ...

!!Spoiler!!

LGBTQ-
ein Begriff, der mehr oder weniger für eine gewisse Form von Selbstverwirklichung steht, und dennoch von einem großen Teil der Gesellschaft "gedisliked" wird.
Und genau um dieses Thema dreht sich dieses Buch:

Micah, eine zurückglassene Schwester, die aus einer Anwaltsfamilie stammt, zieht in eine eigene Wohnung, nachdem ihre Eltern ihren Bruder wegen seiner Homosexualität regelrecht aus der Familie verbannt haben.
Denn mit dem Studium wollte sie ein gänzlich neues Kapitel in ihrem Leben anfangen. Zu dumm nur, dass ihr neuer Nachbar ausgerechnet Julian ist. Der Julian, der wegen Micah, gefeuert wurde. Micah will diese Chance nutzten, um sich bei ihm zu entschuldigen, aber Julien geht lieber auf Distanz! Dies lässt sich Micah natürlich nicht bieten und kämpft sich duch seine Mauer und entdeckt ungeahnte Seiten dahinter...

Dieses Buch ist aufgrund seiner Hintergründe wirklich einzigartig! Ich finde es wichtig und auch nötig, dass das LGBTQ- Thema nicht nur angesprochen wird, wie in vielen andern Büchern, sondern sogar eine zentrale Rolle spielt.
Trotzdem finde ich es schade, dass vor allem Julians Geschichte zu kurz kommt!
Persönlich habe ich keinen Kontakt zu jemanden, der gleiche Erfahrung gemacht hat wie Julian. Umso interessanter fand ich es dann auch, als heraus kam, dass er in dem Körper eines Mädchen hineigeboren wurde. Ich hatte deshalb so viele Fragen und hätte gerne mehr über seinen Weg in den für ihn richtigen Körper erfahren. Diese Thematik kam leider etwas zu kurz meiner Meinung nach .
Die Reaktionen der Eltern von Julian aber auch von Micah, haben mich wirklich schockiert. Natürlich ist es erstmal ein Schock, gerade für Julians Eltern, zu erfahren, dass das eigene Kind trans ist. Aber so das eigene Kind zu verstoßen, ist nichts als grausam! Und zu wissen, dass es vielen Menschen auch in der Realität gibt, die so reagieren würden, ist echt traurig!

Und genau deshalb finde ich es wichtig, dass dieses Buch genau diese Thematik aufgreift und man anhand von Julian sehen kann, welchen Schaden so ein Verhalten anrichten kann!

Aber warum gebe ich dem Buch keine 5 Sterne?

Das Buch hat mir zwar gefallen, aber irgendwie hat mir trotzdem etwas in dem Buch gefehlt...
Das erste Kapitel fand ich ein bisschen langweilig, wahrscheinlich weil ich schon im vorraus wusste, was darin passieren wird. :-/
Auris Verhalten bei dem ersten Date mit Cassie war einfach fies und ich verstehe nicht, wie sie ihm mir nichts, dir nichts vergeben konnte!
Da hätte ich mir ehrlich gesagt mehr "Charakter" von ihr gewünscht, statt sich einfach so rumschubsen zu lassen.

Trotz dieser Kritikpunkte ist dieses Buch auf jedenfall empfehlenswert und regt zum Nachdenken an!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein lesenswerter Schatz ^^

VIRALS - Nur die Tote kennt die Wahrheit
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Nachdem mich der erste Teil regelrecht umgehauen hatte, war nun auch der zweite Teil an der Reihe.

Als die Virals erfahren hatten, dass das Forschungslabor kurz vor einer Schließung steht, ist für die ...

Nachdem mich der erste Teil regelrecht umgehauen hatte, war nun auch der zweite Teil an der Reihe.

Als die Virals erfahren hatten, dass das Forschungslabor kurz vor einer Schließung steht, ist für die Virals klar:
Sie müssen das verhindern!
Denn wenn das Labor schließt, müssen sie umziehen und werden getrennt! Und das darf nicht passieren. Durch Zufall erfährt Tory dann von dem verborgenen Schatz von der Piratin Anne Bonny. Würden sie diesen Schatz finden, könnten sie damit die benötigte Summe für das Labor auftreiben! Auch wenn dieses Ziel utopisch erscheint, ist es vielleicht ihre letzte Chance.Jedoch sind sie nicht die einzigen, die dieses Geheimniss lüften wollen und nicht jeder hat es auf ein friedliches Abkommen abgesehen. Somit stürzen sich die Virals in ein spannendes und zugleich gefährliches Abenteuer!

Genau wie das vorherige Buch, war dieses hier spannend und mitreisend! Die Virals lernen mit ihrem Kräften umzugehen und sie geschickt einzusetzten. Sie bekommen Unterstützen von alten bekannten, die ich für meinen Teil regelrecht verachtet habe.
Wieder finde ich die Überschrift sehr gut gewählt und auch etwas mysteriös.
Allerdings muss ich auch leider zugeben, dass es manche Dinge in dem Buch gab, die mich etwas gestört haben.

Ich persönlich finde es utopisch, dass die Virals, Teenager, auch wenn sie spezielle Fähigkeiten haben, einen Schatz finden, den hunderte speziell für solche Fälle ausgebildete Archäologen nicht finden konnten. Dieses Thema schien mir dann doch etwas zu weit hergeholt. Und auch manch eine Anspielung auf Tory und Anne Bonny empfand ich dann auch eher als übertrieben und schwachsinnig...
Dennoch ist das Buch sehr gelungen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Zwar gefiehl mir das erste Buch dennoch etwas besser, aber auch dieses Buch ist lesenswert!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein Meisterwerk :-D

VIRALS - Tote können nicht mehr reden
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Als ich vor Jahren das Buch in meiner örtlichen Bücherei vorfand, war ich alles andere als eine Leseratte. Wenn ich ein Buch anfing, konnte man davon ausgehen, dass ich es nach dreißig Seiten zuklappen ...

Als ich vor Jahren das Buch in meiner örtlichen Bücherei vorfand, war ich alles andere als eine Leseratte. Wenn ich ein Buch anfing, konnte man davon ausgehen, dass ich es nach dreißig Seiten zuklappen und nie wieder anfassen würde. Das ich mich also an dieses fast funhündert seitige Buch wagen wollte, war eigentlich utopisch. Aber ich wurde psotiv überrascht!

Tory Brennan, die Nichte von Temperance Brennan, findet gemeinsam mit ihren Freunden die Gebeine einer Toten. Bei der Toten handelt es sich um Katherine Heaton, die jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Dieses Geheimniss ist nie aufgeklärt worden, also beschließen Tory und ihre Freunde den Fall zu lösen. Aber dieser Fall scheint schwieriger als gedacht zu sein und führt sie an die sonderbarsten Orte. Darunter auch zu einem Labor, in dem geheime Experimente mit einem gefährlichen Virus gemacht werden.

Das Buch beginnt mit einer Szene, die erst später im Buch stattfindet. Somit wird man direkt mitten ins Geschehen hineinkatapuliert! Die Neugierde zwingt einem regelrecht zum weiterlesen. Im nächsten Kapitel kommt man dann schließlich zu dem wirklichen Anfang der Geschichte.
Mitten im Buch überraschte mich auch ein Plot Twist, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte. Dieser war alles andere als negativ, denn es verleihte dem Buch etwas besonderes.
Obwohl das Buch ein Spin- Off zu der Temperance Brennen Reihe ist, muss man diese Reihe jedoch nicht kennen, um "Virals" zu vestehen.
Die einzelnen Charaktere gefiehlen mir erstaunlich gut und jeder einzelne des Freundenkreises ist mir sofort ans Herz gewachsen!

Obwohl ich eigentlich damals absolut kein Lesefan war, hatte ich dieses Buch trotz der hohen Seitenzahl in zwei bis drei Tagen durch, was für meine darmaligen Verhältnisse beinahe an ein Wunder grenzte. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es mir sogar nochmal gekauft, obwohl ich es bereits gelesen hatte und es in der Bücherei verfügbar war!
Das Buch ist wirklich sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein gelungener Abschluss :-D

Save Us
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Nach "Save Me" und "Save You" war jetzt logischerweise auch der letzte Teil der Maxton- Hall- Trilogie dran, bei dem ich hoffte, dass er besser sein würde als der Vorgänger!

Der zweite Zeil endete ziemlich ...

Nach "Save Me" und "Save You" war jetzt logischerweise auch der letzte Teil der Maxton- Hall- Trilogie dran, bei dem ich hoffte, dass er besser sein würde als der Vorgänger!

Der zweite Zeil endete ziemlich dramatisch mit veherenden Folgen für Ruby und ihrem Traum in Oxford zu studieren. Sie wurde suspendiert! Und das wegen etwas, das sie nicht getan hat! Und alle Hinweise deuten darauf hin, dass es niemand anderes als James Beauford war! Natürlich möchte sie das nicht glauben. Aber zuerst muss sie sich ihren Schulabschluss erkämpfen.
Denn ohne Abschluss gibt es keine Chance für Oxford!
Parallel dazu steigt der Familiendruck bei James, der ihn in die Knie zwingt.

Nachdem der zweite Teil eine Entäuschung für mich war, hatte ich keine großen Hoffnungen in dieses Buch .
Aber -zum Glück- war dieses Buch wesentlich besser !
Das Buch war sehr spannend und ließ ich auch sehr schön lesen, aber trotzdem kommt es leider nicht an das erste Buch heran.
Das ein oder andere Drama fand ich ein bisschen übertrieben.
James entwickellte sich zu einem liebevollen Freund, aber irgednwie hat mir das Freche aus dem ersten Buch gefehlt, was aber nicht unbedingt ein Minus ist. Sowas ähnlichem habe ich ja auch schon in anderen Büchern gelesen und es ist ja auch in gewisser Hinsicht normal, aber hier hat mir dann hat doch der "Ursprung- James" besser gefallen.
Die Wandlung unter James Freunden dagegen fand ich dabei aber sehr gelungen. Vor allem weil ich persönlich fand, dass es auch dringend nötig war.
Auch die ein oder andere Beziehung, die sich entwickeltelte, gefiehl mich sehr gut, besonders weil ich das so sarkastisch fand, wen dabei getroffen hatte.

Allem in allem kann ich sagen, dass dieses Buch wirklich sehr schön geworden ist! Zwar fand ich das erste dennoch spannender (vor allem wegen James Auftreten, das sich ja geändert hat ), trotzdem ist es sehr gut geworden und ist daher ein guter Abschluss der Reihe!