Zwischen Trends und Tatsachen
Der hochfrequente MenschEin Sachbuch, das auf den ersten Blick gleich mit einer ganzen Reihe von Superlativen arbeitet: Hochsensibel, hochbegabt, hochfrequent. Wer genau ist damit gemeint? Sind nicht nahezu alle gesunden Kinder ...
Ein Sachbuch, das auf den ersten Blick gleich mit einer ganzen Reihe von Superlativen arbeitet: Hochsensibel, hochbegabt, hochfrequent. Wer genau ist damit gemeint? Sind nicht nahezu alle gesunden Kinder hochbegabt, bevor sie im Leistungsdruck des deutschen Schulsystems bestehen müssen? Empfinden sich nicht mehr und mehr Menschen als hochsensibel in einer immer schneller agierenden und immer ruppiger werdenden Gesellschaft? Und was könnte es bedeuten, gar als hochfrequent bezeichnet zu werden? All diese Fragen wird in dieser Neuerscheinung nachgegangen.
Die Begrifflichkeiten dahinter führen den Leser in erklärende Kapitel zur Neurologie, Psychologie und Quantentheorie. Letztendlich bestimmt die individuelle – energetische - Schwingung eines jeden Menschen sein Verhalten nach außen und sein Selbstverständnis nach innen. In feinen Differenzierungen kann sich der Leser unter Umständen in einer oder mehrere der Beschreibungen wiederfinden.
Was bedeutet es für einen Menschen, in seiner Frequenz „anders“ zu sein als der Durchschnitt der Gesellschaft? Was bedeutet es konkret für unzählige Alltagssituationen, die Rolle in der Familie und in einem beruflichen Kontext? Was in der Regel als eine Schwäche ausgelegt wird – zu sensibel zu sein, zu still zu sein, zu introvertiert zu sein – gehört in Zukunft gesellschaftlich neu ausgerichtet. Auch diese Menschen – oder GERADE diese Menschen – bringen in ein Team, in eine Familie, in unsere Gesellschaft etwas ein, was andere Charaktere nicht tun.
Hochfrequente Tendenzen als ein positives Alleinstellungsmerkmal zu erkennen, dafür setzt sich die Autorin Cordula Roemer ein. Sie betont in ihrem Buch mehrfach, dass sich die Menschheit energetisch derzeit in einem Wandel befindet. Hochfrequente Menschen sieht sie quasi als eine Art Vorreiter in diesem energetischen Shift.
„Der hochfrequente Mensch“ fordert vom Leser ein gutes Maß an Konzentrationsfähigkeit, denn die Erklärungen sind detailliert und anspruchsvoll. Auch ein Mindestmaß an Weltoffenheit sollte der Leser mitbringen, denn es werden physikalische und medizinische Tatsachen angesprochen, die landläufig eher weniger bekannt sind. Dafür wird der Leser mit tief anregenden Kapiteln belohnt, die einen wohlwollenden Blick auf die Zukunft unserer Gesellschaft werfen. Wir alle sind Teil einer fortlaufenden Anpassung des Menschen an seine Umwelt.