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Veröffentlicht am 07.05.2019

Süße Geschichte mit Lücken.

First Comes Love
2

Klappentext

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den ...

Klappentext

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr schön und auch passend zum Buch! Ich kann mir einige Szenen im Buch vorstellen, in denen dieses Foto wirklich hätte entstanden sein können, und das macht es meiner Meinung nach noch schöner als es eigentlich schon ist. Es macht es authentisch und man kann tatsächlich etwas damit verbinden. Wenn man das Cover ansieht, hat man gleich wieder die Geschichte vor Augen!

Es gab an dem Buch eine Sache die mich unglaublich fasziniert hat: Der Schreibstil der Autorin. Normalerweise sagt man über den Schreibstil so etwas wie "flüssig, gut lesbar, schön", und das trifft auch alles auf Katie Kacvinski's Schreibstil zu, aber da ist noch so viel mehr. Sie verwendet sehr viele Metaphern und schreibt alles so "farbecht" auf. Man befindet sich beim Lesen so tief in einer andern Welt; das ist sehr beeindruckend.
Wenn die beiden Protagonisten angefangen haben zu philosophieren, war es für mich wirklich faszinierend zu lesen. Die Gedankengänge sind so weitreichend, dass man sich manchmal einfach gefragt hat, wo diese bewundernswert offene und weitreichende Denkweise herkommt.

Der Anfang und die Mitte des Buches fand ich sehr gut. Es konnte mich bis dahin vollständig mitreißen. Nur leider war für mich sehr schnell klar, dass mir etwas fehlt.
Die Charaktere.
Gut, sie waren natürlich vorhanden, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Man erfährt zum Beispiel leider kaum etwas über Dylan. Obwohl sie ein so farbenfroher Charakter ist, bleibt sie grau. Und auch wenn wir viel über ihre Denkweise erfahren, wissen wir nicht, wo das alles herkommt. Es gibt eine Szene im Buch, in der Gray beschreibt, wie traurig Dylan aussieht. Leider hört es da auch schon auf mit den Einblicken in Dylan's leben.
Über den eigentlich grauen Protagonisten Gray erfährt man viel mehr, aber auch da fehlt mir noch etwas.
Während des Lesens ist mir aufgefallen, dass es so gut wie keine Nebencharaktere gibt und diese für den Leser auch nur mal so am Rande erwähnt werden. Ich denke, die stärkere Einbeziehung der Nebencharaktere hätte dem Buch sehr gut getan.
Zumal man dazu sagen muss, dass die Geschichte teils auch einfach etwas langweilig war. Es passiert viel, kommt aber dem Leser wie Nichts vor.
Ganz generell hätte die Autorin den Protagonisten auch einfach mehr Zeit geben können. Deren Beziehung geht sehr schnell in großen Schritten voran. Da die Autorin aber immer wieder davon spricht, dass Dylan Gray's Mauern einreißt, denke ich, ist das OK, da es auch einfach den Effekt zeigt, den Dylan auf Gray hat.

Man taucht beim Lesen des Buches tatsächlich in eine andere Welt ein, nur leider nicht in die des Buches. Denn auch wenn wir viel über die Protagonisten erfahren durften, lässt mich der Gedanke nicht los, dass wir nur an der Oberfläche kratzen. Die Welt in die wir eintauchen sind letztendlich nur die Metaphern und Vergleiche, über die wir beim Lesen immer wieder nachdenken. Das ist nichts schlechtes, aber ich für meinen Teil habe dabei leider die eigentliche Geschichte aus den Augen verloren.

Es gibt in dem Buch aber auch unglaublich viele süße Szenen zwischen den beiden, bei denen man sich ein "awwwwwww" einfach nicht verkneifen konnte. Wenn Du Dich entscheidest, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, wirst du dir ein "awwwwwww" garantiert an einigen Stellen auch nicht verkneifen können!

Fazit

Das Buch ließ sich gut lesen und ist mit seinen 230 Seiten bestimmt ein gutes Buch, das man mal eben so gut lesen kann. Leider wies es für mich einfach zu große Lücken auf, was die Charaktere anging, weshalb es von mir leider nur 3.5 Sterne gibt. Aber auch wenn es von mir jetzt ordentlich Kritik gehagelt hat, würde ich das Buch empfehlen! Vor allen Dingen für jüngere Leserinnen zwischen 12 und 14 Jahren.

Veröffentlicht am 12.04.2019

Ein durch und durch perfektes Buch!

Someone New
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Inhalt

Nachdem Micahs Bruder - mehr oder weniger freiwillig - von zu Hause abgehauen ist, freut sich Micah darauf endlich von zu Hause auszuziehen und am MFC zu studieren.
Für die reiche Gesellschaft, ...

Inhalt

Nachdem Micahs Bruder - mehr oder weniger freiwillig - von zu Hause abgehauen ist, freut sich Micah darauf endlich von zu Hause auszuziehen und am MFC zu studieren.
Für die reiche Gesellschaft, in die sie reingeboren worden ist, hat Micah nichts übrig. Das ist einer der Gründe wieso sie öfter mit ihren Eltern, für die vor allem Tradition zählt, aneinandergerät.
Als Micah ihren neuen Nachbarn kennenlernt, ist sie kurz geschockt: Es ist Julian, der Mann der gerade erst wegen ihr seinen Job verloren hat.
Der Kontakt zwischen den beiden beschränkt sich zunächst auf ein Minimum, da Julian sie ignoriert.
Micah setzt alles drauf an Julian als einen Freund - oder mehr? - zu gewinnen.
Aber wird das Geheimnis, welches Julian hütet die beiden auseinanderbringen? Wird es für Julian in ein anderes Licht rücken lassen?

Meine Meinung

Ich glaube ich treffe auf zustimmendes Nicken, wenn ich sage, dass das Cover wunderschön ist!
Bilder im Internet werden dem Original dabei noch nicht mal gerecht.

Die Geschichte ist einfach nur genial und das Thema, welches im Buch aufgegriffen wird ist so wichtig. Ich habe bisher noch nie in einem Roman über dieses Thema gelesen und das - und vor allem wie - Laura Kneidl diese Thematik aufgegriffen hat, finde ich unfassbar schön und bemerkenswert!

Das Buch ist stehts spannend geblieben, und wenn man dachte es geht nicht mehr besser hat Laura Kneidl ein weiteres Element reingebracht welches das Buch nur noch besser gemacht hat! Es wurde wirklich nie langweilig!

Der Schreibstil ist ganz Laura-Kneidl-Like. Professionell, flüssig und gut lesbar! Er hat eine entscheidende Rolle darin gespielt, dass man leicht in das Buch und die Geschichte reingefunden hat.

Die Charaktere sind alle authentisch und realistisch und haben super in die Geschichte gepasst.
Ich kann nicht sagen, dass ich alle Charaktere sympathisch finde, aber das sollen sie ja auch gar nicht sein! Die nervenaufreibenden (nett ausgedrückt) Eltern mancher Protagonisten mag ich zwar überhaupt nicht, haben aber durch ihre Ignoranz und ihre Abscheu die Ernsthaftigkeit dieser Thematik verstärkt und das Buch nur noch realer gemacht!
Man kann sich wirklich gut in die Charaktere reinversetzen, auch wenn man nicht in der gleichen Lebenssituation ist.


Fazit

Das Buch war mit einem Wort beschrieben perfekt.
Bei der Beschreibung von etwas verwende ich eigentlich nur ungerne dieses Wort, weil es meiner Meinung nach für etwas unverbesserliches steht. Aber zu diesem Buch passt es einfach. Besser hätte dieses Buch nicht werden können. Laura Kneidl hat mal wieder Bewiesen, dass "Autorin" der richtige Beruf für sie ist und den Titel "Bestseller- Autorin" wirklich verdient.

Alsoooo….

Die Geschichte ist top. Die Umsetzung ist top. Die Authentizität von Charakteren und Plot ist top. Der Schreibstil ist top. Und das Cover sowieso.

Eine ganz klare Leseempfehlung gibt es von mir!
Wenn es ginge, würde ich mehr als "nur" 5/5 Sternen geben!

Veröffentlicht am 11.03.2019

Romantisch? Mythisch? Magisch? Passt!

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
2

Inhalt

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
ist der erste Band der Reihe.
Es geht um Kalinda, die aufgrund 'der Forderung', bei der sich die Gönner einer Schwesternschaft Mädchen aussuchen, zum Palast ...

Inhalt

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
ist der erste Band der Reihe.
Es geht um Kalinda, die aufgrund 'der Forderung', bei der sich die Gönner einer Schwesternschaft Mädchen aussuchen, zum Palast von Rajah Tarek kommt. Er ist der König. Sie soll seine Königin werden. Genau genommen seine Hundertste.
Am Hof lernt sie viele verborgene Dinge über ihre Vergangenheit kennen. Wer waren ihre Eltern? Wer war sie? Wer ist sie noch?
Bei ihr ist immer Deven, ein Soldat und ihr Leibwächter. Was ist da zwischen den beiden? Oder viel wichtiger: Können sie es vor der Welt und sich selbst verbergen?

Meinung

Das Cover ist , auch wenn man ja die Geschichte nicht danach bewerten soll, wunderschön. Es ist passend gewählt und passt farblich und thematisch zum Buch! Was es mit dem Fläschchen und den Hannah-Tattoos auf sich hat, erfährt man im Zuge der Geschichte auch noch.

Der Schreibstil der Autorin ist einladend uns flüssig. Er gibt einem das Gefühl, direkt im Geschehen zu sein. Er hat die spannenden Szenen noch spannender gemacht. Die romantischen noch romantischer. Und die traurigen noch trauriger.

Die Charaktere passen alle wunderbar in die Geschichte! Sie wurden alle fantastisch beschrieben, so dass man einige einfach hassen und andere einfach lieben muss.
Manche Charaktere sind leider etwas "blass" geblieben, ich glaube aber, dass sich das im 2. Teil ändert, da die Personen da vermutlich einen höheren Rang in der Geschichte haben werden und man somit vielleicht mehr von ihnen erfährt.
Auch wenn ein Name eines Charakters meiner Meinung nach schlecht gewählt ist, ändert er doch nichts an der Qualität der Geschichte.

Die Geschichte selber ist stetig spannend. Schon von Anfang an herrscht eine gewisse Grundspannung, die sich fortwährend hält und zum Ende hin noch nervenaufreibender und spannender wird. Dir mythische Stimmung, die die Autorin der Welt gegeben hat, trägt noch dazu bei!

Fazit

Mich hat das Buch begeistert!
Die Welt. Die Charaktere. Die Handlung.
Alles hat mich überzeugt.
Ich kann kaum den nächsten Teil abwarten!
Mit gutem Gewissen kann ich diesem Buch 5 Sterne geben und es an jeden (Fantasy Liebhaber) empfehlen!

Veröffentlicht am 03.02.2019

"Gelesen und für ein Jahreshighlight befunden!"

Sturmtochter, Band 2: Für immer verloren
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Inhalt:

Im zweiten Teil der Sturmtochter-Trilogie muss Ava gegen ihre immer stärker werdenden und unkontrollierbaren Kräfte ankämpfen. Wird sie es schaffen, ihre Wassermagie zu kontrollieren oder werden ...

Inhalt:

Im zweiten Teil der Sturmtochter-Trilogie muss Ava gegen ihre immer stärker werdenden und unkontrollierbaren Kräfte ankämpfen. Wird sie es schaffen, ihre Wassermagie zu kontrollieren oder werden ihre Kräfte sie übermannen?
Zusätzlich dazu muss sie sich auch weiter damit auseinandersetzten, dass immer mehr Elementare auf der Isle of Sky auftauchen.
Lance wird zum Anführer der Campbell-Sturmkrieger, doch sein erster Auftrag ist der, Ava aufzuspüren und dem Tribunal vorzuführen.
Dadurch beginnt für Ava ein Kampf gegen ihre Kräfte, das Tribunal und die Liebe ihres Lebens.

Meine Meinung:

Im zweiten Teil gefällt mir schon wie im ersten Teil die allgemeine Idee hinter der Geschichte:
Bücher über die Elemente gibt es viele, aber was Bianca Iosivoni für eine Geschichte erschaffen hat, ist anders, als alles , was ich je in Verbindung mit den Elementen gelesen habe. Sie hat es geschafft, auf ihre eigene Art und Weise ihre Geschichte zu etwas außergewöhnlichem zu machen und somit eine wunderschöne, neue, faszinierende Geschichte erschaffen.

Dazu beitragen tun natürlich auch die verschiedenen Charaktere, von denen wir im 2. Teil auch viele neue kennenlernen dürfen. Viel möchte ich über diese neuen Personen eigentlich nicht sagen, nur soviel, dass man sich auf noch mehr Individualität und Abwechslung als ohnehin schon, freuen kann. Auch in Sturmtochter 2 hat jede Person seinen eigenen Wiedererkennungswert und eine vollkommen andere Art, aufgrund derer man die Personen einfach lieben (oder hassen) muss.

In einem Buch finde ich es auch immer wichtig, dass einem der Schreibstil gefällt. Auch das fand ich in diesem Buch sehr schön!
Die meiste Zeit wurde in Ich-Perspektive aus Avas Sicht erzählt. Es gab aber auch einzelne Szenen, die dann durch einen allwissenden Erzähler aus der Sicht von anderen Charakteren erzählt wurden (wie zum Beispiel der Prolog und Epilog durch Lance).
Das empfinde ich als sehr gut, da der Leser so einen weiteren Rundumblick in die einzelnen Geschehnisse der Geschichte bekommt und man das Verhalten von ausgesuchten Charakteren besser versteht.

Besonders gut gefallen hat mir auch der Spannungsbogen.
Bei den meisten Romanen ist der Spannungsbogen recht vorhersehbar: es fängt langsam an, wird spannender und spannender, bis es dann kurz vor dem Ende die spannendste Stelle kommt.
In Sturmtochter 2 war die Geschichte allerdings schon von Seite 1 an furchtbar fesselnd und wurde von spannend, zu noch spannender, bis hin zu "Ok, die letzten 200 Seiten muss ich noch schaffen, bevor die Schule beginnt, oder ich werde den ganzen Tag nur daran denken, wie es weiter geht."
!!!Auch was romantische Szenen angeht, wurde ich in Sturmtochter 2 übrigens auch nicht enttäuscht!!! :)

Es hat mir ungemein Spaß gemacht das Buch zu lesen, Charaktere anzufeuern, die Welt wegen einzelner nervenaufreibenden Szenen zu verfluchen und der wachsenden Liebe zwischen Ava und Lance "zuzuschauen".

Fazit:

Abschließend kann man sagen, dass das Buch auf jeden Fall ein Suchtfaktor ist auch der 2. Teil der Trilogie mich sehr erfolgreich in seinen Bann gezogen hat. Vor allen Dingen der Epilog des Buches bringt mich dazu jetzt sofort Sturmtochter 3 lesen zu wollen. Die Wartezeit bis September wird sehr schwer für mich!

Falls die Rezension nicht schon meine Begeisterung für diese Buchreihe klar gemacht hat, betone ich es nochmal:
Von meiner Seite gibt es 5/5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung, die ich euch mit gutem Gewissen geben kann!

Viel Spaß beim Lesen!! ;)