Cover-Bild First Comes Love
(44)
  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Handlung

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 29.04.2019
  • ISBN: 9783846600825
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Katie Kacvinsky

First Comes Love

Liebe mich, wenn du dich traust
Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer)

Eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Katie Kacvinsky.

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2019

Süße Geschichte mit Lücken.

2

Klappentext

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den ...

Klappentext

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr schön und auch passend zum Buch! Ich kann mir einige Szenen im Buch vorstellen, in denen dieses Foto wirklich hätte entstanden sein können, und das macht es meiner Meinung nach noch schöner als es eigentlich schon ist. Es macht es authentisch und man kann tatsächlich etwas damit verbinden. Wenn man das Cover ansieht, hat man gleich wieder die Geschichte vor Augen!

Es gab an dem Buch eine Sache die mich unglaublich fasziniert hat: Der Schreibstil der Autorin. Normalerweise sagt man über den Schreibstil so etwas wie "flüssig, gut lesbar, schön", und das trifft auch alles auf Katie Kacvinski's Schreibstil zu, aber da ist noch so viel mehr. Sie verwendet sehr viele Metaphern und schreibt alles so "farbecht" auf. Man befindet sich beim Lesen so tief in einer andern Welt; das ist sehr beeindruckend.
Wenn die beiden Protagonisten angefangen haben zu philosophieren, war es für mich wirklich faszinierend zu lesen. Die Gedankengänge sind so weitreichend, dass man sich manchmal einfach gefragt hat, wo diese bewundernswert offene und weitreichende Denkweise herkommt.

Der Anfang und die Mitte des Buches fand ich sehr gut. Es konnte mich bis dahin vollständig mitreißen. Nur leider war für mich sehr schnell klar, dass mir etwas fehlt.
Die Charaktere.
Gut, sie waren natürlich vorhanden, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Man erfährt zum Beispiel leider kaum etwas über Dylan. Obwohl sie ein so farbenfroher Charakter ist, bleibt sie grau. Und auch wenn wir viel über ihre Denkweise erfahren, wissen wir nicht, wo das alles herkommt. Es gibt eine Szene im Buch, in der Gray beschreibt, wie traurig Dylan aussieht. Leider hört es da auch schon auf mit den Einblicken in Dylan's leben.
Über den eigentlich grauen Protagonisten Gray erfährt man viel mehr, aber auch da fehlt mir noch etwas.
Während des Lesens ist mir aufgefallen, dass es so gut wie keine Nebencharaktere gibt und diese für den Leser auch nur mal so am Rande erwähnt werden. Ich denke, die stärkere Einbeziehung der Nebencharaktere hätte dem Buch sehr gut getan.
Zumal man dazu sagen muss, dass die Geschichte teils auch einfach etwas langweilig war. Es passiert viel, kommt aber dem Leser wie Nichts vor.
Ganz generell hätte die Autorin den Protagonisten auch einfach mehr Zeit geben können. Deren Beziehung geht sehr schnell in großen Schritten voran. Da die Autorin aber immer wieder davon spricht, dass Dylan Gray's Mauern einreißt, denke ich, ist das OK, da es auch einfach den Effekt zeigt, den Dylan auf Gray hat.

Man taucht beim Lesen des Buches tatsächlich in eine andere Welt ein, nur leider nicht in die des Buches. Denn auch wenn wir viel über die Protagonisten erfahren durften, lässt mich der Gedanke nicht los, dass wir nur an der Oberfläche kratzen. Die Welt in die wir eintauchen sind letztendlich nur die Metaphern und Vergleiche, über die wir beim Lesen immer wieder nachdenken. Das ist nichts schlechtes, aber ich für meinen Teil habe dabei leider die eigentliche Geschichte aus den Augen verloren.

Es gibt in dem Buch aber auch unglaublich viele süße Szenen zwischen den beiden, bei denen man sich ein "awwwwwww" einfach nicht verkneifen konnte. Wenn Du Dich entscheidest, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, wirst du dir ein "awwwwwww" garantiert an einigen Stellen auch nicht verkneifen können!

Fazit

Das Buch ließ sich gut lesen und ist mit seinen 230 Seiten bestimmt ein gutes Buch, das man mal eben so gut lesen kann. Leider wies es für mich einfach zu große Lücken auf, was die Charaktere anging, weshalb es von mir leider nur 3.5 Sterne gibt. Aber auch wenn es von mir jetzt ordentlich Kritik gehagelt hat, würde ich das Buch empfehlen! Vor allen Dingen für jüngere Leserinnen zwischen 12 und 14 Jahren.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.07.2019

Irgendwie unvollständig

1

Also mehr zum Inhalt als das, was auf dem Klappentext steht kann man nicht sagen, denn das ist die komplette Handlung. Deswegen komme ich direkt zu meiner Meinung:
Die ersten paar Seiten haben mir wirklich ...

Also mehr zum Inhalt als das, was auf dem Klappentext steht kann man nicht sagen, denn das ist die komplette Handlung. Deswegen komme ich direkt zu meiner Meinung:
Die ersten paar Seiten haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn die beiden Charaktere etwas außergewöhnlich und dabei komplett verschieden sind. Ich hab es als eine sehr süße Geschichte empfunden, was sich dann aber Mitte des Romans mehr oder weniger schlagartig geändert hat. Zum einen war es oft verwirrend, dass zwischen direkter und indirekter Rede gewechselt wurde, zum anderen hat die Kapitelüberschrift schon ziemlich genau gesagt, was passieren wird (Zb. Erster Kuss, Erster Streit, etc.). Das hat leider die romantische Spannung komplett zerstört. Zusätzlich war die Handlung meiner Meinung nach lückenhaft und unvollständig. Vieles hätte noch so viel sorgfältiger beschrieben und ausgeführt werden können. Leider hat das auch das Ende für mich kaputt gemacht, denn es war kein richtiges Ende. Ich will mich jetzt auch nicht all zu stark beschweren, denn es war irgendwie auch erfrischend und wie die beiden philosophiert haben und Weisheiten vermittelt haben, war auch sehr schön. Dennoch finde ich, war die Handlung noch nicht ganz rund und 150 Seiten mehr hätten vielleicht nicht geschadet (das Buch hat auch nur um die 234 Seiten). Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich das Cover sehr schön und gelungen finde.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Ein Roman für Teenager

1

Im Roman „First Comes Love - Liebe mich wenn du dich traust“ von Katie Kacvinsky treffen wir auf den Teenager Gray, der sein Leben durch eine familiäre Tragödie ohne Emotionen und Lebenslust lebt. Seine ...

Im Roman „First Comes Love - Liebe mich wenn du dich traust“ von Katie Kacvinsky treffen wir auf den Teenager Gray, der sein Leben durch eine familiäre Tragödie ohne Emotionen und Lebenslust lebt. Seine Zukunft und Träume hat er der Familie wegen aufgegeben. Gray macht Bekanntschaft mit Dylan, die ihre Semesterferien bei ihrer Tante in Phoenix verbringt. Ihre Kamera sowie ihr Notizbuch hat sie immer dabei. Dylan ist das ganze Gegenteil von Gray. Sie hat eine unglaubliche positive Einstellung zum Leben und ihre Abenteuerlust ist kaum zu bändigen. Beide freunden sich an und Grays Mauern werden durch Dylan nach und nach brüchig. …

Das Cover gefällt mir, es ist nicht aufdringlich.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Szenen kann man sich beim Lesen gut bildlich vorstellen.

Die Story ist anfänglich sehr mitreißend, verebbt aber leider sehr schnell. Vom Kennenlernen bis zum Verlieben vergeht kaum Zeit und das Gray nach kürzester Zeit so vernarrt in Dylan ist, dass er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen kann, war für mich nicht glaubwürdig bzw. nicht verständlich.
Die Person Gray ist gut ausgearbeitet und man erfährt viel über ihn, was auch wichtig ist um zu verstehen warum er so ist wie er ist. Über Dylan erfährt der Leser leider nicht viel. Die Darstellung ihrer Person wirft viele Fragen auf. Ich konnte auch nicht erkennen, woher Dylan ihre Lebensweisheiten nimmt, denn ihr Leben scheint ohne Probleme und Sorgen zu verlaufen. Sie gibt Gray Ratschläge die eher einer Großmutter entsprechen würden. Der Story fehlt dadurch das „gewisse Etwas“.

Fazit:
Für eine Teenager-Liebesgeschichte ist das Buch gut geschrieben und ich denke, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, hätte mich der Roman mehr gefesselt. So aber ist die Story für mich zu flach. Als Übung des „kreativen Schreibens“, so wie die Schriftstellerin dieses Buch betitelt, ist es jedoch gut gelungen. Authentisch wird die Geschichte dadurch, dass die Schriftstellerin eigene Erfahrungen eingebracht hat. Auch die Orte die hier beschrieben werden, wurden von ihr besucht.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.04.2019

Authentische Charaktere, eine wichtige Message, aber auch etwas oberflächlich

1

Als Gray Dylan auf dem Campus trifft, weiß er noch nicht, dass ihm der Sommer seines Lebens bevor steht und für immer verändern wird. Denn eigentlich möchte er nach einem Schicksalsschlag einfach nur in ...

Als Gray Dylan auf dem Campus trifft, weiß er noch nicht, dass ihm der Sommer seines Lebens bevor steht und für immer verändern wird. Denn eigentlich möchte er nach einem Schicksalsschlag einfach nur in Ruhe gelassen werden, doch Dylan bewegt ihn immer wieder dazu verrückte Dinge zu tun und immer mehr aus sich rauszukommen..

Dylan war mir von Beginn an sympathisch, denn sie ist nicht der typische 08/15-Charakter, den man schon aus sämtlichen Büchern dieses Genre kennt. Sie ist liebenswert, aber auch einfühlsam, lebensfroh und etwas verrückt. Außerdem liebt sie nicht nur das fotografieren sondern auch spontane Aktionen. Vor allem aber ihre Art hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Sie ist immer für Menschen, die ihr am Herzen liegen da, aber gibt selbst nicht so viel über sich preis, was ich etwas schade finde.
Gray lebt nach einem schrecklichen Ereignis eher zurückgezogen und hat sich von seinem alten Leben, seinen Freunden und seiner großen Leidenschaft Baseball distanziert. Stattdessen besucht er einen Sommerkurs in der Uni, jobt nebenbei und verbringt sonst am liebsten Zeit zuhause. Trotzdem hat er während des Buches eine tolle Entwicklung durchgemacht, denn er hat sich immer mehr geöffnet und hat wieder begonnen das Leben zu genießen. Vor allem aber haben mir seine Denkweise und tiefgründigen Ansichten sehr gut gefallen und ihn nochmal sympathischer gemacht.
Dylan und Gray sind das perfekte Beispiel für "Gegensätze ziehen sich an", denn die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, aber harmonieren doch perfekt miteinander. Es war so schön zu lesen wie Dylan Gray immer wieder aus seinem Schneckenhaus heraus gelockt hat und er sich immer mehr geöffnet hat. Trotzdem ist mir die Liebesgeschichte dann doch etwas zu schnell gegangen, denn die Gefühle waren bei beiden von jetzt auf gleich da - wenn auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, was vor allem auch an dem wunderschönen Schreibstil von Katie Kacvinsky liegt. Er ist nicht nur locker leicht, sondern auch ausreichend detailliert und gefühlvoll. Dabei gibt es nicht nur zahlreiche witzige Dialoge, sondern auch indirekte Reden, was ich so noch nie gelesen habe. Da die Geschichte sowohl aus Dylans als auch aus Grays Sicht geschrieben wurde, konnte man sich außerdem sehr gut in deren Gefühls- und Gedankenwelt rein versetzen. Dabei schafft die Autorin viele schöne, aber auch romantische, humorvolle und traurige Szenen. Ebenso bringt sie auch eine wichtige Message rüber, denn man soll eben diese kleinen Momente voll auskosten, da das Leben leider viel zu schnell vorbei sein kann.

"Das Leben ist zu kurz", sagte sie. "Ich will meine Zeit nicht mit Schüchternheit und Scham verschwenden. Wir sind alle nur Menschen, also ist niemand von uns perfekt, und gerade das sollten wir genießen." (Seite 180)

Trotzdem blieb mir die Geschichte an vielen Stellen doch etwas zu oberflächlich, denn viele Szenen und Probleme wurden meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt und sind dann mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, was sicherlich auch an der geringen Seitenzahl liegt. Auch mit dem offenen Ende (wovon ich normalerweise ein Fan bin) hatte ich so meine Probleme, denn es bleiben doch noch einige Fragen offen und es ist schade, dass nicht noch mehr auf die jeweiligen Zeitsprünge in der Geschichte und was in der Zwichenzeit passiert ist, eingegangen wurde.

Das Cover des Buches gefällt mir übrigens richtig, richtig gut und ist mir sofort ins Auge gesprungen. Nicht nur die Farbwahl ist wunderschön, sondern zusammen mit dem ausgewählten Motiv auch sehr passend zur Geschichte.

Alles in allem ist First Comes Love von Katie Kacvinsky eine schönes Buch für zwischendurch, das mich trotz authentischer Charaktere und einer wichtigen Message nicht vollständig überzeugen konnte, denn dafür blieb mir die Geschichte an vielen Stellen zu oberflächlich. Dafür gibt es von mir 3,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.04.2019

Sehr schöne Geschichte ♥♥♥♥

1

++!! Achtung Spoiler Gefahr!!++

Ganz zu aller erst möchte ich mich bei der Lesejury für die großartige Chance, bei der Leserunde mitmachen zu dürfen bedanken.
Es war eine ganze neue und großartige Erfahrung ...

++!! Achtung Spoiler Gefahr!!++

Ganz zu aller erst möchte ich mich bei der Lesejury für die großartige Chance, bei der Leserunde mitmachen zu dürfen bedanken.
Es war eine ganze neue und großartige Erfahrung für mich, da es eben meine erste Leserunde war.

Kommen wir nun zum Buch ?

Dylan ist ein super Charakter. Sie ist liebevolle, hilfsbereit, etwas durchgeknallt und sich selbst treu. Alles Charaktereigenschaften die ich sehr an ihr bewundere. Wie sie versucht die Welt besser zu machen und wie sie so offen durch diese geht finde ich erstaunlich.

Gray ist anfangs in meinen Augen sehr zurückgezogen und auch etwas voreingenommen, sowie verschlossen. Mir haben dennoch seine Ansichten über das Leben gefallen. Seine Entwicklung im Verlaufe des Buches fand ich super gelungen. Wie er sehr sich langsam mit Dylans Hilfe, nach dem tragischen Ereignis, das seiner Familie widerfährt zurück ins Leben kämpft. Die Nervosität und Unsicherheit die er an einer ganz bestimmten Szene in diesem Buch hatte, haben ihn für mich nur noch sympathischer und menschlicher gemacht.

Nun zum Inhalt. Mir hat die Geschichte größtenteils wirklich sehr gut gefallen. Der Anfang war toll. Wie sehr die Charaktere sich unterscheiden und ihre Wege sich trotzdem kreuzen hat mir gut gefallen. Auch was sie zusammen erleben und dass das Buch sich kaum an Klischees bedingt wie man anhand des ersten Dates erkennen konnte. Das die Beziehung durch Höhen und Tiefen ging, dass sie getrennt waren und dann aber doch wieder zusammen fanden auf eine Art und Weise, war einmal etwas anderes und hat mich sehr für sich gewinnen können. So nach dem wunderschönen Zitat „Wenn du jemanden liebst lass ihn frei, kommt er/sie zurück bleibt er/sie für immer!“.

Leider muss ich auch sagen so sehr ich die Geschichte auch mochte und gut fand, hatte sie doch für mich ein paar kleine Kritikpunkte aufzuweisen. Zum einen finde ich es sehr schade, dass man von Dylans Familie und ihrer Vergangenheit kaum etwas erfährt. Auch, dass Dylan zum Ende hin dann den Kontakt zu Gray abbricht und dass das sie zum Thema – Risiko – Leben – Kämpfen etc.. Gray gepredigt hat, dann selbst nicht umsetzten konnte. Das verwirrte mich etwas. Etwas das natürlich nicht nur negativ gewertet werden sollte, denn es toll, wenn ein Mensch sich nicht in der Liebe von einem andern abhängig macht und weiterhin seine Ziele, Träume und Wünsche verfolgt.
Im Fokus stehen auch nur die Beiden. Es gibt kaum Nebencharaktere die Hauptcharaktere konsequent begleiten, die der Geschichte sicher gutgetan hätten.

Mit dem „offenen Ende“ kam ich irgendwie auch nicht ganz so klar. Die Geschichte hat so süß und wundervoll angefangen daher hätte ich mir schon ein fixes Happy End für die beiden gewünscht. Ebenfalls war es mir fast ein bisschen zu abgehackt das Ende. Ich hatte die letzte Seite gelesen, und ein paar Stunden später wollte ich weiterlesen, bis ich gemerkt hatte, oje, ich habe die letzte Seite schon gelesen. Es fehlte für mich irgendwie noch etwas, daher hätte ich noch ein, zwei Kapitel gewünscht.

Die Geschichte hat auf jeden Fall sehr viel Potential aber zu den Ganzen 100 Prozent wurde dieses nicht ausgeschöpft wie ich finde. Man hätte da auch ruhig mehr ausholen können wäre die Geschichte länger gewesen.

Der Schreibstil ist super flüssig zu lesen und die Aussprache wird dem Alter der Protagonisten gerecht. Man kommt so leicht durch die Seiten und wäre ich nicht Teil der Leserunde gewesen, dann hätte ich das Buch sicher in ein paar Stunden durchgelesen gehabt, was sicher auch an der Seitenanzahl liegt. In diesem Buch findet man Szenen, voller Humor die einen zum Lachen bringen, wunderschöne romantische zum dahinschmelzen, aber auch Szene, die einen zum Nachdenken bringen und zum Schlucken, weil diese sehr emotional und traurig sind.
Das Setting und die Handlungen sowie die Emotionen wurden so detailliert und greifbar beschrieben, sodass ich mich direkt in diese Welt hineinversetzt gefühlt habe. Alles was ein Buch alles haben soll.

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander und die Abbildung des Covers ist eine Szene aus dem Buch, etwas dass ich sehr schön finde. Das wunderschöne Buchcover lässt einen auf jeden Fall aufmerksam auf die Geschichte machen. Zumindest erging es mir damals so, weswegen ich mich dann auch bei der Leserunde beworben habe.

„First Comes Love“ bekommt von mir gute ♥♥♥♥.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre