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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2020

Fazit: Ein gesellschaftskritischer Pageturner!

The Passengers
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🚛 The Passengers 🚛

von John Marrs erschien am 9. Juni 2020
mit 496 Seiten im Heyne Verlag.

Ein dystopisch anmutender Thriller, der flüssig & angenehm, wenn auch mit nervigen Wortwiederholungen, aus ...



🚛 The Passengers 🚛

von John Marrs erschien am 9. Juni 2020
mit 496 Seiten im Heyne Verlag.

Ein dystopisch anmutender Thriller, der flüssig & angenehm, wenn auch mit nervigen Wortwiederholungen, aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird.
Zwar zieht sich der Anfang, in dem die Opfer vorgestellt werden, & auch im späteren Verlauf gibt es einige Längen, aber es lohnt sich definitiv, diese zu überwinden, denn Spannung, Überraschungen & eine interessante, fesselnde Story überwiegen! Ich konnte das Buch, nach den Startschwierigkeiten, nicht aus der Hand legen!

Zum Inhalt möchte ich nur sagen, dass es hier um viel mehr geht, als autonome Fahrzeuge, Terror & Technik. Soziale Medien, das Verhalten von Nutzern & der Gesellschaft im allgemeinen, ihre Prioritäten, Politik (...) stehen ebenso am Pranger, während Fragen, was wichtig, richtig oder falsch, was gut & böse ist oder die (eigene) Moral betreffend stets gegenwärtig sind ... Auf den fast 500 Seiten steckt eine Menge Input, um auf sich selbst & das eigene Verhalten zu blicken & so einige Wahrheiten über die Realität dieser Welt.

The Passengers wurde gekonnt aufgebaut, die Idee sehr gut umgesetzt, ebenso wie die Atmosphäre dieser nervenaufreibenden Story greifbar inszeniert, eingefangen wurde. Gefühle wie Angst & Nervosität, Anspannung & auch der Schrecken, Fassungslosigkeit waren greifbar.
Bei der anfänglichen Opfervorstellung blieben einige tiefere Fakten über die Passagiere offen & so war es interessant nach & nach zu erfahren, was denn diese unterschiedlichen Personen verbergen & wie sie sich in brenzligen, scheinbar ausweglosen Situationen verhalten. Neben den Opfern spielt Libby eine wichtige Rolle - intelligent, mutig, emotional; bleibt sich & ihrer Meinung bis zum Ende treu. Ich mochte sie sofort, denn sie wirkte authentisch, echt & solche Charaktere sind, selbst in der Realität, eine Rarität.

Eine action - & ereignisreiche Handlung, in der es kracht & brennt, in der gehofft, gebangt & gestorben wird. Voll von unvorhergesehenen Wendungen, unerwarteten Ereignissen & bodenlosen Abgründen.
Hätte der Autor das Ende ca. 70 Seiten vorverlegt wäre es ein perfekter Abschluss gewesen, so zog sich dieser leider auf irrelevante Weise ein wenig hin.

John Mars zeigt uns auf eindrucksvolle Art Zukunftsaussichten, um diese ungeschönt zu hinterfragen & ,samt der Gesellschaft, in der WIR leben, zu kritisieren.
The Passengers regt zum nach - & umdenken an; präsentiert dem Leser neben einer dramatischen & nervenaufreibenden Geschichte zahlreiche Tatsachen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2020

Poetisch. Gefühlvoll. Einmalig.

Das sternenlose Meer
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Erin entführt uns in eine Welt zwischen Realität & Unwirklichkeit, verstrickt uns malerisch in Mythen & Sagen, reißt uns bildlich & detailliert in einen Strudel aus Geschichten, Geheimnissen & Emotionen. ...

Erin entführt uns in eine Welt zwischen Realität & Unwirklichkeit, verstrickt uns malerisch in Mythen & Sagen, reißt uns bildlich & detailliert in einen Strudel aus Geschichten, Geheimnissen & Emotionen. & über allem liegt das Summen einer behüteten Bibliothek, die Worte aus unzähligen Büchern, geflüstert in den schönsten Farben.
Was ist wahr, was ist Wirklichkeit?

In dem sternenlosen Meer liegt eine schiere Kraft an Poesie. Mit einer strahlenden Schreibweise, mit ausdrucksstarken Worten erhellt die Autorin selbst die düsteren Gänge, die verschlingenden Schatten auf denen Zachary mehr als einmal droht, sich zu verlieren.
Geschichten verstricken sich in Geschichten, werden abrupt abgerissen, finden zueinander, bleiben ohne Ende & fügen sich unerwartet zusammen.
Würde man diesen Roman auf die Leinwand bringen wäre es ein meisterhaftes Puzzle: facettenreich, zersplittet & doch ein Gesamtes. In sämtlichen Farbschattierungen, teilweise verwischt & anderswo so Sternenklar.

Ich mochte Zacharys auf Anhieb - in meinen Augen muss man den intelligenten Studenten Respekt zollen, der sich neugierig, wirr & doch tapfer auf den Weg macht, um ein Rätsel zu lösen, bereit ist, sich blind in ein alles veränderndes, gefährliches Abenteuer zu stürzen. Der Protagonist brachte mich oft durch pure Ironie, trockenen Humor & seinen Sarkasmus zum Schmunzeln.
Auch die anderen Hauptcharaktere, die Antagonisten & Wesen wurden lebhaft gezeichnet; es war interessant Stück für Stück mehr über sie & ihre eigene Geschichte, die Hintergründe zu erfahren.

Dieser Roman schöpft die Vielfältigkeit von Emotionen komplett aus. Ich war schockiert, neugierig, tief berührt, wurde mitgerissen, nachdem ich stockte, wurde irritiert & war verloren, um doch wieder zurückzufinden.
Ich bin mir sehr sicher, dass man bei jedem Mal, wenn man sich auf dieses Abenteuer einlässt, etwas Neues findet.

Eine Kritik, die ich trotz der Begeisterung einbringen möchte, sind zahlreiche Wortwiederholungen; ausschweifende Beschreibungen, die ich als unnütze "Seitenfüller" betrachte & die gesamte Handlung öfter zäh & langatmig machten. Nichtsdestotrotz kann ich allen Fantasy Freunden die ausgedehnte Suche nach dem Geheimnis um ein Meer ohne Sterne an's Herz legen.

Die Welt, die Erin Morgenstern kreierte, wirkt ebenso wie die Handlung auf den ersten Blick kompliziert - jedoch handelt es sich um ein durchdachtes, ereignisreiches Konstrukt, welches Geheimnisse, Überraschungen sowie Spannung & Wendungen, Enden & Anfänge birgt & mit wundervollen Worten, intensiven Gefühlen glänzt: eine Geschichte, die aus Geschichten besteht & in einem märchenhaften, eindrucksvollen Setting lebt.

"Wir sind nichts als Sternenstaub & Geschichten." - Seite 482.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2020

Ein gelungener, vielversprechender Auftakt.

Buch / Der verstoßene Prinz
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Ein ungewöhnliches Fantasyabenteuer, mit dem ich anfänglich zwar Schwierigkeiten hatte, das ich dann aber in einem Rutsch lesen musste!

Dieser Roman besteht aus zwei Teilen & die einzelnen Kapitel werden ...

Ein ungewöhnliches Fantasyabenteuer, mit dem ich anfänglich zwar Schwierigkeiten hatte, das ich dann aber in einem Rutsch lesen musste!

Dieser Roman besteht aus zwei Teilen & die einzelnen Kapitel werden aus der Sicht von mehreren Charakteren geschildert. Ich mag diese Erzählweise, denn so lernt man die Protagonisten, ihre wirklichen Gedanken & Beweggründe kennen & kann Handlungen nachvollziehen; außerdem hat man durch die Perspektivwechsel die Möglichkeit das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten & für sich selbst zu bewerten.
Durch den Schreibstil von Alexandra Demmer-Bracke gelang mir das eintauchen in "Der verstoßene Prinz" ohne Probleme, vorallem die übergangslose Kombination aus "märchenhaft - klassisch" & "modern - altersgerecht" hat es mir angetan & ließ die Handelnden wie alte Freunde, authentisch wirken & brachte mich oft zum schmunzeln - genau, wie ich in den emotionalen Szenen in liebliche Seufzer versetzt wurde. Aber viele Neben - & Schachtelsätze, die oft wiederholt etwas erklären oder beschreiben, (& zu einen Überschuss an Komma's führen) empfand ich leider als regelrecht nervig. Diesen Kritikpunkt macht die Autorin mit ihren aus Worten gezeichneten, verbildlichten Charakteren & den ausdrucksvollen Gefühlen wett. "Undersea" bleibt in der Beschreibung eher eine Ahnung & ich finde, diese ungewöhnliche Welt sollte genau so bleiben: ein Rahmen, den der Leser selbst ausfüllen kann. Denn in meinen Augen hat Alexandra eine unvergleichliche Handlung in einem außergewöhnlichen Setting, samt interessanten Menschen & Wesen konstruiert.
Durch Erzählungen einer älteren Dame erhascht man Einblicke, wie diese Blase unter Wasser einst entstand' - doch war es wirklich eine dystopische Katastrophe oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Im Auftakt dieser märchenhaften Fantasy Trilogie ist nichts vorhersehbar, meine anfänglichen Ahnungen waren falsch - glücklicherweise. Grade am Ende des ersten Teils konnte ich meine Spannung nicht kontrollieren & spoilerte mich selbst - das muss schon was heißen...
& im zweiten Teil? Da wurde alles anders & eine neue Welt mit neuen Regeln entstand. Irritation folgte Verständnis; Begeisterung & wahnsinnige Neugier ließen mich den Reader ab da nicht mehr beiseite legen...
Doch wie das nunmal so ist in den Märchen... endet es mit einem Happy End - oder auch nicht, denn auf den 292 Seiten finden wir kein reines Märchen. "Der verstoßene Prinz" endet mit einem Haufen Fragen & ich bin gespannt, wen ich im zweiten Teil begegne & welche Geheimnisse mich erwarten!

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Veröffentlicht am 07.05.2020

Eine ungewöhnliche Reise, die man antreten sollte.

Die FROST-Chroniken 1: Krieg und Kröten
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Fast 500 Seiten umfasst die ungewöhnliche Reise von "Yuriko Mandorak Doragon Frost, Siegelmeister, Feuerbeschwörer, Freund der Kröten & Bezwinger der Schicksalsschlange" aus der kreativen Feder von Susanne ...

Fast 500 Seiten umfasst die ungewöhnliche Reise von "Yuriko Mandorak Doragon Frost, Siegelmeister, Feuerbeschwörer, Freund der Kröten & Bezwinger der Schicksalsschlange" aus der kreativen Feder von Susanne Pavlovic.
Ohne Umschweife startet die Geschichte "Krieg & Kröten", entsprungen aus dem Amrun Verlag & erst im Verlauf lernen wir die Charaktere & Hintergründe kennen, erfahren Einzelheiten. Eine Vorgehensweise die gleichermaßen untypisch, wie auch interessant ist.

Die Autorin lässt dem Leser genug Spielraum für eigene Vorstellungen, presst die Protagonisten äußerlich in kein eindeutiges Schema. Ich muss gestehen, dass mir der Hauptakteur zu Beginn der amüsanten, einfallsreichen Story sehr unsympathisch war: arbeitsscheu, überheblich & unverschämt, zudem ist kein Rock sicher vor seinen anzüglichen Blicken, Bemerkungen oder Gesten. Auch nicht Galina, seine ehemalige Schülerin die er fünf Jahre im Stich gelassen hat. Fünf Jahre - obwohl der Tabakladen um die Ecke liegt.
Als der schleimige Siegelmeister nach Hause zurück kehrt ist er in seinem, mittlerweile maroden, Haus nicht allein:
ein Gast, dem er kein Geschlecht zu ordnen & der nicht sprechen kann - seltsam, mysteriös. Arkadis, wird er nun genannt, das einzige was Sie-Er schreiben kann ohne Qualen zu leiden.
Auch Yuri's längster Freund Frakis, der belesene, einsame Bibliothekar aus der Arkania, weiß keine Lösung. Neben diesem Problem belasten den scheinbar unnahbaren Krötenfreund noch ganz andere Dinge: das Gefühl von der ganzen Stadt vergessen wurden, arbeits - & mittellos zu sein, die Frau seines Herzens - Florine - doch irgendwie für sich zu gewinnen & die angsteinflösenden Besucher, wegen derer er im Kampf auch noch seine Bruchbude plus etwas von der Nachbarschaft abfackeln musste. Zum Glück ist Padda nichts geschehen - dem treuen Kröterich, der mit dem - in meinen Augen gleichermaßen glitschigen - Yuri auf eine intensive, magische Weise verbunden ist...

Susanne wirft mit Begriffen wie "Arkanum", "Akelei" & Endlosen Räumen um sich, kreirte mit "Krieg & Kröten" eine neuartige, fesselnde Story, in der es heiß hergeht & Humor definitiv nicht zu kurz kommt. Sie erschuf um die Charaktere eine faszinierende Welt, die ebenso detail - & bildreich geschildert wird, wie die oftmals rasante, actionreiche Handlung, in deren Kontrast ein stets mitschwingender gefühlvoller Strang von Emotionen steht. Während im ersten Teil der Frost Chroniken weder für den Leser noch Yuri oder seine Begleiter eine Atempause erlaubt ist, da ein Elend auf das andere, eine Überraschung nach der nächsten folgt, sich Zauberei & Siegelkunst, sonderbare Begegnungen & blutige Kämpfe aneinander reihen, schafft es die Autorin ihre speziellen Charaktere wachsen zu lassen. Von Kapitel zu Kapitel lernte ich einerseits die Beschaffen - & Gegebenheiten von Zentallo kennen, aber vorallem bekam ich intensive Einblicke in Galina & Yuri. Ich begleitete die beiden nicht nur auf einer bizarren, gefährlichen, zum Teil unfreiwilligen, Reise um ein lebenswichtiges Geheimnis aufzudecken & eine-n Fremde-n zu retten, sondern spürte, wie sich beide mit Krötensprüngen entwickelten.

Einen Kritikpunkt habe ich leider: so eindrucksvoll diese Geschichte, so ausführlich Szenerien ge - & beschrieben wurden - hin & wieder empfand ich eine gewisse Langatmigkeit & übertriebene Ausschweifung.

"Krieg & Kröten" : eine unfassbare Geschichte mit außergewöhnlichen Horrorfiguren, Gemetzel, Witz & Charme.

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Veröffentlicht am 07.05.2020

Aufgrund fehlender Tiefe in entscheidenden Momenten ein solider, aber nicht beeindruckender Auftakt.

Venturia (Band 1): Juwelen und Verfall
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"Juwelen & Verfall" ist der erste Teil der Venturia - Reihe von Regina Meißner & erschien am 14. Dezember 2018 im magischen Reich des Sternensand Verlag.


Tiara, die Prinzessin von Bel Aniz, träumt von ...

"Juwelen & Verfall" ist der erste Teil der Venturia - Reihe von Regina Meißner & erschien am 14. Dezember 2018 im magischen Reich des Sternensand Verlag.


Tiara, die Prinzessin von Bel Aniz, träumt von Abenteuern, einem Leben abseits der vergoldeten Gitterstäbe. Eine scheinbar ursprungslose Sehnsucht zieht ihre Gedanken in die Natur & deren Wälder, in die Freiheit, fernab von Korsetts & Etikette. Doch blaublütig geboren sieht der König für seine Tochter anderes vor: ein Ehemann soll bald auf den sechs anstehenden Bällen gefunden werden. Aufeinmal drängt die Zeit - & Tiara hat nur eine einzige Nacht, um aus fragwürdigen Männern den einen auszuwählen & Bel Aniz zu verlassen. Bevor sie sich entscheiden kann, wacht sie in einem Leben auf, in das sie sich während unzähliger langweiliger Unterrichtsstunden hineinträumte; schutzlos, weit weg von Wachen & Mauern, umgeben von Schwärze weicht die Vorstellung der freien & märchenhaften Wälder einer beängstigenden Realität, die Tia von Grund auf erschüttert, alles bisherige in Frage stellt & ihr ganzes Dasein als grausames Lügengebilde entlarvt.

Regina Meißner führte mich mit ihrer gewohnt flüssigen, bildlichen Schreibweise durch die 364 Seiten & ließ die Wälder von "Venturia" detailliert erblühen. In welcher Zeit Tiara lebt, konnte ich nur mutmaßen - denn die verwendete Ausdrucksweise steht im starken Kontrast zum gegebenen Setting. Wenn auch ungewöhnlich, empfand ich diese Art als frisch & locker.
Ohne Umschweife beginnt die Geschichte in einer langweiligen Unterrichtsstunde, während der sich die Protagonistin in einer greifbaren Sehnsucht nach Freiheit, einem nachvollziehbaren Fluchtwunsch verliert. Da die Geschehnisse aus Tianas Perspektive erzählt werden, lernt man vordergründig die etwas eigene Prinzessin & ihre Gedanken kennen. Andere Charaktere rücken weit in den Hintergrund & werden, wie viele spannende, interessante Ereignisse, nur oberflächlich betrachtet, kurz angeschnitten.

Die Autorin hat ein großes Talent ruhige Situationen, Orte malerisch in Szene zu setzen, Bilder in die Köpfe der Leser zu zeichnen. Das macht diese Fantasyreise einerseits gut vorstellbar, verleiht ihr einen atmosphärischen Detailfokus, andererseits wirkt sie oft langatmig, ausschweifend & verwandelt die gesamte Geschichte in einen ruhigen Roman, welcher nicht durch Spannung fesselt, denn diese Momente nahm ich als zu plötzlich, zu schnell & ohne Tiefe wahr. Ebenso wirkten Gespräche wie auch Reaktionen der Charaktere selten authentisch, insbesondere von Tia: Sie nimmt z. B. ihr verworrenes Schicksal, ihre unbegreiflichen Entdeckungen & schmerzlichen Erkenntnisse emotionslos als gegeben hin, weder hinterfragt noch reagiert sie intensiv oder angemessen - obwohl doch ihr ganzes Leben innerhalb weniger Stunden in tausend Scherben zerbarst...

Neben einigen berührenden Szenen & einem Hauch Magie entdeckte ich auch kleine Anspielungen auf Märchen sowie Blut & Mord, kaltblütige Lügen & ein Mädchen, dass sich nicht vor ihren Pflichten drückt.
In "Venturia: Juwelen & Verfall" stecken Überraschungen, Liebe & Sätze, die in's Herz gehen... & es endet mit einem Cliffhänger, der mich trotz aller Kritikpunkte tatsächlich auf Band zwei "Venturia: Glanz & Bürde" warten lässt.

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