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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2019

Hinkt Band 1 total hinterher

Wild Souls - Mit dir für immer
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„Wild Souls – Mit dir für immer“ ist der 2. Teil von T.M. Frazier. Nachdem der erste Band mich total begeistert hat und das Ende einen richtig fiesen Cliffhanger hatte, habe ich diesen Teil wie verrückt ...

„Wild Souls – Mit dir für immer“ ist der 2. Teil von T.M. Frazier. Nachdem der erste Band mich total begeistert hat und das Ende einen richtig fiesen Cliffhanger hatte, habe ich diesen Teil wie verrückt entgegengefiebert. Daher war ich froh, als ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe. Ganz schnell habe ich mich ans Lesen gemacht und wurde leider etwas enttäuscht.
Der zweite Teil setzt nahtlos an den ersten an. Und nachdem die erste Überraschung verdaut war, plätscherte die weitere Handlung nur so dahin. Für meinen Geschmack wurde alles ziemlich in die Länge gezogen. Es gab viele Stellen, die absolut überflüssig waren, da sie absolut keine Bedeutung für die Handlung hatten. Die Entwicklung von Finn und Sawyer fühlte sich falsch an. Finn war am Anfang der Bad Boy und nun nur noch ein weichgespültes Bürschchen. Sawyer ist ein naives, Duck Mäuschen, was allerdings auch etwas nachvollziehbar ist, wenn man ihre Herkunft sieht. Auch die Beziehung der Beiden ist einfach zu rosarot und viel zu kitschig. Es fehlen einfach die wirklich herausragenden und herzzerreißenden Momente, die einen Mitten ins Herz treffen. Vieles an der Handlung war zu offensichtlich oder unreal. Nach etwas mehr als Hälfte kam ein Moment der Spannung, als Richard wiederauftauchte und zack war es leider auch schon wieder vorbei.
Fazit: Nach all den Büchern, die ich von der Autorin gelesen habe und die mich total begeistert haben, hat mich dieses absolut enttäuscht. Vielleicht waren auch einfach meine Erwartungen zu hoch.

Veröffentlicht am 18.05.2019

Spannender und gelungener Thriller aus Frankfurt

Lautlose Schreie
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„Lautlose Schreie“ von Leo Burn ist bereits der zweite Fall von der etwas anderen Ermittlerin May Billinsky. Für mich persönlich ist es jedoch der erste Fall, da ich den ersten Teil nicht gelesen habe. ...

„Lautlose Schreie“ von Leo Burn ist bereits der zweite Fall von der etwas anderen Ermittlerin May Billinsky. Für mich persönlich ist es jedoch der erste Fall, da ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Allerdings hat man keine Verständnisprobleme dadurch. Ein Quereinstieg ist unbedenklich.
Das Cover des Buches ist schwarz zeigt eine Krähe und mit der roten Schrift ist es auf jeden Fall ein Hingucker und verleitet einen sich das Buch näher anzuschauen.
Leo Burn zeigt mit diesem Buch, dass ein guter und spannender Thriller nicht immer in Amerika spielen muss. Der Autor wählt für seine Geschichte Frankfurt und sein Umland als Schauplatz.
Durch seine atemberaubenden, realistischen und detaillierten Beschreibungen beschert Leo Burn den Leser regelmäßig Gänsehaut und lässt ihm den Atem stocken.
Der Plot des Buches ist zunächst in mehrere Erzählstränge geteilt. In recht kurzen Kapiteln werden abwechseln verschiedene Erzählstränge erzählt, was dem Leser jedoch hier und da verzweifeln lässt, da der Schnitt stets an überaus spannenden Stellen passiert. Dies bedeuten allerdings nur wiederrum, dass es nicht an einer Stelle im Buch an Spannung fehlt. Die wechselnden Perspektiven stören zu keiner Zeit den Lesefluß. Besonders gelungen wie sich ganz langsam und allmählich alles zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Zwar ist relativ schnell klar in welche Richtung die Geschichte sich entwickelt, jedoch tut auch dies der Spannung keinen Abbruch, denn über die Details bleibt der Leser bis zum Schluss in Unklaren. Für mich ist das Ende das eigentliche Highlight. An dieser Stelle werden ich es nicht näher benennen, aber es ist definitiv genau das richtige Ende für dieses Buches, denn dadurch wirkt alles noch authentischer.
Die gewählte Thematik des Buches ist sehr präsent und macht einen sehr traurig, denn die beschriebenen Dinge sind ganz klar nicht aus der Luft gegriffen, sondern passieren jeden Tag.
Die Charaktere sind, von den Hauptprotagonisten bis hin zu den Nebencharakteren, alle samt sehr liebevoll und authentisch erarbeitet und man findet ziemlich schnellen eine Beziehung zu den Charakteren.
Mein Fazit:
Ein durchaus gelungener und spannender Thriller, der einen jede Menge Gänsehaut beschert.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Tolle und emotionsgeladene Geschichte

Loveless - Eine Liebesgeschichte
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Bereits der Titel „Loveless – Eine Liebesgeschichte“ von Katy Regnery beschreibt zu 100% was einem erwartet – eine Liebesgeschichte, die das Herz berührt ohne Ecken und Kanten – ohne seitenlanges Hin und ...

Bereits der Titel „Loveless – Eine Liebesgeschichte“ von Katy Regnery beschreibt zu 100% was einem erwartet – eine Liebesgeschichte, die das Herz berührt ohne Ecken und Kanten – ohne seitenlanges Hin und Her. Die Geschichte nichts Neues und bedient sich auch diverser Klischees.,Aber ganz ehrlich, was soll man bei der Fülle an stetigen Neuerscheinungen auch immer neues Erfinden

Brynn trauert um ihren, vor zwei Jahren bei einem Amoklauf, ermordeten Verlobten. Noch immer hat sie seinen Tod nicht verkraftet und noch immer hat sie den Weg zurück ins Leben nicht gefunden. Doch dann schaltet sie nach zwei Jahren sein Handy wieder ein und sieht, dass er in dem Moment gestorben ist, als er eine Nachricht an sie verfasst hat und dies bringt sie auf eine Idee, wie sie sich endgültig von ihm verabschieden kann. Doch ihr Vorhaben endet jäh, als sie von einem Unbekannten angegriffen wird. Als sie mit ihrem Leben schon abschließt, taucht ein weiterer Mann auf, der sie nicht nur vor dem allerschlimmsten bewahrt, sondern sie auch medizinisch versorgt und Brynn gesund pflegt. Doch dieser schöne Fremde hat ein dunkles Geheimnis.

Bereits von der ersten Zeile war ich in der Geschichte gefangen. Die Autorin hat einen grandiosen Schreibstil – sehr einfach, doch gefühlvoll und detailliert. Man fliegt nur so durch die Zeilen. Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich nach und nach und nichts wird überstürzt. Die Emotionen der Beiden, die Verwirrtheit über das Geschehene und die Art und Weise, wie es die Beiden immer mehr zusammenbringt, kommt sehr gut beim Leser an. Die detaillierte Beschreibung der Landschaft hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen.
Von den Charakteren gefiel mit Cassidy um Längen besser gelungen. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in absoluter Isolation, fern von der Zivilisation, ohne fließend Wasser, ohne Elektrizität, ohne Internet, ohne sonstige technische Errungenschaft und immer im Glauben, dass in ihm ebenfalls ein Monster steckt. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie ein gestandener Mann, so fasziniert von Brynn ist. Sie Handlungen sind so rein und regelrecht unschuldig. Ich hatte immer das Gefühl ihn in den Arm nehmen zu müssen.

Brynn dagegen hat bei mir immer ein Gefühl hinterlassen, dass sie mit ihrer leichtgläubigen Art eher jemand ist, der alles als Gegeben hinnimmt. Für mich war die Person nicht ganz rund, wobei ich das nicht näher erklären kann, aber ich war nicht überzeugt von Brynn.

Fazit:
Das Buch hat nicht nur ein tolles Cover, sondern es steckt auch eine richtig schöne und gefühlvolle Geschichte dahinter. Trotz diverse Ecken und Kanten ist es sehr spannend und lesenswert.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Interessanter Reihen-Auftakt

True Crush
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Nachdem die junge Kate Mosely aus einem beschaulichen Städtchen nach einem tragischen Unfall ihren Ehemann verliert, bringt sie ihre Gefühle zu Papier und schreibt ungeplant einem Bestseller. Ganz plötzlich ...

Nachdem die junge Kate Mosely aus einem beschaulichen Städtchen nach einem tragischen Unfall ihren Ehemann verliert, bringt sie ihre Gefühle zu Papier und schreibt ungeplant einem Bestseller. Ganz plötzlich findet sie sich im Rampenlicht wieder, in dem sie sich nicht zu hundertprozentig wohl fühlt. Als sie in der schillernden Metropole L.A. in einer Talkshow auf den berühmt berüchtigten Rockstar Trax trifft ändert sich ihr Leben plötzlich und sie bemerkt langsam dass ihre Gefühle wieder erwachen auch wenn sie sich zunächst noch dagegen währt. Trevor – so sein bürgerlicher Name – findet auch sofort Gefallen an Kate und lädt sie zu einem Essen ein. Bei gemeinsamen Essen, Spaziergängen und Jogging-Runden lernen sie sich nach und nach besser kennen. Nur immer wieder fragt sie sich, ob es wirklich eine Zukunft mit Trevor geben kann.

„True Crush: Rockstars lieben heißer“ ist der Auftakt einer neuen Rockstar-Reihe aus der Feder von Liora Blake, der wirklich überzeugt und den Leser neugierig auf das kommende macht. Bereits nach den ersten Zeilen ist man in der Geschichte gefangen und durch den flüssigen, gradlinigen Schreibstil fliegt man geradezu durch die Zeilen. Die Autorin schreibt sehr emotional und leidenschaftlich, aber auch humorvoll, was den Roman zu einem kurzweiligen Lesevergnügen macht.
Negative aufgefallen ist, dass das Lektorat keine hundertprozentig Arbeit geleistet hat, denn es gab doch sehr vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Vielleicht sollte, da noch einmal drüber gelesen werden.

Die Protagonisten Kate und Trevor / Trax sind sehr sympathisch und vor allem wirken sie sehr real. Kate ist sehr bodenständig, trotz ihres überraschenden Erfolges und bleibt bis zum Ende das Mädchen aus einer Kleinstadt in Montana. Trevor hat nach den ausschweifenden Jahren als Rockstar für sich selbst beschlossen, dass es nicht alles ist, wilde Partys zu feiern und sich daneben zu benehmen. Beide sind nicht auf den Mund gefallen. Dies hat mir besonders gefallen, da es sich bei dem weiblichen Protagonisten sich einmal nicht um ein kleines Mäuschen handelt, sondern um eine Frau, die bereits gelebt hat und weiß was sie vom Leben will. Zwar sind einige ihrer Handlungen nicht ganz nachvollziehbar, was mich persönlich an der einen oder anderen Stelle genervt hat.

Die Handlung hat mir super gefallen, jedoch fand ich die zweite Hälfte des Buches schwächer als die erste. Man hatte so kurz vor Schluss das Gefühl dass unbedingt noch etwas passieren müsste, was das Glück der beiden zerstören muss und genau dieses Etwas geschah auch. Ein an sich großes Drama, welches sich viel zu schnell wieder auflöste und letztendlich überflüssig war.

Für mich sind es gute 3,5 Sterne – aufgerundet 4. Es ist ein toller Reihenauftakt mit tollen Protagonisten und Nebencharakteren – die man in den weiteren Folgen noch näher kennenlernen wird. Zwar gibt es einige Ecken und Kanten, dennoch ist es ein kurzweiligen Roman und für mich eine klare Leseempfehlung für alle Liebhaber dieser Genres.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Interessante Geschichte, der die notwendige Tiefe fehlt

Hot Heroes: Burning
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„Hot Heros: Burning“ von Inka Loreen Minden ist der erste Teil einer Trilogie rund um Helden in Uniform. Das Cover ist auf jeden Fall ein Blickfang und regt dazu an sich, dass Buch näher anzuschauen. Auch ...

„Hot Heros: Burning“ von Inka Loreen Minden ist der erste Teil einer Trilogie rund um Helden in Uniform. Das Cover ist auf jeden Fall ein Blickfang und regt dazu an sich, dass Buch näher anzuschauen. Auch der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich die Gelegenheit erhalten habe, dieses Buch vorabzulesen. Voller Spannung und Erwartung habe ich mich daran gemacht, dieses Buch zu lesen und abzutauchen in eine spannende und gefühlvolle Lovestory. Doch kaum war es mir gelungen mich in die Geschichte einzulesen und zu fühlen, war es (leider) auch schon vorbei, dabei hätte man die Geschichte noch vielmehr ausschmücken und vertiefen können. Die Protagonisten Milla und Evan sind sehr sympathisch und interessant. Auch der Grundgedanke der Geschichte ist vielversprechend, aber durch die Kürze des Buches wirkt alles gedrungen, gehetzt und oberflächlich, denn es wollte zu viel in zu kurzer Zeit erzählt werden.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und liest sich schnell weg, aber das Gefühl und die wirkliche Spannung kann nicht rüber gebracht werden.

Fazit:
Eine tolle Grundidee – mit sympathischen Charakteren welche leider viel zu kurz ist.
Ich würde dem Buch 3,5 Sterne geben und da man keine halben verteilen kann, bewerte ich die Geschichte dennoch mit 4 Sternen. Denn zum einen konnte man den Buchdetails bereits entnehmen, dass das Buch „nur“ ca. 100 Seiten umfasst (leider hatte ich das übersehen und war daher überrascht) und letztendlich habe ich mich doch unterhalten gefühlt – auch wenn die Tiefe der Geschichte gefehlt hat.