Flüssig und spannend geschrieben
Kommissar Gennat und der Raubmord am Ku’dammBei einem Überfall im Januar 1936 wird ein Geldbote tödlich verletzt. Kommissar Gennat übernimmt die Ermittlungen. Unterstützt wird er wieder einmal von Max Kaminski, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft ...
Bei einem Überfall im Januar 1936 wird ein Geldbote tödlich verletzt. Kommissar Gennat übernimmt die Ermittlungen. Unterstützt wird er wieder einmal von Max Kaminski, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft nicht mehr als Reporter arbeiten darf. Die Fahndung nach den Tätern, die auf der Suche nach ärztlicher Hilfe in der Stadt untergetaucht sind, erweist sich als brisantes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem erst Kaminskis Frau Lissy die Ermittler letztlich auf die richtige Spur bringt. (Klappentext)
Der Druck für Kommissar Gennat ist hoch. Der Fall spielt kurz vor den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen. Die NSDAP möchte ein makelloses Deutschland präsentieren. Sogar die Schilder „Für Juden Verboten“ wurden von Park-Bänken entfernt.
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und flüssig. Dieser Roman ist interessant und spannend.
Bei den Gennat-Krimis von Regina Stürickow handelt es sich um authentische Fälle für die die Autorin sehr viel Recherchen betreibt. Durch die Nachforschungen fließen auch historische Fakten mit ein. Der Einblick ins das Berlin der 1930er Jahre hat mir gut gefallen. Für dieses Buch vergebe ich gerne eine Leseempfehlung.