Ein langsam erzähltes Buch mit unglaublichen Tiefgang
Real AmericansIn drei Zeitebenen wird die Geschichte von May, Lily und Nick erzählt. Es geht los mit Lily um die 2000er in Manhattan und wie sie und Matthew sich verliebten. Schon dieser Anfang gefiel mir sehr, mit ...
In drei Zeitebenen wird die Geschichte von May, Lily und Nick erzählt. Es geht los mit Lily um die 2000er in Manhattan und wie sie und Matthew sich verliebten. Schon dieser Anfang gefiel mir sehr, mit ein paar Flashbacks an die Zeit.
Die Geschichte an sich ist sehr langsam erzählt, dennoch intensiv. Es befasst sich natürlich erstmal mit der Frage der Herkunft und Zugehörigkeit. Aber auch Rassismus wird thematisiert oder die Frage wann man in der Wissenschaft zu weit geht. In wie weit darf man das Leben eines Menschen "verbessern" und was bringt so eine Entscheidung mit sich.
Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Ich finde es ist kein Pageturner in dem Sinn dass man es an einem Abend ausliest. Es ist kein spannender Thriller. Es ist ein Buch mit unglaublichen Tiefgang, das ruhig erzählt wird.
Das Cover ist einfach, passend zum Buch, die Auster kommt immer wieder mal vor.