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Veröffentlicht am 30.08.2025

Was geschah mit Torbjörn?

Zornige Brandung
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Kommissar John Benthien ist, momentan wegen einer Verfehlung, außer Dienst und macht Urlaub auf Sylt. Als sein Nachbar ermordet wird und auch noch sein Chef auftaucht ist er plötzlich mitten in der Mordermittlung. ...

Kommissar John Benthien ist, momentan wegen einer Verfehlung, außer Dienst und macht Urlaub auf Sylt. Als sein Nachbar ermordet wird und auch noch sein Chef auftaucht ist er plötzlich mitten in der Mordermittlung. Benthien hofft damit seinen alten Job zurück zu bekommen.
In diesem Nordsee Krimi wird nicht nur ein Todesfall beschrieben und geklärt, sondern man erfährt auch einiges über Sylt bzw. seine Ortschaften.
Ein Teil der Protagonisten des Buches sind gewissermaßen miteinander verbunden. Nach und nach kommen immer mehr Verbindungen zu Tage und Sylt wirkt wie ein Dorf.
Die Geschichte ist spannend verfasst und man hat keine genauen Vorahnungen was als nächstes passiert oder wer der Mörder ist. Lediglich dass eine Verbindung zur Vergangenheit besteht, kommt sehr schnell zum Vorschein.
Des Weiteren werden in diesem Buch immer mal wieder die privaten Verbindungen der Ermittelnden behandelt. Das lockert die Geschichte etwas auf und hat mir gut gefallen.
Fazit: Mir hat der Krimi gut gefallen, da nicht nur stur der/die Täter gesucht wurden sondern auch etwas Familiengeschichte eingeflossen ist. Das macht den Krimi lebendiger finde ich.
Dieses Buch bekommt von mir eine klare Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Clifton County!

Dunkle Sühne
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Während des 4. Juli Feuerwerks verschwinden die 15 jährigen Mädchen Madison und Cheyenne. Bald darauf werden sie gefunden und auch ihr Entführer. Dann geht die Geschichte 12 Jahre später weiter. Der vermeintliche ...

Während des 4. Juli Feuerwerks verschwinden die 15 jährigen Mädchen Madison und Cheyenne. Bald darauf werden sie gefunden und auch ihr Entführer. Dann geht die Geschichte 12 Jahre später weiter. Der vermeintliche Täter kommt frei und es verschwindet wieder ein Mädchen.
In diesem Thriller beschreibt Karin Slaughter nicht nur die Abgründe der Tat sondern auch viel über das Kleinstadtleben. North Falls ist eine kleine Stadt, welche größtenteils von der Familie „Cliften“ beherrscht wird. Ihnen gehören große Teile des Landes. So sind z.B. der Scheriff und seine Stellvertreterin, Tochter Emmy, beide Cliftens. Auch ist es kein Wunder dass im Laufe der Ermittlungen auch viel von der Familiengeschichte und ihrer Vergangenheit dargelegt wird.
Beim Hauptstrang, der Aufklärung der Fälle, wird man immer weiter in die Abgründe der Taten hineingezogen. Man weiß nicht, ob der Täter wirklich der Täter ist oder vielleicht doch jemand Anderes oder es auch mehre Täter sind.
Bis kurz vor dem Ende kamen, für mich, immer wieder andere Personen ins Visier. Aber nie sah ich meine Ahnung bestätigt. Das ist es auch was mich total gefesselt hat. Mir ist es relativ wichtig dass ich immer Vermutungen haben kann aber nie sicher sein kann.
Die Charaktere in diesem Buch erinnern mich wirklich an eine Stadt, wie mein Vorort in dem ich lebe. Auch dort kennt Jeder Jeden und Viele haben was zu sagen oder meinen es zumindest zu haben. Das wurde in diesem Buch recht realistisch dargestellt.
Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Interessante Geschichte, tolle Fotos!

Der Pinguin, der fliegen lernte
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Nach einer Einleitung, in der Hirschhausen erzählt welche ungeahnte Wirkung die Pinguingeschichte hatte, als er sie das erste Mal erzählte. Dann gibt es eine Art Gebrauchsanweisung über die eventuellen ...

Nach einer Einleitung, in der Hirschhausen erzählt welche ungeahnte Wirkung die Pinguingeschichte hatte, als er sie das erste Mal erzählte. Dann gibt es eine Art Gebrauchsanweisung über die eventuellen Auswirkungen des Buchs. Danach kommt noch eine Ausführung über das Leseverhalten (Dosierung). Diese Kapitel sind mehr oder weniger mit einem Lächeln zu betrachten und eher Füllstoff zum Buch. Aber dann kommt die Pinguingeschichte und ich war gefesselt. Man erfährt sehr viel über das Verhalten von Pinguinen und ihr Sozialleben. Außerdem einige Denkanstöße im Vergleich von Mensch zu Pinguin. Auf den hinteren Seiten gibt es von Lesern/Hörern verfasste Geschichten über die eigene Wirkung auf die Pinguingeschichte. Außerdem sind da noch leere Seiten um seine eigenen Gedanken o.Ä. zu beschreiben.
Bestückt ist das Buch mit sehr schönen Naturaufnahmen von Stefan Christmann. Für mich ein toller Fotograf. Ich bin begeistert.
Fazit: Ich habe viel über Pinguine gelernt, aber das Bedürfnis mein Leben deshalb zu verändern habe ich nicht. Weiterzuempfehlen ist dieses Buch trotzdem. Man sollte es gelesen haben.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Wiedermal sehr unterhaltsam!

Lautlose Feinde
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Leander und Soraia heiraten. Am selben Tag wird Andre Bento ermordet und seine Enkelin entführt.
So turbulent beginnt der siebte Teil der Lost in Fuseta Reihe. In diesem Band steht Leander Lost nicht ...

Leander und Soraia heiraten. Am selben Tag wird Andre Bento ermordet und seine Enkelin entführt.
So turbulent beginnt der siebte Teil der Lost in Fuseta Reihe. In diesem Band steht Leander Lost nicht ganz so im Vordergrund wie gewohnt. Alle Personen der GNR und der Rosado Familie bekommen ihren Raum. Aber der Fokus liegt diesmal doch mehr auf dem Fall.
Am Anfang des Buches gibt es erst einmal eine Auflistung der Protagonisten, mit dem Hinweis das es Personen gibt die nicht sind was sie vorgeben zu sein. Dann geht es schon gleich los und die Handlung bekommt mehrere Stränge, welche dann irgendwann zusammenführen.
Die Spannung wurde hier einmal mehr hochgehalten. Immer wieder geschahen neue oder unerwartete Dinge. Teilweise auch dramatisch für die Darsteller.
Die uns bekannten Personen handelten wie wir sie ja kennen. Leander fokussiert, Carlos immer hungrig, Graciana souverän und Miguel teils unerwartet, aber auch selbstverliebt. Die Familie Rosado und ihre Umgebung sind natürlich auch wieder dabei.
Fazit: Wie erwartet, wieder eine tolle Geschichte, aber nun mehr Krimi als Leander Lost. Trotzdem kommen er und seine Art nicht zu kurz. Absolut Lesenswert!

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Gruselig,grausam!

Rotkäppchen lügt
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Das Buch beginnt damit dass man einen Pädophilen Straftäter, deren Fußfessel kein Signal mehr gibt, Zuhause aufsucht. Dort findet man lediglich sein Bein.
Dann geht es drei Monate später weiter, wo ...

Das Buch beginnt damit dass man einen Pädophilen Straftäter, deren Fußfessel kein Signal mehr gibt, Zuhause aufsucht. Dort findet man lediglich sein Bein.
Dann geht es drei Monate später weiter, wo Nora Rothmann, Polizistin und Jägerin zu einem Reh Fund ins Teufelsmoor gerufen wird. Im nächsten Kapitel trifft der „Wolf“ auf die Familie von Noras bester Freundin und es geht richtig los.
Die ersten ca. 100 Seiten konnten mich leider nicht wirklich fesseln. Was evtl. daran lag das die einzelnen Geschichten nicht so recht zusammen passten. Aber ab dort ging es dann richtig los, Spannung pur. Die Ereignisse überschlugen sich, immer wieder passierte irgendetwas Unerwartetes. Das hat mich dann bis zum Ende gefesselt.
Die Geschichte, angelehnt am „Rotkäppchen“ Märchen, ist sehr grausam.
Die einzelnen Protagonisten werden, in ihrer Handlungsweise, teilweise recht unwirklich dargestellt. Aber da Charaktere ja sehr unterschiedlich sind, kann man einiges schon nachvollziehen.
Da es in einem Nebenpfad auch um die Vergangenheit von Nora geht und es zu Schluss einen Cliffhanger gibt, geht die Geschichte weiter.
Fazit: Ein etwas lahm beginnender Thriller, der aber dann doch voll überzeugt. Ich werde die Folgebände auf jeden Fall lesen. Klare Weiterempfehlung.

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