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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Vorhersehbar, aber trotzdem spannend

Wenn sie wüsste
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Ich habe mit anderen Büchern von Freida McFadden angefangen (Der Lehrer und die Kollegin) und muss sagen, dass ich dieses Buch auch nicht ganz so schockierend empfand wie es angekündigt wurde. Auch der ...

Ich habe mit anderen Büchern von Freida McFadden angefangen (Der Lehrer und die Kollegin) und muss sagen, dass ich dieses Buch auch nicht ganz so schockierend empfand wie es angekündigt wurde. Auch der Plottwist hat sich bei mir nicht eingestellt, ich wusste so ziemlich von Anfang an wie es wohl weitergehen und enden wird. Dennoch habe ich das Buch ab Seite 1 gerne gelesen und mitgefiebert. Der Schreibstil ist super flüssig, die Kapitellängen sind sehr angenehm und die Atmosphäre toll kreiert. Auch wenn vielleicht nicht so überraschend wie man es sich wünscht, ist es ein gelungener und guter Thriller.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Hat mir richtig gut gefallen!

The Book Eaters
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Die Buchesser hat mich von Anfang an begeistert. Die Geschichte ist ungewöhnlich, spannend und hebt sich deutlich von vielen anderen Büchern ab, die man im Fantasy-/Dystopie-Bereich findet. Genau dieses ...

Die Buchesser hat mich von Anfang an begeistert. Die Geschichte ist ungewöhnlich, spannend und hebt sich deutlich von vielen anderen Büchern ab, die man im Fantasy-/Dystopie-Bereich findet. Genau dieses „Mal etwas anderes“ macht den Reiz des Romans aus.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, sehr gut lesbar und gleichzeitig anspruchsvoll genug, um die düstere Stimmung der Geschichte perfekt zu transportieren. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und entwickelt sich auf eine Weise, die neugierig macht und emotional mitnimmt. Dabei wirkt nichts überladen oder konstruiert – alles greift stimmig ineinander.

Besonders gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Es hat Tiefe, ohne schwerfällig zu sein, und bleibt auch nach dem Lesen im Kopf.

Für mich ist Die Buchesser ein rundum gelungener Roman: originell, spannend und hervorragend geschrieben. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne etwas Außergewöhnliches entdecken möchten.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Nicht ganz das, was ich erwartet habe

Der Silberbaum. Das Ende der Welt
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Sabine Ebert ist bekannt für ihre detailreich recherchierten historischen Romane, doch ,,Der Silberbaum. Das Ende der Welt" konnte mich leider nicht auf derselben Ebene überzeugen. Obwohl das Buch mit ...

Sabine Ebert ist bekannt für ihre detailreich recherchierten historischen Romane, doch ,,Der Silberbaum. Das Ende der Welt" konnte mich leider nicht auf derselben Ebene überzeugen. Obwohl das Buch mit einer faszinierenden Kulisse und zahlreichen Handlungssträngen startet, fehlte mir über große Strecken ein klarer roter Faden, der all diese Elemente zusammenhält.

Die Erzählung wirkt stark episodenhaft aufgebaut: einzelne Szenen und Begegnungen reihen sich aneinander, ohne sich wirklich zu einem stimmigen Ganzen zu fügen. Dadurch blieb vieles für mich recht oberflächlich. Charaktere und Ereignisse tauchen auf und verschwinden wieder, ohne ausreichend Entwicklung oder Erklärung, was es schwer machte, eine emotionale Bindung aufzubauen oder echte Spannung zu verspüren. Dadurch blieben für mich teilweise schwerwiegende Szenen kaum im Gedächtnis und nahmen mit emotional eher wenig mit.

Mehrere zentrale Aktionen oder Entscheidungen werden nur knapp angerissen, statt nachvollziehbar herausgearbeitet zu werden. Gerade in einem historischen Roman, der normalerweise von Atmosphäre, Tiefe und Motivation lebt, nimmt dies viel von der möglichen Intensität.

Insgesamt hatte das Buch gute Ansätze und interessante historische Hintergründe, doch die fragmentarische Struktur und fehlende erzählerische Stringenz haben meinem Leseerlebnis spürbar geschadet. .

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Hat mir gut gefallen

Beyond the Sea
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An sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern zwischendurch sogar auch ein bisschen gruselig. Das Ende ist krass. Da kommen wir auch zu meinem Kritikpunkt. ...

An sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern zwischendurch sogar auch ein bisschen gruselig. Das Ende ist krass. Da kommen wir auch zu meinem Kritikpunkt. Das Ende hat es wirklich in sich und bis es endlich offenbart wird, geht etwas viel Zeit verloren. Man hätte das Buch entweder um 80 Seiten kürzen (einige Szenen und Situationen wirken nämlich etwas redundant) oder die Geschehnisse etwas beschleunigen, den Höhepunkt eher eintreten und dann das Ende länger machen können.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Als Schullektüre definitiv nicht geeignet

Heldentage
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Martin Schäubles Roman ,,Heldentage" versucht, aktuelle gesellschaftliche Themen wie Suchtverhalten, schwierige Elternhäuser und vielleicht auch ein wenig Zivilcourage in eine jugendgerechte Geschichte ...

Martin Schäubles Roman ,,Heldentage" versucht, aktuelle gesellschaftliche Themen wie Suchtverhalten, schwierige Elternhäuser und vielleicht auch ein wenig Zivilcourage in eine jugendgerechte Geschichte zu verpacken. Leider gelingt ihm das nur sehr eingeschränkt. Die Themen werden zwar angesprochen, aber kaum vertieft. Viele Fragen bleiben offen, und die Figuren scheinen eher dazu da zu sein, oberflächliche Positionen zu vertreten, als wirkliche Entwicklung zu zeigen. Dadurch wirkt der Roman oft flach und unausgereift. Dazu kommt, dass einfach mehrere schwierige Themen aneinandergereiht werden und kein einziges davon tiefgründig ausgearbeitet wird.

Auch die Handlung überzeugt nicht. Zahlreiche Ereignisse und Wendungen sind wenig glaubwürdig, was es schwer macht, sich auf die Geschichte einzulassen oder mit den Charakteren mitzufühlen. An manchen Stellen hat man fast den Eindruck, als würde der Autor die Realität zu stark beugen, um bestimmte Situationen erzwingen zu können. Auch für einen Jugendroman sind die Szenen zu weit hergeholt.

Als Schullektüre ist ,,Heldentage" daher kaum geeignet. Weder bietet das Buch genügend inhaltliche Tiefe, um über Werte, Moral oder politische Zusammenhänge ernsthaft zu diskutieren, noch vermittelt es eine klare oder nachhaltige Botschaft. Statt zum Nachdenken anzuregen, bleibt am Ende vor allem das Gefühl zurück, dass hier ein großes Thema verschenkt wurde.

Insgesamt ist ,,Heldentage" ein Roman, der viel verspricht, aber wenig einlöst – weder erzählerisch noch thematisch.

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