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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2016

Lesbar- Hat aber seine Schwachpunkte

Hardwired - verführt
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3,5 Sternchen

Das Buch:
Ich liebe das Cover des Buches. Es sah ja schon auf den Bildern online toll aus, aber live ist es noch viel schöner. Die Bilder im Internet können das Glänzen gar nicht richtig ...

3,5 Sternchen

Das Buch:
Ich liebe das Cover des Buches. Es sah ja schon auf den Bildern online toll aus, aber live ist es noch viel schöner. Die Bilder im Internet können das Glänzen gar nicht richtig wiedergeben. Auf jeden Fall kann ich es kaum erwarten alle 5 Teile (Ja, es sind 5, auch, wenn der Verlag momentan nur 4 bewirbt) zu besitzen. Im Regal sieht die komplette Serie bestimmt toll aus :)

Inhalt:
Collegeabsolventin Erica Hathaway ist ehrgeizig und verfolgt ihren Traum und ihre Ziele konsequent. Schon während des Studiums gründet sie ihre eigene Firma, die sich auf Mode spezialisiert und ausschließlich online präsent ist, und lässt ihr Privatleben dabei auf der Strecke. Jetzt fehlt ihr nur noch das Geld, um ihre Firma bekannter und erfolgreicher werden zu lassen. Ein Investor soll da Abhilfe schaffen und so kommt es, wie es kommen muss. Erica stellt ihr Unternehmen einer kleinen Gruppe Geschäftsmänner/Investoren vor. Wird sie es schaffen einen Investor an Board zu ziehen?

Blake Landon ist erfolgreich, gut aussehend, reich und doch mysteriös und geheimnisvoll. Er nimmt sich, was er will. Er liebt es zu kontrollieren und zu dominieren. Als er Erica erst zufällig begegnet und sie dann kurze Zeit später wieder sieht, während sie ihm und den anderen versucht eine Investition in ihre Firma schmackhaft zu machen, kann er nicht den Blick von ihr lassen. Dass sich beide zueinander angezogen fühlen ist unbestreitbar, und doch muss Blake um Erica kämpfen, die sich jedes Mal zurückzieht und vor ihm flüchtet, sobald die Anziehungskraft und sexuelle Spannung ihr zu viel wird. Wird es Blake schaffen Erica für sich zu gewinnen?

Wird Erica sich auf Blake einlassen können? Wird Blake sich öffnen können? Werden beide eine Zukunft haben? Werden ihre Geheimnisse und ihre Vergangenheit sie einholen und eine potentielle Beziehung schon von Anfang an zunichtemachen?

Ich verrate nichts :P


Fazit (ohne Spoiler):
Kann man lesen. Ist jetzt zwar nichts besonderes (meiner Meinung nach durchschnittlich gut) und etwas langatmig, aber das Buch hat mich irgendwie gefesselt (warum auch immer-habe ehrlich keine Ahnung) und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Bin gespannt, wie die anderen Teile sind.

......

Fazit (Spoiler):
Meiner Meinung nach war die Leseprobe und der Anfang vielversprechend. Deshalb bin ich etwas enttäuscht, dass es nicht so weiter ging. Es gab keinen richtigen Handlungsstrang, keine Spannung. Alles war vorhersehbar. Die Szenen wechselten sich dann nur noch ab: Vertragen sich, streiten sich, haben Sex (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge). Zu Beginn fand ich es ja noch toll, dass die beiden sich auf Trab hielten, weil Erica immer vor ihm geflüchtet ist, er sie aber nicht aufgeben wollte. Aber mit der Zeit wurde es etwas langweilig. Immer dieses hin und her. Als Mode-Designerin fand ich den Aspekt mit der Firma und der Website toll. Aber irgendwie wurde auch das nicht weiter verfolgt. Sie hat einen Investor- fertig. Arbeitet mal kurz hier und da- fertig. Das Hauptmerkmal bestand ganz klar auf der Beziehung der beiden Hauptprotagonisten und auf Sex. Etwas merkwürdig fand ich, dass Erica davon sprach verliebt in Blake zu sein, ohne ihn zu kennen. Über Blake hat man erst am Ende etwas mehr erfahren. Zuvor war er einfach, wie soll ich sagen?- Charakterlos? Man hat ihn nur als Millionär (oder Milliardär?) und Sexobjekt kennengelernt und sich in jemanden nur aufgrund der Anziehungskraft und der sexuellen Spannung zu verlieben ist in meinen Augen etwas dumm. Ich fand es schwierig zu beiden Protagonisten eine Beziehung aufzubauen. Sie waren beide irgendwie verschlossen und so richtig das "Gefühl" von Liebe zwischen den Charakteren, kam auch nicht rüber. Während Erica zudem wie eine Erwachsene rüberkam, wenn sie über ihre Firma sprach, so benahm sie sich, wie ein Teenager, wenn es um Blake ging. In dem Buch wurde zudem von Wochen gesprochen, die für mich aber eher wie Tage rüber kamen und habe mich dann gefragt, ob ich vielleicht etwas verpasst habe? Sind die Protagonisten sich in den Tagen, die nicht beschrieben wurden, näher gekommen, weshalb ich ihre Beziehung und Liebe nicht ganz nachvollziehen konnte? Abgesehen davon fand ich diese Wiederholungen nervig: seine muskulöse Brust, sein muskulöser Körper, seine muskelumspannte Haut, Muskelbla hier Muskelbla dort. Die Sexszenen waren zu Beginn auch "nett", aber die waren eigentlich bis zum Ende hin dann auch immer gleich /ähnlich. Ich hoffe, dass in den nächsten Teilen etwas mehr Spannung und Abwechslung reinkommt. Das Buch war natürlich nicht schlecht. Wie ich schon erwähnt hatte, hatte es irgendetwas an sich, das mich gefesselt und zum Weiterlesen animiert hat. Ich kann nur nicht sagen, was der Grund dafür ist. Früher oder später werde ich das Buch nochmal lesen. Vielleicht wirkt es beim 2. Mal anders auf mich. Mal sehen. Jedenfalls werde ich die Folgeteile auch lesen :)

Veröffentlicht am 18.09.2018

Hat mir gefallen

Gaston: Glückwunsch, Gaston!
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Ich hatte schon lange keinen Comic mehr gelesen, weshalb ich gespannt darauf war, wie mir dieser gefallen würde. Gaston kannte ich ehrlich gesagt noch nicht und da ich diesen Comic geschenkt bekam, war ...

Ich hatte schon lange keinen Comic mehr gelesen, weshalb ich gespannt darauf war, wie mir dieser gefallen würde. Gaston kannte ich ehrlich gesagt noch nicht und da ich diesen Comic geschenkt bekam, war ich natürlich neugierig. und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Gaston ist schon ein lustiges Kerlchen. Ich habe in dieser kurzen Lesezeit oft schmunzeln, lächeln und grinsen müssen. Die Illustrationen fand ich auch sehr gelungen.
Ich denke, dass dieser Comic vielen Comic-Fans und auch einigen Nicht-Comic-Fans gefallen würde :)

Veröffentlicht am 04.09.2018

Ein Spaß für Groß und Klein :D

Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
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4,25-4,5 Sterne

Ein Kinderbuch, das auch Erwachsenen Spaß macht :D

Buch:
Ich bin wirklich verliebt in die Aufmachung des Buches. Nicht nur ist das Cover (Front- und Rückseite) bezaubernd und schön, ...

4,25-4,5 Sterne

Ein Kinderbuch, das auch Erwachsenen Spaß macht :D

Buch:
Ich bin wirklich verliebt in die Aufmachung des Buches. Nicht nur ist das Cover (Front- und Rückseite) bezaubernd und schön, sondern auch die Illustrationen, die sich innerhalb des Buches immer wieder blicken lassen.

Das Buch ist natürlich in Kapitel unterteilt, aber während die meisten Bücher sich auf das Erzählen der Geschichte konzentrieren, wurde hier immer wieder mal eine Aufgabe, ein Rätsel oder ein Trick zwischendurch eingebracht, das zum Mitmachen einlädt.

Grundsätzlich ist das Buch in der Erzählperspektive geschrieben, was ich persönlich sehr angenehm empfand. Man wird aber auch in entsprechenden Kapiteln/ Abschnitten persönlich angesprochen und bekommt dadurch das Gefühl Teil dieser Geschichte zu sein.

Wer der Erzähler ist? Das bleibt offen.

Hauptprotagonist ist der kleine Carter. Mit Verlauf der Geschichte kommen noch einige Nebencharaktere dazu, die ebenfalls eine wichtige Rolle einnehmen.

Meine Meinung zur Geschichte und zum Buch insgesamt gibt es anschließend im Fazit :)


Geschichte:
Was ist Magie? Wie zeigt sie sich? Ist sie für jeden gleich? Besteht Magie aus Tricks und Illusionen? Aus Gefühlen? Aus realen Zauberkräften? Was bedeutet Magie für dich? Glaubst du an Magie?

Carter ist ein Junge, der schon früh lernen musste sich den Umständen anzupassen und jemand der lernen musste, wie man am besten überlebt. Er ist jemand, der ein Talent durch seinen Onkel entdeckt und entwickelt hat. Doch während sein Onkel dieses Talent für die falschen Dinge nutzen will, will Carter genau das Gegenteil. Denn Carter weigert sich ein Dieb zu sein. Und so kommt es vor, dass er sich schon bald alleine in einer fremden Stadt wederfindet.

Mineral Wells wird schon bald zu einem Ort, in dem Carter ein Abenteuer erlebt, Bösewichte niederstreckt und das findet, was er sich schon immer gewünscht hat.

Mineral Wells ist ein Ort, das besondere Menschen beherbergt, die zudem versuchen Carters Nicht-Glaube an Magie zum Wanken zu bringen.

Werden sie es schaffen? Warum flieht Carter nach Mineral Wells? Was haben die Bösewichte vor? Welches Abenteuer steht Carter bevor? Wird er weiterhin alleine sein oder bekommt er Hilfe? Was für Talente hat Carter und welche die anderen? Und was geschieht, wenn dieses Abenteuer vorbei ist?

Lesen und selber die Antworten herausfinden :D hehe


Fazit:
Ich fand das Buch toll und kann es nur empfehlen.

Die Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswert. Ich mag, dass sie auch so unterschiedlich waren und auch "Randgruppen" eine wichtige Rolle erhalten haben.

Auch, wenn die Story nicht so ganz originell ist und ich irgendwie an -Die 3 Fragezeichen- oder -TKKG- erinnert wurde, so finde ich sie dennoch gut und kann mir gut vorstellen, dass gerade Kindern dieses Abenteuer und die zukünftigen, gefallen wird/werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das ein oder andere Kind auch gerne so ein Abenteuer erleben und Teil dieser kleinen "magischen" Gruppe wäre. Als Kind, hätte mir das jedenfalls gefallen. Demnach gibt es dennoch ein +Punkt :)

Wie bereits oben erwähnt, hat mir der Schreibstil gefallen. Er war angenehm zu lesen und für Kinder ebenfalls geeignet. Das Buch war schnell und flüssig zu lesen.

Die kleinen Botschaften haben mir auch gefallen. Magie, Freundschaft, Familie, Gerechtigkeit, Gut vs. Böse, usw. Das sind wichtige Themen und diese wurden meiner Meinung nach auch gut umgesetzt.

Dass ich von den Illustrationen begeistert bin, hatte ich auch schon erwähnt.

Besonders toll fand ich, dass das Buch zum Mitmachen einlud. Mir haben diese Aufgaben/Rätsel ein Lächelns ins Gesicht gezaubert und Spaß gemacht. Und alleine die Vorstellung, wie viel Spaß Eltern mit ihren Kindern haben, wenn sie dieses Buch lesen und wie diese Aufgaben und Rätsel dazu führen, dass Eltern und Kinder mehr Zeit miteinander verbringen- also ich finde das richtig toll. Zumal solche Rätsel auch dem Kind z.B. beim Buchstaben lernen, usw. helfen können. Ich bin generell ein Fan von Büchern, die mehr bieten, als nur Worte und lehrreich sind. Und dieses ist def. solch ein Buch.

Irgendwie war es berührend, wie Carter nach und nach mit diesen Leuten in Kontakt kam und dann Teil von etwas besonderem wurde und Magie erfahren durfte.

Das Ende fand ich originell. Das Buch hat mich an einigen Stellen schmunzeln lassen. Es hat mich amüsiert und mit und für die Magischen 6 fühlen und mitfiebern lassen.

Ein paar Fragen sind offen geblieben (SPOILER START : Z.B. Was ist mit Carters Eltern? Es hieß, sie seien verschwunden. Sind sie tot oder tauchen sie eventuell nochmal auf? Und was ist mit Onkel Sly? Sucht er nach Carter? Und was passiert, wenn er ihn findet? Wer ist der Erzähler? SPOILER ENDE)
Möglicherweise werden sie in den kommenden Bänden beantwortet.

Etwas besorgt war ich, dass es nicht groß eine Warnung gab, als Carter auf einem fahrenden Zugwaggon sprang. Man sollte Kindern schon klar machen, dass das gefährlich ist und sie das nicht nachmachen sollen. Abgesehen davon bin ich mir wegen der Zaubertricks etwas unsicher. Einerseits denke ich, dass das für das ein oder andere Kind sicher cool ist diese zu erlernen und vorzuführen. Andererseits denke ich mir, dass das fast so ist, als wenn man dem Kind beichten würde, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Sollte man Kindern diesen Zauber nehmen und ihnen sagen und zeigen, dass alles nur Tricks sind? Oder sollte man sie einfach staunen und es irgendwann selber für sich herausfinden lassen? Wie gesagt- ich bin da etwas unsicher und Zwiegespalten. Hängt eventuell auch vom Alter des Kindes ab.

Großartig meckern kann ich aber über das Buch nicht. Für ein Kinderbuch fand ich es richtig bezaubernd. Ich bin schon gespannt auf den 2. Band und möchte def. mehr von den Magischen 6 lesen.

Das Buch kann ich guten Gewissens empfehlen :)

p.s.: Dank Vorablesen.de durfte ich das Buch schon vorab lesen

Veröffentlicht am 30.07.2018

Besser als Cold Princess

Fire Queen
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2,25 Sterne

Rezension bitte nur lesen, wenn Teil 1 (Cold Princess) bereits gelesen wurde. Der Inhalt dieser Rezension könnte ansonsten Spoiler enthalten. Fire Queen ist kein Standalone und ist die Fortsetzung ...

2,25 Sterne

Rezension bitte nur lesen, wenn Teil 1 (Cold Princess) bereits gelesen wurde. Der Inhalt dieser Rezension könnte ansonsten Spoiler enthalten. Fire Queen ist kein Standalone und ist die Fortsetzung von Cold Princess, weshalb es Verständnisprobleme geben könnte, wenn Teil 1 nicht gelesen wurde.

Buch:
Wie auch bei Band 1 (Cold Princess), finde ich das Cover von Fire Queen sehr schön. Durch die Rot, Magenta und Schwarztöne passt es super zum Titel und durch das Andeuten von "Glitzer" oder Edelsteinen passt es sehr gut zur Queen.

Zu Beginn des Buches gibt es einen kleinen Rückblick, sodass man nicht unbedingt Band 1 nochmal gelesen haben muss. Betonung liegt auf ->nochmal<- (Siehe Warnung oben).

Der Aufbau ist genauso, wie es in Cold Princess war. Als Leser bekommt man verschiedene Sichtweisen geboten. Während es in Cold Princess hauptsächlich Saphiras und Madox´Sichtweise gab, die mit einigen wenigen Sichtweisen von Damiano und Guiseppe gemischt wurden, gab es in Fire Queen die Sichtweisen von Saphira, Madox, Rabia und Antonio.

Fire Queen beginnt dort, wo es in Cold Princess geendet hatte, was den Einstieg in die Geschichte erleichtert.


Inhalt:
Als Oberhaupt einer Mafiafamilie hat man es nicht leicht. Rache und Verrat lauert überall und genau das musste Saphira de Angelis selber Erfahren. Der eine will sie stürzen, der andere bricht ihr das Herz. Jemand will sie tot sehen und man will ihr alles nehmen, was ihr wichtig ist. Saphira wurde zu lange im Dunkeln gelassen und nun kommt alles ans Licht und dieses ist nicht gerade verlockend. Die Wahrheit bringt tot und verderben, Verlust und Schmerz. Die famiglia, so wie sie ist, ist in Gefahr. Saphira bleibt nichts anderes übrig, als das zu tun, was sie nie zu träumen wagte. Jetzt muss sie kämpfen und sich auf einen Krieg gefasst machen. Jetzt steht sie dem Feind näher, als je zuvor. Jetzt wurde der Feind zum Freund und der Freund zum Feind. Und nun ist es auch Zeit selber Rache zu üben.

Als capo hatte Madox sich nie gesehen und nun, da er rechtmäßiger Nachfolger ist, muss er sich die Loyalität und das Vertrauen seiner famiglia, seiner Männer erst einmal hart erkämpfen. Denn es gibt jemanden, der ihm diesen Posten streitig machen will und hinterrücks gegen ihn arbeitet. Als Saphira ihn zu sich lockt mit der Absicht ihn zu töten, wendet sich das Blatt. Ein neuer Feind taucht auf und der alte findet Zuflucht bei ihm. Intern und Extern lauert Gefahr. Wen kann man vertrauen? Und wie kann er das Vertrauen der Frau zurück gewinnen, die ihm mehr als alles andere bedeutet. Wie kann er ihr helfen und sie schützen?

Geheimnisse werden gelüftet. Die Wahrheit kommt ans Licht. Der wahre Feind kommt aus seinen Versteckt gekrochen. Allianzen werden geschlossen und Leichen säumen den Weg. Wer siegt im Krieg?

Wer ist der neue Feind? Wird Saphira alles überstehen? Wie wird sie mit dem neuen Verrat umgehen? Kann sie den Feind besiegen und sich all das zurückholen, was man ihr genommen hat? Wer wird leiden, wer wird sterben? Kann Madox sich als capo beweisen? Kann er Saphira zurück gewinnen? Kann sie ihm verzeihen? Wird sie ihm Glauben schenken? Wird sie ihn umbringen? Wer geht in den Krieg? Wer wird ihn überleben und wer nicht? Und was ist mit Guiseppe? Welche Rolle spielt Rabia?

Fragen über Fragen. Antworten dazu findet man im Buch ;)


Fazit:
Ich muss zugeben, dass ich kein Fan von Cold Princess war (und bin), aber dennoch Fire Queen lesen wollte, um die Serie einfach auch ordentlich abschließen zu können.

Generell fand ich Fire Queen besser als Cold Princess. Während bei Cold Princess alles vorhersehbar und langweilig war, gab es bei Fire Queen immerhin etwas Abwechslung, was sicherlich auch an den verschiedenen Sichtweisen lag. Rabia wurde für mich durch ihre Kapitel ebenfalls zur Hauptfigur. Während es in Band 1 nur hin und wieder Sichtweisen von Nebencharakteren gab, kam es mir so vor, als würde Rabias Sichtweise, neben Saphiras und Madox´ Sichtweise einen großen Teil des Buches einnehmen.

Der Schreibstil war solala. So richtig anfreunden konnte ich mich damit immer noch nicht. Aber es gab etwas mehr Spannung und Action. Einige Szenen hätten aber für meinen Geschmack etwas ausgeschmückter und detaillierter sein können. Die Kampfszenen waren soweit ok, aber hätten auch etwas "krasser" sein können. Ich möchte, dass man mir die Sprache verschlägt. Gerade bei einem Buch mit Mafiosos.

Bei Band 1 gab es noch eine Warnung zu Beginn. Band 2 wies diesen nicht auf, was ich auch gar nicht schlimm fand und auch gar nicht vermisst habe. Ohnehin fand ich diese Serie ziemlich harmlos. Ich habe schon sehr viele Dark Romance Romane gelesen und weitaus detailliere, spannendere, düstere, gefährlichere, Blutdruckerhöhende und auch heißere Bücher gelesen. Ich glaube, selbst Harry Potter war düsterer am Ende, als diese Serie :P Irgendwie würde ich diese Serie auch gar nicht wirklich dem Genre Dark Romance zuordnen. Eher Young Adult. Aber gut....

In Fire Queen war Rache, Verrat, Mord und Kampf im Vordergrund. Der Romance Aspekt hat mir irgendwie gefehlt. Natürlich fing es irgendwann später an zwischen Saphira und Madox zu knistern, aber der Fokus auf deren Beziehung hat die Autorin meiner Meinung nach nicht gelegt. Dadurch ging zwischen beiden alles am Ende zu schnell voran.

SPOILER START
Nach langem hin und her hat Saphira Madox plötzlich innerhalb von Sekunden verziehen und Glauben geschenkt, als sie von Rabia die Nachricht bekam. Einfach so. Und von einem Moment auf den Anderen sind ihr ihre Gefühle klar geworden. Sehr Unglaubwürdig für mich.
SPOILER ENDE

Dass eine gute Mischung aus düsteren Elementen und Romanze möglich ist, haben viele andere Bücher ja bewiesen. Für diese Serie hätte ich mir das auch gewünscht.

Das Gefühlsleben der Protagonisten war für mich zu wenig ausgearbeitet. Emotionen haben mir gefehlt. Zwar war es besser, als bei Cold Princess, aber so richtig zufrieden war ich nicht. Saphira konnte man aber immerhin zwischendurch die Trauer, den Schmerz den Verlust und den Verrat anmerken.

Madox mochte ich von allen Protagonisten am Liebsten. Zwar war auch er nicht perfekt, aber er ging mir wenigstens die meiste Zeit nicht so auf den Keks und hat mit Köpfchen gearbeitet. Dass er Saphira praktisch gerettet hat, war natürlich gut. Was mich aber gestört hat ist, dass er capo war, aber diese Rolle nicht komplett eingenommen hat. Er hat sich von Antonio auf der Nase herumtanzen lassen. Madox war der rechtmäßige Erbe/capo. Er hätte sich zeigen, Anweisungen geben, Vertrauen der Mitglieder der famiglia gewinnen müssen. Er hätte einfach Präsenz und Führungsqualität zeigen müssen. Hat er aber nicht. Es wirkte eher so, als würde er selber einfach ein Mitglied von vielen in der famiglia sein und sein Ding durchziehen. Als Antonio ihn in der einen Szene widersprach hatte ich mich echt gefragt, warum Madox nichts dagegen unternimmt und sich so ein Verhalten verbittet. Das ist die Mafia. Er ist der Boss. Merken davon tut man aber nichts. Zum Ende hin wurde es immerhin minimal besser.

Was Emilio angeht. Ich hatte geahnt, was passieren würde, aber gehofft, dass es nicht so geschieht, da es zu offensichtlich gewesen wäre. Ich hatte gehofft, dass wenigstens er bis zum Ende an Saphiras Seite bleiben würde.

Jacob war echt eine Witzfigur. Nur, weil er einmal verloren hat, will er Rache nehmen und nimmt so viel auf sich, um sein Vorhaben umzusetzen. Echt kindisch. Männer und ihr angekratztes Ego . Kopfschüttel.

Warum Antonio capo werden wollte, konnte ich irgendwie nicht herausfinden. Fand ihn als Charakter ziemlich überflüssig.

SPOILER START
So wie ich es verstanden hatte wird man capo, indem man den Posten erbt oder man sich den Posten erkämpft. Beides war für Antonio nicht möglich. Ist auch recht dumm von ihm zu glauben, dass er sich lange hätte auf den Posten halten können mit seiner Behinderung.
SPOILER ENDE

Saphira ging mir oftmals ganz schön auf den Keks. Sei es in Cold Princess oder Fire Queen. Sie hat sich nicht wie eine reife, intelligente, logisch denkende, starke, unabhängige Frau verhalten, die zudem Oberhaupt einer Mafiafamilie ist und Rache plant. Das zeigte sich besonders an dem Abend, als sie von Rabia kontaktiert und vor die Wahl gestellt wurde.

SPOILER START
Ziemlich naiv und dumm von Saphira zu glauben, dass Rabia ihr Versprechen einhalten würde. Jeder Idiot durchschaut das. Mir war von Anfang an klar, dass das eine Falle ist und Vito und Frau nicht lebend heraus kommen würden. Sehr vorhersehbar und durchschaubar. Und anstatt Madox um Hilfe zu bitten bei dieser verzwickten Lage und gemeinsam Angriffspläne zu schmieden, lässt sie sich flachlegen.
SPOILER ENDE

Was Rabia angeht.... Ihre Rolle fand ich gut, ihre Beweggründe und die Art und Weise, wie sie gehandelt hat jedoch nicht. Einfach irrational und dumm.

SPOILER START
Dass Rabia nicht die ist, die sie vorgibt zu sein, hatten ja schon viele bei Cold Princess vermutet. Demnach war das keine große Überraschung.

Rabia hätte ich so gerne mal ein wenig Hirn geschenkt. Sie will Rache dafür, dass ihr Verlobter getötet wurde. Dabei hat sie aber im Grunde Mitschuld an seinem Tod. Sie wusste, dass Saphira hinter der Drogengang her ist. Warum hat sie also ihren Verlobten nicht gewarnt? Saphira war ihre beste Freundin. Einer besten Freundin erzählt man doch, wenn man sich verlobt hat. Auch, wenn Saphira sich nach dem Tod ihrer Familie anders verhalten hat, hätte sie sicher so etwas wichtiges erfahren wollen. Warum hat Rabia also diese Tatsache verschwiegen? Warum hat Rabia nicht versucht ihren Verlobten dazu zu überreden Mitglied der famiglia zu werden? Saphira hätte sicher nichts dagegen gehabt, wenn er dafür die Drogengang verlassen und verraten hätte. Hätte Saphira von Rabias Verlobten gewusst, hätte sie sicher dafür gesorgt, dass der Kerl nicht getötet wird. Rabia macht demnach Saphira für etwas verantwortlich, was sie hätte verhindern können. Und dann noch rumheulen, dass Saphira und Co sie nach dem Tod der Eltern und des Bruders allein gelassen hätten. Boo Hoo. War ja auch nicht so, dass Saphira und der Rest der Familie in Gefahr war und geschützt werden musste, ne? Einfach. Dumm.

Und dann will sie Saphira alles und jeden nehmen, der ihr was bedeutet. Was ist aber mit Rabia? Sie ist ebenfalls mit all den Leuten aufgewachsen. Sie sollten für sie ebenfalls Familie sein. Sie hat jeden einzelnen aus egoistischen und unlogischen Gründen getötet. Unschuldige, die noch nicht mal von Rabias Verlobten wussten. Hätte es nicht gereicht, wenn Rabia Saphira die famiglia nimmt, also einfach selber capo wird? Ganz ehrlich, ich verstehe es nicht. Für mich ist Rabia einfach krank und handelt irrational.

Abgesehen davon wurde sie aber als Bösewicht gut dargestellt. Hinterhältig, rachsüchtig, kalt, manipulativ und machthungrig.
SPOILER ENDE

Es gab so einige Szenen oder Sätze, die mich gestört haben oder die ich unlogisch oder fehlerhaft fand (z.B. wird auf S. 244 Rabia als trauernde Witwe bezeichnet, obwohl sie nie verheiratet war). Ich hab mir ein paar Notizen gemacht, aber da meine Rezi jetzt schon so lang ist, werde ich diese jetzt nicht alle noch mit einfügen. Abgesehen davon kann sich ja auch jeder selber seinen Teil, während des Lesens, denken :)

Das Ende des Buches hat mich eher unbefriedigt zurück gelassen. Mir fehlt ein Epilog. Ein paar Fragen sind bei mir noch offen geblieben.

SPOILER START
Was nun? Werden beide famiglias nun zusammengeführt? Pendeln die beiden hin und her oder ziehen sie zusammen? Wenn beide famiglias zu einer wurden, wer übernimmt da die Führung? Wenn beide famiglias zu einer wurden, welchen Namen wird sie tragen? usw.
SPOILER ENDE

Im Großen und Ganzen war Fire Queen ok. Besser als Cold Princess, aber leider nicht meinen Ansprüchen genügend. Sorry. Da der 1. Teil einige Anhänger hatte, wird der 2. sicherlich auch einige finden, die diese Fortsetzung mögen werden.

Meine Rezension basiert auf das Manuskript von Fire Queen, dass ich von der Lesejury bereit gestellt bekam. Ich danke der Lesejury dafür, dass ich an der Leserunde, die zudem auch meine 1. bei der Lesejury war, teilnehmen durfte.

Veröffentlicht am 05.07.2018

Weniger ist manchmal mehr

Dream Maker - Sehnsucht
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2,5 Sterne

Buch:
Wie gewohnt, ist auch dieses Buch von Audrey Carlan recht dick und wie bei der Calendar Girl Serie auch in 3 Teile unterteilt. In diesem Fall sind es jedoch nicht Monate, sondern Städte. ...

2,5 Sterne

Buch:
Wie gewohnt, ist auch dieses Buch von Audrey Carlan recht dick und wie bei der Calendar Girl Serie auch in 3 Teile unterteilt. In diesem Fall sind es jedoch nicht Monate, sondern Städte. In Dream Maker - Sehnsucht wird der Leser also Paris, New York und Kopenhagen kennenlernen. Insgesamt soll es 4 Bände geben, die jeweils in 3 Städte unterteilt sind.

Das Cover von Dream Maker- Sehnsucht finde ich wirklich sehr schön. Ich mag die Blumen und die Farben und so wie es scheint, wird dieses Cover, neben Band 4, auch mein Favorit sein.

Das Buch wird hauptsächlich aus der männlichen Perspektive des Hauptcharakters, Parker, erzählt. Am Ende jedes Auftrages bekommt man aber auch noch ein Kapitel aus der Sicht von Skyler, einer der weiblichen Protagonisten, zu lesen.

Es gibt ein paar Nebencharaktere. Die wichtigsten sind natürlich die Freunde und Kollegen des männlichen Protagonisten (Bo und Royce). Mit Verlauf der Geschichte spielen natürlich auch die Charaktere eine Rolle, für die Parker (und Co) gerade arbeiten bzw. für die sie gearbeitet haben.

Inhalt:
Parker Ellis, Royce Sterling und Bogart Lundigren sind beste Freunde und irgendwie auch so etwas, wie Brüder. Gemeinsam gründen sie das Unternehmen International Guy, welches relativ schnell erfolgreich wurde. International Guy bietet Hilfe und Unterstützung in allen Bereichen an- egal wie unkonventionell das Problem auch sein mag. Dabei hat jeder der 3 Kerle eine Rolle. Parker ist der Dream Maker und ist für persönliche Angelegenheiten zuständig (Aufbau von Selbstbewusstsein, dem Selbstwertgefühl, etc.). Bo ist der Love Maker und ist verantwortlich für das äußere Erscheinungsbild und das Auftreten (Mode, Styling, Haare, Make-up, Fotografie, etc.). Der Money Maker ist Royce, der Kunden in Geschäftlichen und Finanziellen Dingen behilflich ist. Dass ihre Hauptkundschaft aus Frauen besteht, ist unbestreitbar. Dass die 3 optisch auch einiges zu bieten haben und auch gerne mal nichts anbrennen lassen ebenso nicht. Und so kommt es auch einmal vor, dass man(n) sich im Bett der Kundin wiederfindet.

Ihr Job lässt sie von Stadt zu Stadt reisen. Je nachdem, wie der Auftrag lautet und was benötigt wird, findet sich der entsprechende Maker beim Kunden ein.

In Paris treffen die drei z.B. auf die Erbin Sophie, die sowohl vom Dream Maker, als auch vom Love Maker und Money Maker komplett auf ihre neue Aufgabe vorbereitet werden soll.

In New York ist es zuerst nur der Dream Maker, der den Hollywoodstar Skyler Paige dabei helfen soll zu sich selbst zurück zu finden.

In Kopenhagen ist es ein Königshaus, welches Unterstützung wegen der jüngsten Prinzessin vom Dream Maker benötigt.

Dass nicht immer alles so läuft, wie man denkt, musste Parker selber erfahren. Nicht nur brach er seine eigenen Regeln, sondern fand auch unerwartet eine Freundin. Er traf seine Traumfrau und ihm wurde der Kopf verdreht.

Wird international Guy allen Kunden helfen können? Werden sie alle Aufträge erfolgreich abschließen können? Was passiert, wenn man berufliches und privates mischt? Was passiert, wenn eine Kundin plötzlich mehr will? Wird International Guy die Erfolgsleiter weiter herauf klettern oder in einem Skandal enden und in der Versenkung verschwinden?

Wer weiß, wer weiß? ;) Lesen, abwarten, selbst herausfinden.


Fazit:
Die Idee bzw. das Konzept von International Guy, finde ich super. Sicherlich würde so ein Unternehmen auch mir helfen können, mich aus meinem Schneckenhaus heraus zu trauen. Die Umsetzung hätte ich mir aber irgendwie etwas anders gewünscht. Ich finde die Teile immer relativ kurz, weshalb es schwierig ist sich irgendwie mit den Charakteren anzufreunden. Bo fand ich jedoch relativ amüsant und die später angestellte Assistentin mochte ich von ihrer Art her.

Der Schreibstil am Anfang jedes Teiles fand ich gut und angenehm zu lesen. Leider änderte sich das ziemlich schnell, nachdem Parker die jeweilige Kundin getroffen hat. Es wurde regelrecht nervig. Es ging dann nur noch um Sex, Sex, Sex. Bestimmt besteht ca. 80% des Buches nur aus Sexszenen, sexuelle Anspielungen oder der ständigen Info zum Zustand seines Schwanzes (Man(n) könnte daraus ja schon eine eigene Sportart machen- Auf, ab, auf, ab. Hoch, runter, hoch, runter. Hart, weich, hart, weich.) Affig und unrealistisch. Die Sexszenen waren jetzt auch nicht gerade angenehm zu lesen. Für mich lasen diese sich jedenfalls eher wie eine Anleitung zum Geschlechtsakt. War mir einfach too much. Ich brauche schon etwas mehr Tiefe. Die Sexuelle Spannung war schon gut, aber das reicht halt nicht. Ein wenig mehr Leidenschaft könnte auch nicht schaden. Die Unterstützung, die International Guy der jeweiligen Kundin hat zukommen lasse wurde irgendwie eher zur Nebensache und war auch eher oberflächlich. Wie bereits erwähnt- ich brauche da mehr Tiefe.

Was ich super finde ist, dass das Buch diesmal (fast) komplett aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Das hatte ich noch nicht oft. Leider fand ich aber, dass das nicht gut umgesetzt wurde. Die Männer wirkten auf mich nicht gerade männlich. Die Art und Weise, wie sie sprachen, was sie sagten... Sorry, aber so spricht kein Mann. Generell wirkte alles auf mich eher, als würde das von einem Teenager geschrieben worden sein. Mir fehlte die Reife der Protagonisten, besonders, da sie ja angeblich schon fast 30 sind.

So richtig spannend oder interessant wurde es auch nicht. Dass etwas zwischen Skyler und Parker laufen würde war klar, als er von ihr bereits in Paris sprach und dann den Auftrag bekam.

Etwas widersprüchlich war auch, dass er meinte, dass er sofort wissen würde, wenn er die Frau fürs Leben gefunden hat, dann seine Traumfrau vor ihm steht, er aber den Schwanz einzieht und sich seinen Gefühlen nicht bewusst ist oder bewusst werden will. Dann sagen, dass er nichts lockeres mehr will, sondern so langsam gerne eine Beziehung, Ehefrau und Kinder hätte, aber dann mit jeder ins Bett steigen und auf etwas Ernstes verzichten wollen. Kopfschüttel.

Die Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten und Orte war nett.

Dass die Autorin einige Bücher und Namen anderer Autoren mit eingebaut hat bewerte ich mal positiv, wobei ich bei "Offenbarung" von Sylvia Day erst einmal irritiert war und erst wusste, welches Buch gemeint ist, als Gideon und Eva erwähnt wurden. Die Buchserie heißt Crossfire. Offenbarung ist der Untertitel. Man sagt ja auch nicht nur Sehnsucht zu dieser Serie, sondern Dream Maker- Sehnsucht. Nett fand ich, dass die Autorin Rachel Van Dyken und ihr Ehemann in diesem Buch Rollen bekamen.

Bei Stadt Nr. 3 ( Kopenhagen) gab es vorher ja einen kleinen Hinweis dazu, dass nicht alles der Realität entspricht und fiktiv ist. Jedoch bin ich davon ausgegangen, dass das fiktive sich lediglich auf die Thronfolge, den Gesetzen dazu und dem Königshaus bezieht. Das hat mich auch nicht gestört. Aber es gab nebenbei Dinge, die mit ein wenig logischem Denken oder Recherche vermieden hätte werden können (z.B. trug Skyler ein Kleid zur Hochzeitsfeier, welches viel Haut gezeigt hat. Das wäre ein Fauxpas. Da hat die Autorin das Fest eines Königshauses zu den Oscars gemacht). Ist aber irgendwie auch niedlich, wie die Autorin das Dänische Königshaus so viel Ruhm beimisst. Im Vergleich zu anderen Königshäusern sind die ja eigentlich eher unscheinbar ;)

Was mich total gestört hat, waren die Kosenamen. "Süßer", "Hübscher"- Schrecklich, einfach nur schrecklich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele junge Frauen gibt, die ihren Partner "Süßer" oder "Hübscher" nennen. Da stelle ich mir eher eine Oma vor, die ihren Enkel so nennt oder eben eine ältere Dame, die ihrem Toyboy diese Kosenamen verpasst. Und dann noch "Bruder". Sorry, aber warum muss jedes verdammte Wort ins Deutsche übersetzt werden? Die Deutschen nutzen Englische Wörter. Sie sind zum Teil des alltägliches Wortschatzes geworden. Warum zum Kuckuck können Übersetzer die Bücher nicht so übersetzen, dass es sich auch natürlich liest?! Kein Wunder, dass ich die Originale in Englisch immer besser finde und von Übersetzungen nur noch enttäuscht und genervt bin. "Bro" habe ich schon öfters gehört und wird auch eher genutzt von Jungen/ Männern, als "Bruder". Bruder klingt einfach merkwürdig, besonders unter gestandenen Männern. Ok- "Bruda" habe ich bestimmt auch schon gehört, aber eher von Personen, die mit ihrem Intellekt nicht gerade glänzen können xD Jedenfalls denke ich, dass deutsche Bücher auch etwas erfolgreicher wären, wenn die Übersetzungen besser und natürlicher wären.

Naja... Den anderen Büchern dieser Serie werde ich natürlich auch eine Chance geben. Die Szenen, die eben nicht Sexbasiert waren, waren ja soweit angenehm zu lesen. Vielleicht entwickeln sich die Charaktere ja auch noch und eventuell gibt es ja auch noch Bo´s Geschichte. Ihn fand ich super.

Wer jedenfalls eine leichte Lektüre will, mit wenig Tiefgang und viel Sex, wird diesen Auftakt sicher mögen.

P.s. Rezi beinhaltet jetzt nur alles, woran ich mich erinnern konnte, was natürlich auffällig negativ ist. Eventuell bearbeite ich sie, wenn mir noch etwas anderes einfällt. Dass das Buch von mir fast 3 Sternchen bekommen hat, zeigt aber hoffentlich, dass das Buch für mich durchschnittlich gut und nicht schlecht war. Jedenfalls sollte aber jeder sich seine eigene Meinung bilden. Geschmäcker sind auch verschieden.