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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Leider ein eher albernes Finale der Winter Dreams-Reihe

Like Hearts We Heal
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Nach dem emotionalen Cliffhanger bezüglich Paisley und Knox im letzten Band habe ich diesen Band sehnsüchtig und gespannt erwartet. Aber ich muss gestehen, dass ich enttäuscht bin und nicht finde, dass ...

Nach dem emotionalen Cliffhanger bezüglich Paisley und Knox im letzten Band habe ich diesen Band sehnsüchtig und gespannt erwartet. Aber ich muss gestehen, dass ich enttäuscht bin und nicht finde, dass dieser Abschluss den beiden Figuren und der grandiosen Reihe gerecht wird. Zwischen Albernheiten und Peniswitzen, die teilweise an unnötigen Stellen den Lesefluss gehemmt haben, ging irgendwie die Story verloren. Die Gründe der Trennung wurden zwar genannt, aber nicht aufgearbeitet. Ich konnte Paisley und Knox in diesem Band wenig spüren, abseits von der ständig erwähnten unglaublichen sexuellen Anziehung. Lediglich das Ende hat mich vor allem in Bezug auf Paisley berührt. Dass dieser Band dennoch 3 Sterne von mir bekommt, liegt daran, dass "Winter Dreams" eine meiner liebsten New Adult-Reihen ist und es einfach schön war, dorthin zurückzukehren. Fazit: Mir war es zu albern, zu wenig Story, die Gefühle habe ich nicht gespürt, aber Fans der Reihe werden, genau wie ich, diesen Band mit Sicherheit trotzdem noch lesen wollen.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Eher etwas für hartgesottene Fans der Autorinnen

Feels like Christmas
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Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und mich sehr gefreut, da mir doch einige Namen der Autorinnen bekannt vorkamen und ich hoffte, somit ein wenig in ihren Schreibstil und ihre Welt eintauchen zu ...

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und mich sehr gefreut, da mir doch einige Namen der Autorinnen bekannt vorkamen und ich hoffte, somit ein wenig in ihren Schreibstil und ihre Welt eintauchen zu können. Die erste Geschichte fand ich auch ganz süß, danach wurde es für mich jedoch mit jeder Geschichte langweiliger. An sich waren es immer nette Charaktere und eine schöne weihnachtliche Stimmung, aber die Charaktere stammten wohl großteils aus bereits bekannten Romanen der jeweiligen Autorin. Ich kann mir vorstellen, dass es dann wunderschön ist, noch einmal in die Geschichten einzutauchen und die Figuren wieder zu treffen, aber so war es für mich recht langatmig und ich habe die meisten Geschichten am Ende nur noch durchgeblättert. Mein Fazit: ich würde dieses Buch nur hartgesottenen Fans der Autorinnen empfehlen, die mit all ihren bisherigen Werken vertraut sind.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Feministische und fesselnde Neuinterpretation einer tragischen Figur

Medea
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Als ehemalige Latein LK-lerin liebe ich die griechische Mythologie und doch habe ich gezögert, dieses Buch zu lesen angesichts der Dramatik und Grausamkeit von Medeas Geschichte. Ich bin sehr froh, dass ...

Als ehemalige Latein LK-lerin liebe ich die griechische Mythologie und doch habe ich gezögert, dieses Buch zu lesen angesichts der Dramatik und Grausamkeit von Medeas Geschichte. Ich bin sehr froh, dass ich mich dann doch dazu entschieden habe.

Denn diese Neuinterpretation, die einen Kontext für die komplexe Persönlichkeit und die unglaublich grausamen Taten Medeas liefert, ist durchweg fesselnd erzählt. Sie lässt eine Kategorisierung in Gut und Böse nicht so einfach zu und das hat mich neben dem feministischen Aspekt, der Medea als Opfer patriarchalischer Strukturen darstellt, am meisten an der Geschichte fasziniert. Dass diese aus Medeas Sicht (in der Ich-Perspektive und im Präsens) erzählt wird, hat dies noch verstärkt. Ich habe mitgefiebert, gebangt und gelitten.

Die Sprache ist flüssig und atmosphärisch. Durchgängig hatte ich das Gefühl drohenden Unheils. Medea wirkt trotz der Innenschau immer schwer greifbar, etwas distanziert, was sehr gut zu ihrer Biografie und ihrem Charakter passt. Es ist deshalb nicht so, dass ich sie als Protagonistin direkt stark ins Herz geschlossen habe, aber ich hatte viel Mitgefühl, war gefesselt von ihrer Erzählung und habe trotz allem auf ein gnädiges Schicksal für sie gehofft.

Im Mittelteil gab es ein paar Längen, ansonsten ließ sich das Buch erstaunlich schnell und leicht lesen.

Mein Fazit: Bei diesem Roman handelt es sich um eine fesselnde Neuinterpretation der Geschichte Medeas für alle, die eine Faszination für die griechische Mythologie und für starke Frauen hegen.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Spannende Fortführung der Reihe

The Darlington - Ethan & Grace
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Während der erste Band der Darlington-Reihe noch etwas ruhiger und unschuldiger daher kam, dreht Laura Kneidl in dem zweiten Band ordentlich auf. Uns erwartet eine Haters to Lovers-Story, viel Spice und ...

Während der erste Band der Darlington-Reihe noch etwas ruhiger und unschuldiger daher kam, dreht Laura Kneidl in dem zweiten Band ordentlich auf. Uns erwartet eine Haters to Lovers-Story, viel Spice und viel Spannung. Normalerweise mag ich die Vermischung von New Adult und Krimi-Elementen nicht so gerne, hier jedoch hat es für mich gut gepasst und war fesselnd, auch wenn ich von Anfang an den richtigen Verdacht hatte. Die Spice-Szenen waren eine nette Abwechslung zum ersten Band, jedoch sehr viele und ich hätte die letzte dann nicht mehr gebraucht. Inwiefern Ethans Charakterentwicklung realistisch ist, kann man sicherlich diskutieren. Schade fand ich, dass es wieder die gleiche Konstellation Rich Guy - Poor Girl wie im ersten Band gab. Nichtsdestotrotz hat diese Reihe für mich Suchtcharakter und ich kann den dritten Band kaum erwarten. Mein Fazit: Dynamischer und spannender als Band 1, mit Sogfaktor und ein bisschen High Society- Soap- Feeling.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Liebevoll erzählt

The Darlington - Henry & Kate
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Laura Kneidl behandelt in diesem NA-Roman mal wieder ein wichtiges Thema – auf sehr sanfte und liebevolle Art und Weise. Ich bin immer wieder gerne zu dem Buch zurückgekehrt und habe mich in der erschaffenen ...

Laura Kneidl behandelt in diesem NA-Roman mal wieder ein wichtiges Thema – auf sehr sanfte und liebevolle Art und Weise. Ich bin immer wieder gerne zu dem Buch zurückgekehrt und habe mich in der erschaffenen Welt sehr wohl gefühlt. Auch die Charaktere habe ich direkt ins Herz geschlossen. Inwiefern die Beziehung und vor allem auch Henrys Verhalten realistisch sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Mir erschien es manchmal zu glatt und die Figuren hätten für meinen Geschmack in ihrer Persönlichkeit und ihrer Interaktion mehr Ecken und Kanten zeigen können. Das Ende kam für mich mit einem unerwarteten Cliffhanger, der mir sehr gefallen hat. Fazit: Ich habe das Buch trotz der oben genannten Schwächen sehr gerne gelesen und kann es Fans von High Society- New Adult und hübsch gestalteten Büchern definitiv empfehlen.

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