Profilbild von Rebecca1493

Rebecca1493

Lesejury Star
offline

Rebecca1493 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Rebecca1493 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2018

Perfekte Mischung aus heiteren und ernsten Tönen

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
2 0

Ehrlich gesagt frage ich mich, warum der Verlag das Cover dieses Romans in einer anderen Art und Weise gestaltet hat, als die vorher erschienen Bücher der Autorin. Natürlich passt die Erdbeertorte zum ...

Ehrlich gesagt frage ich mich, warum der Verlag das Cover dieses Romans in einer anderen Art und Weise gestaltet hat, als die vorher erschienen Bücher der Autorin. Natürlich passt die Erdbeertorte zum Inhalt der Geschichte und für die Überschrift und den Autorennamen wurde der gleiche Schrifttyp wie bisher gewählt, aber die markanten zweifarbigen Streifen fehlen. Das Titelbild ist dadurch in meinen Augen leider weniger ansprechend als seine Vorgänger, schade!

Mit großer Vorfreude habe ich das Erscheinen des neuen Petra-Hülsmann-Romans erwartet. Ihre bisherigen Bücher hatte ich bis auf eine Ausnahme alle als Hörbuch gehört und war von der Mischung aus erster Thematik und dabei nicht zu kurz kommender witziger Handlung begeistert. Auch ihr neues Werk versprach eine ganze Menge, denn die Leseprobe hatte innerhalb kürzester mein Interesse geweckt.

Wie gewohnt wurde die Geschichte aus der Sicht der weiblichen Hauptperson erzählt und wie bisher war der Schauplatz des Romans Hamburg. Besonders gelungen fand ich die kleinen Hinweise auf die Protagonisten aus früheren Büchern wie Weidi oder Isa. Und natürlich durfte auch Knut, der eher unkonventionelle Taxifahrer, nicht fehlen und wieder einmal mit seinen Ratschlägen glänzen. Die urigen Kneipen und der Alsterstrand haben mir Hamburg schmackhaft gemacht, irgendwann werde ich die Stadt hoffentlich einmal selbst besuchen können.

Die Idee, dass eine Lehrerin es mit Schülern zu tun hat, die leider eher unmotiviert, frech und teilweise gemein zu ihren Mitschülern sind, hat mich sehr stark an „Fack ju Göthe“ oder „Sister Act 2“ erinnert. Petra Hülsmann schafft es allerdings neue Akzente zu setzen und das Thema Mobbing, ebenso wie die Hoffnungslosigkeit und Chancenarmut der Kinder zu thematisieren, ohne dabei zu sehr Klischees zu bedienen. Natürlich kommen auch letztgenannte z.B. in Form von sehr fragwürdigen Namensschöpfungen der Eltern mancher Schüler – ich sage nur Heaven-Tanita oder Meikel- oder einer übertriebenen „Kunstsprache“ der Kinder vor, aber da auch immer wieder ernsthaft über die Probleme der Jugendlichen gesprochen wird und sie in Form von Annika ernst genommen werden, sind sie zu verkraften. Vor allem die Tatsache, dass die junge Frau selbst in ihrer Kindheit Opfer von üblen Streichen und Ausgrenzung wurde, macht den Roman besonders.

Aber auch die Leser eher romantischer Geschichten kommen auf ihre Kosten, denn Annika verstrickt sich bald in ihren Gefühlen und weiß nicht für welchen Mann sie sich entscheiden soll. Besonders sympathisch war mir die junge Frau vor allem wegen ihrer Angewohnheit zu backen, sobald sie über etwas nachgrübeln musste. Das Rezept am Ende des Buches werde ich sobald wie möglich ausprobieren!

Auf ihre unnachahmliche Art und Weisekonnte sich Petra Hülsmann mit ihrem neuen Roman in mein Herz schleichen, weshalb ich das Buch mit großem Vergnügen gelesen habe. Der Schreibstil war genial und hat mich innerhalb kürzester Zeit daran erinnert, warum ich ein Fan der Autorin bin. Obwohl es ein doch eher langer Liebesroman ist, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt

Fazit: Durch eine perfekte Mischung aus heiteren und ernsten Tönen, konnte mich die Geschichte von Beginn an bestens unterhalten! Petra Hülsmann hat alles richtig gemacht.

Veröffentlicht am 06.05.2018

Eine Geschichte, die mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat

Tom & Malou 1: Herzklopfen on Tour
1 0

Das Cover finde ich ansprechend, aber ich muss sagen, dass mich vor allem die im Innern des Buches vorkommenden Pusteblumen, deren Samen Noten darstellen, besonders überzeugen konnten. Das Titelbild passt ...

Das Cover finde ich ansprechend, aber ich muss sagen, dass mich vor allem die im Innern des Buches vorkommenden Pusteblumen, deren Samen Noten darstellen, besonders überzeugen konnten. Das Titelbild passt zwar sehr gut zum Thema Rockstar, da sowohl der Backstage-Pass, als auch der junge Mann im Hintergrund mit seiner Gitarre diesen Flair vermitteln, allerdings sind einige Details nicht den Begebenheiten im Buch angepasst, wie z.B. Malous helle Haare oder das Instrument in ihrer Hand. Aber das schmälert meine positive Meinung nur in einem sehr geringen Maße.

Vor einiger Zeit hatte ich auf anraten einer Freundin bereits das Buch "Herz über Bord" von Sina Müller gelesen und war begeistert. Durch Facebook, Instagram und diverse andere Plattformen war ich immer häufiger über diese Geschichte gestolpert. Den Ausschlag den Zweiteiler zu lesen, hat dann eine Leserunde bei lovelybooks gegeben und ich kann, nachdem ich Band 1 nun beendet habe, mit gutem Gewissen sagen, dass ich dieses Buch jedem Fan von Liebesgeschichten mit einem rockigen Einschlag empfehlen kann.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich von Beginn an fesseln, wie es bereits bei "Herz über Bord" der Fall gewesen ist. Die ständigen Perspektivenwechsel zwischen Malou und Tom machten es mir leicht die beiden Protagonisten mit jeder Seite mehr in mein Herz zu schließen.

Beide haben ihre ganz eigenen Dämonen, gegen die sie ankämpfen müssen und die "Sex mit Praktikanten ist untersagt"- Klausel macht ihrer körperlichen Anziehung immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Dass das Thema Drogen und die Bewältigung des Verlusts der Privatsphäre thematisiert wird, finde ich klasse, denn durch die Selbstmorde einiger Künstler in den letzten Jahren, merkt man, dass diese Problematik alles andere als an den Haaren herbeigezogen ist. Das gibt dem Buch eine gewisse Tiefe, die es von anderen Romanen dieses Genre abgrenzt. Aber neben der Ernsthaftigkeit kommen die witzigen Momente nicht zu kurz, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

Teil 1 endet mit einem fiesen Cliffhanger und ich bin richtig froh, dass Band 2 bereits erschienen ist und ich nicht warten muss, denn es brennt mir unter der Nägeln zu erfahren wie es mit den beiden weitergeht!

Fazit: Diese Geschichte hat mich gepackt und einfach nicht mehr losgelassen! Großes Kino mit jeder Menge Rockstar Flair.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Von Beginn an spannend

Spiegelherz
1 0

Sonst beschwere ich mich ja häufig, dass der Inhalt des Buches und die Titelbildgestaltung zu sehr auseinanderweichen. Dieses Mal kann ich den Gestaltern des Covers allerdings nur auf die Schulter klopfen, ...

Sonst beschwere ich mich ja häufig, dass der Inhalt des Buches und die Titelbildgestaltung zu sehr auseinanderweichen. Dieses Mal kann ich den Gestaltern des Covers allerdings nur auf die Schulter klopfen, denn es passt super zur Geschichte und ist gleichzeitig mehr als ansprechend. Daran geht im Buchhandel sicher niemand vorbei der Augen im Kopf hat. Annas flammend rote Haare und die Spiegelsplitter sind eine Kombination, die stimmig und gleichzeitig geheimnisvoll wirkt. Dieses Cover war für mich der ausschlaggebende Punkt diesem Buch eine Chance zu geben und es in meine Wunschliste aufzunehmen.

Positiv überrascht hat mich allerdings auch, dass es sich bei diesem Buch (ausnahmsweise muss man fast schon sagen), um einen Einteiler handelt. In einer Zeit, in der ja eher Reihen und Dilogien en vogue sind, war es sehr erfrischend zu wissen, dass man nicht wieder auf eine Fortsetzung warten muss! Die 273 E-Book-Seiten haben definitiv ausgereicht, um die Geschichte einerseits spannend zu gestalten, aber gleichzeitig auch stimmig enden zu lassen. Das gelingt nicht jedem Autor so mühelos wie Janine Wilk.

Besonders angetan hat es mir das Setting des Buches, das rund um den Blocksberg im Harz angesiedelt ist. Auch die deutsche Geschichte hat ihre Mythen und Legenden, die die Autorin mit kleinen Gedichten oder Zitaten und ihren eigenen Ideen in den Fantasyroman einfließen lässt. Ich gebe es offen zu: ein besonders großer Fan von Goethes Faust bin ich nicht und der Hexenhammer ist auch nicht unbedingt meine allabendliche Bettlektüre, aber die kleinen Ausschnitte zu Beginn der Kapitel haben mich ein ums andere Mal sehr gut auf das folgende Kapitel eingestimmt.

Janine Wilks Schreibstil wirkte auf mich nach nur wenigen Sätzen sehr vertraut, flüssig und war ein weiterer Pluspunkt. Nur selten bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich sehr gut mit ihrer Art zu schreiben arrangieren.

Die Geschichte selbst wird ausschließlich aus Annas Sicht erzählt. Da mir die junge Frau von Anfang an sympathisch war und ihre Empfindungen durch diese Erzählform sehr gut nachvollziehbar waren, war die Wahl der Autorin in meinen Augen vollkommen gerechtfertigt.

Von Anfang an war ich von der Story gefesselt. Hexen, Magie, Mythen und Legenden faszinieren mich in Romanen immer ungemein. Der Inhalt hat also einen Nerv bei mir getroffen. Die Spannung baute sich nach und nach auf und blieb bis kurz vor Schluss erhalten. Langweile kam bei mir nie auf und auch wenn sich mein im Laufe des Buches immer mehr erhärteter Verdacht am Ende bestätigt hat, war der Roman nicht wirklich vorhersehbar!

Fazit: Ein spannendes Fantasyabenteuer, das durch seine romantischen aber auch düsteren Momente punkten kann!

Veröffentlicht am 23.02.2018

Nach verhaltenem Start zu Highlight gemausert

Save Me
1 0

Zunächst ein zwei Worte zum Cover des Buches: es ist durch seine Farbgebung ein richtiger Hingucker: Gold passt einfach bestens zu Maxton Hall und seiner privilegierten Schülerschaft. Aber auch Reichtum ...

Zunächst ein zwei Worte zum Cover des Buches: es ist durch seine Farbgebung ein richtiger Hingucker: Gold passt einfach bestens zu Maxton Hall und seiner privilegierten Schülerschaft. Aber auch Reichtum und Macht haben ihre Schattenseiten wie man bereits nach wenigen Seiten erkennen kann.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich für diesen Roman nicht wegen seines Inhalts oder seiner Covergestaltung bei der Plattform „lesejury“ beworben, sondern weil mich die bisher erschienen Werke der Autorin Mona Kasten bis dato immer überzeugen konnten. Umso größer war die Freude, dass ich als eine der ersten den Auftakt zu ihrer neuen Reihe rund um James und Ruby mein Eigen nennen darf und mir schon einige Wochen vor dem eigentlichen Erscheinungstermin einen Einblick in die Geschichte verschaffen konnte. Wenn ich sage, dass ich immens hohe Erwartungen an die Geschichte habe, übertreibe ich kein bisschen. Die Inhaltsangabe war doch recht wage gehalten, sodass ich nicht wirklich einschätzen konnte, welche Richtung die Erzählung nehmen würde.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Romanen, die sich des Tempus Präsens bedienen. Irgendwie scheint mein Gehirn durch die vielen im Imperfekt verfassten Geschichten, die ich bisher gelesen habe, auf diese Erzählform getrimmt zu sein, sodass es mir zu Beginn immer schwer fällt mich schnell in mit der Geschichte wohl zu fühlen. Das war leider auch bei „Save Me“ der Fall. Dazu kam, dass sich mich die Handlung innerhalb der ersten 100 Seiten nicht völlig in ihren Bann ziehen konnte, weshalb ich zwischenzeitlich wirklich Bedenken hatte, ob Mona mich mit dieser Buchreihe noch würde packen können. Aber nach und nach bekam Frau Kasten die Kurve, was vor allem an den gefühlvollen Beschreibungen des Innenlebens beider Protagonisten lag. Ich habe selten so mit einer männlichen Hauptperson gelitten wie mit Womanizer James. Seine Verzweiflung war teilweise wirklich mit Händen zu greifen und konnte mich berühren.

Gefallen hat mir auch, dass einer Sportart Platz eingeräumt wird, die nicht oft im Fokus steht. Die Rede ist von Lacrosse, das mich wirklich fasziniert. Zwar hätten die Regeln noch wenig mehr erklärt werden können, aber darauf lag ja nicht das Hauptaugenmerk der Geschichte.

Die Erzählung hebt sich klar von der bisher von Mona Kasten erschienen „Again“ Reihe ab, denn das Buch bietet vielmehr Fläche für dunkle Geheimnisse der mitwirkenden Personen, aber auch Macht, Reichtum und der Wunsch sich aus den Fängen seiner Familie zu befreien spielen eine große Rolle und den Roman zu einer fesselnden Angelegenheit. Umso schwerer fällt es mir jetzt mich bis Ende Mai zu gedulden.

Fazit: Nach einem eher verhaltenen Start hat sich der Auftakt rund um die Geschichte von Ruby und James zu einem Highlight entwickelt!

Veröffentlicht am 13.11.2017

Wunderschöner New-Adult-Roman

Der letzte erste Kuss
1 0

Liebste Titelbild-Gestalter, ihr habt euch wirklich selbst übertroffen: die Farben im überwiegend schwarz-weiß gehaltenen Cover sind ein Hingucker und ich freue mich sehr, dass dieses Schätzchen mein ...

Liebste Titelbild-Gestalter, ihr habt euch wirklich selbst übertroffen: die Farben im überwiegend schwarz-weiß gehaltenen Cover sind ein Hingucker und ich freue mich sehr, dass dieses Schätzchen mein Bücherregal schmückt. Zusätzlich passt es zum Inhalt der Geschichte wie die Faust aufs Auge. Ich glaube man merkt, dass ich mich ein klein wenig verliebt habe…

Aber nicht nur das Cover, sondern auch der Inhalt haben mich restlos von sich überzeugen können und Band 2 der First-Reihe zu einem meiner Lieblingsbücher im Jahr 2017 aufsteigen lassen. Die Mischung aus Freundschaft, Erotik, Liebe, Familie, aber auch Verrat, Trauer und Enttäuschung haben genau meinen Geschmack getroffen.

Bereits mit Teil 1 hatte mich Bianca Iosivoni in ihren Bann ziehen können. Ihr Schreibstil lässt sich so gut lesen, dass man kaum merkt wie schnell die Seiten der Geschichte vorüberziehen. Zu keiner Zeit wies das Buch irgendwelche Längen auf, ganz im Gegenteil: am liebsten hätte ich es gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Durch die Leseprobe wusste ich bereits, dass sich Luke und Elle gerne einen verbalen Schlagabtausch liefern und dafür bin ich immer zu haben. Ich liebe es, wenn auf diese Art und Weise die Fetzen fliegen. In diesem Falle war es natürlich auch von Vorteil, dass der Roman von einer deutschen Autorin geschrieben wurde, weil dadurch keinerlei Witz durch die Übersetzung verloren gegangen ist. Wie bei viele New oder Young Adult Romanen wurde auch dieses Mal mit einem Wechsel der Perspektiven gespielt. Gefallen hat mir daran besonders, dass die ein oder andere Szene aus einem bestimmten Blickwinkel im Nachhinein nochmals aus der jeweils anderen Perspektive erzählt wurde, wodurch gewisse Handlungsweisen verständlicher wurden.

Nachdem Bianca durch „Der letzte erste Blick“ die Messlatte für ihre weiteren Werke bereits recht hoch gelegt hatte, hat mich „Der letzte erste Kuss“ vollends von ihrem schriftstellerischen Können überzeugt und mich zu einem großen Fan ihrer Reihe werden lassen. Das Paar Elle und Luke hat mich fast vom Fleck weg für sich gewonnen. Außerdem war ein großer Pluspunkt für mich, dass auch Emery und Dylan mitsamt ihrer Streiche sowie Trevor und Tate (für die es bald eine eigene Geschichte geben wird - „Die letzte erste Nacht“) mit von der Partie waren. Die einzelnen Mitglieder der Clique machen diese Romane einfach zu etwas besonderem.

Aber auch die Themen, die in dieser Erzählung behandelt werden, haben meinen Geschmack getroffen. Natürlich habe ich das ein oder andere Motiv in ähnlicher Form bereits in anderen Geschichten angetroffen, trotzdem konnte mich Bianca durch ihre Ausführung an das Buch fesseln. Vor allem der Übergang der Freundschaft von Elle und Luke hin zu stärkeren Gefühlen hat mich sehr berühren können, mehrfach war ich den Tränen nah oder bin regelrecht dahingeschmolzen.

Als Leser darf man sich nach Ende der Geschichte zwischen Luke und Elle über einen kleinen Ausschnitt aus Teil 3 freuen, die sich zwischen Tate und Trevor abspielen wird. Allerdings weiß ich nicht so recht, ob es nicht eher ein Fehler war, mir diese Leseprobe zu Gemüte zu führen, denn jetzt kann ich die Fortsetzung kaum noch erwarten.

Fazit: Man muss sich einfach in diesen New Adult Roman verlieben – ein wunderschönes Buch.