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Veröffentlicht am 27.04.2017

"Lieber auf Mr K verzichten als auf dich."

Zehn Glücksmomente. Letzter Stopp: Liebe
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Erschienen am 01.04.2017 bei digi:tales für 3,99 €

Zehn Glücksmomente stehen auf Paulas Liste. Zehn Dinge, die sie ohne ihren linken Fuß - Mr. K - so nicht mehr erleben wird. Denn die 18-Jährige hat Knochenkrebs, ...

Erschienen am 01.04.2017 bei digi:tales für 3,99 €

Zehn Glücksmomente stehen auf Paulas Liste. Zehn Dinge, die sie ohne ihren linken Fuß - Mr. K - so nicht mehr erleben wird. Denn die 18-Jährige hat Knochenkrebs, weshalb sie und Mr. K bald getrennte Wege gehen. Aber bis dahin hat Paula noch viel vor: eine Abschieds-Tournee durchs ganze Land. Sei es Bungeejumping, Surfen, Poledancing oder ein erotisches Fotoshooting, jeder Punkt auf ihrer Liste treibt sie an ihre Grenzen und weit darüber hinaus. Doch als sie dem smarten Backpacker Moritz begegnet, tritt vor allem der letzte Punkt auf ihrer Liste in den Vordergrund. Aber lässt sich die große Liebe wirklich so leicht abhaken?

Bevor ich mich mit meinem Loblied über dieses Buch beginne, noch ein paar Worte zum Cover: im ersten Moment könnte man meinen ein ziemlich langweiliges Bild von ein paar Beinen, die aus dem Fenster eines Autos gehängt werden - wieder einmal so eine 0815- Liebesgeschichte. Aber wer sich davon abhalten lässt die Inhaltsangabe zu lesen, wird erkennen, dass die in Flip Flops steckenden Füße ihre Berechtigung haben und in meinen Augen wirklich einwandfrei zu dieser Erzählung passen. Gute Wahl!

Weiter im Text, kommen wir zum Inhalt:

Ich muss leider gestehen, dass ich mich am Anfang auch ein wenig vom Titelbild habe blenden lassen. Man erwartet nicht unbedingt solchen Tobak, wenn man es sieht. Und doch behandelt die Geschichte ein wirklich ernstes Thema: Krebs und den Umgang des eigentlichen Patienten bzw. seiner Angehörigen mit diesem Thema. Nun könnten einige wiederum einwerfen: "Ha, solche Bücher gibt es doch langsam wie Sand am Meer." Ja, das mag sein, aber diese Geschichte ist in meinen Augen eine ganz besondere und das hat mehrere Gründe:

Zum einen ist die sprachliche Gestaltung wirklich grandios und das meine ich wirklich so. Normalerweise bin ich nicht der Typ, der sich Notizen zu Büchern macht, um sich an bestimmte Wortspiele zu erinnern, aber dieses Mal war es anders. Heike Schulz hat eine Begabung mit Worten umzugehen, die mich gleichzeitig zum Lachen, aber auch Weinen gebracht, weshalb mich die Geschichte auch nach kürzester Zeit packen konnte und nicht mehr losgelassen hat. Man fühlte sich sofort mit den Personen verbunden, hat einen Draht zu ihren Handlungen. Dazu beigetragen hat vor allem auch der Wechsel der Perspektiven zwischen Paula und Moritz.

Zum anderen war es für mich ein Augenschmaus als ich gelesen habe, wie mühelos die Autorin schwierige medizinische Begriffe in eine Sprache übersetzt hat, die es Lesern vom Fach, ebenso wie dem Publikum, das von Krankenhaus und Co. eher keine Ahnung hat, ein angenehmes und teilweise schon fast vergnügliches Leseerlebnis zu bescheren, auch wenn es sich eigentlich um ein ernstes Thema handelt.

Aber vor allem die handelnden Personen haben es mir wirklich angetan:

•Paula, die Kämpferin, die Lebenslustige, der Adrenalinjunkie, die aber auch Angst vor dem Unvermeidlichen hat.

•Moritz, der Lebemann, der unermüdlich Reisende, der Draufgänger, aber auch einfühlsame junge Mann.

•Mel, die Partyqueen, der Angsthase, die unverschämt Gutaussehende, die sich so aufopfernd um Paula kümmert.

Diese Drei waren so gut beschrieben, hatten solch einen Tiefgang, dass ich das Buch kaum damit angefangen, kaum noch aus der Hand legen konnte und denen ich jetzt nach 200 intensiven Seiten wirklich nachtrauere.

Vor allem vermittelt die Geschichte auch eine wichtige Botschaft, die sich sehr gut mit einem Zitat aus der Erzählung zusammenfassen lässt: "Lieber auf Mr. K verzichten als auf dich."

Fazit: Das Buch hat mich (im positiven Sinne) einfach umgehauen! Es vermittelt so viel Lebensfreude, konnte mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, hat es aber auch fertig gebracht mich zum Weinen zu bringen. Deshalb hoffe ich, ihr habt am Lesen der Geschichte so viel Freude wie ich.

Veröffentlicht am 16.08.2017

Ein Buch für unterhaltsame Lesestunden

Wer früher küsst, ist länger verliebt
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Wie immer bei den Büchern dieser Reihe, ist dieses Cover einmal mehr sehr farbenfroh, wenn auch kein absoluter Eyecatcher. Ein weiterer Kritikpunkt wie so oft ist, dass die Gestalter die Geschichte nicht ...

Wie immer bei den Büchern dieser Reihe, ist dieses Cover einmal mehr sehr farbenfroh, wenn auch kein absoluter Eyecatcher. Ein weiterer Kritikpunkt wie so oft ist, dass die Gestalter die Geschichte nicht allzu genau gelesen haben dürften, denn wenn mich nicht alles täuscht, wurde Maya als Frau mit blonden Haaren beschrieben, die sie auf dem Titelbild leider nicht aufweist.

So langsam habe ich den Überblick verloren wie viele Geschichten ich rund um Fool's Gold schon gelesen habe. Bei jedem weiteren frage ich mich, welche Idee Susan Mallery dieses Mal aus dem Hut zaubern wird, um mich an das Buch zu fesseln. Bisher war ich von ihren Erzählungen immer begeistert und auch die letzten 350 Seiten haben bei mir ins Schwarze getroffen. Das Buch kann unabhängig von den bisherigen Teilen gelesen werden, z.B. hatte ich die Liebesgeschichte, die Zane und Phoebe zusammenführt, im Vorfeld nicht gelesen, dem Verständnis hat es allerdings nicht geschadet. Besonders positiv war, dass ich bei diesem Buch allerdings nicht das Gefühl hatte, von zu vielen Namen erschlagen zu werden wie es in den vorherigen Geschichten manchmal der Fall gewesen ist. So langsam wäre ein Stammbaum aller bisher in Fool's Gold entstandenen Pärchen sinnvoll!

Wie gewohnt war der Schreibstil angenehm. Da ich schon einige eher mäßige Übersetzungen gelesen habe, will ich an dieser Stelle auch ein Lob an die Übersetzerin Ivonne Senn loswerden, die die Leichtigkeit des Buches erhalten konnte. Auch dieses Mal kamen wieder sowohl der männliche als auch die weibliche Part zu Wort, was die Geschichte immer wieder aufgelockert und ein Verständnis für Del und Maya vermittelt hat.

Es war sehr erfrischend, dass nicht nur Männer vor Beziehungen gerne einmal Reißaus nehmen, sondern auch Frauen Zweifel oder Ängste quälen können. Diesen Aspekt hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Eine mindestens genauso schöne Idee war es, Sophie, die Hündin der Mitchells, einem "wahren" Vorbild nachzuempfinden, das verleiht der Beschreibung einfach ein besonderes Maß an Tiefe und man kann sie praktisch auf sich zuspringen sehen. Ein besonderes Lob möchte ich Susan Mallery aussprechen für ihre gelungene Recherchearbeit einerseits zum Thema Film und andererseits zur Krankheit Brustkrebs. Man liest die Geschichte einfach viel lieber, wenn man den Eindruck hat, dass die Autorin Ahnung wovon sie spricht.

Der Inhalt des Buches war in gewissen Punkten zwar leicht zu durchschauen, aber einige Gegebenheiten, die vor allem im letzten Abschnitt ans Licht kamen, hätte ich so beim besten Willen nicht erwartet. Das Paar Del und Maya ist wirklich bezaubernd, weshalb ich wieder einige unbeschwerte Lesestunden in Fool's Gold erleben konnte/durfte. Die Message, dass man gewisse Ziele nur durch Teamarbeit erreichen kann, ist bei mir angekommen! Freue mich schon sehr auf die nächsten Romanzen aus der "Kleinstadt", in der jeder jeden kennt.

Fazit: Obwohl die Geschichte in gewissen Punkten recht vorhersehbar war, konnte mich das Buch durch seine Message und Recherchearbeit überzeugen!

Veröffentlicht am 14.08.2017

Leider nicht mein Fall

Eversea - Mit dir kam der Sommer
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Zunächst muss ich zugeben, dass mir vor dem Erwerb dieses Buches nicht klar war, dass sich um eine Nebengeschichte der "Eversea"-Reihe handelt, sodass sich mir möglicherweise schon allein aus diesem Grund ...

Zunächst muss ich zugeben, dass mir vor dem Erwerb dieses Buches nicht klar war, dass sich um eine Nebengeschichte der "Eversea"-Reihe handelt, sodass sich mir möglicherweise schon allein aus diesem Grund einige Aspekte nicht erschlossen haben. Leider war das Buch aber auch sonst nicht mein Fall und ich war mehrfach kurz davor abzubrechen.

Zu den Gründen: Wie bereits erwähnt, hatte ich bisher noch nicht Bekanntschaft mit dem Schreibstil der Autorin Natasha Boyd gemacht. Möglicherweise konnte sie ihr sprachliches Können in ihrer Muttersprache besser entfalten, die deutsche Übersetzung war allerdings teilweise nur zum Kopf schütteln, ein absolutes Novum für mich bei einem Buch aus dem LYX-Verlag. Warum man beispielsweise "Wolf of Wallstreet" explizit in der deutschen Sprache ausschreiben muss oder ein Wort für die Übersetzung gewählt wird, das zumindest in meinem täglichen Sprachgebrauch nicht vorkommt, ist mir nicht wirklich klar geworden. Demnach war es kein Wunder, dass ich wer weiß wie oft ich über sehr eigenwillige Formulierungen gestolpert bin, die mir immer wieder die Lust zu Lesen ausgetrieben haben.

Zusätzlich hat mich auch die Idee der Geschichte selbst nicht so recht überzeugen können. Junge Frau verliebt sich in Bruder der besten Freundin... Naja ;) Andererseits war dieses Thema zentraler Punkt der Inhaltsangabe, ich wusste also, was auf mich zukommen würde, die Umsetzung wiederum war nicht besonders berauschend, da hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Dafür war der Text einfach nicht spritzig genug, sondern mit sehr viel unnötiger Dramatik gespickt, die mich in den Wahnsinn getrieben hat.

Ebenso waren die Aussagen und Taten der Protagonisten Joseph und Jessica doch sehr widersprüchlich. Die beiden verhielten sich zum Teil unheimlich kindisch, sodass ich mehrfach nicht glauben konnte, was ich da lesen musste. Dass sich Jessica beispielsweise schon nach den gefühlt ersten 10 Seiten Joseph an den Hals wirft, obwohl er sie im Stich gelassen hat und dann noch auf eine eher seltsam anmutende Art und Weise, hat nicht wirklich dazu beigetragen, dass ich mich für die Geschichte erwärmen konnte.

Positiv waren für mich in diesem Falle nur das halbwegs versöhnliche Ende und das gelungene Titelbild, von ich mich etwas zu sehr habe blenden lassen. Wirklich schade!

Fazit: Leider eine ziemlich enttäuschende Übersetzung einer mäßig interessanten Geschichte... Da sind leider nicht mehr als zwei Sterne drin!

Veröffentlicht am 11.08.2017

Einfach umwerfend!

Wovon du träumst
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Das Titelbild besticht durch seine unaufdringliche Farbgebung und den kleinen Details, die im Verlauf des Buches zur Sprache kommen. Auch das Paar im Vordergrund fügt sich bestens ein und hat wie ich finde ...

Das Titelbild besticht durch seine unaufdringliche Farbgebung und den kleinen Details, die im Verlauf des Buches zur Sprache kommen. Auch das Paar im Vordergrund fügt sich bestens ein und hat wie ich finde durchaus Ähnlichkeit mit den Personen, die ich mir anhand der Beschreibung von Nick und Emilia im Kopf erstellt habe, ohne dabei meine Vorstellung zu sehr einzuschränken.

Im vergangenen Jahr bin ich auf die Bücher der Autorin Kira Gembri gestoßen und was soll ich sagen, die Geschichten hatte ich innerhalb weniger Stunden ausgelesen. Umso gespannter war ich natürlich auf die "Fortsetzung", der in Wien spielenden Erzählungen. Aber keine Bange, das Buch kann unabhängig von "Wenn du dich traust" und "Wir beide in Schwarz-Weiß" gelesen werde, allerdings tauchen die Namen der vorherigen Romanhelden ab und zu auf, was mich, die ich die beiden Teile schon gelesen habe, natürlich gefreut hat. Aber nun wieder zurück zum wesentlichen: die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, wurden auf ganzer Linie erfüllt! Wieder einmal wurde ich mitgerissen durch Einblicken in eine Gruppe der Gesellschaft, die oft missverstanden wird. Allerdings stand dieses Mal nicht die Psyche im Vordergrund, sondern eher ein physisches Problem, denn die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Thema Taubheit und den Umgang nicht nur Betroffenen, sondern auch deren Mitmenschen damit.

Wie immer hat Kira Gembri eine hervorragende Recherchearbeit geleistet und ihre Eindrücke in einzigartiger Weise verpackt. Denn wer ihre bisherigen Werke kennt weiß, dass es ihr nicht nur darum geht die Schattenseiten und Probleme der Erkrankungen aufzuweisen, sondern vielmehr zeigen möchte, dass auch ein Leben mit dieser Krankheit lebenswert ist. Sie weist außerdem auf Vorurteile hin, die nicht nur auf der Seite der "Hearie" (=Hörenden), sondern auch auf der Seite der "Gehörfreien" bestehen. Dabei reiht sie aber nicht nur Fakten aneinander, sondern baut u.a. auch Witze über Gehörlose ein, die die Stimmung immer wieder auflockern. Im Verlauf hatte ich manchmal sogar fast den Eindruck als wäre die Autorin selbst davon betroffen, so einfühlsam und authentisch schildert sie den Umgang der "Erkrankung", die Emilia bereits seit ihrer Kindheit begleitet. Besonders eindrücklich waren für mich vor allem die Szenen, in denen aufgezeigt wird, dass taube Menschen zwar nicht Hören können, dadurch aber keineswegs auch zu stummen Individuen werden.

Aber nicht nur Emilia bekommt in diesem Buch "Gehör" geschenkt, sondern auch Nicks fast schon krankhaftet Streben nach Ruhm und Anerkennung angefacht durch den falschen Ehrgeiz seines Vaters und seines Lehrers. In seiner Beschreibung habe ich mich teilweise wiedergefunden, denn wer war nicht schon in einer Situation, in der man glaubt, dass es nur einen richtigen Weg zum Ziel gibt, auch wenn er noch so steinig ist und an den eigenen Kräften zehrt?

Wie bisher in allen Jugendromanen der Autorin wurde auch in dieser Geschichte das richtige Maß zwischen Ernsthaftigkeit, Romantik, der großen Zahl lustiger Anekdoten und Sprüche der Protagonisten gefunden. Ein besonderes Schmankerl waren für mich außerdem die kleinen Anspielungen auf die Serie "Game of Thrones" und die Bücher rund um Harry Potter. Im Nachhinein frage ich mich, ob der Name Nick nicht nur wegen einer ganz bestimmten Stelle gewählt wurde... ;)

Fazit: Einfühlsam wie eh und je gibt Kira Gembri Einblicke in die Welt der Menschen ohne Gehör! Das Buch hat jeden einzelnen Stern verdient!

Veröffentlicht am 08.08.2017

Rührende Geschichte, die nicht von Beginn an überzeugen konnte

Mit dem Herz durch die Wand
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Zunächst wieder ein paar Worte zum Cover: leider bin ich etwas enttäuscht. Das Titelbild ist für mich nicht besonders aussagekräftig und eher ein 0815-Liebesroman-Cover. Was mich außerdem stört ist, dass ...

Zunächst wieder ein paar Worte zum Cover: leider bin ich etwas enttäuscht. Das Titelbild ist für mich nicht besonders aussagekräftig und eher ein 0815-Liebesroman-Cover. Was mich außerdem stört ist, dass Vanessa eindeutig keine braunen Haare hat. Es hätte also durchaus etwas ansprechender sein können.

Es war jetzt nicht das erste Mal, dass ich eine Liebesgeschichte gelesen habe, in der sich die Protagonisten erst nach der Hochzeit verlieben. Allerdings bin ich ein Fan von Romanen, in denen Football eine Rolle spielt und auch die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht.

Leider war der Beginn etwas zäh. Mariana Zapata war zwar sehr darum bemüht mit witzigen Sprüchen eine lockere Atmosphäre zu schaffen, aber irgendwie hatte man den Eindruck, dass sich die Protagonistin Vanessa eher in ihren Beschreibungen ihres Arbeitgebers widersprochen hat. Die am Anfang in großer Zahl eingestreuten Rückblenden auf die bisherigen zwei Arbeitsjahre waren stellenweise zu viel des Guten und nach der gefühlt hundertsten Erwähnung der ansprechenden Attribute der "Mauer von Winnipeg" hatte ich dann auch verstanden, dass er der wohl bestaussehenste Footballspieler des Jahrhunderts ist. Die Handlung kam einfach nicht richtig ins Rollen und wäre auch mit 100 Seiten weniger ausgekommen.

Mit der Zeit habe ich mich allerdings an die Ich-Perspektive gewöhnt und wurde von der Geschichte immer mehr in Bann gezogen. Vor allem Aiden hat es mir angetan. Er wirkte fast schon ein wenig sozialinkompetent auf mich, denn ein nettes Wort hat er kaum für seine Mitmenschen übrig, vielmehr war er schonungslos ehrlich. Aber je näher er Vanessa kam, desto liebevoller wurden seine Gesten und ich konnte es sehr gut nachvollziehen, warum Vanessa immer mehr ihr Herz an "Big Guy" verloren hat. Sein Verhalten und seine Äußerungen wirkten auf mich authentisch und ich bin regelrecht dahingeschmolzen, wenn er seine Freundin verteidigt oder tatsächlich ausnahmsweise einen Scherz gemacht hat. Und so kam es, dass ich ab circa der Hälfte des Buches gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen, um zu erfahren, ob es ein glückliches Ende für die beiden geben würde. Durchhalten lohnt sich somit auf alle Fälle!

Fazit: Ein rührendes Buch, das sich mit jeder Seite ein wenig mehr in mein Herz gemogelt hat.