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Veröffentlicht am 08.04.2026

Überwiegend spannend, Auflösung wirkt unspektakulär

Bachelorette Party
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Ein abgelegenes Eiland, irgendwo zwischen schimmernder Idylle und erstickender Isolation. Was als luxuriöser Junggesellinnenabschied mit Yoga, Champagner und sorgfältig inszenierter Harmonie beginnt, kippt ...

Ein abgelegenes Eiland, irgendwo zwischen schimmernder Idylle und erstickender Isolation. Was als luxuriöser Junggesellinnenabschied mit Yoga, Champagner und sorgfältig inszenierter Harmonie beginnt, kippt rasch in ein beklemmendes Kammerspiel aus Misstrauen, Schuld und unterschwelliger Feindseligkeit. Die Vergangenheit liegt hier nicht einfach begraben – sie lauert. Und sie wartet.

Die Geschichte greift ein altbekanntes, aber wirkungsvolles Szenario auf: eine Gruppe von Frauen, abgeschnitten von der Außenwelt, gefangen in einem Setting, das zugleich paradiesisch und tödlich wirkt.
Zehn Jahre nach einem mysteriösen Verschwinden scheint sich das Schicksal erneut zusammenzuziehen wie eine Schlinge. Besonders für Tessa, deren Besessenheit von ungelösten Verbrechen sie auf diese Insel geführt hat, verschwimmen bald die Grenzen zwischen Recherche und persönlichem Albtraum.

Was zunächst nach einem raffinierten Thriller mit doppelter Zeitebene, True-Crime-Elementen und psychologischer Spannung klingt, entpuppt sich jedoch als erzählerisch widersprüchliches Konstrukt. Der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzeugt weniger Sog als vielmehr Distanz. Statt die Spannung zu verdichten, zerfasert die Handlung stellenweise, wirkt sprunghaft, fast fragmentarisch. Man bleibt Beobachter; selten fühlt man sich wirklich hineingezogen. Dabei ist die Grundidee zweifellos reizvoll: Freundschaft, die über Jahre hinweg Risse bekommt; Geheimnisse, die wie Gift unter der Oberfläche zirkulieren; und eine allgegenwärtige Frage nach Schuld und Rache. Doch genau hier liegt auch eine der größten Schwächen: Die Figuren bleiben seltsam blass. Ihre Dynamik wirkt eher wie eine inszenierte Kulisse, ein Abziehbild moderner Freundschaft, irgendwo zwischen Reality-TV und Klischee. Nur Tessa sticht hervor, doch selbst ihre Perspektive verliert mit der Zeit an Intensität.

Atmosphärisch hingegen kann der Roman ordentlich punkten. Die Insel wird zur eigentlichen Hauptfigur: still, schön und zutiefst unheimlich. Die Abgeschiedenheit, verstärkt durch das (fast schon obligatorische) Kommunikationsverbot, erzeugt ein Gefühl von Ausgeliefertsein, das immer wieder an klassische „Locked-Room“-Szenarien erinnert. Wenn dann Gewalt ins Spiel kommt, kippt die Geschichte zeitweise sogar in fast schon horrorhafte Gefilde, mit einer Direktheit, die mir sehr gefallen hat.

Und doch bleibt am Ende ein schaler Nachgeschmack. Trotz zahlreicher Wendungen und falscher Fährten – oder vielleicht gerade wegen ihnen – wirkt die finale Auflösung überraschend unspektakulär. Fast, als hätte die Geschichte selbst nicht den Mut, ihre eigene Dramatik konsequent zu Ende zu denken. Der große Knall bleibt leider aus.

Fazit: Ein Thriller, der mit einer starken Prämisse, dichter Atmosphäre und reichlich Drama lockt, sich aber in seiner Umsetzung nicht ganz entscheiden kann, wo er hin will. Packend in vielen Momenten, aber nie besonders fesselnd. Voller anfänglicher Versprechen, die am Ende schneller verflogen sind, als man erwartet hätte.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Interessante Grundidee mit Luft nach oben

ZIMMER 706
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Ein Hotelzimmer als Schauplatz, ein verbotenes Treffen, draußen Chaos und drinnen… spürbare Stille. Was nach einem nervenaufreibenden Kammerspiel klingt, entwickelt sich eher zu einer ruhigen, stark auf ...

Ein Hotelzimmer als Schauplatz, ein verbotenes Treffen, draußen Chaos und drinnen… spürbare Stille. Was nach einem nervenaufreibenden Kammerspiel klingt, entwickelt sich eher zu einer ruhigen, stark auf Innenperspektive setzenden Erzählung.

Kate steckt fest – räumlich, emotional und erzählerisch. Statt äußerer Dramatik dominieren Bettlaken, Rückblenden und eine Affäre, die weniger als Skandal denn als leises, lange schwelendes Geheimnis inszeniert wird. Das ist konsequent, verlangte mir jedoch jegliche Geduld ab.

Die angekündigte Ausnahmesituation, die alles verändern soll, bleibt überraschend zurückgenommen. Angst und unmittelbare Gefahr stehen nicht im Vordergrund; vielmehr richtet sich der Fokus auf Kates Alltagsbewältigung im Ausnahmezustand. Während draußen angeblich die Welt ins Wanken gerät, klickt sie sich durch Online-Shops, organisiert To-do-Listen und führt Gespräche (sogar mit Verstorbenen). Das lässt sich als Versuch psychologischer Vertiefung lesen, wirkt stellenweise jedoch konstruiert und nimmt der Geschichte an Dringlichkeit und Authentizität.

Kapitel um Kapitel greift der Roman auf Rückblicke zurück: Wie alles begann, wer wen wann liebte, warum es so weit kommen musste. Diese Passagen gehören zu den stärkeren Momenten des Buches, weil sie Figuren und Motivationen greifbarer machen. Gleichzeitig zeigt sich hier aber auch, dass der gegenwärtige Handlungsstrang allein nicht genügend Spannung trägt. Die Richtung der Geschichte bleibt lange unklar, Wiederholungen und einige Unglaubwürdigkeiten bremsen den Lesefluss.

Wenn schließlich das Ende erreicht ist, stellt sich weniger ein emotionaler Nachhall als ein Gefühl der Abrundung ein. Die großen Themen – Liebe, Verantwortung, Krise – sind erkennbar angelegt, entfalten jedoch nicht die Wucht, die sie versprechen. Letztendlich ließ mich das Ganze ziemlich unbefriedigt zurück.

Fazit: Ein Roman mit durchaus ehrgeizigem Anspruch und interessanter Grundidee, der vor allem in seinen Rückblicken und im psychologischen Ansatz überzeugt. In der Umsetzung fehlt es jedoch an Spannung und erzählerischer Konsequenz. Statt eines intensiven Kammerspiels entsteht ein ruhiges, mitunter zu ausgedehntes Porträt innerer Zustände. Literarisch ambitioniert, aber nicht durchgehend packend.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Dieses Buch ist wild. Wirklich wild.

The Wolf King (Wolf King 1)
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Mich hat diese Story auf so vielen Ebenen gepackt, gefesselt und begeistert, so dass ich kaum an etwas anderes denken konnte, bis die letzte Zeile verschlungen war. Wahnsinn, das passiert mir echt selten ...

Mich hat diese Story auf so vielen Ebenen gepackt, gefesselt und begeistert, so dass ich kaum an etwas anderes denken konnte, bis die letzte Zeile verschlungen war. Wahnsinn, das passiert mir echt selten ...

Wir folgen Aurora – einer Prinzessin, die ihr ganzes Leben lang nur eine Sache war: ein Spielball. Gefangen zwischen Politik, Intrigen, Erwartungen. Von ihrem Vater schier unterdrückt. Mutter längst verstorben. Und dann soll sie auch noch einen absoluten Albtraum von Mann heiraten. Ehrlich? Ich war anfangs nicht mal sicher, ob ich sie mögen soll. Sie wirkt zunächst naiv. Fast schon zu passiv für jemanden, der am Hof aufgewachsen ist. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich verstanden, warum sie so ist. Fühlte mich ihr in einigen Punkten sogar verbunden, spürte den Drang nach Freiheit, wollte im Regen tanzen, ganz einfache Kleidung tragen, wollte schreien, lachen und durchatmen. Und zwar dann, wenn ICH es will! Nicht, wenn jemand es von mir verlangt! Sie entwickelt sich von „Ich lasse alles mit mir machen“ zu einem Freigeist, der bereit ist, das ganze System niederzubrennen. Und dafür liebe ich sie.

Und dann ist da noch Callum. Dieser Typ ist nicht einfach der nette Book-Boyfriend von nebenan. Er ist ein Alpha. Gefährlich, unberechenbar, ziemlich dominant – und er entführt Aurora aus ihrem Königreich. Genau daraus entsteht diese krasse Enemies-to-Lovers Spannung, die von Beginn an mächtig knistert.

Das Buch weiß ganz genau, was es ist. Es lebt von unterschiedlichen Tropes. Entführung? Check. Verbotene Liebe? Check. Brooding Alpha? Checkcheckcheck. Und manchmal dachte ich mir: „Okay, das habe ich schon mal irgendwo so ähnlich gelesen…“ ABER es ist alles so verdammt gut erzählt, dass es mich trotzdem komplett rein- und mitgezogen hat.

Die Welt ist düster, rau, fast schon wie eine Mischung aus Highlands-Vibes mit Dudelsackklängen und politischem Schachspiel. Nebelverhangene Wälder, alte Wolf-Clans, blutige Feindschaften, schicksalhafte Mondnächte – ich hab diese Atmosphäre sogar körperlich wahrgenommen. Gänsehaut pur! Auch wenn ich mir an manchen Stellen noch mehr Tiefe gewünscht hätte. Gerade das Worldbuilding kratzt manchmal nur an der Oberfläche, obwohl da eigentlich sooo viel Potenzial drinsteckt.

Und ja… die Romance steht natürlich SEHR im Fokus. Es gibt Momente, da hätte ich mir stattdessen mehr Politik, mehr Fantasy, gewünscht, weniger Kreis-Dreherei um Anziehung und Verlangen. Auch wenn insbesondere die Szenen mit Rory und Callum wunderschön beschrieben sind. Nie kitschig, nie ausufernd. Sondern unglaublich behutsam und dabei super authentisch.

Tja, dann kam Blake. Und ich sag nur: Wenn ihr auf morally grey Charaktere steht, die euch gleichzeitig faszinieren und nervös machen – ihr werdet ihn lieben. Er bekommt in diesem Band zwar zu wenig Screentime, aber das liegt womöglich daran, dass der Fokus erst einmal auf Rory und Callum liegt, um die ganzen Verbindungen zu verstehen. Naja, und um das einzuleiten, was im nächsten Band vermutlich folgt. Und wovor ich etwas Angst habe. Denn emotional bin ich absolut nicht für das gewappnet, was ich plottechnisch erahne. Aber irgendwie freue ich mich auch riesig darauf. Totales Gefühlschaos!

Mein Fazit an euch: Wenn ihr ein Buch sucht, das euch gefühlsmäßig komplett auseinander nimmt, das euch extrem fesselt, euch durch die Seiten jagt und euch am Ende mit einem „WAS ZUR HÖLLE WAR DAS?!“-Gefühl zurücklässt ... dann lest dieses hier! Es macht definitiv süchtig. Band 2 wird natürlich auch geschmökert.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Von nebelverhangenen Friedhöfen und ruhelosen Geistern

The Whispering Dead - Gravekeeper Band 1
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Ein Donnerschlag zerreißt die Nacht. Nasser Waldboden, Blut in den Haaren, Erinnerung wie ausgelöscht. Eine junge Frau tastet sich ins Bewusstsein zurück mit nichts weiter als ihrem Namen und der bohrenden ...

Ein Donnerschlag zerreißt die Nacht. Nasser Waldboden, Blut in den Haaren, Erinnerung wie ausgelöscht. Eine junge Frau tastet sich ins Bewusstsein zurück mit nichts weiter als ihrem Namen und der bohrenden Gewissheit, dass jemand sie aufspüren will. Aber sie weiß nicht, wer und warum.

So beginnt „The Whispering Dead“, der Auftakt zu Darcy Coates’ Gravekeeper-Reihe. Es entfaltet sich von Beginn an ein Sog aus Nebel, Schweigen und flüsternden Stimmen, der mich schier mitgerissen hat.

Keiras Flucht endet ausgerechnet dort, wo Leben nur noch in Daten gemeißelt wird. Zwischen verwitterten Grabsteinen und einer verlassenen Hütte am Rand eines Friedhofs findet sie Schutz – oder vielleicht den Anfang von etwas weit Unheimlicherem? Denn die Schatten dort sind keine Einbildung. Sie bewegen sich. Beobachten. Und einer von ihnen, bleich und verzweifelt, bittet Keira um Hilfe.

Während Keira versucht, die letzten Momente ihres eigenen Lebens zu begreifen, verstrickt sie sich immer tiefer in eine Wahrheit, die deutlich macht: Manche Geheimnisse wollen nicht ans Licht. Und manche Mächte dulden keine Einmischung!

Coates malt mit Kälte, mit Regen, mit dem schleichenden Gefühl, dass hinter jedem Fenster etwas steht, das nicht mehr atmet. Anfangs pulsiert die Geschichte vor klassischem Grusel – Schritte im Dunkeln, Erscheinungen im Augenwinkel –, doch nach und nach weitet sich das Bild.

Nicht jede Wendung sitzt makellos. Manche Gefahren lösen sich schneller in Luft auf, als sie sich aufgebaut haben. Antworten werden angedeutet, nicht serviert. Wer Keira ist, warum sie sieht, was andere nicht sehen, und weshalb sie sich in der Finsternis nicht völlig verloren fühlt – all das bleibt wie ein Flüstern im Hintergrund.

Fazit: Wer Freude an nebelverhangenen Friedhöfen, ruhelosen Geistern und einer Heldin hat, die erst noch herausfinden muss, ob sie Retterin oder Teil des Albtraums ist, wird hier fündig.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Starker Fantasyroman mit coolem Setting und düsterer Atmosphäre

Im Schatten der Drachenflamme
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Ich sag’s, wie es ist: Dieses Buch hat mich komplett erwischt. Ich dachte, ich weiß ungefähr, was mich erwartet – ein bisschen Dark Academia, ein paar Drachen, etwas Drama. Aber was ich bekommen habe? ...

Ich sag’s, wie es ist: Dieses Buch hat mich komplett erwischt. Ich dachte, ich weiß ungefähr, was mich erwartet – ein bisschen Dark Academia, ein paar Drachen, etwas Drama. Aber was ich bekommen habe? Eine Geschichte, die sich erst leise anschleicht… und dann mit voller Wucht einschlägt.

Stellt euch eine Atmosphäre vor, die so düster und dicht ist, dass sie euch wie ein kalter Hauch im Nacken sitzt, während ihr gleichzeitig vor Spannung die Luft anhaltet.

Ich bin immer noch ganz berauscht von dem Setting. Edinburgh, Urban Fantasy und dann diese düsteren Vibes an der Flora Noctis... ich sag’s euch, ich habe mich beim Lesen gefühlt, als stünde ich selbst in diesen ehrwürdigen Hallen (und ja, wahrscheinlich hätte ich mir vor Angst die Hose gemacht, aber ich wäre verdammt gern dabei gewesen!). Ich hatte die Akademie so klar vor Augen, als würde ich selbst durch ihre Flure streifen, immer mit dem unguten Gefühl im Nacken, dass gleich irgendetwas passiert. Und glaubt mir: Es passiert einiges.

Im Mittelpunkt steht Maisie, und ich mochte sie wirklich sofort. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern jemand mit Ecken, Kanten und ziemlich viel Ballast. Man spürt ihre Sorgen, ihre Vergangenheit, dieses Zögern – und gleichzeitig ihren Mut, sich genau dem wieder zu stellen, wovor sie eigentlich weglaufen wollte. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr musste ich sie einfach ins Herz schließen.

Und dann ist da noch Noah… und puh, diese Dynamik zwischen den beiden. Wirklich. Dieses angespannte Hin und Her, diese unausgesprochenen Dinge, die in der Luft hängen – manchmal wollte ich die beiden einfach anschreien, sie sollen jetzt endlich miteinander reden! 😄 Aber genau das hat es auch so spannend gemacht. Diese Mischung aus Verletzung, Wut und… naja, Gefühlen, die sich nicht so einfach abschalten lassen.

Was mich aber wirklich gepackt hat, war die Art, wie sich die Spannung aufbaut. Nicht immer laut, nicht immer offensichtlich. Oft ist sie einfach da, schleicht sich an, setzt sich fest – und plötzlich merkt man, wie man komplett gefesselt ist. Und dann gibt es diese Momente, wo alles eskaliert und man einfach nur noch denkt: Okay, ich kann das Buch jetzt unmöglich weglegen.

Die Geschichte fühlt sich dabei wie ein Puzzle an. Stück für Stück bekommt man neue Hinweise, neue Fragen, neue Geheimnisse. Und ich wollte einfach unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Warum passiert das alles? Wer steckt dahinter? Und vor allem: Wem kann man eigentlich noch trauen?

Ein absolutes Highlight waren für mich auch die magischen Wesen. Ich meine… Drachen. Hallo?! Und dann auch noch so liebevoll beschrieben, dass ich am liebsten selbst einem begegnet wäre – auch wenn ich wahrscheinlich gleichzeitig panisch weggelaufen wäre. 😄 Besonders Gemorvyn hat mein Herz im Sturm erobert. Hachz!

Generell greift hier einfach alles perfekt ineinander: die Welt, die Figuren, die Magie, die Geheimnisse. Dazu kommen Intrigen, alte Wunden, ein Hauch von Gefahr – mal subtil, mal mit voller Wucht. Und je näher ich dem Ende kam, desto mehr hat die Geschichte nochmal angezogen.

Und dieses Ende? Hat mich nochmal richtig erwischt. Genau so lieb ich das.

Klar, es gab kleine Momente, in denen ich mir dachte „Okay, jetzt beruhigt euch mal kurz“, aber ganz ehrlich? Das fällt kaum ins Gewicht bei dem, was das Buch sonst alles liefert.

Für mich ist das eine richtig starke Mischung aus düsterer Akademie-Atmosphäre, emotionaler Geschichte, spannender Handlung und einfach ganz viel Magie. Lest dieses Buch! Es lässt euch mit diesem einen, perfekten Gefühl zurück, das nur wirklich gute Fantasy-Bücher auslösen können.

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