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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2024

Ganz nett, aber das gewisse Etwas fehlt

Remember when Love was new
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“Remember when love was new“ ist der zweite Band der “Second Chances“ Reihe von Anne Goldberg. Die Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Für mich ...

“Remember when love was new“ ist der zweite Band der “Second Chances“ Reihe von Anne Goldberg. Die Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einmal zu einem Buch von ihr greifen werde. Das Buch war nicht per se schlecht, aber es fehlte mir ein wenig das Besondere, dass dieses Buch von den vielen anderen in diesem Genre abhebt. Daher glaube ich, dass ich eher wieder zu Büchern von anderen Autorinnen und Autoren greifen würde, wenn mir der Sinn nach einem Liebesroman mit ein bisschen Tiefgang steht.
Der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten hatte, richtig in die Geschichte reinzufinden. Auch nach Abschluss des Buches weiß ich nicht so genau, was ich von den Hauptprotagonisten Hamish und Aileen halten soll. Beide sind relativ komplexe Persönlichkeiten und bis zu einem gewissen Grad nicht wirklich erwachsen geworden. Einerseits empfinde ich das als äußerst ansprechend, da es der Realität doch sehr nahekommt, andererseits waren mir beide nur bedingt sympathisch.
Auch die Beziehung der beiden ist mehr als schwierig. Die beiden waren bereits in Jugendjahren ein Paar und haben sich jetzt 13 Jahre nicht gesehen. Man erfährt so einiges über die Vergangenheit der beiden, aber für meinen Geschmack dann doch zu wenig. Viele Dinge werden immer wieder angesprochen, aber ohne dabei genau ins Detail zu gehen. Dies finde ich sehr schade, da zu viele Punkte offenbleiben, die aber für das Charakterverständnis wichtig gewesen wären.
Die Geschichte selbst, vor allem, was Hamishs Sohn Nick betrifft, ist an vielen Stellen äußerst vorhersehbar. Dies ist natürlich öfter mal der Fall, gerade bei Büchern in diesem Genre. In den meisten Fällen stört es mich nicht, da mich das ganze Drumherum fesselt. Hier passt es in das Gesamtbild, das für mich einfach nicht hundertprozentig stimmig ist.
Leider konnte mich Anne Goldberg mit ihrem Roman nicht wirklich überzeugen. Schade, denn das Setting und der Erzählstil hätte mir eigentlich gut gefallen.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Die Illustrationen sind fantastisch

Japan
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Eines gleich mal vorweg, ich gehöre nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Buches. Denn erstens bin ich schon länger deutlich älter als 10 Jahre und zweitens beschäftige ich mich auch schon seit vielen ...

Eines gleich mal vorweg, ich gehöre nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Buches. Denn erstens bin ich schon länger deutlich älter als 10 Jahre und zweitens beschäftige ich mich auch schon seit vielen Jahren mit Japan, dessen Sprache und der Kultur.
Trotzdem hat mich dieses Buch wirklich begeistert, auch wenn ich nicht wirklich etwas Neues gelernt habe. Das größte Highlight des Buches sind definitiv die Illustrationen von Josephine Pauluth und ich kann wirklich verstehen, dass sie dafür den deutschen Kinderbuchpreis bekommen hat. Mein E-Book Reader hat zwar leider nur ein schwarz-weiß Display, aber sogar da konnte ich die Magie und Aussagekraft der Illustrationen spüren. Ich habe mir nach Beendigung des Buches das Ebook noch einmal auf einem Farbdisplay angesehen und bin dadurch noch begeisterter von den Bildern. In der Printversion werden die Bilder sicher noch einmal umso ausdrucksstärker rüberkommen.
Trotz der doch eher geringen Seitenanzahl schafft es Autorin Christin Bohnke eine Fülle von Themen abzudecken. Die Themen reichen von Geschichte über Geografie, Natur, Kultur und bis hin zum Alltagsleben. Die Texte sind ansprechend formuliert und sowohl für Kinder als auch Erwachsene interessant. In Kombination mit den Illustrationen entsteht hier ein richtig stimmiges Bild.
Schon lange habe ich kein Sachbuch mehr in der Hand gehabt, dass mich so sehr begeistert und fasziniert hat.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Turbulente Liebesgeschichte

Ring of Fire – June Carter & Johnny Cash
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June Carter und Johnny Cash sind mir natürlich ein Begriff, auch wenn ich mich jetzt nicht unbedingt als Fan von ihnen bezeichnen würde. Trotzdem habe ich mich entschieden ein Buch über die beiden zu lesen, ...

June Carter und Johnny Cash sind mir natürlich ein Begriff, auch wenn ich mich jetzt nicht unbedingt als Fan von ihnen bezeichnen würde. Trotzdem habe ich mich entschieden ein Buch über die beiden zu lesen, vornämlich aus dem Grund, dass ich die Idee eine Biografie über eine Liebesgeschichte zu schreiben, unglaublich spannend fand.
Obwohl der Hauptfokus auf der Liebesgeschichte von June und Johnny liegt, kommen die Einzelgeschichten nicht zu kurz. Um zu verstehen. wie die Liebe zwischen den beiden sich entwickelt hat und warum alles so kam, wie es gekommen ist, braucht man eben ein wenig Hintergrundwissen. Und eben dieses liefert das Buch, in dem sie auch die Kindheit und die Zeit vor June & Johnny beschreibt.
Da ich bis dato weder eine Biografie über eine der beiden Personen noch den hochgelobten und oscarprämierten Film gesehen habe, war dies für mich alles neu und unglaublich interessant und spannend. Ich vermute, wenn man sich schon intensiver mit dem Leben von June Carter und Johnny Cash auseinandergesetzt hat, wird man nur bedingt neue Informationen bekommen.
Der Schreib- bzw. Erzählstil ist eher einfach gehalten, lässt sich aber meiner Meinung nach sehr leicht lesen und hat eher etwas Romanhaftes. Im Vergleich zu anderen Sachbüchern oder Biografien kommt der Text nicht schwer und trocken rüber. Dies liegt aber sicher auch Schwerpunkt des Buches.
Idee und Umsetzung finde ich wirklich sehr gut gemacht und ich kann mir durchaus vorstellen noch weitere Biografien von Liebesgeschichten zu lesen. Denn „Ring of Fire“ ist bereits der neunte Band aus der Serie „Berühmte Paare – große Geschichten“ von Sylvia Frank.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

In der Weihnachtsbäckerei

Weihnachten mit Christina
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Christina Bauer, die sympathische Bäuerin und Bloggerin erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Ist liegt einerseits an ihrer äußerst sympathischen und natürlichen Art und ihren leicht nachmachbaren ...

Christina Bauer, die sympathische Bäuerin und Bloggerin erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Ist liegt einerseits an ihrer äußerst sympathischen und natürlichen Art und ihren leicht nachmachbaren Rezepten.
Es war also nur eine Frage der Zeit bis auch sie ein Weihnachtsbackbuch herausbringt. Die berechtigte Frage von manchen Kritikern ist natürlich: Braucht es wirklich noch ein weiteres Backbuch zum Thema Weihnachten? Wahrscheinlich nicht, aber sind wir uns ehrlich, Bücher kann man doch nie genug haben.
Christinas Buch bittet eine schöne Mischung aus Klassikern der Weihnachtszeit, die auf keinem Keksteller fehlen dürfen, wie z.B. Vanillekipferl, Kokosbusserl, Rumkugeln oder Lebkuchen. Aber auch die eine oder andere Neuinterpretation ist zu finden. Wobei man sich nicht erwarten darf, dass Christina das Rad neu erfindet. Die Neuinterpretationen sind kleine Variationen von klassischen Rezepten, bei denen zum Beispiel Gewürze oder Füllungen ergänzt oder ersetzt werden.
Das Buch ist schön und liebevoll gestaltet. Christina Bauer gibt der Leserschaft einen kleinen Einblick wie sie und ihre Familie die (Vor-)Weihnachtszeit zelebrieren. Dies geschieht einerseits mit kleinen Geschichten und Anekdoten und andererseits mit herrlich kitschig inszenierten Fotos.
Wer bereits seit Jahren bäckt und ein Repertoire an Rezepten besitzt wird vielleicht ein klein wenig enttäuscht sein von dem Buch. Denn so unglaublich viel Neues findet sich nicht darin. Mir hat das Buch und noch viel wichtiger die Rezepte sehr gut gefallen und das Nachbacken hat viel Freude bereitet.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Es geht chaotisch weiter

Die Chaos-Götter 2: Götter allein zu Haus
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„Die Götter allein zu Haus“ schließt relativ nahtlos an seinen Vorgänger „Die Götter sind los“ an. Die Bücher bauen aufeinander auf und ohne die Kenntnisse aus dem ersten Teil macht der zweite Teil keinen ...

„Die Götter allein zu Haus“ schließt relativ nahtlos an seinen Vorgänger „Die Götter sind los“ an. Die Bücher bauen aufeinander auf und ohne die Kenntnisse aus dem ersten Teil macht der zweite Teil keinen Spaß. Abgesehen davon, dass das Lesen des ersten Teils schon ein kleines Vergnügen für sich ist. Daher würde ich dringend empfehlen die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.
Maz Evans erzählt wieder mit viel Witz und Komik die Geschichte rund um Elliott, Virgo, Hermes, Zeus und den anderen Göttern. Allerdings hat das Ganze ein wenig an Witzigkeit eingebüßt im Vergleich zum ersten Teil. Vielleicht liegt es daran, dass man bereits ein wenig abgestumpft ist als Leser oder dass man viele Witze schon kennt. War der erste Teil noch ein Silvesterfeuerwerk an Lustigkeit, ist es jetzt nur mehr ein Tischfeuerwerk. Immer noch schön, immer noch gut, aber halt nicht mehr so bombastisch wie erwartet.
Möglicherweise ist dies aber auch nur meine etwas voreingenommene Meinung, denn dieser Teil enthält einiges an Pupswitzen. Die sind bei der eigentlichen Zielgruppe, 10jährige Frühpubertierende, sicher der absolute Renner, mit Lachtränengarantie. Ich konnte dieser Art von Humor noch nie viel abgewinnen, weder als 10jährige noch heute als Erwachsene.
In diesem Teil dürfen wir uns auf ein Wiedersehen mit unseren geliebten Charakteren freuen. Aber auch ein paar ungeliebte Protagonisten bleiben uns in diesem Teil nicht erspart. Dazu gesellen sich noch ein paar neue Gesichter und zu meiner großen Freude, hatte auch die Queen wieder einen kleinen Gastauftritt.
Die Götter allein zu Haus ist eine solide Fortsetzung der Reihe. Wie so oft hinkt Band zwei ein wenig hinter dem Ersten nach. Trotzdem finde ich auch hier wieder den Erzählstil sehr gut, der Spannungsbogen ist gut gespannt und die eine oder andere Überraschung hat Autorin Maz Evans für uns parat.

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