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Veröffentlicht am 22.07.2020

überraschendes und emotionales Finale

Im Schatten des Drachen
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Achtung Spoiler!

Yumeko und Tatsumi sind bereits durch mehrere Gefahren gemeinsam gegangen. Yumeko wollte die Drachenschriftrolle in Sicherheit bringen. Dabei ging einiges schief. Tatsumi wurde von einem ...

Achtung Spoiler!

Yumeko und Tatsumi sind bereits durch mehrere Gefahren gemeinsam gegangen. Yumeko wollte die Drachenschriftrolle in Sicherheit bringen. Dabei ging einiges schief. Tatsumi wurde von einem mächtigen Dämon besessen, der in seinem Schwert gebannt war. Yumeko konnte Tatsumi zwar befreien, jedoch ist Genno, der Meister der Dämonen, mit den Teilen der Drachenschriftrolle geflohen. Nun hat er die Möglichkeit den Drachen zu rufen und seinen Wunsch zu erfüllen. Yumeko und ihre Gefährten wollen dies um jeden Preis verhindern und brechen deshalb zum Ort des Rituals auf, um Genno rechtzeitig zu stoppen.

Es gibt am Anfang eine kurze Zusammenfassung, der letzten Ereignisse aus den beiden ersten Bänden, die sehr gut in die Erzählung mit eingebaut ist. Dadurch habe ich leicht in die Story rein gefunden. Die Geschichte wird abwechselnd aus Yumekos und Tatsumis Sicht erzählt.

Alles an der Handlung und der Charaktere hat mich stark an verschiedene Anime-Serien erinnert. Z.B. der Drache der einen Wunsch erfüllt, kommt mir aus DragonBall sehr bekannt vor oder das Fuchsmädchen mit ihrem Fuchsfeuer und den Illusionen erinnert mich sehr an Shippo aus Inuyasha.
Dadurch das ich mir viele Animes mit japanischer Originalsprache und deutschen Untertiteln angesehen habe, waren mir viele der japanischen Begriffe in dem Buch vertraut. Aber auch wenn man die Worte nicht kennt, kann man hinten im Glossar ihre Bedeutung nachschlagen.
Der Schreibstil ist bildlich und flüssig.
Ich mochte die Charaktere. Yumeko ist ein zartes, mitfühlendes und sanftes weibliches Wesen. Jedoch entwickelt sie eine unglaubliche Stärke und Mut, wenn ihre Freunde in Gefahr sind. Das fand ich sehr beeindruckend. Da Yumeko zur Hälfte ein Fuchsmädchen ist, hat sie besondere magische Gaben, Fuchsohren und einen Fuchsschwanz, was ich total bezaubernd fand. Ich liebe ihr Fuchsfeuer und ihre Illusionen. Sie hat vielleicht nicht die Kraft, um einen Gegner direkt anzugreifen, doch dies gleicht sie wieder aus mit ihrer Intelligenz, ihrem Geschick und ihren Tricks.
Tatsumi ist nicht nur ein Samurai. Da seine Seele mit der eines Onis verschmolz, ist er ein noch stärkerer Krieger als zuvor. Dennoch hat Tatsumi eine verletzliche, menschliche Seite und kann auch sehr sanft sein, besonders zu Yumeko.
Die Beiden sind mit ihren restlichen Gefährten ein super Team, unterstützen und ergänzen sich toll.
Mir hat die Welt auch sehr gut gefallen mit den Landschaften und Orten, wo Dämonen, Götter und Geister leben. Die Handlung war spannend und abwechslungsreich, da den Gefährten auf ihrem Weg viele Gefahren auflauern, in den unterschiedlichsten Varianten, bis zum großen Showdown.
Es gab die ein oder andere Überraschung in einer unfassbar schönen, japanischen Fantasywelt, die genau meinen Geschmack getroffen hat. Die Story hat so viele strake Momente. Das Finale ist überraschend, emotional und ist ein wunderschöner Abschluss dieser Reihe.
Mich hat das Buch begeistert und ich kann es nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2020

Fantasy Story in Island

Faye - Herz aus Licht und Lava
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Faye muss für eine Woche mit ihrer Mutter nach Island reisen. Ihre Mutter ist Architektin und hat dort Termine. Faye hatte sich auf eine langweilige Woche mit viel lesen eingestellt. Jedoch folgt sie ...

Faye muss für eine Woche mit ihrer Mutter nach Island reisen. Ihre Mutter ist Architektin und hat dort Termine. Faye hatte sich auf eine langweilige Woche mit viel lesen eingestellt. Jedoch folgt sie bereits in der ersten Nacht ein paar Glühwürmchen, die sie auf eine geheimnisvolle Lichtung bringen.

Die Erzählung ist in Ich Form aus Fayes Sicht verfasst. Der Schreibstil und die Handlung waren ok. Es lies sich gut lesen. Ich mochte die Magie und die Fantasy-Wesen, die in der Story vorkommen.

Für mich war es eine leichte Erzählung mit schöner Landschaftsbeschreibung. Jedoch ist der Handlungsverlauf, sowie die Charaktere und die Beziehungen, die sie unter einander entwickeln, ziemlich oberflächlich gehalten. Faye ist mit ihrer Mutter ja nur eine Woche in Island und deshalb muss auch alles was passiert in diese paar Tage gequetscht werden. So fühlte es sich beim lesen auch an. Sogar die Lovestory geht viel zu schnell und ruppig voran.

Ich mochte Faye von ihrer Art schon gerne, jedoch trägt sie meiner Meinung nach gar nicht so viel zur Handlung bei. Sie wird eher vom Verlauf mitgerissen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

ich hatte mir mehr erhofft

Ezlyn. Im Zeichen der Seherin
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Das Cover des Romans hat mich gleich angezogen, wie der Inhalt. Es spielt in einer mittelalterlichen Welt mit magischen Gaben, die sich um den Tod drehen. Einmal die Seherinnen, die den Tod vorhersehen ...

Das Cover des Romans hat mich gleich angezogen, wie der Inhalt. Es spielt in einer mittelalterlichen Welt mit magischen Gaben, die sich um den Tod drehen. Einmal die Seherinnen, die den Tod vorhersehen können und die Schattenkrieger, die durch bloße Berührung töten können.

Die Erzählweise ist in Ich Form aus Sicht von Ezlyn geschrieben. Gleich am Anfang war mir Ezlyn sehr sympathisch. Sie ist etwas aufmüpfig und rebellisch, was mir gefallen hat. Danach ist sie plötzlich sehr naiv und es dauert eine Weile bis ihre rebellische Seite wieder zum Vorschein kommt. Das Naive passte nicht recht zu Ezlyn.

Dorian mochte ich ebenfalls, obwohl er meist sehr kühl und distanziert war. Nur ab und an zeigt er auch seine mitfühlende Seite. Die anderen Nebencharaktere passten zwar gut in ihre Rollen, konnten mich jedoch nicht berühren, da ich keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Sie tauchen mal auf, verschwinden aber schnell wieder.

Die Welt hat mir gefallen, war aber auf nur 2, 3 Orte beschränkt. Der Schreibstil war leicht und flüssig. Ich konnte mir die Beschreibungen gut vorstellen. Die Handlung und der Verlauf waren ok.

Ich hatte mir mehr versprochen. Die Story konnte mich teilweise nicht mitreißen. Ich fand es ein bisschen chaotisch. Mir fehlte zu Beginn der rote Faden und es gab Ereignisse im Buch, die führten nirgendwo hin, wie lose Fäden und machten für mich keinen Sinn. Außerdem gab es kleinere Logikfehler.

Von der Liebesgeschichte habe ich ebenfalls mehr erwartet. Es gab so schöne Ansätze zwischen Ezlyn und Dorian. Leider wurden die nicht weiter geführt. Es war viel zu wenig was zwischen den Beiden passiert ist.

Es gab schöne Ideen mit sympathischen Charakteren und tollen Ansätzen. Jedoch hätte man bei allem noch mehr in die Tiefe gehen und Handlungsverläufe besser ausbauen sollen. Dafür das ein oder andere überflüssige Ereignis einfach weglassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

ein perfekter Abschluss

Der Ruf der Rache
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Kazi und Jase müssen sich einer völlig neue und großen Herausforderung stellen. Nur so viel: die Geschichte wiederholt sich. Nicht nur die der Ballengers, auch die des ganzen Reiches der Verbliebenen.

So ...

Kazi und Jase müssen sich einer völlig neue und großen Herausforderung stellen. Nur so viel: die Geschichte wiederholt sich. Nicht nur die der Ballengers, auch die des ganzen Reiches der Verbliebenen.

So wie manchmal in Bruchstücken von der Zeit vor der Zerstörung erzählt wurde und den Ruinen, die es noch gab, hörte sich das für mich nach einer modernen Welt, wie wir sie kennen an, bis alles zerstört wurde. Natürlich wird es nie genau gesagt. Die Autorin wollte da wohl der Fantasie des Lesers freien Lauf lassen.

Kazi war für mich genauso beeindruckend wie Lia. Beide sind zwar völlig verschieden, aber unglaublich stark in ihrem Willen und ihrer Überzeugung. Kazi ist mir genauso sehr ans Herz gewachsen wie Jase und seine gesamte Familie, die ja ziemlich groß ist. Dennoch hatte ich keine Probleme dabei mir alle Namen zu merken. Wie eine typische Großfamilie sind sie laut, chaotisch, dickköpfig und immer für einander da.

Die Handlung ist von Anfang an spannend und überraschend. Ich fand es erstaunlich und erschreckend, welche Ausmaße die Story annimmt und was für Intrigen hinter allem stecken. Vieles was passiert hätte ich so nie erwartet und es offenbaren sich dem Leser erst Stück für Stück die ganzen Hintergründe. Dies hat die Autorin großartig hinbekommen, mit ihrem wie gewohnt flüssigem und bildlichem Schreibstil.

Am Ende verbindet sich dann nochmal alles aus der Haupt- und Spin-Off Reihe. Für mich war das ein grandioses Finale mit einem Epilog der die komplette Story perfekt abrundet. Ich bin mehr als begeistert. Mit dem Ende, den Intrigen und dem Ballenger-Clan schon fast der beste Teil von allen Sechs.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Spannend, fesselnd, romantisch

Der Klang der Täuschung
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Es war so schön wieder in die Welt von "Die Chroniken der Verbliebenen" zurückkehren zu können. Die Story wird aus Sicht der beiden Hauptcharaktere Kazi und Jase erzählt.

Kazi hat eine schreckliche Kindheit ...

Es war so schön wieder in die Welt von "Die Chroniken der Verbliebenen" zurückkehren zu können. Die Story wird aus Sicht der beiden Hauptcharaktere Kazi und Jase erzählt.

Kazi hat eine schreckliche Kindheit hinter sich. Sie lebte in Armut ganz allein ohne Familie seid sie 6 Jahre alt ist und erst die Königin von Venda hat ihr Leben zum besseren gewendet.

Jase ist komplett anders aufgewachsen. Er hat eine große Familie mit vielen Traditionen und einer weit zurückreichenden Familiengeschichte.

Diese unterschiedlichen Welten prallen aufeinander und es gibt jede Menge Chaos und Verwirrung. Jase und Kazi lernen sich auf eine interessante Weise kennen und entwickeln Gefühle für einander. Jedoch gibt es auch viele Geheimnisse die beide verbergen. Jase' Aufgabe als Anführer ist es seine Familie und sein Zuhause zu beschützen. Kazi muss hingegen ihre geheime Mission erfüllen.

Mir hat gefallen das Charaktere aus der Vorgeschichte auftauchen und durch andere Kleinigkeiten eine Verbindung zur "Die Chroniken der Verbliebenen" entsteht.

Ich liebe den Auftakt der Spin-Off Reihe. Es gibt so viele tolle, neue Charaktere und obwohl Kazi und Jase aus so unterschiedlichen Welten kommen, passen sie dennoch so gut zusammen. Außerdem ergeben die ganzen Geheimnisse und Verschwörungen einen spannenden und abwechslungsreichen Handlungsverlauf.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere