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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2020

Interessante Idee

Abschied
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Rezensionsexemplar

Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe war ich mir unsicher, ob dieses Buch tatsächlich etwas ist und habe nicht direkt zugesagt. Aber nachdem nach über einer Woche immer ...

Rezensionsexemplar

Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe war ich mir unsicher, ob dieses Buch tatsächlich etwas ist und habe nicht direkt zugesagt. Aber nachdem nach über einer Woche immer noch spekuliert habe wie das Buch ausgehen könnte, musste ich es einfach lesen, denn wenn ich eins weiß, dann das ich Klappentext normalerweise sofort vergesse. Außerdem finde ich das Cover sehr interessant.

Die Idee der Handlung fand ich richtig interessant, jedoch kam ich mit der Art und Weise wie es geschrieben wurde nicht ganz klar. Es gibt ständig Zeitsprünge und kaum etwas wird in einer, meiner Meinung nach, logischen Reihenfolge erzählt. Dieses Buch ist kaum 150 Seiten lang und hat sich so viel länger angefühlt. Ich kam nicht wirklich voran und das hat frustriert. Denn nicht waren es Zeitsprünge von verschiedenen Jahren, dann kamen auch noch verschiedenen Monate dazu. Ich bin froh, wenn ich mir die Jahreszahl merken kann, beim Monat ist dann Schluss. Außerdem waren dann auch Briefe und Erinnerungen, an die sie sich 1999 oder so erinnert hat, aber meiner Meinung nach viel früher gespielt haben, dabei.

Sobald man in der Handlung drin ist und ungefähr verstanden hat um was es geht, wird es interessant. Man beginnt Elisabeth, die Protagonistin, zu verstehen. Man versteht sie nie komplett, aber die Handlungen beginnen Sinn zu haben. Wie in einem Puzzle fügen sich Teile aneinander und man versteht, warum sie so oder so handelt. Ich vermute, dass der Schreibstil ihre Gedankenwelt auch ein Stück weit widerspiegeln soll, so wie man die Protagonistin nicht wirklich versteht, so versteht man zuerst auch nicht die Handlung. Aber war das die beste Entscheidung? Sollte man es dem Leser einfacher machen, das Buch zu verstehen und somit für mehr Menschen zugänglich? Oder behandelt man ein Buch wie jede andere Art von Kunst und überlässt dem Künstler wie Zugänglich das ganze sein soll? Diese Frage kann vermutlich keiner beantworten.

Auch gestört hat mich an dem Buch, dass scheinbar nicht geprüft wurde ob orthografisch alles richtig war. Und wenn so etwas von mir kommt, dann heißt das schon etwas. Ich sehe kaum Rechtschreibfehler oder Fehler in Zeichensetzung, deshalb findet man auch so viele in meinen Beiträgen. Aber wenn anstatt von ” eine 2 dort steht, fällt mir das auf (in Kapitel “Februar 1999”). Mehr Fehler habe ich mir nicht markiert, aber auch andere Rezensionen auf Lovelybooks sprechen davon.

Mein Fazit

So sehr mich die Handlung interessiert und fasziniert hat, so schwierig war es auch in die Handlung reinzufinden. Die Zeitsprünge und unterschiedlichen Formate waren irritierend, aber wenn man konzentriert dabei ist und die Hälfte gelesen hat, kann man sich endlich auf die Handlung konzentrieren und dann fand ich es durchaus spannend. Ich werde das Buch nicht noch einmal lesen und weiß auch nicht an wen ich es weiterempfehlen soll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Sehr Spannend!

Verity
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Endlich ein neuer Colleen Hoover Roman und es wird düster, merkt man nicht unbedingt am Cover, aber dieser Roman ist nicht der typische Liebesroman. Eigentlich ist es gar kein Liebesroman, es ist ein Thriller ...

Endlich ein neuer Colleen Hoover Roman und es wird düster, merkt man nicht unbedingt am Cover, aber dieser Roman ist nicht der typische Liebesroman. Eigentlich ist es gar kein Liebesroman, es ist ein Thriller mit einer Liebesgeschichte, aber mit diesen Details sollten wir uns nicht zu lange aufhalten.

Also warum schlägt mein Herz bei diesem Buch höher? Erst einmal geht es um eine Autorin, das heißt Liebe für Bücher ist praktisch vorprogrammiert in diesem Buch. Unsere Protagonistin ist Lowen Ashleigh, eine eher mäßig erfolgreiche Autorin, die die letzten Monate damit verbracht hat ihre todkranke Mutter zu pflegen. Kurz nach dessen Tod bekommt sie die einmalige Gelegenheit eine Thrillerreihe einer bekannten Autorin fortzusetzen. Die bekannte Autorin heißt Verity und liegt seit einem Autounfall im Koma. Damit Lowen sich all die Unterlagen von Verity anschauen kann, lebt sie für ein paar Tagen mit Verity und ihrer Familie zusammen. Dort entdeckt Lowen Veritys Tagebuch und sieht alles was in Veritys Leben bisher passiert ist, aus einem anderen Licht.


Wir alle wissen, das nicht gutes dabei rauskommt fremde Tagebücher zu lesen, aber Veritys Tagebuch bringt, das ganze auf ein neues Level. Zu nächst einmal ist das ganze wie eine Autobiografie geschrieben und legt Nahe, dass Verity dies irgendwann mal veröffentlichen wollte. Der Skandal ist also nicht ganz so groß als Lowen es liest. Skandalös ist eher der Inhalt, den Veritys tiefstes inneres ist finsterer als Lowen es für möglich gehalten hat. Und genau das hat mich gefesselt, der Abgrund einer Seele. Wie sehr kann man sich in Menschen täuschen? Woher weiß man was ein Mensch wirklich denkt?


Ich habe mich verliebt in die Erzählweise, wir lesen Abwechselnd aus der Sicht von Lowen und Kapitel aus der Autobiografie. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, zu sehen wie Lowen auf die Kapitel reagiert, es fühlt sich an, als würde man das ganze gemeinsam lesen. Es ist spannend, man will wissen was Verity als nächstes getan hat und dann will man wissen wie Lowen reagiert und dann noch all die Dinge, die drumherum passieren und die ganze Geschichte unterhaltsam machen. Aber was das Buch wirklich großartig macht ist das Ende. Es ist die Art von Ende, die dein ganzes Leseerlebnis in Frage stellt. Die Art die dafür sorgt, das du das Buch nochmal lesen willst.

Mein Fazit
“Verity” ist ein echt spannendes Buch! Es sorgt dafür, dass du Seite um Seite verschlingst und wissen musst wie es ausgeht. Und das Ende ist dann noch mal perfekt für dieses Buch. Ich habe noch nie einen Thriller gelesen, der sich so nach Liebesgeschichte angefühlt hat und mich dennoch mit all der Spannung und Intensität eines Thrillers versorgt hat. jedoch muss zu dem buch gesagt sein, dass es definitiv nicht für die Zarten Gemüter ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Ein spannendes Buch

A Good Girl’s Guide to Murder
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Ganz ehrlich, der Titel ist Schuld, dass ich dieses Buch lesen wollte. Und als ich dann die Leseprobe gelesen habe, war es um mich geschehen. Ich war verliebt in den Plot. Jedoch waren die ersten 100 Seiten ...

Ganz ehrlich, der Titel ist Schuld, dass ich dieses Buch lesen wollte. Und als ich dann die Leseprobe gelesen habe, war es um mich geschehen. Ich war verliebt in den Plot. Jedoch waren die ersten 100 Seiten nicht die besten, es hat lange gedauert, bis ich diesen Drang gespürt habe weiter zu lesen. Man brauchte einfach um sich mit der Geschichte, den Charakteren und der Erzählweise anzufreunden. Aber sobald man drin war wurde es immer besser und man war gefesselt. So sehr, dass die letzten Seiten schon fast ein Schock waren. Nu ja das Ende war wirklich ein Schock, denn die Auflösung habe ich so nicht vorhergesehen.

Bei diesem Buch ist vielleicht zu nächst das Problem, das es mal wieder eine Schülerin einen Mord lösen will, weil die Polizei dafür zu dumm ist. Klingt sehr nach Klischee, aber ich finde es in dem diesem Buch doch ziemlich gut umgesetzt. Es werden nachvollziehbare Gründe genannt, warum die Polizei sich sofort auf Sal Singh eingeschossen hat. Und am Anfang tut Pippa nicht mehr als mit offenen Augen und Ohren ein paar Fragen zu stellen. Manchmal reicht das und wenn man dann noch das Glück hat, die richtigen fragen zu stellen, löst du auf ein mal einen Mordfall.

Dieses Buch besticht durch einen ganz besonderen Schreibstil. Es wird viel über Dokumente wie Abschriften von Telefoninterviews und Tagebuch ähnliche Einträge erzählt. Prinzipiell lesen wir Pippas Schulprojekt, mit ein paar “klassischen” Szenen versehen.

Mein Fazit
Auch wenn der Anfang nicht ganz so gut war, hat mich dieses buch doch in seinen Bann gezogen. Es war spannend und die Art und Weise wie das ganze erzählt wird, gibt dem ganzen noch mal eine besondere Atmosphäre. Ich kann dieses Buch alles Krimi-Fans und denen die es noch werden wollen sehr empfehlen.

Auf meinem Blog könnt ihr die Rezension auch nachlesen: https://rikasbookshelf.de/2020/01/05/rezension-a-good-girls-guide-to-murder-von-holly-jackson/

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Für New Adult Fans

Halte mich. Hier
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Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt.

Ich mag diese Reihen sehr, da sie zwar Handlungs mäßig auf den ersten Blick typisch New Adult wirken, aber die Charaktere sind so ...

Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt.

Ich mag diese Reihen sehr, da sie zwar Handlungs mäßig auf den ersten Blick typisch New Adult wirken, aber die Charaktere sind so einzigartig, dass es einfach nur abwechslungsreich ist. Zelda hat mich etwas an Micah aus “Someone New” von Laura Kneidl, schließlich kommen beide aus reichem Elternhaus und beide haben Probleme mit ihren konservativen Eltern. Bei Malik kann ich nur den Vergleich zu Rhys, dem Protagonisten aus dem ersten Band und Maliks besten Freund, schaffen. Die beiden waren im Gefängnis und zeigen dabei einige Parallelen, aber Malik hat einen komplett anderen Familiären Hintergrund.

Ich kann auch beim zweiten Band wieder feststellen, dass Kathinka Engel einfach gute New Adult Bücher schreiben kann. Die Charaktere sind so unterschiedlich und harmonieren einfach perfekt, sie schafft es zwei Welten zu vereinen und uns trotzdem beide Welten zu zeigen und vor zustellen. Aber nicht nur inhaltlich kann dieses Buch was bieten, das Cover ist wunderschön und ist einfach nur ein Traum. Und ihr Schreibstil erst, man merkt daran wie einfach sich das Buch lesen lässt, wie gut sie darin ist. Es ist noch ausbaufähig, denn ich versinke noch nicht in dem Buch, aber es ist einfach zu lesen und es ist auch einfach in die Handlung wieder rein zu kommen, nachdem man ein paar Tage das buch nicht gelesen hat.

Das große Probleme in diesem Buch, so wie in fast allen New Adult Büchern, ist natürlich Kommunikation. Ich weiß auch im echten Leben, ist es schwierig, Menschen reden nicht miteinander und so weiter, aber ist es zu viel verlangt einmal ein Buch zu wollen, in dem im Mittelpunkt steht, dass ein paar gemeinsam irgendwas durchsteht, ohne das deren Beziehung auf der Kippe steht, können wir einmal ein Traumpaar haben, dass miteinander redet und zwar immer und über alles?

Mein Fazit zu “Halte mich. Hier”
Insgesamt ist es ein gut geschriebenes Buch, mit interessanten Charakteren. Ich freue mich schon auf Band 3, da ich die Freundesgruppe sehr mag. Das Hauptproblem dieses Buches ist mir irgendwie zu 08/15, aber es hat dennoch Spaß gemacht es zu lesen und die Leute machen viel wieder wett. New Adult Fans haben an dieser Reihe ihre Freude!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2019

Ein durchschnittliches Buch

Next to You
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Mir wurde dieses Buch durch NetGalley vom LYX Verlag zur Verfügung gestellt.

Der erste Gedanke nach diesem Buch war “Band 1 ist besser”. Ganz ehrlich war zu erwarten, denn Band 1 ist fast immer besser ...

Mir wurde dieses Buch durch NetGalley vom LYX Verlag zur Verfügung gestellt.

Der erste Gedanke nach diesem Buch war “Band 1 ist besser”. Ganz ehrlich war zu erwarten, denn Band 1 ist fast immer besser und dieser Band war nicht schlecht, aber Band 1 war besser. Ich weiß, ich wiederhole mich hier.

Aber kommen wir zunächst einmal zu den guten Dingen von diesem Buch, bevor ich euch sage, was mich gestört hat. Addison ist ein Plussizemodel und somit haben wir endlich mal eine Hauptperson, die keinen perfekten Körper hat! Nicht nur das, nein es wird auch immer wieder erwähnt, dass sie Plussize ist. Das kann manchmal nervig sein, aber isgesamt fand ich es eher positiv, denn ich neige dazu sowas schnell zu vergessen. Addison wird als Powerfrau dargestellt, doch sie ist keineswegs perfekt, auch sie überkommen zweifel und auch sie nagt an kleinen Sätzen rum, die mal vor Jahren zu ihr gesagt wurden. Und das macht sie sympatisch.

Drake ist auf den ersten Blick ein typischer Bad-Boy, selbstverliebt, rücksichtslos und jede Nacht ne andere. Doch für ihn ist Addison was ganz besonders, bei ihr kann er endlich Gefühle zu lassen und endlich offenbaren, was sein wahrer Typ Frau ist. Klingt oberflächlich, langweilig und vorhersehbar. Ist er auch. Man braucht nur den Klappentext zu lesen und man weiß schon wie das Buch ausgehen wird. Seine tragische Vergangenheit wirkt auch nicht gerade ausgearbeitet.


Gestört an dem Buch hat mich unter anderem, dass wir die erste Hälfte des Buches ein ewiges Hin und Her zwischen Addison und Drake ist. Erst wird geflirtet und dann kann die Beziehung nicht sein, weil Gründe. Aber die Anziehung zwischen den beiden ist so groß, da können sich die beiden gar nicht wehren. Und nach ca. 170 Seiten kommt dann die große Überraschung, alle Zweifel haben sich wie durch Zauberhand in Luft aufgelöst und sie sich zusammen. Aber dann geht auf einmal alles viel zu schnell. Gefühlt jede Seite erreichen die beiden einen neuen Meilenstein ihrer Beziehung (Achtung, leichte Übertreibung) und es besteht kaum Zeit das die Bindung zwischen den beiden sich festigt.

So kommen wir noch zu ein paar inhaltlichen Kleinigkeiten, die mich nerven. Sie ist ja angeblich so ein tolles Model, aber hat immer nur dann Termine, wenn sie nicht für ihn arbeiten muss, oder wie? Richten sich die großen Labels nach ihrem Terminplan oder sagt ihre Agentur einfach alle Termin ab, die ihr nicht passen. Und der zweite Punkt ist, dass er sie immer so anhimmelt und mit Komplimenten überhäuft, aber er bekommt nie eins, weil “sein Ego ja schon groß genug ist”? Mädel, dein Ego ist vielleicht auch groß genug, vielleicht solltest du auch mal geben und deinem Freund sagen, dass er dir wichtig ist. Und dann gibt es noch ein Szene in der sie Nein sagt und er weiter macht, auf den ersten Blick ein absolutes No-Go, aber dann stellt sich heraus ihr Nein war kein ernst gemeintes Nein. Wie sollen wir der Gesellschaft klar machen, dass Nein Nein bedeutet wenn es noch nicht einmal feministische Hauptfiguren schaffen?

Der Schreibstil und der Inhalt ermöglichen einen ohne Probleme schnell in das Buch rein zu kommen und auch nach zwei Wochen Pause ohne Probleme mitten im Kapitel wieder anzufangen, ich hab es für euch getestet. Das man aufhört zu lesen und keine Motivation hat weiter zu machen liegt aber eher am Inhalt. Der Schreibstil ist sehr gut und macht Spaß.

Mein Fazit zu “Next to You”
Es war ganz nett, aber mehr auch nicht. Ich kann mich über ein paar dinge aufregen und ein paar Dinge finde ich gut. Es war einfach nicht herausragend gut oder schlecht. Einfach nur noch ein Klischeebelastet New Adult Buch, das nicht aus der Menge herausstechen kann. So sehr ich mich auch über Plussize gefreut habe, der Rest darf deshalb nicht vernachlässigt werden.