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Veröffentlicht am 19.05.2020

Ein Buch über Mut, Selbstvertrauen, Freundschaft und Chancengleichheit

Kleiner Löwe, großer Mut
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Rezension | Kleiner Löwe, großer Mut


Was für ein schönes Buch über Mut, Selbstvertrauen, Freundschaft und Chancengleichheit.



"Ich bin ein Löwe, also brüll ich!

Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner ...

Rezension | Kleiner Löwe, großer Mut




Was für ein schönes Buch über Mut, Selbstvertrauen, Freundschaft und Chancengleichheit.



"Ich bin ein Löwe, also brüll ich!

Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe. Er hat eine blonde Löwenmähne, spitze Löwenzähne und drei starke Löwenbeine. Ein Bein hat Tobe nämlich verloren. Trotzdem will er weiterhin all die Dinge machen, die Löwenkinder so lieben: um die Wette brüllen, Fangen spielen und Wasserbomben machen. Doch seine Freunde behandeln ihn plötzlich ganz anders. Also beschließt er, allen zu beweisen, dass er immer noch ein mutiger kleiner Löwe ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf den Weg, um den höchsten Berg zu erklimmen …"


Rezension




Cover

Auf den ersten schnellen Blick ist es nicht gleich ersichtlich, aber dem kleinen mutigen Löwen Tobe fehlt ein Bein, und doch steht er mit erhobenen Haupt auf einem Stein. Denn es gibt nichts, wofür er sich schämen müsste und nichts was er nicht schaffen könnte.



Inhalt

Und genau dies ist auch die Kernaussage diese 32-seitigen Geschichte: mit einem gesunden Selbstwertgefühl und einer Brise Mut kann jeder alles erreichen.

Zu Beginn des Buches wird Tobe, der kleine mutige Löwe vorgestellt und wie er sein Bein verloren hat. Aber anstatt Trübsal zu blasen will Tobe einfach wieder loslegen.



„Das Leben ist da, um gelebt zu werden, nicht um Pause zu machen“, sagt sich Tobe. Denn er hat noch so einiges vor.


Zusammen mit Tobe streife ich also durch die Gegend und suche sein Freunde auf, um einfach all das zu machen, was er vorher auch getan hat. Aber jedes Mal nehmen all die anderen Tiere sehr viel Rücksicht auf ihn, sie wollen ihn schonen oder möchten nicht, dass er beim Fangen spielen hinfällt. Doch Tobe möchte von all dem nichts wissen und einfach machen worauf er Lust hat und versteht die Zurückhaltung der anderen nicht.

Als sich der kleine Löwe dazu entschließt, den höchsten Berg der Welt zu erklimmen, bitte ihn sein Vater, dass er einen Freund mitnehmen soll.



„Du kannst alles schaffen, was du willst“, sagt sein Vater. „Aber nimm deinen besten Freund mit. Jeder braucht mal Hilfe.“


Auf seinem Weg zum Gipfel begleitet ihn sein Freund der Büffel, doch am Fuße des Berges ist der Büffel so erschöpft, dass er sich hinlegen und ausruhen muss. Der kleine Löwe Tobe ist daraufhin enttäuscht, dass er allein weitergehen muss und hat auch Selbstzweifel, ob er es je allein auf den Berg schaffen kann. Doch dann naht die Hilfe eines Freundes, mit der er nicht mehr gerechnet hat.



Meinung

Für mich sind so viele verschiedene Botschaften in diesem Buch versteckt. Klar, zum einen geht es darum, dass man sich nicht unterkriegen lassen soll, wenn man eine Behinderung hat. Einfach an sich selbst glauben und machen, auch wenn es andere nicht tun.

In den ersten Kapiteln kommt für mich aber auch rüber, dass ich als Mensch ohne Behinderung, einen Menschen mit einer körperlichen/geistigen „Einschränkung“ nicht anders behandeln sollte.



Der Schreibstil ist leicht zu lesen und sehr alltäglich gehalten, und damit für Kinder gut verständlich. Die Altersempfehlung liegt hier bei Kindern ab einem Alter von 4 Jahren. Mit passenden farbenfrohen und liebevoll gestalteten Illustrationen werden Kinder begeistern, denn es gibt so viel zu entdecken.

Da ich von dem Rezensionsexemplar in PDF-Form so begeistert war, habe ich das Buch bereits vorbestellt und freue mich darauf es meinem Kurzen vorzulesen, auch wenn er noch über ein Jahr hin hat, bis er 4 wird.



Am Ende ist noch erwähnenswert, dass dieses Buch von den persönlichen Erfahrungen des Autors Tom Belz erzählt, welcher aufgrund von Knochenkrebs ein Bein verlor und es trotzdem gewagt hat, erfolgreich den Kilimandscharo zu besteigen.



⭐⭐⭐⭐⭐



Fazit


Ganz gleich, was dich von anderen abzugrenzen scheint, glaub an dich und du kannst alles erreichen. Doch bedenke, manchmal braucht es auch die Hilfe von Freunden, um ein großes Ziel im Leben zu erreichen.

Diesem Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen, denn es hat mich begeistert und mich daran erinnert, dass wir alle alles schaffen können, ganz gleich welche Ausgangspostion wir haben und dass es kein Zeichen von Schwäche ist, um Hilfe zu bitten oder auch Hilfe anzunehmen.





Danksagung

Ich danke arsEdition und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars dieses wunderschönen Kinderbuches in Verbindung mit der #NetGalleyDEChallenge2020.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Kurzweiliger Auftakt mit Potenzial

Into the Fire
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Mit der „Rezension | „Into the Fire“ von J.R. Ward“ möchte ich auf den ersten Band ihrer neuen Buchreihe „Firefighters“ aufmerksam machen. „Into the Fire“ ist ein typisches J.R. Ward – Buch mit den für ...

Mit der „Rezension | „Into the Fire“ von J.R. Ward“ möchte ich auf den ersten Band ihrer neuen Buchreihe „Firefighters“ aufmerksam machen. „Into the Fire“ ist ein typisches J.R. Ward – Buch mit den für sie bekannten erotisch-romantischen Elementen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Nur diesmal sind wir halt weit vom Paranormalen entfernt und in der „Realität“ von leidenschaftlichen Feuerwehrleuten angekommen. Selbst die Traumata der beiden Hauptprotagonisten sind nachzuvollziehen und sehr realistisch dargestellt. Richtig interessant machen es die Kriminalelemente, auch wenn die, bis auf das Ende, eher so im Hintergrund verlaufen.

Klappentext

Das Feuer verzeiht keine Fehler …

Anne Ashburn ist Firefighterin mit Leib und Seele. Kein Feuer ist ihr zu gefährlich, kein Risiko zu hoch. Doch bei einem Einsatz unterschätzt sie die Gefahr und kommt fast ums Leben. Nur eine extreme Rettungsaktion von Danny Maguire, dem Bad Boy des Fire Departments, bewahrt sie vor dem sicheren Tod. Verletzt an Körper und Seele hat Anne danach nur noch ein Ziel: den Brandstifter zu finden, der für das Feuer verantwortlich ist, das ihr Leben so drastisch veränderte. Immer wieder trifft sie während ihrer Ermittlungen auf ihre alte Einheit – und Danny! Dabei lodern auch längst vergessene Gefühle wieder auf …


Meinung

Von Leidenschaft bis Verlust

Anne hat sich aus Passion der Feuerwehr von New Brunswick verschrieben. Eines Nachts kommt es zu einem tragischen Unglück. Ihr Feuerwehrkollege, Danny, für den sie tiefe Gefühle hegt, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen will, muss ihr während des Einsatzes die linke Hand abtrennen, um Anne aus dem einstürzenden Lagerhaus zu befreien. Und damit ist ihre Karriere bei der Feuerwehr beendet.

Ein Neuanfang mit Komplikationen

Anne schafft es innerhalb eines Jahres wieder auf die Beine zu kommen und als frisch ausgebildete Brandermittlerin nimmt sie die Fährte auf. Denn sie hat da so eine Ahnung, dass die Brände der letzten zwei Jahre in den Lagerhäusern absichtlich gelegt wurden.
Während ihrer Ermittlungen kommt sie auch Danny und den anderen von ihrer ehemaligen Feuerwache, der 499, wieder näher. Und das ist alles andere als hilfreich, um emotional stabil zu bleiben. Denn Anne hat nach ihrem Unfall jeglichen Kontakt abgebrochen. Auch gibt es immer wieder Einblicke in Annes Familienleben, da sie keinen wirklich guten Kontakt zu ihrer Mutter hat, da sie sie für schwach hält. Ihr älterer Bruder, der Feuerwehrchef, ist herrschsüchtig und ihr gegenüber anfangs auch sehr herablassend.

Im Laufe der Handlung legt sich Anne, im Rahmen ihrer Ermittlungen, mit den falschen Leuten an, was ihr Drohungen gegen ihr eigenes und das Leben ihrer Mutter einbringt. Trotz ihrer Abneigung gegen ihre Mutter, welche tief in ihrer Jugend und mit dem Tod ihres Vaters verwurzelt ist, nimmt sie sie bei sich auf. Auch mit ihrem Bruder Tom gibt es im Laufe der Handlung eine Aussprache, da er, aufgrund der gesamten Umstände, beginnt sein Verhalten infrage zu stellen.

Von Nervenkitzel und Zuneigung

Erst in den letzten Kapiteln kommt die Spannung richtig auf, als die Kriminalelemente des Buches sich immer mehr zuspitzen. Die plötzliche Wendung und der Ausgang … man, ich wäre wirklich NIE im Leben darauf gekommen.

Aber nicht, dass jemand jetzt denkt, dass sich das gesamte Buch nur auf die Brandermittlungen stützt. Nein! Denn es wäre kein Ward – Buch, wenn nicht ihre typischen erotisch-romantischen-Elemente mit einer Brise Drama verbaut wären. Denn ein primärer Handlungsstrang des Buches ist eben auch die Romanze zwischen Anne und Danny, welche darüber hinaus für Dannys Seelenheil wichtig ist. Die Traumata, die beide Hauptprotagonisten durchleben und verarbeiten müssen sind sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt.

Die Aufmachung

Und die gesamte Struktur des Buches ist ausgeglichen und gut durchdacht. J.R. Ward ließ mich immer aus dem Blickwinkel der verschiedenen Haupt- und NebenprotagonistInnen auf die Geschichte schauen. Dadurch hatte ich einen guten Einblick in deren Gefühle und Gedanken, und das Buch wurde zu einem richtig guten Read. Die Protagonisten waren mir, auch mit all ihren Makeln, sofort sympathisch und kein Dialog wirkte gezwungen oder aufgesetzt.

⭐⭐⭐⭐

Fazit

J.R. Ward’s „Into the Fire“ war durch Spannung und viele Emotionen abwechslungsreich und ein klasse Auftakt für eine neue Reihe aus ihrer Feder, die noch ganz viel Potenzial hat. Ich bin wirklich gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht. Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und auch dieses Buch hat mir wieder einmal bewiesen, dass man mit J.R. Ward nie falsch liegt, wenn man zu ihren Büchern greift.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Trotz Zweifel wurde ich verzaubert

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
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Kurzmeinung

Nach Jahren des Verweigerns dieser Reihe ist 2020 nun für mich die Zeit für Harry Potter. Jedes Buch benötigt eben seine richtige Zeit.
Ab Seite 1 war ich mitten im Leben von Harry. Mir kam ...

Kurzmeinung

Nach Jahren des Verweigerns dieser Reihe ist 2020 nun für mich die Zeit für Harry Potter. Jedes Buch benötigt eben seine richtige Zeit.
Ab Seite 1 war ich mitten im Leben von Harry. Mir kam es so vor, als wäre ich nicht nur stille Leserin, nein, ich glaubte wirklich dabei zu sein.
„Harry Potter und der Stein der Weisen“ konnte mich überzeugen, auch wenn ich es nicht erwartet hätte.

Klappentext

Bis zu seinem elften Geburtstag glaubt Harry, er sei ein ganz normaler Junge. Doch dann erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll – denn er ist ein Zauberer! In Hogwarts stürzt Harry von einem Abenteuer ins nächste und muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.


Meine Meinung

Cover
Das Cover dieser Jubiläumsausgabe „20 Jahre Harry Potter“ war unter anderem ein Grund, mir dieses Buch nun dann doch endlich zuzulegen. Iacopo Bruno hat meines Erachtens ein Meisterwerk erschaffen. Mit all den verspielten Einzelheiten des Rahmens, den zauberhaften Darstellungen von Harry, Hermine und Ron, sowie dem Schloss „Hogwarts“ und dem „Hogwarts Express“ entführt das Cover bereits in die Welt der Magie.

Umso genauer ich das Cover, und die Rückseite betrachte, um so mehr Einzelheiten fallen mir auf und begeistern mich. Ob es nun der „Goldene Snitch“ neben Harry, die Eule mit den vielen Briefen oder eben das Zugticket von Gleis 9 3/4 (neben dem Barcode) sind. All diese liebevoll gestalteten Illustrationen erzählen einen großen Teil der Geschichte.

Handlung/Setting
Erst einmal habe ich mich gefragt, ob die Welt noch eine weitere Rezension zu diesem Buch benötigt? Denn die bisherigen Erfolgsrekorde sprechen eindeutig für diese Buch. Auch wenn ich mich dem Buch und seinen Nachfolgern bisher verweigert habe, muss ich die Frage einfach mit „Ja“ beantworten. Einfach weil ich meine Eindrücke loswerden will.

Von Beginn an wurde ich sofort in die Welt von Harry im Ligusterweg 4 hineingezogen. Sicher hatte ich die Filme bereits gesehen, und wusste also, was im Buch auf mich zukommt. Doch die Tyrannei, die Harry in seinen Kindheitstagen bei seinem Onkel, seiner Tante und seinem Cousin ertragen musste, fand ich im Buch einfach noch viel emotionaler beschrieben und ich hätte diesen Dursley’s zu gerne mal die Meinung gegeigt.
Als es dann endlich nach Hogwarts ging und die magische Geschichte um Harry, Hermine und Ron seinen Lauf nimmt, war ich wie verzaubert. Die detailreiche Beschreibung der Umgebung (Hogwarts, verbotene Wald etc.) und die genaue Beschreibung der einzelnen auftretenden Charakter, machte das gesamte Harry – Abenteuer zu einem absoluten Lesevergnügen.
Alles war schlüssig, es gab keine aufgesetzten Unterhaltungen. Der Ablauf der Handlung war absolut nachvollziehbar.
Daher habe ich wahrlich mitgefiebert und freue mich auf die weiterführenden Bände.

Da es schon eine Weile her ist, seitdem ich die Filme gesehen habe, war ich ehrlich gesagt, ein wenig überrascht von der Wendung am Ende. Aber irgendwie wusste ich innerlich noch, dass Professor Snape hier nicht der Bösewicht war und auch nicht sein konnte.

Schreibstil
J.K. Rowlings Schreibstil ließ mich zwischenzeitlich immer wieder glauben, dass die Geschichte um Harry und seine Freunde aus der Realität entstammt. Die Autorin hat es wirklich geschafft mich nicht nur mit Augen und Gefühlen, auch mit Haut und Haaren, in die fantastische Welt hineinzuziehen. Die lockere und leichte Art zu schreiben hat es mir sehr einfach gemacht von Seite 1 an tief in die Welt von Hogwarts eintauchen zu können.

Meine Sterne
⭐⭐⭐⭐⭐

Fazit
„Harry Potter und der Stein der Weisen“ konnte mich mit jeder einzelnen Seite begeistern. Ich denke, es war richtig von mir, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, die Reihe zu beginnen. Und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Werde ich nun zum Potterhead? Ich bezweifel es, aber ich freue mich auf Band 2 und heute Abend werde ich mit den Film zu „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gönnen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2019

Mehr Puzzleteile zur tieferen Einsicht in die Geschichte

Die Grimm-Chroniken (Band 8): Dornen, Rosen und Federn
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Kurzmeinung

Nach diesem Band, weiß man wirklich nicht, was einen noch alles erwartet. Denn irgendwie ist alles möglich.

Klappentext

"Zwischen all den weißen Schwänen auf einmal ein Schwarzer auf. Sein ...

Kurzmeinung

Nach diesem Band, weiß man wirklich nicht, was einen noch alles erwartet. Denn irgendwie ist alles möglich.

Klappentext

"Zwischen all den weißen Schwänen auf einmal ein Schwarzer auf. Sein Gefieder schimmerte beinahe bläulich im silbrigen Mondlicht. Er hatte einen roten Schnabel und ebenso rotglühende Augen, die er nun auf mich richtete, als würde er mich kennen.
Sein Anblick verursachte mir eine Gänsehaut. „Warum ist dieser Schwan schwarz?“ wandte ich mich an Baba Zima. „Er symbolisiert das Böse, welches du in dir trägst„, antwortete sie mir mit rauer Stimme."


Meine Meinung

Cover
Dieses Cover ist unglaublich schön. Auch wenn man auf den ersten Blick nicht versteht, was der schwarze Schwan, mit seinem blutroten Schnabel, mit dem Titel „Dornen,Rosen und Federn“ zu hat. Aber dafür solltest du dir das Buch einfach zu Hand nehmen und lesen. 😉 Auch der Mond, der fast zentral hinter dem Spiegel zu sehen ist, spielt eine zentrale Rolle in diesem achten Band der „Grimm-Chroniken„. Wie immer ist der Spiegel auf dem Cover zu sehen und jedesmal erstrahlt er in einem neuen Licht mit silbrigem Glanz.

Handlung/Setting
Es wird immer düsterer, um so mehr ich von Mary lese. Kann es wirklich sein, dass all diese Ereignisse sie im Laufe der gesamten Geschichte zu diesem bösen Menschen machen? Oder ist das Böse einfach nur Ansichtssache? Zwischen Dorian und ihr entsteht ein Kluft, nachdem er von seinem kleinen Trip zurückkommt. Es scheint, als könne und wolle er ihr nicht sagen, was bei der Erdenmutter passiert ist und irgendwie tut er mir dafür leid, dass er so Mary von sich stößt. Doch für beide hat eines die größte Priorität, die Sicherheit und das Leben ihrer Tochter. Nur jeder für sich hat andere Beweggründe, da sie nicht miteinander reden.
So sehr ich es verstehe, dass sich Mary und Dorian hier entzweien, hasse ich es immer und immer wieder, wenn man in Büchern nicht miteinander spricht, um eine verfahrene Situation zu lösen. Aber dadurch würden viele Bücher und Geschichten viel zu schnell zu Ende sein, oder?

Interessant sind auch die kleinen Nebenhandlungen und ich kann es kaum erwarten mehr von den Protagonisten rund um Mary und Dorian zu erfahren. Denn ich glaube, dass deren Leben und bisherigen Schicksale viel mit der Gesamtgeschichte zu tun haben werden. Puzzleteil um Puzzleteil entsteht hier ein Bild, das immer umfangreicher wird.

Obwohl die Haupthandlung in diesem Band auf Mary liegt, muss ich noch kurz etwas zu Joe und Maggy sagen. Als er seine Schwester so friedlich schlafend vorfand, hat er wohl das einzig richtige getan, um sich und seine Schwester zu schützen. Denn es war einfach die einzige Art und Weise, wie er ihr und auch ihren gemeinsamen Freund Will, irgendwie helfen kann.

Schreibstil
Es ist einfach genial wie Maya Shepherd all diese Märchen und Sagen miteinander verwebt. Und auch in „Dornen, Rosen und Federn“ ist sie ihrem leichten und lockeren Schreibstil treu geblieben. Ihre Art zu schreiben, macht es mir immer wieder super einfach all diesen Zeitspüngen zu folgen.

Meine Sterne

⭐⭐⭐⭐

Fazit

Der tiefe Einblick in Mary’s Gedanken und Handlungen hat mich verstehen, aber nicht glauben lassen, dass sie dadurch so böse wurde. Dieses Buch war Augen öffnend und ich muss einfach weiterlesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2019

Eine faszinierende Fortsetzung...

Die Grimm-Chroniken (Band 7): Das Aschemädchen
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Kurzmeinung

„Das Aschemädchen“ ist ein gelungener, geheimnisvoller 7. Band der Reihe „Die Grimm-Chroniken„. Er fasziniert, durch seine mystische Grundstimmung und die vielen nicht vorherzusehenden Ereignisse ...

Kurzmeinung

„Das Aschemädchen“ ist ein gelungener, geheimnisvoller 7. Band der Reihe „Die Grimm-Chroniken„. Er fasziniert, durch seine mystische Grundstimmung und die vielen nicht vorherzusehenden Ereignisse und Wendungen.

Klappentext

Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Anfang. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.

Das waren die letzten Worte ihrer sterbenden Mutter gewesen und Ember glaubte, sie nun verstehen zu können. Ihr jetziges Leben erlosch – es verschlang sie mit Haut und Haaren. Sie musste sterben, um an anderer Stelle aus ihrer Asche wiederauferstehen zu können.

Meine Meinung

Cover
Das Cover von „Das Aschemädchen“ ist ein wenig schlichter gehalten, als andere der Reihe zuvor. Im Mittelpunkt steht Ember, das Aschemädchen, und hinter hier der legendäre Spiegel. Diese scheint, aufgrund der zarten Flammen, die von Ember’s Händen kommen, zu glühen. Da Cover in sich ist sehr stimmig und strahlt sehr viel Ruhe aus, zeigt aber auch eine sehr selbstbewusste junge Frau, die genau weiß was sie will und was sie tun muss.

Schreibstil
Maya Shepherd hat diesen ganz eigenen tollen flüssigen Schreibstil, der es mir immer wieder sehr einfach macht nur so durch die Seiten zu fliegen und in die Geschichte abzutauchen, ja sogar irgendwie ein Teil der Geschichte zu werden, wenn auch nur als Betrachter. Aber es fühlt sich an, als wäre ich mittendrin und ein Teil des Geschehens. Auch in „Das Aschemädchen“ war ich super schnell in der Story drin und konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen.

Handlung/Setting
Zu Beginn von „Das Aschemädchen“ traf ich erst einmal wieder auf Maggy und Joe, die zurück in Berlin von ihren Betreuern über ihren Verbleib der letzten Tage zur Rede gestellt werden. Joe hat arge Bedenken, ob es richtig war, dass sie ihren Freund Will verlassen haben. Maggy ist absolut frustriert und in ihrer Verzweiflung, um Will, sieht sie nur einen Ausweg ihm zu helfen. Sie muss zu ihm, um jeden Preis. Auch wenn diese bedeutet, Joe zurückzulassen.

In der Zeitachse um Mary und Dorian’s Vergangenheit konnte ich miterleben, wie sie endlich ihre eigene Welt betreten und diese nach und nach aufbauen; zusammen mit anderen Neuankömmlingen, die in „Engelland“ ebenfalls Schutz suchen. Doch sind sie wirklich sicher? Während Dorian sich eines Nachts um seinen Blutdurst kümmern muss, wird Mary angegriffen und ihr Leben und das ihren Kindes schweben in ernster Gefahr. Doch scheint Mary einen Schutzengel zu haben und sie kann dem Tod gerade noch einmal von der Klinge springen.

Der Hauptteil des Buches handelt von Ember, dem „Aschemädchen„. Von ihrer Vergangenheit und dem Verlust ihrer Mutter zu lesen, hat mich regelrecht zu Tränen gerührt. Ich möchte mir einfach immer nie ausdenken, wie es für ein Kind sein muss, so früh die wichtigsten Bezugspersonen zu verlieren.
Aber dieser Umstand hat Ember zu der gemacht, die sie heute oder beziehungsweise in Engelland im Jahre 1812 ist. Ein starkes Mädchen, das sehr selbstbewusst und zielgerichtet auftritt und Margery in ihr Geheimnis, ein Phönix zu sein, einweiht.
Ember ist mir in diesem Band noch weiter ans Herz gewachsen. Ihre Güte, ihr großes Herz und ihre Hilfsbereitschaft sind etwas ganz Besonderes.

Fazit

„Das Aschemädchen“ ist ein wichtiges Buch in der Reihe, es hat mir ein paar kleine Puzzleteile zugesteckt, um alle Zeitachsen der Protagonisten besser miteinander verbinden zu können. Das mystische und düstere Setting der gesamten Reihe und dieses Bandes, lassen mich nach mehr verlangen.