schöne, stimmige und sinnliche Novelle aus dem “Midnight-Breed”-Universum
Lara Adrian – Midnight Breed Novelle, 2, Versprechen der Nacht
Die Kunststudentin Savannah Dupree arbeitet nebenher und um Punkte fürs Studium zu sammeln zusätzlich in der Bibliothek der Universität. ...
Lara Adrian – Midnight Breed Novelle, 2, Versprechen der Nacht
Die Kunststudentin Savannah Dupree arbeitet nebenher und um Punkte fürs Studium zu sammeln zusätzlich in der Bibliothek der Universität. Dort soll sie Gegenstände katalogisieren. Ihre psychometrische Gabe hilft ihr dabei ungemein. Als sie mit ihrer Berührung die Geschichte eines antiken Schwertes erfährt, sieht sie nicht nur getötete Kinder, angsteinflößende Kreaturen sondern auch einen Krieger, an den sie immerzu denken muss. Als wenig später einer ihrer Professoren schwer verletzt und ihre Mitbewohnerin getötet wird, taucht ein riesiger, gutaussehender Mann auf, der ihr bekannt vorkommt.
Gideon, der sich sofort zu Savannah hingezogen fühlt, will eigentlich nur Informationen zu dem Schwert, das gestohlen wurde, kann jedoch nicht von der hübschen Studentin lassen.
Während Savannah glaubt sie würde verrückt werden, ist Gideon ihr eine Stütze und vernachlässigt sogar seine Arbeit im Orden. Noch kann er nicht ahnen, dass er es mit weitaus schlimmeren Gegnern zu tun bekommt.
“Versprechen der Nacht” ist eine Novelle aus dem “Midnight Breed”-Universum und natürlich war ich sehr auf die Kennenlern-Geschichte von Gideon und Savannah gespannt. Deren Liebe ist bisher in sämtlichen Büchern der Reihe als unerschütterlich und liebevoll dargestellt.
Die Story ist kurz, sinnlich und klärt auch endlich die Frage, warum Gideon nicht an Außeneinsätzen teilnimmt. Insgesamt fühlt sich die Story für mich zu glatt an, auch wenn es natürlich den einen oder anderen Twist gibt.
Die Figuren sind gut ausgearbeitet, wirken lebendig und ich konnte mir alle gut vorstellen.
Savannah ist von Anfang an sympathisch, ihre Gabe mit Berührungen die Geschichte des Gegenstandes zu erfassen ist interessant, ich frage mich aber, warum diese in Zukunft nicht öfter genutzt wird.
Gideon kann Wärmesignaturen erkennen, auch durch meterdicke Wände. Ich habe überlegt, ob diese Gabe bereits schon mal in der Reihe erwähnt wurde, kann mich aber nicht erinnern.
Die Novelle ist schön zu lesen, ist aber insgesamt doch sehr kurz. Ein bisschen Sinnlichkeit, eine gute Portion Gefühl, eine gute Mischung aus Crime und Geheimnissen, ich denke für Fans der Reihe ein absolutes Muss. Als Einstieg in die Reihe ist das Büchlein jedoch nicht geeignet.
Das Cover passt auch hier wieder zur Reihe, hat hohen Wiedererkennungswert.
Fazit: schöne, stimmige und sinnliche Novelle aus dem “Midnight-Breed”-Universum. Knappe 5 Sterne.