Profilbild von Romanticbookfan

Romanticbookfan

Lesejury Star
online

Romanticbookfan ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Romanticbookfan über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2020

Toller Auftakt

Rückkehr der Engel
0

Das Leben hat sich für die Menschen vollkommen gewandelt mit der Rückkehr der Engel. Internet, Flugzeuge, TV-Geräte, alles ist verschwunden. Zurückgeblieben ist der harte Kampf ums Überleben, um Essen, ...

Das Leben hat sich für die Menschen vollkommen gewandelt mit der Rückkehr der Engel. Internet, Flugzeuge, TV-Geräte, alles ist verschwunden. Zurückgeblieben ist der harte Kampf ums Überleben, um Essen, um eine Unterkunft und um Sicherheit.

Moon lebt in Venedig. Sie kämpft in der Engelsarena, um ihre Geschwister zu ernähren und für eine Flucht zu sparen. Sie möchte ihren jüngeren Bruder und ihre Zwillingsschwester unbedingt in Sicherheit bringen. Dabei riskiert Moon ihr Leben, denn in der Arena muss sie jeweils gegen einen Engel kämpfen.

Diese Vision der Welt fand ich spannend und wahnsinnig düster. Moon hat einen starken Willen und ihre Geschwister sind für sie das Wichtigste, für sie würde sie alles tun! Mir hat sie als Protagonistin wahnsinnig gut gefallen. Der Grad zwischen Überleben, aber noch an eigenen Werten festhalten und z.B. anderen zu helfen, ist in so einer düsteren Zeit sehr präsent, doch Moon ist auf der Seite der Helfenden, auch wenn sie manchmal selbst mit sich kämpft.

Zu ihrem Pech erweckt sie das Interesse einiger Engel u.a. von Lucifer, dem gefallenen Engel und von Cassiel. Beide scheinen auf gegensätzlichen Seiten zu stehen, aber das Interesse von Engeln zu erwecken ist nie etwas Gutes. Dadurch entstehen einige spannende Situationen, die die Geschichte weiter vorantreiben und für Verwicklungen sorgen

Das Ende hat es in sich und es ist von Vorteil gleich Band 2 parat zu haben!


Rückkehr der Engel entführt in eine düstere Welt, in der die Engel die Erde erobert haben. Moon kämpft für ihre Geschwister, aber auch darum, ihre Menschlichkeit nicht zu verlieren.

Veröffentlicht am 04.07.2020

Leider nicht ganz überzeugend

Truly
0

Ich habe schon einige Bücher von Ava gelesen und war nun gespannt auf ihren ersten New Adult Roman. Hier gibt es aktuell sehr viele Bücher auf dem Markt und leider hat es die Autorin für mich nicht geschafft, ...

Ich habe schon einige Bücher von Ava gelesen und war nun gespannt auf ihren ersten New Adult Roman. Hier gibt es aktuell sehr viele Bücher auf dem Markt und leider hat es die Autorin für mich nicht geschafft, aus dem Markt herauszustechen.

Andie hat einiges durchgemacht. Sie hat ihre Mutter nach schwerer Krankheit verloren, das Geld ist knapp und zusätzlich kämpft Andie oft noch mit ihrer Schüchternheit und ihrem Ordnungstick.

Zum Glück gibt es ihre beste Freundin June. June sagt ihre Meinung frei heraus, ermutigt Andie oft, wenn diese zu schüchtern ist und ist uneingeschränkt loyal. June war mein persönliches Highlight des Buches und hat mich auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht!

Von Cooper erfährt man leider 90 % des Buches nicht viel. Er arbeitet mit Andie zusammen und sofort ist eine Anziehungskraft da. Cooper gibt dieser jedoch nicht nach und sendet teilweise sehr verwirrende Signale. Man erfährt fast nichts über ihn außer dass er Kunst studiert und aus einigen Andeutungen wird klar, dass er mit einem traumatischen Erlebnis zu kämpfen hat.

Dadurch dass man fast nichts über Cooper erfährt, obwohl sogar kleine Kapitel aus seiner Sicht geschrieben sind (das ist echt eine Kunst, dass man trotzdem fast nichts über ihn weiß), funktioniert die Liebesgeschichte für mich auch nicht. Diese wird gegen Ende eher überhastet in Gang gebracht und zu Ende geführt.

Oft plätscherte die Story für mich eher dahin. Manche Entwicklungen fand ich auch nicht ganz logisch. Bei einem Streuner, den man auf der Straße finde, denkt man nicht zumindest darüber nach, ob es einen Besitzer geben könnte?

Positiv fand ich den flüssigen Schreibstil und mir gefällt grundsätzlich auch gut, dass Ava Reed keine „perfekten“ Protagonisten kreiert, sondern ihnen Macken, Eigenheiten und Ängste gibt.


Ich habe mich sehr auf Truly gefreut und meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Diese konnte die Geschichte nur teilweise erfüllen. Die Liebesgeschichte ist fast nicht vorhanden und es gab für mich auch einige Situationen, die ich nicht ganz logisch fand. Obwohl ich Andie nicht unsympathisch fand, habe ich ihre beste Freundin June in mein Herz geschlossen und freue mich wesentlich mehr auf ihre Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

Der Kampf beginnt nun endlich!

The Belles 2: Königreich der Dornen
0

Das System der Belles ist grausam. Diese können mit ihrer Kraft das Aussehen von Menschen verändern und so gegen das Gris, das Grau, ankämpfen, welches die Menschen nach einiger Zeit befällt. Doch nur ...

Das System der Belles ist grausam. Diese können mit ihrer Kraft das Aussehen von Menschen verändern und so gegen das Gris, das Grau, ankämpfen, welches die Menschen nach einiger Zeit befällt. Doch nur wer Geld hat, kann sich diesem Schönheitswahn anschließen.

Camelia hat erkannt, wie grausam das System ist und wie sehr sie und ihre Schwestern ausgenutzt worden sind. Nun will sie Sophia vom Thron stoßen, denn sie verkörpert nicht nur das System, sondern sie will es auch noch verschärfen und die Belles zukünftig wie Sklaven halten.

Die Suche nach Verbündeten ist schwer. Camelia ist jedoch mutig und entschlossen. Dabei lernt sie auch viel über ihre Kräfte, das Arcana, und was sie damit noch bewirken kann. Sie findet neue Verbündete, muss aber auch Verluste verkraften. Und sie setzt sich mit ihren Gefühlen für Auguste, der sie verraten hat und für Remy auseinander.

Ich fand die Story gut durchdacht und Camelia sehr mutig. Sophia hingegen ist vollkommen wahnsinnig und ihre Überwachung von jedermann nimmt überhand, ebenso ihre größenwahnsinnige Vorstellung, niemand dürfe schöner als sie selbst sein.

Der Showdown wird mir etwas zu schnell abgehandelt, aber im Großen und Ganzen konnte mich der zweite Teil der Belles gut unterhalten.


Camelia kämpft gegen das verrückte Schönheitssystem rund um die Belles sowie für die Freiheit ihrer Schwestern. Dafür muss sie Sophia vom Thron stürzen und neue Verbündete finden, aber auch bereit sein, Opfer zu bringen.

Veröffentlicht am 01.07.2020

Ungewöhnliche Fantasy

Ein Prinz aus Silber und Gold
0

Sofija gehört den Steandlern, dem fahrenden Volk, an. Sie ist eine der sogenannten Erbinnen und wird mit ihrer baldigen Volljährigkeit eine der Anführer/rinnen ihres Volkes sein, welchem Freiheit über ...

Sofija gehört den Steandlern, dem fahrenden Volk, an. Sie ist eine der sogenannten Erbinnen und wird mit ihrer baldigen Volljährigkeit eine der Anführer/rinnen ihres Volkes sein, welchem Freiheit über alles geht. Sofija ist mit dem Wind aufgewachsen, doch das Thema Hunger ist allgegenwärtig, denn nur durch ihre Auftritte in verschiedenen Städten oder einen geraubten Geldbeutel „verdienen“ sie ihr Geld.

Elia ist ebenfalls einer der Erben und nichts wünscht sich das Volk mehr als eine Verbindung zwischen ihm und Sofija, doch es kommt ganz anders, denn Sofija wird in Kupferstadt von niemand Geringerem als den Soldaten des Königs entführt.

Man betritt mit Sofija im Palast eine Welt, die schwer zu durchschauen ist. Wer ist Freund, wer Feind? Ist der König grausam oder gütig? Und was hat es mit seinem Bruder Eric, dem Lügenprinzen, auf sich? Um diese Fragen spannt die Autorin ein interessantes Geflecht, welches mich größtenteils überzeugen konnte, auch wenn es ab und zu mal kleine Längen gegeben hat.

Sofija ist ein unbeugsamer Charakter, die eigentlich nur frei sein möchte. Sowohl räumlich gesehen, als auch in der Liebe. Ihr Volk ist ihre Familie und für das Wohl der Steandler ist sie auch bereit sich zu opfern.

Die Liebe spielt ebenfalls eine zentrale Rolle und ist in der Geschichte manchmal einseitig, manchmal wird sie erwidert, manchmal ist sie verboten oder unglücklich. Das Ende ist relativ offen und man ist sehr neugierig wie die Geschichte rund um Sofija weiter geht.

Ein Prinz aus Silber und Gold ist definitiv ein etwas ungewöhnliches Buch. Der Handlungsort beschränkt sich auf die Kupferstadt und dort größtenteils auf den Palast. Dabei webt die Autorin ein interessantes Geflecht aus Wahrheit und Lüge und auch die Liebe in verschiedensten Formen spielt immer wieder eine wichtige Rolle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Zwei humorvolle Geschichten

Long Island Witches
0

mma gehört einem mächtigen Hexenzirkel an und ist die jüngste und ruhigste der fünf Hexen. Nun führt sie ein Auftrag in die ungewöhnliche Stadt Smithville, wo lauter gut aussehende und ungewöhnlich gut ...

mma gehört einem mächtigen Hexenzirkel an und ist die jüngste und ruhigste der fünf Hexen. Nun führt sie ein Auftrag in die ungewöhnliche Stadt Smithville, wo lauter gut aussehende und ungewöhnlich gut gebaute Frauen und Männer wohnen.

Sie ahnt nicht, dass sie mitten in einer Stadt voller Gestaltwandler gelandet ist und von einer unbekannten Macht gejagt wird. Auch in diesen zwei Kurzgeschichten gibt es die übliche Kombination aus bissigem Humor und Lovestory, die ich so an G.A. Aikens Geschichten mag.

Emma hält sich selbst nicht für sonderlich attraktiv, aber da hat sie die Rechnung ohne einen attraktiven Gestaltwandler gemacht, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Auch für Spannung ist gesorgt durch ein unbekanntes Wesen, welches in der Stadt sein Unwesen treibt.

In der zweiten Geschichte steht Jamie im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist die Anführerin des Hexenzirkels und sehr mächtig. Aber so richtig wohl in Smithville fühlt sie sich noch nicht und sie wird von einem Ziel angetrieben: mehr Macht zu bekommen.

Die Bewohner von Smithville sehen das eher kritisch und wer wäre besser geeignet als der Bürgermeister um ein näheres Auge auf Jamie zu werfen. Jamie ist davon alles andere als begeistert und es knallt gewaltig zwischen den beiden.


Zwei humorvolle Geschichten, die typisch für G.A. Aiken sind, sehr humorvoll und mit starken Charakteren, zwischen denen auch mal gut die Fetzen fliegen. In dieser Geschichte treffen Hexen auf Gestaltwandler und man kann die Geschichten völlig unabhängig von den laufenden Reihen lesen.