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Veröffentlicht am 17.09.2019

Das Leben der Dame Edith Sitwell

Die Dame hinter dem Vorhang
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*Eine schillernde Persönlichkeit des frühen 20. Jahrhunderts*

Bis zu diesem Buch habe ich noch nie etwas von der Dame Edith Sitwell gehört. Klappentext und Leseprobe haben mich neugierig auf die Geschichte ...

*Eine schillernde Persönlichkeit des frühen 20. Jahrhunderts*

Bis zu diesem Buch habe ich noch nie etwas von der Dame Edith Sitwell gehört. Klappentext und Leseprobe haben mich neugierig auf die Geschichte dieser beeindruckenden Frau gemacht. Edith Sitwell wurde 1887 als ältestes Kind einer Adelsfamilie geboren. Sie hat 2 jüngere Brüder, die sich ebenfalls der Literatur gewidmet haben.
Ihr Vater hat sie als Jugendliche in einen Metallrahmen spannen lassen um ihre Nase und ihre Wirbelsäule zu korrigieren. Das Verhältnis zu ihre Eltern war immer kühl und die einzige Vertraute in ihrer Kindheit war Emma, die Tochter des Gärtners. Jahre später wird Emmas Tochter Jane Hausmädchen bei Edith und wird ihre engste Vertraute.
Jane und Emma sind fiktive Charakter, aus deren Perspektive die Autorin einige Episoden aus Edith Sitwells Leben beleuchtet.
Es liest sich amüsant wie die Dame Edith mit der jungen Schauspielerin Marilyn Monroe im Hotelzimmer eine Flasche Brandy leert oder wie sie sich mit ihrem Kleidungsstil selbst inszeniert. Es werden viele bekannte Namen erwähnt u.a. der Photograph Cecil Beaton und der Maler Pavel Tchelitchew, dem sich die Dame Edith sehr verbunden fühlte.

Beim Lesen war mir die Figur der Jane näher als die Hauptperson Edith. Ich hätte gerne mehr aus der Sicht von Edith oder ein paar Gedichte bzw. Zitate von ihr gelesen. Für das Hausmädchen Jane habe ich ein Gefühl entwickeln können, für die Dame Edith Sitwell leider kaum.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Ein Familiendrama

Karwoche
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*Düstere Geschichte hinter den Kulissen einer Schauspieler-Familie*

Um sich aus einer misslichen Lage zu retten, führt Leonhard Kreuthner bei einem Bekannten, mit dem er sich zuvor ein waghalsiges Autorennen ...

*Düstere Geschichte hinter den Kulissen einer Schauspieler-Familie*

Um sich aus einer misslichen Lage zu retten, führt Leonhard Kreuthner bei einem Bekannten, mit dem er sich zuvor ein waghalsiges Autorennen geliefert hat, eine Fahrzeugkontrolle durch. Im Laderaum des Autos findet er eine verkohlte Leiche. Bald darauf finden die Ermittler eine weitere Leiche und es verdichten sich die Annahmen, dass die Morde mit einem tragischen Unfall an Weihnachten zusammenhängen. Damals wurde die Tochter einer bekannten Schauspieler-Familie erschossen in der Scheune aufgefunden.

Clemens Wallner kommt einer tragischen Familiengeschichte auf die Spur.

Opa Manfred ist wieder in Hochform und um in die Gunst von jungen Frauen zu kommen nimmt er es auch mit der Wahrheit nicht so genau. Einfach ein Schlitzohr!

Am Ende gibt es noch eine ganz besondere Überraschung für den Kommissar Wallner.

Es war wieder ein Genuss Michael Schwarzmaier zuzuhören.

Veröffentlicht am 13.09.2019

Deutlich schwächer als Band 1

Eifersucht
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Nachdem mir „Eisenberg“ (Band 1 der Reihe) recht gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Leider konnte mich diese Fortsetzung nicht ganz überzeugen.

Judith Kellermann soll ihren ...

Nachdem mir „Eisenberg“ (Band 1 der Reihe) recht gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Leider konnte mich diese Fortsetzung nicht ganz überzeugen.

Judith Kellermann soll ihren Lebensgefährten aus Eifersucht in die Luft gesprengt haben. Rachel Eisenberg übernimmt den Fall eher widerwillig. Im Verlauf der Recherche ergeben sich einige Ungereimtheiten und es zeigt sich, dass eine frühere Beziehung der Angeklagten eine wichtige Rolle spielt.

Den ganzen Fall fand ich merkwürdig und nicht wirklich glaubhaft. Das mysteriöse Geheimnis um den Tod von Rachels Schwester ( wurde in Band 1 schon thematisiert) spielt wieder eine Rolle und wird am Ende auch gelüftet.

Für mich war die Geschichte zu langatmig und ohne richtige Spannung.

Michael Schwarzmaier hat gewohnt gut vorgetragen

Veröffentlicht am 06.09.2019

Detox / Entgiftung kann auch ganz einfach ein -- Schön gestalteter Ratgeber mit den Basics der Entgiftung

Detox für Eilige
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*Einfache Tipps und Rezepte für Entgiftung im Alltag*

Die Grundidee ist einfach – Entsäuern und mehr basenhaltige Lebensmittel in den Speiseplan bringen. Wie das geht, erklärt die Autorin in kurzen Kapiteln, ...

*Einfache Tipps und Rezepte für Entgiftung im Alltag*

Die Grundidee ist einfach – Entsäuern und mehr basenhaltige Lebensmittel in den Speiseplan bringen. Wie das geht, erklärt die Autorin in kurzen Kapiteln, ohne die Leser mit zu viel Fachtheorie zu erschlagen.

Frau Lohmann konzentriert sich auf praktische Tipps, mit denen man sich im Alltag was Gutes tun kann. Es braucht keine Überwindung um in ein Glas Wasser noch ein paar Blätter Minze oder Basilikum zu geben und dadurch ein Erfrischungsgetränk mit Mehrwert zu erhalten.

Von den 90 Seiten sind ein Drittel Rezepte, die sich gut und einfach nachkochen lassen. Hier ein paar Beispiele: Basenbowl – Portugiesische Kartoffeln – Blitz-Detox Smoothie – Rohe Kohlrabi Nudeln ….......

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich einfach was Gutes tun will.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Intellektuelle Analyse der amerikanischen Demokratie

Wie Demokratien sterben
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In diesem Buch geht es hauptsächlich um die politische Geschichte Amerikas, ergänzt mit Episoden aus Südamerika und Europa. Einiges war durchaus interessant, aber die ganzen Abgeordneten im Kongress und ...

In diesem Buch geht es hauptsächlich um die politische Geschichte Amerikas, ergänzt mit Episoden aus Südamerika und Europa. Einiges war durchaus interessant, aber die ganzen Abgeordneten im Kongress und die Streitigkeiten mit dem Obersten Gerichtshof und den Richterposten waren mir zuviel. Die Autoren beschreiben eine Entwicklung in den USA, bei der die harten Leitplanken der Demokratie ihre Kraft verlieren und die Präsidentschaft von Donald Trump ist für sie eine Tragödie und das wäre auch der passende Untertitel für dieses Buch. Die Tragödie Donald Trump.

Die USA und Lateinamerika haben ein präsidiales Regierungssystem, das überhaupt nicht vergleichbar mit unserer parlamentarischen Demokratie ist. Mit den Demokraten und Republikanern haben sie zwei Parteien, die sich regelmäßig an der Regierung abwechseln. Beide Lager haben mit den Themen Rasse, Religion und Wirtschaftskraft in ihren Extremen zu tun.

Das Buch liest sich interessant, aber mehr aus historischer Sicht. Für die aktuellen Herausforderungen gibt es nicht wirklich Lösungsansätze her.