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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2020

tolle Idee, mit leider etwas schwacher umsetzung.

Echo Lake - Zweimal heißt für immer
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Josie hat vor 10 Jahren ihr ganzes Leben, Freunde und Familie in Echo Lake zurückgelassen um ein neues Leben in Boston anzufangen.
Doch als Ihre Mutter sie einen Abends anruft kehrt sie zurück in die den ...

Josie hat vor 10 Jahren ihr ganzes Leben, Freunde und Familie in Echo Lake zurückgelassen um ein neues Leben in Boston anzufangen.
Doch als Ihre Mutter sie einen Abends anruft kehrt sie zurück in die den kleinen Ort - ihre Kindheit und alles was dazugehört.

Mir hat der Titel des Buches gefallen und wollte schon bei der Leseprobe dabei sein.
Das Cover ist ein gewöhnliches Cover das mir aber eindeutig zeigt das es um Liebe gehen sollte.
Die Leseprobe selber war toll und hat auf eine spannende Reise mit Josie hoffen lassen.
Leider wurde ich hier etwas Enttäuscht. Der Schreibstiel ist für mich nicht durchgehend gleich, die Gefühle kommen nicht so wie sie sollten zu einen Durch und die Unterhaltungen der Protagonisten klingen teilweise erzwungen .
Die Geschichte selber und Idee dahinter fand ich toll
daher hab ich sie dennoch innerhalb eines Tages gelesen.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2019

Tolle Geschcihte für gemütliche Abende!

Die englische Lady und der Rebell
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Inhalt:

Prudence Holloway, eine junge englische Lehrerin aus Oxfordshire, macht sich im Jahre 1747 auf eine unvergessliche Reise nach Schottland in den Highlands, um ihren Onkel beim Unterrichten zu Helfen. ...

Inhalt:

Prudence Holloway, eine junge englische Lehrerin aus Oxfordshire, macht sich im Jahre 1747 auf eine unvergessliche Reise nach Schottland in den Highlands, um ihren Onkel beim Unterrichten zu Helfen. Nach vielen Tagen übernimmt, zu Prudence‘s leid, ein Schreckliches Fieber ihren Körper und Wacht allein und zurückgelassen auf einen Schottischen Bauernhof auf. Moyra die Besitzerin des Bauernhofs, pflegt sie gesund und trotz der Sprachlichen Barrieren entsteht eine wahre Freundschaft. Als sich der große, kräftige Schotte bereit erklärt sie zu ihren Onkel zu bringen, weiß sie noch nicht was ihr alles wiederfahren wird und welche geheimnisse ans Licht kommen.

Aus dem Buch:

„Ich meine dieses… dieses Monstrum dort. Eine Kreatur von dieser Art“ gestand sie „habe ich noch niemals gesehen. Es hat riesige Hörner und ist fürchterlich zottelig“

„Das ist eine schottisches Rind, Miss Holloway“ erhellte er das Mysterium „eine Kuh, um genau zu sein.“

Prudence sah den beiden hinterher. Der Schotte musste sie für das dümmste Frauenzimmer halten, das ihm je untergekommen war. Nicht einmal ein Rindvieh erkannte sie!

Protagonisten:

Prudence Holloway hat mir von Anfang an gefallen. Ihr Humor und teilweise ihre Gedanken sind der Hammer. Wie sie stück für stück erfährt das die Geschichten über die Schotten nicht stimmen, die Landschaft beobachtet und sich dafür erwärmt. Sie ist klug, gebildet und Hilfsbereit. Sie liebt es anderen etwas beizubringen und ist dem Hilferuf ihres Onkel sofort nachgekommen.

Lachann McLachainn, scheint am Anfang genau das Gegenteil zu sein. Kühl und eher Herzlos gegenüber Prudence. Das sich jedoch schnell legt. Seine Aussagen und sein verhalten gegen über Ihr, Zeigt das er viel mit machen musste mit den Engländern, und als er seine Geschichte erzählte hatte ich den Beweis.

Mir hat das Herz geblutet als ich seinen Geschichte erfuhr und was den Schotten wiederfahren musste. Umso mehr hat mich die Anziehung zwischen Prudence und Lachann gefreut.

Fazit:

Lisa McAbbey hat hier ein für mich tolles Buch erschaffen. Der Schreibstiel lässt sich flüssig und leicht Lesen. Die Aussprache der damaligen Zeit ist witzig, und zum Glück, überhaupt nicht anstrengen zu Lesen. Perfekt um nach einen langen Arbeitstag gelesen zu werden.
Die Beschreibung der Highlands sind ausführlich und bildreich beschrieben, so das man unbekümmert in die Welt der Highlands eintauchen kann.
Die Liebe der Autorin zu den Highlands und der Schottischen Geschichte kann ich hier gut erkennen.
Leider war das Ende etwas Abrupt und er Epilog etwas lang. Hier hätte ich mir Gewünscht wenn es 2 Kapitel mehr gegeben hätte, mehr zum Erfolg der 2 Protagonisten zu erfahren.
Zu Guter Letzt schreibt die Autorin noch etwas über den damaligen Krieg zwischen England und Schottland und was die Schottischen Texte im Buch auf Deutsch bedeuten.

  • Gefühl
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Hat mich nicht ganz überzeugt.

Die unsichtbare Bibliothek
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Inhalt:

Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten.
Irene Winters arbeitet hier als Bibliothekarin im Außendienst. Ihr Job ist es, ...

Inhalt:

Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten.
Irene Winters arbeitet hier als Bibliothekarin im Außendienst. Ihr Job ist es, einzigartige Bücher zu besorgen. Zum Beispiel eine seltene Version der Grimm’schen Märchen, die in einer dem viktorianischen London ähnelnden Welt aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist ...

Kommen wir zuerst zum Cover. Ich Liebe das Cover, die Farbe und der Rot geschrieben Titel. Die Bücher und die Landkarte dahinter. Es hat was geheimnisvolles an sich und macht sich super im Bücherregal.

Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut, hab es erst relativ spät geschafft damit anzufangen. Dafür aber mit einer riesen Vorfreude.
Leider wurde es für mich nach paar Seiten recht Langweilig zum Lesen, danach waren wieder stellen die ich mochte, doch der Teil der mich nicht mitreißen konnte hat hier überwogen.
Habe auch recht lange für das Buch gebraucht, da es mich nicht richtig fesseln konnte und ich recht schnell abgeschweift bin.
An sich ist es eine tolle Handlung, sie enthält Bücherverrückte/Bücherjäger, eine unsichtbare Bibliothek die sämtliche Bücher sammelt, verschiedene Welten, Vampire, Elfen und Drachen.
Eigentlich alles was das Fantasy und Bücher Herz höher schlagen lässt.
Doch die Liebe zu den Charakteren hat sich bei mir nicht entwickelt.

Die Autorin hat das beste relativ am Schluss zusammen gezwungen, es schein so als wollte sie nicht noch mehr Seiten und die Geschichte schnell zum Abschluss bringen.
Was schade ist. Ich hätte gerne mehr über Alberich erfahren, Kai noch besser kennen gelernt und Irene etwas Gefühlvoller gehabt. Sie ist mir zu Gefühllos.

Kann auch sein das für mich der Erzählstiel nicht dazu passt, es wäre wahrscheinlich besser gewesen die Erzählung direkt über Irene und/oder Kai zu erfahren.

Kurz und Knackig gesagt:
Die Handlung find ich toll, die Idee dahinter und das es um Bücher geht.
Die Charaktere und der Erzählstil selber konnten mich nicht 100% überzeugen und ich würde das Buch auch nicht noch mal Lesen.
Werde aber den anderen Teilen eine Chance geben.
Vielleicht kann sie mich ja doch noch Begeistern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2019

Magisch, Wunderschön und einfach genjal

TausendMalSchon
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TausendMalSchon ist das zweite Buch was ich von Ihr Lese und bin begeistert. Nach der Angelussaga ist es echt schwer nochmal ein so geniales Buch zu schreiben aber sie hat es für mich annähernd geschafft. ...

TausendMalSchon ist das zweite Buch was ich von Ihr Lese und bin begeistert. Nach der Angelussaga ist es echt schwer nochmal ein so geniales Buch zu schreiben aber sie hat es für mich annähernd geschafft.

Coverbild:

Wow einfach nur Wow, obwohl ich viel am e-Reader Lese, musste dieses Buch einfach als HC her, ging einfach garnicht anders. Die Farben - pudrig blau, Lila und Rosa auf denen verschiedenen Dinge wie Schmetterlinge, Libellen, Briefcouverts, Federn und Ornamente zu finden sind. Wenn man über die Schrift drüber streicht fühlt man sie regelrecht, da es mit einem Lackdruck versehen ist. Der Buchschnitt ist lilafarben und mit verschieden Libellen versehen.
Ein echtes Kunstwerk.


Handlung:

Die Seelenmagierin Sasha musste als junges Mädchen am eigenen Leib erfahren, wie gefährlich Seelenjäger sind. Sie verlor an Lazarus Rimmon ihre Eltern, und seit dem verweigert sie ihre Gabe anzunehmen. In dem Versuch, die Magie in sich zu unterdrücken, begegnet sie aber dem mysteriösen Cedric, der sie zu allem Überfluss nicht nur kurz vor dem Ertrinken aus den Fluten des Meeres fischt, sondern auch noch einen Seelenjäger, der es auf Sasha abgesehen hatte, tötet. Stück für Stück erfährt Sasha Dinge aus ihren vielen Leben davor und ihr jetziges Leben wird dadurch ganz schön auf den Kopf gestellt. Und plötzlich steht sie nun doch vor der Entscheidung, ob sie ihre Bestimmung annehmen soll oder ihr bisheriges Leben weiter leben soll.

Meine Meinung:

Nach ihrer Angelussaga entführt uns Marah in eine Welt mit Magierinnen, Seelenjägern, Menschen, Seelenhüter und vieles mehr.
Ich hab mich sofort in das Buch verliebt und bin froh soo viele verschiedene neue Charaktere kennen zu Lernen. Die Idee mit den 1000 Leben / Selle find ich spitzten mäßig.

Sascha, ein gerade erst 18 Jährige Junge Frau, musst ein ihrem Leben schon viel Durchstehen. Ihre Eltern starben als sie klein war und sie schwor sich, dass nie wieder jemand wegen ihr leiden muss. Leider ist dies nicht so leicht wie gedacht, ihre Magie sträubt sich dagegen nicht anerkannt zu werden und mach daher noch alles viel schwerer und Komplizierter. Dass dann plötzlich eine Junger gutaussehender Mann Namens Cedric in ihr Leben tritt, macht es die ganze Sache noch schwerer für sie.

Cedric ist so liebevoll und fürsorglich. Klar muss er viele Dinge “allein” erledigen und will Sasha nicht in Gefahr bringen und hüllt sich auch erst in Geheimnisse. Im Nachhinein, wenn man das Ende kennt, muss man ihn einfach für seine Geduld und Liebe bewundern!

Noa, Arwin, Rafiq und Co sind hier nochmals ein Pluspunkt für Marah, alles Liebevolle Charaktere die sich untereinander Helfen trotz der Schweren Zeit die sie durchstehen müssen.

Von mir eine Klare Leseempfehlung, wenn man noch nie ein Buch von Marah gelesen hat wird es jetzt Zeit.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Zeh und langwierig

Leere Herzen
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„Leere Herzen“ wird im Klappentext als „verstörender Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist“ beschrieben. In der Widmung schleudert Autorin Juli ...

„Leere Herzen“ wird im Klappentext als „verstörender Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist“ beschrieben. In der Widmung schleudert Autorin Juli Zeh ihren Lesern dann auch noch ein unmissverständliches „Da. So seid ihr.“ entgegen – womit klar ist, welche Generation gemeint ist: die eigene. Ein harter Einstieg in eine dystopische Geschichte, die bereits in naher Zukunft spielt. Irgendwann in den späteren 2020er Jahren angesiedelt, berichtet sie von der Post-Merkel-Ära, in der die BBB (Besorgte-Bürger-Bewegung) regiert, nachdem die anderen Parteien es nicht mehr schaffen, ihre Wähler zu mobilisieren. Und während die BBB die demokratischen Grundrechte immer weiter abschafft, ohne dabei auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, haben sich Gutausgebildete und -verdienende wie Protagonistin Britta längst ins Private zurückgezogen, pflegen ihr kleinstädtisches Leben, konzentrieren sich auf die eigene Karriere und schalten die Nachrichten höchstens mal aus Versehen ein. Verantwortungsgefühl, Moral und Ethik sind ihrem „leeren Herzen“ schon sehr lange abhandengekommen. Kopf und Herz sind zufrieden mit dem Ist-Zustand, nur der Bauch rebelliert ab und zu in Form von Schmerzen und Übelkeit, wird aber ebenso wie die Krankhaftigkeit ihres Sauberkeitsfimmels erfolgreich ignoriert.

Ich hab mir das Buch gekauft da es Lektüre in unserem Deutsch Kurs ist, wir die Tage darüber reden werden und als Probe für die Matura verwenden.

Ich hab mir am Beginn des Buche viel erhofft, wurde aber leider sehr enttäuscht.

Ich komme mit ihrem Schreibstiel nicht klar und musste immer wieder von vorne anfangen. So richtig fesseln konnte mich das Ganze auch nicht, was dazu führte das ich über 2 Wochen gebraucht habe um die 340 Seiten zu Lesen. (Was ich normal in 2 – 3 Tagen schaffe).

Bin beim Lesen immer wieder abgeschweift. Auch glaube ich nicht das es in naher Zukunft so aussehen wird.

Ich brauchte eine Zeit lang bis ich überhaupt Kapierte was mir die Autorin mitteilen wollte.

Das war das erste Buch von Ihr und wird auch das Letzte sein. Mich konnte es nicht Überzeugen und sobald ein Buch Zeh und ohne Spannung zu Lesen ist, verliere ich das Interesse daran.

Julia Zeh bekommt dennoch von mir gut gemeinte 2 Sterne, da sie ein Thema anspricht das in weiterer Zukunft gar nicht so uninteressant sein könnte. Nur bitte das nächste mal mit etwas mehr Überzeugung.

Update: Nachdem wir es im Kurs behandelt haben, ergibt das Buch mehr sinn. Jetzt kann ich sagen das ich weiß wirklich was im entifeckt Juli sagen will. Zum glück können wir sagen, das einiges nicht eintreten wird.

Dennoch bleibt meine Bewerrung, da ich erst mit anderen Reden musste, um das Buch zu kapieren.