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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2021

Gemeinsam sind wir stark !

Die Insel Katara
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Froschaugen gegen Fusselbirnen und dazu noch eine Hexe, die zwar hübsch ist aber unendlich böse.
Regelmäßig verschleppt die Hexe Menschen aus Katara. Sie macht keinen Halt vor Südlingern oder Nördlingern. ...

Froschaugen gegen Fusselbirnen und dazu noch eine Hexe, die zwar hübsch ist aber unendlich böse.
Regelmäßig verschleppt die Hexe Menschen aus Katara. Sie macht keinen Halt vor Südlingern oder Nördlingern. Die Menschen bekommen von ihr eine „faire“ Chance. Sie müssen Rätsel lösen und wenn sie auch nur eines lösen können, sind sie frei. Doch trotz ihrer Suche, nach allen möglichen Fragen und Antworten, ist es keinem Volk bisher gelungen, ein Rätsel zu lösen.
Also muss eine andere Lösung her. So machen sich Mika und seine Freunde auf den beschwerlichen Weg, eine Lösung zu finden. Und auch andere bleiben nicht untätig.
Doch die Feindschaft zwischen beiden Völkern, macht das Ganze nicht einfacher.
Was ist nun wichtiger? Hexe besiegen? Oder sich gegenseitig zu beklauen?

Kerstin Stefanie Rothenbächer hat mit dem Buch „Die Insel Katara“ eine etwas andere Geschichte geschaffen. Die Hexe ist nicht häßlich, wie es sonst üblich ist. Und Helden sind nicht immer gleich Helden.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, da die Geschichte flüssig lesbar war und auch sehr spannend. Zwischenzeitlich fand ich manche Stellen nicht sehr gut vorstellbar, andere jedoch umso mehr. So hat sich das ausgeglichen. Im gesamten, war ich jedoch sehr angetan und wollte auch das Ende erfahren. Es war eine schöne und spannende Reise. Aus jeder Sicht.
Allerdings hatte ich anfangs gedacht, das Buch wäre auch für Kinder geeignet, aufgrund der Aufmachung und des Klapptextes. Doch schon am Anfang musste ich feststellen, dass Kinder damit nicht viel anfangen können und auch nicht sollten.
Dennoch war es eine super Story. Kerstin Stefanie Rothenbächer hat aufgezeigt, dass, auch wenn man sehr unterschiedlich ist, doch vieles gemeinsam leisten kann. Gemeinsam ist man stark !

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Veröffentlicht am 04.06.2021

Schreibst du dein Schicksal selbst ?

Die Liebe des Schicksalsschreibers
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Glaubst du an das Schicksal ? Wer bestimmt dann jedoch über das Schicksal ? Gibt es Autoren, die sich mit dem Leben der Menschen befassen ? Und wenn ja, was ist, wenn einer keine Lust mehr darauf hat ?

Ein ...

Glaubst du an das Schicksal ? Wer bestimmt dann jedoch über das Schicksal ? Gibt es Autoren, die sich mit dem Leben der Menschen befassen ? Und wenn ja, was ist, wenn einer keine Lust mehr darauf hat ?

Ein Schicksalsschreiber, der es Leid ist, seine Arbeit auszuführen, möchte auf die Erde. Eine gewissen Handlungsfreiheit ist ihm zwar erlaubt, aber nicht genug. Also möchte er sehen, wie die Menschen leben, für die er das Schicksal bestimmen muss. Dafür übernimmt er den Körper eines gerade gestorbenen Menschen, von dem noch niemand wirklich weiß, dass er tot ist. Die Ärzte sehen es als Wunder. Doch der Schicksalsschreiber muss nun zusehen, wie er mit einem Leben klarkommt, dass er nicht kennt und den Menschen erklärt, warum er sich an sein Leben nicht erinnern kann. Und dann hat er auch noch Träume. Diese führen ihn weit zurück.

Gabriele Popma wurde 1963 geboren und ist verheiratet. Sie hat zwei Kinder und hat mit 14 Jahren mit dem Schreiben begonnen. 1996 veröffentlichte sie ihren ersten Liebes- und Schicksalsroman Umwege zum Glück. Durch den Nachwuchs, geriet das Schreiben bei ihr den Hintergrund, sie vergaß es jedoch nie. 2015 wurde der zweite Roman „Flammender Abgrund“ veröffentlicht. Danach kamen eine überarbeitete und erweiterte Version von „Umwege zum Glück“ raus, danach der Nachfolger „Glücksfaserrisse“. Es folgten „Lauf, wenn der Moorwolf heult“, „Echo des Lebens“ und „Wenn der Fjord schweigt“.

Die Liebe des Schicksalsschreiber hatte mich von Anfang an im Bann. Der Stil ist einmalig und direkt mit der Autorin verbunden. Die Geschichte ist durch und durch bildlich beschrieben, so dass ich eher das Gefühl eines Films, statt eines Buches hatte. Die Figuren haben ihre Eigenarten und Macken, aber man baut das Vertrauen zur Hauptperson genauso auf, wie die Personen im Buch dieses tun. Es kommt auch keine Langeweile auf.
Ich kann nur sagen: Top ! Und jederzeit wieder lesenswert !

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Veröffentlicht am 04.06.2021

Einen Fiftyniner bitte !

Waypoint FiftyNine
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Eine galaktische Reise zum Waypoint FiftyNine mit vielen neuen und alten Freunden. Was für Geschichten kann man in einer Weltraumkneipe am Rande der Galaxis erleben und wen trifft man dort so alles ? Bestimmt ...

Eine galaktische Reise zum Waypoint FiftyNine mit vielen neuen und alten Freunden. Was für Geschichten kann man in einer Weltraumkneipe am Rande der Galaxis erleben und wen trifft man dort so alles ? Bestimmt war auch Alf schon einmal da … oder doch eher der „Alfa“ ?

Diese Anthologie umfasst viele spannende und lustige Geschichten über und im Waypoint FiftyNine. Zudem wurden diese Geschichten sehr interessant in ein Großes und Ganzes gepackt, was ich in dieser Form noch nicht kannte und mir besonders gut gefallen hat. Es waren immer sehr schöne Übergänge zu den neuen Geschichten plus, dass diese „Zwischen Sequenzen“ eine eigene Geschichte für sich selbst waren.
Zwischendurch kam ich jedoch ins Stottern durch die fremden Namen und Wesen. Das hat mich sehr aus dem Konzept gebracht und das Lesevergnügen geschmälert und dafür gesorgt, dass ich oft länger brauchte, als es vielleicht notwendig gewesen wäre.
Dennoch waren die Geschichten alle sehr bildlich aufgebaut und die Stile waren sehr angenehm zu lesen. Als Buch wäre es mir jedoch lieber gewesen, anstatt als eBook, da es in dem Fall einfacher zu lesen ist für meinen Geschmack.
Jedoch ist die Gesamtheit der Anthologie ganz gut gelungen und auch lesenswert !!!

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Veröffentlicht am 04.06.2021

Was nach der Schule passiert ... ?

Asphalthelden
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Wenn die Schulglocke läutet, rennen sie aus dem Gebäude. Und dann kommt der Heimweg.
Die Superkurzhaargang, die jeden Penny klaut und sofort wieder investiert. Am besten in Eis. Oder Pia, die auf ihrem ...

Wenn die Schulglocke läutet, rennen sie aus dem Gebäude. Und dann kommt der Heimweg.
Die Superkurzhaargang, die jeden Penny klaut und sofort wieder investiert. Am besten in Eis. Oder Pia, die auf ihrem Skateboard nach Hause rollt und von einem Jungen gestoppt wird. Und dann ist da noch das Mädchen, dass sich alles aufschreibt und mitzählt, wie die Risse im Boden. Zudem ist das noch Bryson, der verprügelt wird, weil er seinen Kumpel auf die Wange küsst.
10 einzigartige und oft auch verwobene Geschichten.

Reynolds wuchs zusammen mit drei Geschwistern in Oxon Hill auf, einem Vorort von Washington, D.C. im Bundesland Maryland. Seine Mutter war dort als Sonderschullehrerin tätig. Reynolds schreibt vor allem Romane und Lyrik für Kinder und Jugendliche. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Coole Nummer (2015), Nichts ist okay! (2016), Love oder meine schönsten Beerdigungen (2017), Ghost (2018), Patina (2018), Long Way Down (Orig. 2017), Sunny (2019), Lu (2019), Brüder (2020) und Die Sache mit dem Glücklichsein (2020).

Ein sehr lustiges Buch. Zudem ist der Stil sehr leicht und es macht einfach Spaß, zu lesen. Man kann auch so schnell nicht aufhören und dadurch, dass es sich um Kurzgeschichten handelt, macht es das Ganze noch viel einfacher. Ich war sehr begeistert und hab das Buch nur so eingesogen. Ein paar Geschichten waren ein wenig schwerer. Interessant sind auch immer die Hintergründe. Jason Reynolds schafft es, in kurzen Geschichten Witz und Tiefe reinzubringen. Top Lesespaß !!!

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Veröffentlicht am 04.06.2021

Ab der Mitte geht's los

Die Wunderfabrik – Keiner darf es wissen!
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Drei Geschwister, die zwölfjährige Winnie, ihre vierzehnjährige große Schwester und der fünfjährige kleine Bruder Henry, werden zu den Großeltern in den Sommerferien geschickt. Dort ist jedoch nichts los, ...

Drei Geschwister, die zwölfjährige Winnie, ihre vierzehnjährige große Schwester und der fünfjährige kleine Bruder Henry, werden zu den Großeltern in den Sommerferien geschickt. Dort ist jedoch nichts los, ausser Schafe die grasen. Nicht einmal Internet ist vorhanden und so überlegen die drei, wie sie von dort verschwinden können. Doch es gibt Leute, die den Kindern einen Strich durch die Rechnung machen. Stattdessen sollen sie dem Großeltern helfen und Lakritze herstellen. Diese Idee gefällt den Kindern noch viel weniger, doch gezwungenermaßen fügen sie sich. Als sie alleine gelassen werden, spielen sie mit einigen Zutaten herum und finden etwas interessantes dabei heraus. Scheinbar hat jemand eine Begabung, von der die Großeltern denken, dass Henry derjenige wäre, der diese hätte. Doch dem ist nicht so. Nun muss das Geheimnis jedoch gewahrt werden.

Stefanie Gerstenberger wurde 1965 in Melle geboren. Sie hat eine Lehre zur Hotelfachfrau in München absolviert. 1993 zog sie nach Köln, wo sie sieben Jahre als Requisiteurin arbeitete. In dieser Zeit lernte sie auch ihren Mann kennen und bekam zwei Kinder.
Seit 2015 schreibt sie zusammen mit ihrer Tochter Marta Martin auch Jugendbücher, die im Arena Verlag erscheinen.
2019 hat sie gemeinsam mit Susanne Göhlich (Illustratorin) ihr erstes Kinderbuch im Fischer Sauerländer Verlag veröffentlicht

Die Wunderfabrik, keiner darf es wissen, ist der Erste Band dieser Serie.
Anfänglich fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte rein zu kommen. Ich habe es versucht, meiner 6-Jährigen Tochter vorzulesen, doch für sie war das ganze noch schwieriger. An sich hat mir der Stil schon ziemlich gefallen und auch die Geschichte war soweit gut. Vor allem die Idee. Jedoch waren viele Sachen sehr vorhersehbar, zum Glück nicht alles. Einiges hat mich in die Irre geführt, obwohl ich mir sicher war, die Lösung zu kennen. Das gefiel mir besonders gut. Jedoch erst ab später Mitte bis Ende wurde die Geschichte wirklich gut. Ab da fiel mir das Lesen sehr leicht und ich konnte es gut zu Ende lesen. Natürlich macht es Lust, den nächsten Teil lesen zu wollen. Dennoch, ein sehr schönes Leseerlebnis.

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