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Veröffentlicht am 19.05.2026

sehr witziger Start

Ich und die Menschen
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In diesem Buch treffen wir einen nicht näher benannten Außerirdischen, der auf die Erde kommt, um einen gewissen mathematischen Fortschritt anzuhalten, der den Menschen ansonsten zu einer großen Weiterentwicklung ...

In diesem Buch treffen wir einen nicht näher benannten Außerirdischen, der auf die Erde kommt, um einen gewissen mathematischen Fortschritt anzuhalten, der den Menschen ansonsten zu einer großen Weiterentwicklung ihrer selbst verhelfen würde. Dies möchte der Planet, von dem der Außerirdische kommt, verhindern. Warum genau wurde, zumindest für mich, nicht im Detail erläutert.

Am Anfang gibt es sehr viele kurze Kapitel in denen der Außerirdische die Erde und das menschliche Leben erkundet und für Seinesgleichen beschreibt. So erfahren wir von seinen ersten Schritten auf der Erde und wie er den Körper einens Menschen angenommen hat. Dieser Mensch ist der Professor, der die mathematische Formel entdeckt hat und damit ausgeschaltet werden muss - ebenso alle, die davon wissen. Und genau das ist nun die Aufgabe des Außerirdischen: Herauszufinden, wer davon weiß und die Personen beseitigen.

Da er jedoch mit den Geflogenheiten auf der Erde nicht vertraut ist, läuft er zuerst nackt durch die Gegend und nimmt sich Gegenstände aus Geschäften ohne sie zu bezahlen. Wie all dies durch den Autor beschrieben wird, empfand ich als großartigen Humor. Hier werden so viele Eigentheiten der Menschen beschrieben und in Frage gestellt, dass man sie einfach nur mit Humor nehmen kann. Wer sich selbst zu ernst nimmt, wird sicherlich nicht darüber lachen können, aber ich fand es großartig. Auch wie er unsere Sprache lernt und wie ihm schleierhaft ist, dass wir beim Lesen wirklich jedes Wort wahrnehmen müssen und wir für ein Buch Stunden brauchen, ist unheimlich gut beschrieben. Genauso stelle ich es mir tatsächlcih vor, wenn eine außerirdische Lebensform bei uns aufschlagen würde und sehen würde, in welchem Stadium der Entwicklung wir stecken. Ich bin nämlich fest davon überzeugt, dass es viel weiter entwickelte Lebewesen im Universum gibt und konnte mich daher in den Gedanken zu Anfang des Buches absolut wiederfinden, wodurch ich unfassbar gut unterhalten wurde.

Je länger dieser Außerirdische jedoch auf unserem Planeten weilt und je besser er die Ehefrau und den Sohn des Professors kennenlernt, desto weniger möchte er seinen Plan ausführen. Er findet immer mehr Gefallen am Menschsein. Zwar zeigt der Autor nun auch die positiven Seiten von uns Menschen auf und was wir eigentlich alles gut machen und doch nicht so einfach gestrickt sind, wie der Außerirdische zu Beginn dachte, jedoch verlor der Roman hier für mich den Spritz. Ab hier wurde es für mich weniger unterhaltsam und der Roman verlor seine Besonderheit. Das fand ich sehr schade. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass der Autor eine andere Lösung gefunden hätte.

Das Ende hat mir dann wiederum gut gefallen, da es überraschend war und trotz seiner Ernsthaftigkeit was Schönes hatte.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

spanned, aber mit einigen Vorurteilen

The Surf House
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Direkt zu Beginn der Geschichte lernen wir Bea kennen, die zu dem Zeitpunkt noch als britisches Model in Marokko arbeitet, was jedoch ein Beruf ist, den sie nie geliebt hat, sondern eher für ihre Mutter ...

Direkt zu Beginn der Geschichte lernen wir Bea kennen, die zu dem Zeitpunkt noch als britisches Model in Marokko arbeitet, was jedoch ein Beruf ist, den sie nie geliebt hat, sondern eher für ihre Mutter durchgeführt hat. Sie wirft den Job hin und zieht alleine in die Stadt hinaus, wo sie prompt überfallen wird. Dieser Einstieg hat mir persönlich nicht gefallen. Ich war noch nie in Marokko und würde als Frau alleine wahrscheinlich auch eher nicht hinfahren, in einer Gruppe jedoch sehr gerne. Und genau dieses Vorurteil, das in meinem Kopf und vielleicht auch in anderen Köpfen herrscht "als Frau alleine dorthin zu reisen ist zu gefährlich" wird direkt auf den ersten Seiten bestätigt. Das fand ich extrem schade - für das Land, für die Leute dort. Ja, es ist ein Thriller, kein Reiseführer aber trotzdem hat es bei mir kein gutes Gefühl hinterlassen. Gegen Ende des Buches wird der Anfang in ein anderes Licht gesetzt, aber so weit muss man erstmal kommen.

Nach dem schockierenden Beginn wird es erstmal idylisch. Wir lernen einen fiktiven Surferspot kennen und viele einheimische Menschen bzw. Menschen, die dort heimisch geworden sind. Zuerst erscheinen die meisten recht hilfsbereit und freundlich, aber auch hier wird schnell wieder eine Kriminalität im Land angesprochen - die am Ende der Geschichte relativiert wird. Es wird also wieder auf Vorurteilen aufgebaut. Es mag sein, das eine Recherche bestätigen würde, das diese Art der Kriminalität - ich will hier nicht spoilern - im Land verbreitet ist, aber da die Autorin auch dies am Ende wieder relativiert, frage ich mich, warum diese ganzen Vorurteile gegenüber dem Land so massiv in den Mittelpunkt gestellt werden. Ganz ehrlich hat es mir trotz der schönen Landschaftsbeschreibung keine Lust gemacht, das Land zu bereisen, nicht die geringsten. Es bleibt im Gegenteil ein Gefühl, dieses Land eher nicht bereisen zu wollen, da es gefährlich ist. Das finde ich wirklich schade.

Nach und nach lernen wir immer mehr Charaktere kennen, die an diesem Surferort ein und aus gehen. Besucher, Stammgäste und die Besitzer zweier Hostels. Wie bereits in früheren Romanen der Autorin, sind die Personen alle irgendwie miteinander befreundet, haben aber alle irgendein Geheimnis, das sie mit sich tragen und das die Geschichte lenkt. Die Wahrheit wurde für mich dieses Mal gut verpackt, denn erst sehr spät bin ich ihr auf die Spur gekommen. Trotzdem wirkte sie glaubwürdig, wenn man die Puzzleteilchen der gesamten Geschichte zusammenfügte. Dadurch fühlte ich mich gut unterhalten und hatte stets Freude das Buch weiterzulesen. Auch hat die Autorin dieses Mal eine kleine Liebesgeschichte eingebaut, was mich anfangs sehr überrascht hat, da diese in der Vergangenheit oft mit den Morden zusammenhingen, ich hier aber von Beginn an irgendwie das Gefühl hatte, das könnte gut werden und wirklich um die Liebe gehen. Ob ich richtig gedacht habe, müsst ihr selbst lesen! Auf jeden Fall mochte ich diesen Handlungsstrang gern.

Bea als Hauptcharakter hat mir im Verlauf des Buches immer besser gefallen. Anfangs doch etwas naiv, aber trotzdem mit der Entscheidungskraft ihren Beruf aufzugeben, zwischendurch dann immer mal wieder gefühlvoll und einfühlsam, obwohl sie durchweg in Schwierigkeiten steckte. Doch, sie mochte ich. Auch den jungen Mann, der zu ihrer Liebesgeschichte gehörte, mochte ich. Er war geheimnisvoll, trug etwas in sich, von dem man nicht wusste, ob es gut oder böse ist, aber es war klar, dass Erfahrungen irgendeiner Art ihn gezeichnet hatten. Die anderen Charaktere des Buches fand ich eher mittelmäßig sympathisch, aber das gehörte zu ihrer Rolle, die sich am Ende offenbarte, was dadurch in Ordnung war.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

weihnachtliches Setting

Engelsstimme
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In diesem Buch treffen wir wieder auf das übliche Ermittlerteam aus Kommissar Erlendur, einem einsamen und ruppigen Mann, und seinem Team. Obwohl sowohl der jüngere Ermittler, als auch die Ermittlerin ...

In diesem Buch treffen wir wieder auf das übliche Ermittlerteam aus Kommissar Erlendur, einem einsamen und ruppigen Mann, und seinem Team. Obwohl sowohl der jüngere Ermittler, als auch die Ermittlerin (ich schätze sie vom Alter her zwischen die beiden Männer) immer wieder vorkommen, baut man die meiste Beziehung doch zu Erlendur auf. Er ist der Hauptcharakter und über ihn erfahren wir auch immer mehr Privates. In diesem Buch hält sich dies jedoch in Grenzen. Seine Tochter taucht zwar auf, aber man benötigt nicht die vorherigen Bände, um die familiären Ereignisse in diesem Band zu verstehen. Das war in vorherigen Büchern deutlich anders. Daher lässt sich dieses Buch auch gut als Einzelband lesen.

Da ich zu diesem Buch gegriffen hatte, weil es für mich einfach als nächstes der Reihe dran war und ich lange keins mehr gelesen hatte, war ich etwas überrascht davon, dass es zur Weihnachtszeit spielt, obwohl das ja sehr deutlich im Klappentext steht! Ich las es in einer der heißesten Wochen im Frühling, was zuerst etwas merkwürdig war, aber bald konnte ich die weihnachtliche Stimmung gut ausblenden. Der Tote war zwar der Weihnachtsmann des Hotels, in dem die gesamte Geschichte spielt, jedoch ist das Thema ansonsten nur eine untergeordnete Rolle. Thematisch werden hier aber viele wichtige Themen aufgegriffen, was es für mich zu dem bisher besten Band der Reihe gemacht hat. Es geht um Talente in der Kindheit und wie Eltern von diesen besessen sein können, mehr ihre eigenen verpassten Träume vor Augen als die Wünsche der Kinder. Aber auch um den Platz in der eigenen Peer-Group als besonders begabtes Kind - Kinder sind grausam, da sie als sehr junge Wesen schonungslos ehrlich sind, meist ohne es böse zu meinen, und als Teenager dann oft, um sich selbst zu schonen oder ihr eigenes Ansehen auf Kosten anderer zu steigern. Wozu das in den betroffenden jungen Menschen führen kann, wird hier thematisiert. Aber auch wie Geschwister unter der einseitigen Bevorzugung leiden, wie ungewollte Rivalitäten erzogen werden und wie dies die Menschen bis ins Erwachsenenleben beeinflussen kann. In diesem Fall hier endet die Gesangskarriere eines Jungen sehr abrubt mit dem Eintreten des Stimmbruchs. Was daraufhin passiert, führt unter anderem dazu, dass er in einer Kammer lebt und als Weihnachtsmann im Hotel aushilft. Und plötzlich ist er tot. Aber keiner will ihn gekannt haben, geschweige denn etwas mit ihm zu tun gehabt haben.

Wer nun aber Bücher lesen möchte, in dem auch ein paar positive Charaktere dabei sind, wird es hier schwer fallen. Ich habe selten gute Bücher gelesen, in denen kein einziger sympathischer Charakter dabei war. Hier ist Erlendur noch der sympathischste und das will was heißen!

Ich habe diese Geschichte wirklich sehr gerne gelesen! Sie war spannend und unvorhersehbar. Es gab zahlreiche Menschen, die als Täter:in in Frage gekommen wären und alle hätten für mich ein schlüssiges Motiv gehabt. Der Autor hat dies hier wirklich gut eingefädelt und am Schluss ein schlüssiges Ende geschrieben. Die Geschichte hätte zwar zwischendurch etwas zügiger voran gehen können, aber das ist schon meckern auf hohem Niveau.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

leider ein schwaches Ende

Auris. Puls der Angst
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Dieses Buch ist das Finale der "Auris"-Reihe, was man als Lesende sofort weiß und es somit am Ende keine (böse) Überraschung gibt.

Die Geschichte schließt nahtlos an ihren Vorgänger an. Es geht wirklich ...

Dieses Buch ist das Finale der "Auris"-Reihe, was man als Lesende sofort weiß und es somit am Ende keine (böse) Überraschung gibt.

Die Geschichte schließt nahtlos an ihren Vorgänger an. Es geht wirklich mit der Szene weiter, mit der das letzte Buch endete, wodurch ich - wie eigentlich bei allen Büchern dieser Reihe - nur empfehlen kann, sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man ist sofort drin und trifft auf den ersten Seiten bereits auf alle bekannten Charaktere. Schnell wird klar, dass bis auf den Stiefbruder Julas und seinen Kumpel alle in die Geschichte, die wir in diesem Buch kennenlernen, eingeweiht waren. Ein großer Vertrauensbruch, der Jula aber durchweg wenig zu berühren scheint. Das fand ich doch sehr unglaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen kalt lassen würde, zu erfahren, was sie hier erfährt. Hier und dort nimmt Jula sich kurz zurück, aber es sind immer nur Momente für Nachrichten, mit denen Menschen in der Regel sehr lange zu kämpfen haben oder sich zum Teil sogar in Thearapie begeben - von daher, ja, schwierig wie es umgesetzt wurde.

Generell passierte in diesem Buch alles sehr schnell und es wirkte sehr eilig, als ob man einfach nur alles zu Ende bringen wollen würde. Es hat nichts mit einem rasanten Thriller zu tun, es ist einfach alles sehr getacktet, sehr schnell hintereinander, ohne dass die Szenen groß ausgearbeitet sind. Die Liebe zum Detail fehlt leider.

"Auris" - den Phorensiker Mathias Hegel - erleben wir auch nicht wirklich in Aktion. Er ist zwar dabei und maßgeblich beteiligt, aber sein besonderes Talent wird kaum gefordert. Aber vielleicht bleibt auch nur der Eindruck, weil es auch hier wieder alles sehr schnell ging, was in den vorherigen Büchern detailreich beschrieben wurde.

Zum Teil war es dann für mich auch sehr vorhersehbar. Es gab einen Nebencharakter bei dem ich mir schnell sicher war, dass dieser eine falsche Rolle spielt, aber auch was Jula und Hegel anbetrifft, war ich schnell auf dem richtigen Dampfer. Nicht weiter tragisch, aber eben vorhersehbar.

Generell hätte die Geschichte mehr Potential gehabt. Eine Terrororganisation aus der Vergangenheit, die sich auf wohlhabende Famileien spezialsiert hat und wieder aus der Versenkung auftaucht. Es sollen alte Rechnungen beglichen und die Rente der Hauptbeteiligten durch einen letzten Streich gesichert werden. Dazu werden alte Verbindungen wieder aufgebaut und sowohl Julas Mutter und auch Hegel sind daran nicht unbeteiligt. So eine gute Idee und doch so hastig umgesetzt. Schade. Ich hatte mich auf ein grandioses Ende gefreut!

Das Ende der Geschichte und damti der Reihe war dann nett und schön, aber irgendwie wie das gesamte Buch etwas unbefriedigend.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

sehr spannende Fortsetzung

Die Sommergäste
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Das Buch beginnt mit einem Autounfall weit in der Vergangenheit, der anschließend nicht näher beleuchtet wird und den ich recht schnell auch wieder vergessen hatte, jedoch wird er gegen Ende der Geschichte ...

Das Buch beginnt mit einem Autounfall weit in der Vergangenheit, der anschließend nicht näher beleuchtet wird und den ich recht schnell auch wieder vergessen hatte, jedoch wird er gegen Ende der Geschichte noch einmal aufgenommen. Für mich hat das gepasst, jedoch ist es schon ein wenig merkwürdig, dass er so lange gar nicht Thema ist. Danach lernen wir eine Familie kennen, die aufgrund des Todes des Vaters wieder in ihrem Sommerhaus vereint ist. Einige sind weiterhin jährlich hingefahren, andere waren seit ihrer Jugend nie mehr dort. Dann verschwindet plötzlich die Stieftochter einer der Männer.

Der Martini-Club, ehemalige CIA Mitglieder, die nun in Pension sind, wird wieder aktiv und unterstützt, ungefragt, die örtliche "Dorf"polizei. Die Mitglieder rund um Maggie Bird haben wir im ersten Band bereits kennengelernt. Da "Die Sommergäste" jedoch nur in ihrem Heimatsort spielt, lernen wie sie noch einmal viel genauer kennen. Das hat mir richtig gut gefallen. Zum Beispiel ist mir aufgefallen, dass Maggie Bird selbst erst Anfang 60 ist, aber sagt, sie hätte vor 20 Jahren zuletzt für die CIA gearbeitet - also zuletzt mit ca. 40 Jahren. Was hat sie danach gemacht? Gehen die Mitglieder tatsächlich so früh in Pension?! O_O Aber vielleicht erfahren wir in einem der nächsten Bücher noch mehr. Was mir aber richtig gut gefällt, ist der Buchclub und die geselligen Abende der Clubmitglieder. Da denkt man schon "ja, so was will ich in Zukunft auch haben". Es ist einfach eine tolle Freundesgruppe und mir gefällt es auch, dass hier die Protagonisten eben nicht erst um die 30, oder jünger, sind!

Die Zusammenarbeit mit der Polizei gestaltet sich anfangs wieder eher zäh, wer will sich schon von Laien dazwischen funken lassen! Aber da der Martini-Club doch weiterhin über spektakuläre Kompetenzen, Zugänge und Wissen verfügt, nimmt die Polizeischefin diese unter der Hand gerne an. An einer Stelle erfahren wir zudem, dass sie über die Vergangenheit des Clubs Bescheid weiß. Das kam unerwartet und ich frage mich, ob ich im letzten Band etwas überlesen habe? Aber auch zu Beginn dieses Bandes ist sie immer ehrlich verwundert, woher die Clubmitglieder über bestimmte Suchmaschinen oder Register Bescheid wissen und dann kommt plötzlich im Gespräch mit einem ihrer Kollegen auf, dass sie weiß, wer die Gruppe ist... Das fand ich sehr überraschend und kann es mir nicht erklären. Am Ende des Buches geht sie mit dem Club aber fast schon eine freundschaftliche Beziehung ein und ich bin gespannt, wie diese dann im dritten Band dargestellt wird.

Der Fall entwickelt sich auch interessant. Von einem Sommerurlaub, zu einem Vermisstenfall zu einer politischen Verwicklung, die viele Jahre zurückgeht und mit dem Autounfall vom Beginn des Buches zusammenhängt. Das war wirklich gut erzählt! Spannend bis zum Schluss und das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es hat nicht nur überzeugt, sondern auch die soziale Komponente fand ich klasse.

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